Rock the King 2018

Rock the King Bild von Fräulein_ich

 

Am letzten Wochenende, also am 28.07., war ich auf dem Rock the King Festival. Wenn ich mir schon keine Karte für Summerbreeze oder Waken leisten konnte, dann eben das. Rock the King ist ein 1-Tages-Fetival. Also eher klein, aber dennoch fein.

Aufgezogen wie eines der Großen, mit Krimskramsständen, Getränke- und Fressständen. Einer Hauptbühne und einer kleinen Nebenbühne. Auf der Hauptbühne werden große Bands präsentiert, dieses Jahr Die apokalypitschen Reiter, Eskimo Callboy und InExtremo. Auf der Nebenbühne haben sich Newcomer präsentiert.

 

Auf geht’s! Mit Hindernissen

Eigentlich war es eine absolute Spontanaktin, auf Rock the King zu gehen. Einen Tag vorher habe ich erst die Karten bestellt. Natürlich Online, Kostenfaktor 67 € (Abendkasse 70 €). Allerdings nur via Visakarte bezahlbar. Paypal wäre da, offen gestanden, auch ganz nett gewesen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Vor Ort gelandet haben wir einen großzügigen Parkplatz vorgefunden, für den 4 € Parkgebühren angefallen sind. Die passend parat gehalten werden sollten. Kurzzeitig habe ich mich gefragt, was die gemacht hätten, hätte man kein Kleingeld zur Hand. Diese Frage wird mir aber wohl keiner beantworten können.

Meinen Klappstuhl und die Camera ließ ich, bewusst, im Auto. Hinsichtlich der später folgenden Sicherheitshinweise wohl die Bessere Entscheidung. Hätten sie mir diese nämlich, spätestens, an der Schleuse abgenommen.

Das nächste Problem ließ auch nicht lange auf sich waren. Beim Scannen unserer Print@Home Tickets konnte unser Ticket nicht als ofiziell anerkannt werden. Da die Ticketbestellungen, seit dem Vorabend, von den Betreibern nicht mehr aktualisierte wurden. Aber wir wurden dann, zum Glück, doch eingelassen. Wäre ja noch besser gewesen, wenn nicht.

Oneway trotz Fetivalbändchen

Als geübter Festivalgänger geht man davon aus, habe ich das Festivalbändchen, kann ich das Gelände verlassen und auch wieder betreten wie mir das in den Kram passt. Ich habe ja das Bändchen. Den eindeutigen Beweis für das Bezahlte Ticket.

Auf Rock the King war das allerdings nicht so, wie wir feststellen mussten. Als ich am Auto, weil es kühl wurde, meinen Pulli holen wollte, stellte sich, bei Nachfrage bei den Security heraus, dass es eigentlich nur oneway gilt. Angeblich würde man aber eine kleine Ausnahme machen. Wozu habe ich dann ein Bändchen? Muss ich nicht verstehen.

Kleines Festival let’s go!

Wie bereits erwähnt war alles wie auf einem Fetival aufgezogen. Nur eben ein bisschen kleiner. Waren auch nur knapp 4000 Besucher da. Mit Waken schon gleich gar nicht zu vergleichen!

Dennoch haben die Bands die da waren, eine unglaubliche Stimmung gemacht. Zumindest die, welche ich kannte. Da durfte natürlich weder der Running Circle, bei dem ich grundsätzlich eine Pause brauche, die es aber nicht gibt und meine Schuhe halb verliere, so wie der Moshpitt und die Wall of Death nicht fehle. Wobei ich mir wohl die Wall of Death besser gespart hätte.

Anders als beim Moshpitt oder Running Circle, wird einem da nicht mehr aufgehofeln. Wenn du liegst dann liegst du. Und es geht wesentlich rabiater zu, wobei ich nicht behaupten möchte das ein Moshpitt oder Running Circle etwa für schwache nerven wäre. Mein Kiefer hätte es mir auf jeden Fall gedankt, hätte ich die Wall bleiben lassen. So ein fuchtelnder Ellenbogen kann ganz schön schmerzhaft werden.

Hunger und durst, was tun?

Das Wetter hat es ja gnädig mit uns gehabt. Es war traumhaft. Allerdings sind heißes Wetter UND Konzerte die man mitten in den Menschenmassen verbringt, eine ganz miese Kombi. Du bekommst, auf kurz oder lang, einfach einen gnadenlosen Durst.

Bei der Masse an Getränkeständen stellt das eigentlich auch kein Problem dar. Allerdings muss man damit rechnen, wie bei jedem anderen Festival auch, dass die Getränkepreise nicht gerade auf ein Schnäppchen hinweisen.

Einen kurzen Einblick gefällig? Aber gerne doch 🙂

Wasser: 3,50

Softdrinks: 4,50

Bier/Radler: 4,50

Und jetzt haltet euch fest! Geschlagene 8 € für einen Cocktail! Das wird ein teurer Rausch ;), wenn man vor hat sich die Kante zu geben und von den Konzerten nichts mehr mitzubekommen.

Essenstechnisch kann ich nur von Pommes für 5 € sprechen. Aber das scheint für solche eine Portion auf einem Festival normal zu sein. Blöderweise darf man ja aber keine Getränke in 1,5 Liter Größen mitführen. Vermutlich aus Geschäftsgründen aber auch aus Sicherheitsgründen. Könnte ja jemand auf dumme Gedanken kommen.

Mein Fazit

Positiv

  • In meiner Nähe
  • Es spielen bekannte Bands
  • klein aber fein
  • Festivalfeeling vom feinsten
  • Gute Stimmung
  • Entspannte Atmosphäre
  • Gut organisiert
  • Friedliches Feiern ohne negative Zwischenfälle
  • Ausreichend Security, Polizisten und Sanitäter unterwegs, man konnte sich sicher fühlen

Negativ

  • Ticketpreis bei 70 € für den Tag (beinahe so viel wie die Tageskarte für Summerbreeze (!!))
  • Bei Onlinebestellung nur Kreditkartenzahlung möglich (was machen dann die, die keine Kreditkarte haben?)
  • Trotz Festivalbändchen ist das Betreten des Geländes nur einmal möglich, wer es im laufe des Tages verlässt, hat Pech gehabt.
  • Sitzmöglichkeiten auf dem Gelände wären nett gewesen
  • Recht nahe am Wohngebiet, was bereits Beschwerden von Anwohnern mit sich zog. Sowie dass die Veranstaltung dort nur bis 2020 abgehalten werden kann.

Gotthard, Band aus der Schweiz, Bild von Fräulein_Ich

 

InExtremo, Bild von Fräulein_Ich

 

Eskimo Callboy, Bild von Fräulein_Ich

 

Die apokalyptischen Reiter, Bild von Fräulein_Ich

Weitere Bilder könnt ihr gerne auf Instagram begutachten 🙂

 

 

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