Wusst ichs doch…

… das ich beim beantragen der bereits erbrachten Prüfungsleistungen auf mein Studium, irgendwas vergessen habe. Das merkwürdige Bauchgefühl hat sich doch tatsächlich bestätigt. Schön reden hilft da nicht mehr.

Der Dekan bzw. derjenige der für die Vorprüfung des Antrages zuständig war, bevor das ganze vor den Prüfungsausschuss geht, war aber so nett, mir mitzuteilen, dass ich eine genaue Gegenüberstellung der Lehrinhalte aus der Ausbildung zu den Modulen des Studiums nicht beigefügt hatte. Dies könne ich aber noch nachreichen, bis zum Tag x, bis das ganze vor die Prüfungskommission geht.

In diesem Moment ist mir aber mal sowas von das Herz aus der Brust gehopst. Hatte ich doch den ganzen Lehrplan beigefügt und, wie in der Anleitung des Antragsformulars gewünscht, die Seitenzahl angegeben, wo die Fächer (meiner Meinung nach, inklusive Lehrinhalte) dargestellt wurden, die ich mir anrechnen lassen wollte.

So schnell hat man also einen Studenten völlig aus dem Konzept gebracht und in helle Aufregung versetzt. Das Hauptproblem an der Sache ist nämlich, dass  ein Modul bereits dieses Semester am laufen ist, ich mich aber, kein einziges mal, in dieser Vorlesung blicken lies.

Mal ganz zu schweigen davon, dass ich mich bei Teil Zwei für ein Referat zu melden für unnötig hielt. Zu sehr darauf verlassen, dass das mit der Anrechnung schon gut gehen würde. Spätestens als es bei der Kollegin, mit selber Berufsausbildung, durchging, war das alles sowieso gebongt.

Kreativtechniken ist absolut nicht meins, weswegen ich mich einfach schon viel zu lange aus der Affäre ziehe. Basteln. Pa. Das hab ich drei Jahre in der Ausbildung fabriziert. Mit Murmeln und Strohhalmen Farbe panschen.

Im Wald rumhopsen und Landart bauen. Mit Ton rummantschen und Holz bearbeitet hab ich auch. Danke, ich habe genug davon. Danke, aber nein Danke. Ich hasse basteln und kreativ bin ich auch nicht wirklich. Wenn’s nicht gerade ums Fotografieren geht, dass ist aber auch was gaaanz anderes.

Und der Teilbereich Theater, ne, ich verzichte. Mappet Show habe ich bei der Arbeit schon genug. Muss ich mir jetzt nicht auch noch in der Uni geben. Irgendwann ist auch mal genug mit dem Kasperletheater.

Panisch durchforstete ich das Internet. Was soll ich tun, was soll ich tun! Erkenntnis des Tages: Beim nächsten mal das Konzept LESEN anstatt es nur zu ÜBERFLIEGEN! Eine knappe Viertelstunde habe ich gebraucht um den Fehler zu finden.

Das was ich angegeben hatte, war nämlich eine insgesamte Beschreibung davon, was der Sinn und zweck des Fachs, in Bezug auf die Ausbildung hatte. Was der Schüler danach zu können hat.

Die Lehrinhalte, mit genauer Definition was gelehrt wird inklusive Stundenzahl, fand man dann, etwas 10 Seiten später. Hätte ich das Konzept mal gelesen, wäre mir das auch schon am Anfang aufgefallen und ich hätte nicht nachreichen und rumrennen müssen. Die Panikattacke hätte ich mir somit wohl auch gespart.

Was lernen wir daraus? Lesen ist des Rätsels Lösung. Wie ich mich aber kenne, funtkioniert das eine weile ganz gut. Tag x, an dem ich es aber wieder nicht mehr tuen werde, wird nicht lange auf sich warten lassen. Ob ich mir doch das Buch „Studieren kann man lernen“* kaufen sollte? Aber obs was hilft, ist die andere Frage.

 

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