Zweitsemester

Herzlich Wilkommen zurück, Sie sind nun im zweiten Semster gelandet! Juchhe. Neue Runde. Neue Themen. Neue Fächer. Neues Wissen. Neue Dozenten. Klingt gut. Den Hinweis, dass ab dem zweiten Semester alles leichter wird, halte ich mittlerweile für eine glatte Lüge. Ich hör da zukünftig einfach bei weg.

Bei genauerer Betrachtung von Dienstplan und Studienplan, ist die Motivation schon abhanden gekommen und das schon nach kurzen vier Wochen. Och heute habe ich keine Lust, weil der Dozent doof ist. Vorlesung y? Danke, mich interessiert das Thema nicht. Und bei Modul xya wirst du mich schlichtweg nur zur Prüfung sehen.

Freizeit? Was ist das? Hab ich noch nie von gehört. Zumindest in den letzten Wochen nicht. Davon konnte ich mich getrost verabschieden. Mittlerweile finde ich meinen eigene Idee, weiter als Fachkraft zu arbeiten UND zu studieren ziemlich ätzend. Aber, der Lebensunterhalt bezahlt sich immer noch nicht von alleine. Schade eigentlich.

Offen gestanden sind die Nachtdienste, die ich zur Zeit so oft habe, ja nicht gerade das Problem selbst. Das Problem ist eher der Schlafmangel den so eine Nachtschicht mit sich bringt. Selbst wenn du schlafen kannst. Schon mal versucht, drei Stunden lang, Rechtliche Gegebenheiten, mit nur 4 Stunden schlaf, konsequent aufzunehmen? Funktioniert nicht, heraus kommt dabei übrigens folgendes:

Lotterleben! Witzig.

Und dann kommt da noch der neue Kollege. Von deinem Doppelleben noch nichts weis. Ach du arbeitest nur 60 %? Dann hast du ja ein chilliges Leben und wenn dir das Geld reicht, ist doch super. Haha, witzig. Der war echt gut. Heute in der Witzekiste gegraben und den alten Hut rausgezogen, dessen Bart schon bis Timbuktu geht?

Zugegeben, es sieht nach Lotterleben aus. Mit den „paar“ Diensten. Ist es aber nicht. Der Schein Trügt. Ganz gewaltig. Überwiegen in der Zeit die Vorlesungen, Hausarbeiten und Referate. Die ich immer noch vom Sofa aus machen muss, weil ich immer noch keinen Schreibtischstuhl habe. Muss wohl doch zu Poco. Aber mit ohne Geld kann man sich selbst Poco nicht leisten.

Wochenende wird überbewertet.

Vorlesung am Samstag? Wer ist denn auf diese völlig blöde Idee gekommen? Ach die Frau kommt extra aus München angereist, und kann sonst nicht. Aha, ob mich mal jemand fragen würde ob ich Samstags kann? Scheinbar ist es selbstverständlich, ich habe Samstags gefälligst Frei und Zeit zu haben. Als Student hat man schließlich zu viel davon. Genau. Weil es könnte ja sein, so gegebenenfalls, dass da vielleicht eine Vorlesung stattfindet. Cool. Eigentlich habe ich samstag weiß Gott was zu tun. Und frei hätte ich auch gerne mal.

Hausarbeit in Gruppenarbeit, danke.

Apropos Hausarbeit. Davon muss ich ja dieses Jahr drei verfassen. Danke auch. Aber solange mir somit eine Prüfung erspart wird, ist das schon okay. Eine davon muss ich aber mit einem Studienkollegen schreiben. Na ganz super. Fängt das ewige „Ich kann hier nicht“ gehabe wieder an.

Kollege ist manchmal echt unorganisiert. Dachte ich immer, dass ich schon schlimm sein muss, mit meinem organisierten Chaos. Aber das, dass übertrifft mich bei weitem. Und das stresst mich, zu wissen, dass ich Zeitlich an den Studienkollegen gebunden bin. Und nicht anfangen und weiter machen kann wie ich das möchte.

Ein Grund mehr, warum ich sowas eigentlich lieber alleine mache. Du musst dich nur selber motivieren. Musst nicht ständig deinem Partner in den Arsch treten. Und bist selber für deine Leistung verantwortlich. Und wenn du einen mist fabrizierst, dann bist einzig und allein du selber dran schuld, wenn die Bewertung Kacke ist und ziehst keinen mit ins Verderben oder wirst mit reingezogen.

Wie die Dozentin das konstruktiv und vorallem Fair bewerten will, ist mir im Moment noch nicht ganz klar. Ich hoffe nur, dass sie weiß was sie da tut und vorallem auf was sie sich da einlässt. Also ich meine Bewertungstechnisch gesehen.

Ich dachte eigentlich, dass sich das Thema mit den Gruppenarbeiten im zweiten Semester irgendwie erledigt hätte. Vielleicht sollte ich über manche Sachen einfach nicht mehr nachdenken. Dann bin ich am ende nicht genervt oder enttäuscht davon, wenn es doch anders kommt, als ich eigentlich erst angenommen hatte. Weil es sowieso anders kommt.

Hinsichtlich des aktuell echt bescheidenen Zeitmanagement bin ich gerade am überlegen, ob ich das ganze nicht ein bisschen wie ein Fernstudium handhaben sollte. Zwischendurch sollte ich mich zwar schon mal blicken lassen. Muss ich ja auch. Ich muss mal schauen wie und ob das so funktioniert…..

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4 Gedanken zu “Zweitsemester

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