Die Spezien der Studenten

Wo ist nur schon wieder die Zeit hin? Ach so…es ist ja, laut Alice im Wunderland, DER Zeit. Trotzdem….wo ist der/die Zeit schon wieder hin? Eindeutig davon gelaufen und auf Urlaub.

Student sein. Das ist schon ganz nett. Auch wenn ich mittlerweile der Auffassung bin, entspannt is da gar nix! Und ich nach wie vor damit beschäftigt bin, den Studiengang, aus der letzten Reihe zu analysieren. Die Barbies sind immer noch da, BWL ist immer noch wo anders. Nur so als Rand info.

Mittlerweile kann man den Studiengang in ein paar Sparten aufteilen

Streber und Klugscheißer (eigentlich ein und das selbe)

Brille (ich brauch die ja um guggen zu können und nicht um gescheit auszusehen..), komische Frisur (ich wüsste da übrigens nen ganz guten Frisör, der dir da ein wenig behilflich sein könnte). Weiß alles, kann alles und das grundsätzlich. Sitzt meistens in der ersten Reihe oder zumindestens so weit vorne wie möglich. Randbemerkungen sind deren Spezialgebiet, die natürlich anstatt eines Wortbeitrages in das Ohr des herzlich genervten Nachbarn geflüstert werden. Vermutlich würde sie einen sogar noch durch die Fächer bringen, die man nicht so gut kann. Also doch anfreunden?

Die Redner

Es gibt diejenigen die einfach die Klappe halten, wenn sie keine Ahnung haben oder nichts beizutragen haben. Und es gibt diejenigen die sich einfach gerne sprechen hören. Egal was es ist, es wird rausgehauen. Und das manchmal in einer Länge, bei der man sich fragt, um was gings nochmal?

Die Barbie

BWL ist immer noch im Nachbarraum!

Die Ruhigen

Die sind einfach da. Fallen nicht auf und irgendwann, im Laufe des Semesters fragt man sich, aus welchem Loch kommt der denn jetzt? War derjenige eigentlich schon immer da? Wortbeiträge kommen während der Vorlesung selten. Wenn dann klug überlegt. Er spricht im übrigen lieber mit seinem Handy. Konversation, hm lass mal.

Der stille Schmoller

Man stelle sich eine wild zusammengeschmissene Gruppe vor, die gemeinsamen einen Beitrag vorbereiten und vortragen sollen. Darunter, der Schmoller. Er ist meist erst später identivierbar und fällt nicht gleich auf. Zu Anfang scheint alles okay, anhand einer x Beliebigen Situation, die von der Regel abweicht, gibt er erst den Versteher um dann, in die Rolle des Schmollenden überzuschwappen. Aber darüber kommunizieren will er mit der Gruppe nicht. Der persönliche Leibpsychologe in Form eines anderen Mitstudenten wird auserchoren, um diesem sein Leid über die böse Gruppe zu klagen.

Berufsverfehler

Wie überalle gibt es die Fehlzünder, die irgendwie den verkehrten Studiengang gewählt und fersehentlich in die noch fälschere Vorlesung platzen und da auch noch, mindestens, ein halbes Jahr sitzen bleiben. Und wenn sie es länger aushalten, willst du sie nicht als Sachbearbeiter vor dir sitzen haben. Und wenn du sie doch erwischt, dann sollte man lieber schreiend davon laufen und sich nen neuen suchen.

Gänzlich unsympatisch, in all seinen Handlungen. Empathi…was ist das? Kenn ich nicht. Variation zwei wäre dann überigens die Fraktion, die von tuten und blasen keine Ahnung hat und zu allem erst mal die anderen fragen muss. Leider können Punkt eins und zwei auch in Kombi auftreten.

Vorpraktikum vor Studienzulassung? Gute Idee! Wär mal besser gewesen!

Manche sind aber glaube ich auch nur aus einer Not heraus da. Weil grad nix besseres frei war. Die sind jedoch recht schnell auf und davon, sobald ein Platz im bevorzugten Studiengang frei wird.

Der Täumer

Er kommt zu spät. Vergisst sein Skript. Weiß nicht mehr welche Leistungsnachweise wo erbracht werden müssen. Fragt man ihn was, wirkt er anfänglich immer erst etwas abwesend, bis er wieder in der Realität ankommt und zu Höchstformen aufläuft.

Sie wirken zerstreut und ahnungslos. Verwirrt und nicht ganz bei sinnen. Aber wenn die dann mal anfangen, dann gehts rund und das Genie wacht auf.

Das Dummerle

Nur weil man studiert, hat das nicht zwangsläufig etwas damit zu tun, dass man höchst schlau ist. Das Dummerle beherrscht es, wie keine andere Spezies, allerdings ziemlich gut seinen Makel vorerst zu verbergen. Erst bei längerer und genauerer Betrachtung fällt es einem dann irgendwann mal auf.

Spätestens in der Gruppenarbeit hilft einem da auch das beste Schauspieltalten nichts mehr, vorallem wenn ein geübtes Auge darunter ist, und man ist schneller aufgeflogen als einem vermutlich lieb ist. Woran man sowas merkt? Da gibts viel. Beinahe kaum zu differenzieren. Aber man merkts irgendwann. Spätestens in einer etwas längeren Konversation.

Im übrigen leicht mit denjenigen zu verwechseln, die nur so tun als ob. Die gäbe es da nämlich auch 😉

Ob da wohl noch ein paar andere Gruppierungen dazu kommen? Ich bin ja mal gespannt, was in den nächsten Jahren noch so passiert. Vorallem, wer am Ende tatsächlich seinen Bachelor in der Tasche hat.

 

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