Zweitsemester, aller Anfang ist schwer?

Montag hat das neue Semester angefangen. Irgendwie war es komisch, nach gut 6 Wochen, wieder in der FH aufzuschlagen. Auf den Gängen entdeckt man Studenten, die mit ihrem Handy in der Hand durch die Fluren rennen und gleichzeitig auf die Nummern der Hörsäle starren. Kann fast nur ein Ersti sein.

Müde schlappe ich, um kurz vor 8, in den üblichen Hörsaal, in dem wir letztes Semester auch schon Vorlesung hatten. Ich muss da nicht mehr groß suchen und verlaufen tu ich mich wohl auch nicht mehr.

Zu erst drei Stunden Organisation und Verwaltung. Dann 1 1/2 Stunden Menschen im Lebenslauf junges und mittleres Erwachsenenalter. Den Dozenten in Verwaltung, kannten wir bis jetzt nur von der Einführungsveranstaltung im Oktober. Er spricht verhältnismäßig leise, ist aber doch recht humorvoll, was das doch recht trockene Thema etwas auflockert. Gegen ende  der Vorlesung wird es trotzdem  zäh und einschläfernd. Die Luft im Hörsaal ist schlecht. Weder Kaffee noch Energydrink helfen wirklich effektiv.

Das zweite Modul, teilen sich, schon wieder, zwei Dozenten. Teil eins haben wir Wöchentlich, bei der Dozentin die wir im letzten Semester auch schon hatten. Teil zwei übernimmt jemand von der LMU in München, als Blockseminar, immer Samstags.

Die ersten „Hausaufgaben“, sofern man das bei einem Studium überhaupt noch sagen kann,  haben wir auch schon bekommen. Wir müssen wieder Referate abhalten. Ich hasse Referate. Konnte ich noch nie wirklich leiden. War noch nie der Mensch, der gerne vor vielen Leuten spricht, dabei sind wir nur 40 Studenten. Aber das reicht schon.

In Verwaltung hält sich das aufgetragene Referat recht knapp, weil nicht so viel Zeit ist. Text zum Thema suchen und lesen, die Kernaussage zusammenfassen und die Zusammenfassung in zwei bis drei Minuten dem Rest mitteilen. Fertig. Werde ich überleben. Hoffe ich.

Im Modul Lebenslauf sieht es schon wieder anders aus. Wir haben die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten. Entweder bei Dozentin Wöchentlich eine vorgegebene Studie lesen, diese zusammenfassen und alleine einen 10 Minütigen Vortrag darüber halten. Oder bei der Dozentin aus München,  zu zweit ein vorgegebenes Thema wählen, dazu Text selber suchen und an einem Samstag 20 Minuten darüber referieren.

Hab mich für die Studie und das 10 Minütige Einzelreferat entschieden. Mein Thema ist Mobbing und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsmotivation. Zum einen interessiert mich das Thema, zum anderen quatsche ich lieber 10 Minuten alleine, anstatt an einem Samstag kommen zu müssen. Außerdem muss ich, bei einem Alleingang, keine Rücksicht auf jemand anderen nehmen.

Gruppenreferate sind nämlich richtig nervig. Der eine kann hier nicht, der andere da nicht. Dann passt der Inhalt nicht und man diskutiert noch drei Tage über Inhalt und Präsentation. Zu guter letzt wird man sich nicht einig wer was sagt. Danke ich verzichte.

 

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2 Gedanken zu “Zweitsemester, aller Anfang ist schwer?

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