London, macht die Nacht zum Tag oder Meine Lieblingsstadt im Norden

London, die Stadt die des Nachts erwacht. Julie dazu aufgerufen, über Lieblingsstädte zu berichten. Und wie ich bereits vorgewarnt habe, habe ich beschlossen nun auch über eine Stadt im Norden zu berichten, die mir sehr gut gefallen hat.

London. Die Stadt die des Nachts zu leben beginn. London, die Stadt in der die Queen wohnt. London, die Stadt in der Harry Potter gedreht wurde. Ich oute mich hiermit ganz offen, als Harry Potter Fan. Und das es mitunter ein Grund für mich war, dort hin zu fliegen. Aber nicht nur das. London hat noch so viel mehr zu bieten, als Harry Potter Ausstellungen oder Sherlock Holmes.

20141025_225419

Eine Nächtliche Kirche, Bild by Fräulein_Ich

Es war einmal

Vor einigen Jahren, lasst mich lügen, es war 2014, wenn ich mich recht entsinne, da fiel die Entscheidung, dass es knapp 1 Woche nach London gehen wird. Ganz dringend wollten wir die Stadt sehen.

Beschluss stand fest. Kurzerhand, via Ebay, einen Reiseführer gekauft. Da gibt es eine ganz tolle Serie von Marcopolo. Lowe Budget nennt sich diese. Gerade auf Städtereisen ausgelegte Reiseführer, mit Insieder Tipps und wie man Günstig dort über die Runden kommt. Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Unterkünfte kann man darin finden.

In diesem Reiseführer fand ich unter anderem die Unterkunft, die wir letztlich Buchten. So wie den Hinweis auf eine Harry Potter Tour, die man sich selbst machen kann. Ganz ohne Geld.

Flug und Unterkunft

Wie man so ist, denkt man sich in jungen Jahren, och, wir buchen mal selber. Bekommen wir auch ohne Reisebüro hin. Bildeten wir uns auch schwer ein, Reisebüros seien Grundsätzlich immer teurer und man fährt billiger, wenn mans selbst macht. Inzwischen sehe ich das, ganz offen, anderst.

Vielleicht werde ich alt. Inzwischen will ich aber behaupten können, dass es via Reisebüro, in manchen Punkte, viel bequemer und stressfreier ist. Und nicht zwingend immer Teurer sein muss.

Flug wurde natürlich als erstes gebucht. Dachten wir, wir wären ganz schlau, wenn wir es über eine recht bekannte Plattform buchen. Und hatten wir nichts besseres zu tun, als das ganze bei Lufthansa zu buchen.

Letztlich, mit all den Gebühren und Schnickschnakt, die zusätzlich anfielen, hätten wir genau so gut via Reisebüro buchen können. Kostenfaktor danach beinahe identisch, Stressfaktor (das erste mal online einen Flug gebucht) auf 1000. Hinterher ist man schlauer.

Wesentlich leichter war es dafür mit der Unterkunft. Dem Safestay, etwa 10 Minuten vom Zentrum Londons entfernt. Was eine schöne Unterkunft! Wirklich. Wurde es als Hostle deklariert. Man hatte die Wahl zwischen Doppel-, Drei-, Vier-, und Achtbettzimmern. Dazu gibt es noch die Wahloption mit eigenem Bad oder Gemeinschaftsbadezimmer.

Wir hatten uns für ein Dreierzimmer mit eigenem Bad entschieden. Letztlich war das wohl eine recht gute Wahl. Handelte es sich nämlich um ein etwas nobleres Hostle. Bettzeug bekam man gestellt. Täglich frische Handtücher und wenn ich mich nicht irre war auf dem Zimmer auch ein TV und diverses für Heißgetränke im Angebot.

Was allerdings noch ausbaufähig ist (vorallem für den Preis) Ist ganz klar das Frühstück. Etwas Müsli. Etwas Johgurt. Toast mit Marmelade, Honig oder Nutella. Was mir, ganz klar, gefehlt hat, waren kleinigkeiten wie eine kleine Auswahl an Obst. Vielleicht auch Käse und etwas Wurst. Aber ich will ja mal nicht peniebel sein. Wems nicht passt, der findet zu 100 % in London selbst, irgendwo, etwas zu futtern.

London

Was kann man über London erzählen? So unglaublich viel! London ist eine so vielseitige Stadt. Eine Stadt, in der man so viel entdecken kann. In der es für jeden, irgendwo, den richtigen Platz gibt.

Ich war fasziniert. Fasziniert, wie lebendig diese Stadt ist. Gerade des Nachts. Aber auch bei Tag. Des Nachts wacht die Stadt aber mal so richtig auf. Während hier, gegen 20 Uhr, die Gehsteige hochgeklappt werden, geht dort am Abend erst so richtig der Punk ab.

Überall leuchtet und blinkt es. Die Leute kriechen aus ihren Löchern. Überall wuselt es, man hat aber nie so das Gefühl, man wäre völlig der Menschenmasse ausgeliefert. An jeder Ecke gibt ein Künstler sein Können preis. Und und und und.

