Verschlossen? Danke.

Kollegin: „Was schaust denn so komisch aus der Wäsche?“

Ich: „Ich dachte du fährst übers Wochenende weg? Bin verwirrt, dass du da bist.“

Kollegin: „Ach, ich fahr erst heute. War aber keine gute Idee vorher die Nacht zu machen. Was guggst du eigentlich so müde?“

Ich: „Ich bin gestern zu spät ins Bett.“

Kollegin: „Ach so stimmt, ist ja gerade das eine Fest da.“

Ich: „Genau. Bin voll im Eimer und ich hab mich nicht mal besoffen. Ich werd zu alt für Mist“

Kollegin: „Trinkst du überhaupt Alkohol?“

Ich: „Schon, aber nicht so viel. Vertrag ich nicht so gut.“

Kollegin: „Ich würde dich echt gerne mal betrunken erleben. Vielleicht bist du dann nicht mehr so in dich gekehrt.“

Ich: „Ich bin doch nicht in mich gekehrt.“

Kollegin: „Doch, aber Vollgas!“

Bin immer noch der Meinung, dass ich weder in mich gekehrt geschweige denn verschlossen bin. Ich erzähl nur nicht immer gleich alles über mich, wenn ich noch nicht so lange irgendwo bin. Das sind, meiner Meinung nach, zwei paar Stiefel. Und in Gegenwart von Kollegen will ich auch nicht gerade betrunken sein. Das ist mir weder geheuer noch finde ich es angenehm, empfinde es dann eher als peinlich.

Betrunken sein finde ich insgesamt blöd. Man gibt viel Geld dafür aus, dass es einem am nächsten Tag geradezu bescheiden geht. Wenn man nicht sogar völlig außer Stande ist, was zu machen. Dafür ist mir dann sowohl Lebenszeit als auch Geld zu schade.

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