Monte Baldo 2018

Neulich habe ich wieder mal eine Blogparade entdeckt, in der es um den guten alten Gardasee gegangen wäre. Leider Gottes habe ich aber das Abgabedatum verpasst. Na gut, kann man jetzt auch nichts dagegen tun.

Heute, so dachte ich, berichte ich von meinem spontanausflug zum und auf den Monte
Baldo. Beinahe ein muss, wenn man in der Ecke unten ist. Der Monte Baldo befindet sich in Malcesine, einer doch auch ganz netten Stadt, am Seeufer. 

Das Wandern ist des Müllers Hobby

Ursprünglich hatte ich vor, über die Panoramastraße ins Hinterland zu fahren und dann, von der Rückseite des Berges rauf zu laufen. Allerdings habe ich, trotz Google Maps, nicht überrissen wie ich fahre muss, damit ich dort lande. Hätte wohl bei der hinfahrt mal ein bisserl aufpassen sollen. Dann wäre mir da so einiges klarer gewesen. Hängen nämlich ab Costermano, richtung Affi, alle Naselang Schilder die einem den Weg zum Monte gewiesen hätten. Jetzt bin ich auch schlauer.

Wenns dann doch anders kommt

Ich entschied mich daraufhin um und dafür  von Malcesine aus, mit der Gondel hoch zu fahren. Ist bestimmt auch cool mit der Panorama Gondel hoch zu tuckern, so dachte ich mir. Von Bardolino aus, benötigt man ca 45 Minuten bis Malcesine, je nach Verkehrslage. Da ich außerhalb der Ferien am Gardasee war, bin ich ohne Stau gut durchgekommen.

Parken?

Vor Ort habe ich mich erst einmal gefragt, wo ich denn am blödesten Parke. Kenn ich mich zwar in Bardolino recht gut aus, was Malcesine angeht, hapert es allerdings ganz gewaltig.

Die Strecke zum Monte ist dann aber sehr gut ausgeschildert und verfahren ist dann auch schon fast nicht mehr möglich. In diesem Zuge, wird man auch direkt zu einigen Parkplätzen weiter geleitet, die sich unter Olivenbäumen befinden. Hatte ich auch noch nie.

Das Parkticket ist dann, allerdings nicht sonderlich günstig, ich glaube 1,50 die Stunde, wenn ich mich nicht ganz irre. Wer jetzt denkt, och ja zwei Stunden tuns da doch locker, töftel mal schnell hoch, renn da oben rum und töftel wieder zügig runter, der hat sich geirrt und befindet sich auf dem falschen Damper. Ich wurde nämlich sehr schnell eines besseren Belehrt.

Lass mal Gondel fahren!

Nachdem angepriesen wurd, dass man mit einer 360 Grad Panorama Gondel auf den Monte hochgefahren wird, wollte ich das auch ausprobieren um herauszufinden was da jetzt genau dahinter steckt. Eine wirkliche Vorstellung davon hatte ich nämlich überhaupt nicht.

Hat man es nach einer extrem langen Wartezeit, dazu aber später mehr, in die Gondel geschafft, hoppelt man, in eine vollgesopften Großkabine bis zur Mittelstation.  Davon fahren 2 Stück im ca 20 – 30 Minutentackt. Eine fährt rauf, die andere runter.

Von Panorama noch nichts zu sehen. Fährt das ding, ganz langweilig, nur gerade aus. Die Passagiere stapeln sich, man kann nur froh sein, dass in der Sommerzeit keiner Skier dabei hat. Im Sommer es da drin dann dafür aber was von Sauna auf m Berg.

An der Mittelstation, heißt es dann umsteigen. In die Panorama Gondeln. Eine Gondel die Rundum verklast ist und sich zudem noch langsam dreht, damit man einen Rundumblick hat, bei der Auffahrt. Als Zwerg merke man sich im übrigen, dass man sich am besten irgendwo ans Fenster stellt anstatt in die Mitte, sonst siehste nix. Daher kommt also das Panorama.

Oben droben

Man würde nicht glauben, wie krass sich die Menschenmassen, die man zuvor an der Kasse und im Wartebereich angetroffen hat, oben verteilen. Was allerdings nichts dran ändert, dass einem, alle Nase lang, irgendwer ins Bild oder vor die Kamera rennt, wenn man Bilder machen will. Irgendwie haben es die Leute immer recht gut drauf, Bilder zu sprengen. Vor allem Massen an Touristen, die sich sogar vor Pfingsten dort finden lassen.

Obwohl es schon Mitte Mai war, war mir in meiner kurzen Hose doch etwas kühl um die Beine und ich war froh, doch noch meinen Pulli in den Rucksack gesteckt zu haben. Auf vereinzelten Gipfeln war noch Schnee zu entdecken und ich war darüber leicht verwundert. Gut, dass ist ein Berg, aber Italien und Schnee, passt für mich so gut zusammen wie Nutella und Senf.

Der Ausblick hat dann, aber die ganze Warterei entschädigt. Der Hammer. Leider war es nicht zu hundert Prozent klar und ein paar Wolken sind umhergewabbert, als ich oben ankam. Trotzdem hatte man einfach eine geniale Sicht auf den See. Und man sieht die See auch mal komplett und nicht nur Abschnittweise.

‚Dort oben lässt es sich dann auch ganz gut spazieren gehen. Wer möchte, kann einen Paragliding Tandemflug buchen. Die Springer können, im übrigen, bereits unten an der Kasse auf einen Sprung angesprochen und gebucht werden. Das habe ich mir für nächstes Jahr mal vorgenommen :). Kostenfaktor? Weiß nicht ;).

Die Fahrt nach unten verlief dann, relativ zügig, im vergleich zur Gipfelfahrt. Allerdings muss man ein wenig die Gondelfahrzeiten auf dem Schirm haben. Sonst wartet man erst mal eine ganze weile oder schießt, so wie ich, mit Schnappatmung in diese, weil das Parkticket abläuft.

Zusammenfassung

 

Was es aber zu beachten bzw zu merken gibt:

  • Weg und Parkplätze sind ausgeschildert
  • Beim Parkplatz am besten ein Halbtagesticket kaufen
  • Wartezeit mit etwa 2 Stunden einplanen bis es los geht
  • Gondelzeiten beachten
  • Parkgebühren bei ca 1.50 die Stunde
  • Ticketpreis für rauf und runter 22€
  • Ticket muss am Tag des Erwerbes eingelöst werden
  • Paragliding möglich, buchbar vor dem Eingang der Kassen

Wenn man nun doch laufen wollte

Bei der Heimfahrt habe ich dann doch noch den Weg gefunden, wie ich von der anderen Seite aus auf den Monte gekommen wäre.

Von Cavaion aus, wenn man Richtung Affi und Brenner fährt, wäre die Route nämlich ausgeschildert gewesen. So meine Feststellung. Nun ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Aber jetzt bin ich auch wieder etwas schlauer :). Grundlegend weiß ich ja sowieso immer alles besser als mein Navi 😉

 

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