Es geht einfach ab. Diese Stadt lebt ihr Multikulti, mit allen Fasetten, die sie finden kann. Aber auch Tagsüber kann man so viel erleben! Das erste riesen Erlebnis, für mich, war das Bus und Ubahnnetz. Was mich erst ein wenig überforderte. Ist dieses nämlich mal so richtig gut ausgebaut! Der Wahnsinn. Überall kommt man mit Bus und Bahn hin. Gefühlt im Minutentakt kommt ein neues Gefährt.

Verpasste den Bus, nicht so schlimm. Während man bei uns in einen hysterischen Heulkrampf ausbricht, wenn man den Bus verpasst, heißt es in London nur „och nicht so schlimm, in 3 Minuten kommt der nächste. Nehm ich eben den!“

Dazugesagt sei allerdings, man informiere sich als erstes welche Busnummer man hat. Starre dann die Heranrauschenden Buse an und winke dann, wie verrückt, wenn man mitfahren will. Winkt man nicht und steht da, wie eine erstarrte Salzsäule, fährt der Bus weiter. Nix mit, hält an jeder Bushaltestelle auf der Strecke, an der Leute stehen. Ich glaube nur so können die ihren straffen Zeitplan einhalten.

Gefahren wird im Übrigen mit einer Chipkarte. Die man durchaus auch für 1 Woche kaufen kann. (direkt am Flughafen). Die hält man nur hin, macht piepiep und fährt weiter. Thema erledigt.

Sehenswertes

London bietet einemm so unglaublich vieles, was man sich dort anschauen kann. Natürlich ganz klassisch…

  • Towerbridge
  • Londonbridge
  • Big Ben
  • Bukingham Palace, wobei der Wachwechsel jetzt nicht sehr spektakulär ist
  • Das London Eye, sehr schön übrigens des Abends, allerdings sau teuer wenn de fahren willst
  • Das Wachsfiegurenmuseum, beinahe schon Pflicht wenn man da ist. Aber vorsicht, durchaus möglich das man ziemlich lang anstehen muss, auch wenns auf den ersten Blick nicht danach aussieht.
  • Sherlock Holmes Museum
  • Die Innenstadt, mit der M & M Welt
  • Hardrock Cafe
  • Der Nullpunktsbesuch mit Bootstour, nettes Plätzchen in der Ecke
  • T.G.Y Friedays, ein absolutes Must have wenn man auf Burger oder alles was mit Rippchen, Chicken Wings und Cocktails zu tun hat, abfährt
  • Kostenfreie Harry Potter Tour, in der man durch London tigert und sich die Drehorte von den HP Filmen anschaut.
  • Hop on Hop of ist auch nicht ganz verkehrt
20141025_231002

Unverkennbar! Das London Eye Foto by Fräulein_ich

20141025_194455

M & M Welt. Alles bunt, alles voller M & M. Alles was das Herz, dazu, begehrt. Foto By Fräulein_ich

20141030_113343

Berühmt berüchtigter Wachwechsel am Palast der Queen. Foto by Fräulein_ich

20141028_162538

Der Bahnhof Kings Cross. NAtürlich musste hier gehalten werden, als wir die HP Tour machten. War eindeutig Pflichtveranstaltung. Und Gleis 9 3/4 musste auch sein Foto by Fräulein_Ich

 

Was ich noch sehen möchte

Der aktuelle Plan ist, nochmal nach London zu fliegen. Weil ich die Stadt, an und für sich total fasziniert hat. Und ich gerne einfach auf einen Kurztrip nochmal dort hin möchte. Allerdings habe ich natürlich noch ein paar Gründe warum ich nochmal hin muss.

Meine Gründe sind….

  • Ich möchte das London Dungeon besuchen. Auch wenn ich danach vermutlich einen Herzkasper habe
  • Einmal doch mit dem London Eye fahren
  • Ich habe jetzt eine Spiegelreflexkamera und habe ganz andere Möglichkeiten zum Fotos machen. Die vielleicht etwas mehr her machen, als die mit der Digicam
  • Ich möchte einmal die WarnerBros Studiotour von Harry Potter machen
  • Und ganz neben bei nochmal beim T.G.Y Friedays essen gehen, weil ich lange schon nicht mehr dort gegessen habe
  • Ciedre trinken

Allerdings würde ich diesmal wohl von 8 Tagen auf 4 oder 5 Tage reduzieren. Denn eine ganze Woche, finde ich dann doch schon etwas lange. Zumal man gegen Ende dann nicht mehr so recht weiß was man eigentlich machen soll.

Zumal ich der Meinung bin, dass man vieles schon in ein paar wenigen Tagen besichtigen oder anschauen kann. Man muss sich nur Prioritäten setzen, was genau man eigentlich sehen will.

Vielleicht würde ich auch nicht mehr im November fahren. Hatten wir die meiste Zeit zwar trockenes Wetter, war es aber beinahe ständig bewölkt und windig. Ist das Wetter nicht viel besser als zu Hause und man friert sich dort auch nen Ast. Wobei, trocken und bewölkt eigentlich das Beste für einen Städtetripp ist. Bekommt man schon keinen Hitzschlag 😉

Was warmes zum Anziehen ist im November, zugegeben, nicht verkehrt gedacht 😉

In diesem Sinne….bis bald London!

 

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s