Emotionen sind kleine Verräter!

Wenn man alles mal genauer betrachtet, habe ich eigentlich mehr als genug um die Ohren. Das Studium für das ich so viel noch machen muss, die Pferdies die bespaßt werden wollen. Und dann kommt noch die Arbeit dazu, damit ich mein Studium und doch Hobby irgendwie finanzieren kann. Zusammengefasst, eigentlich hab ich gar keine Zeit!

Trotzdem ändert das nichts an meinem Vakuum, dass sich oft aus dem Nichts meldet. Herzlichen Dank auch. Das Einjahresdate hat also doch mehr Spuren hinterlassen, als ich mir das eigentlich gerade wünsche. Manchmal nimmt es mich emotional mehr mit, als ich mir eingestehen will. Und genau dieser Zustand ist es, der mich manchmal so verrückt macht.

Es macht mich verrückt, dass ich nicht verstehe warum es so lange gut lief. Dann plötzlich dieses Beziehungsunfähigkeitsgelaber ankam, was dazu führte das ich gar nichts mehr verstanden habe.

Natürlich machst du dir dann Gedanken. Gedanken darüber, warum er meint zu glauben, dass er das ist. Mein Verdacht liegt ja darin, zu vermuten, dass irgendwann mal irgendwas mit einer Verflossenen schiefgelaufen ist. Aber was habe ich damit zu tun? Ich bin doch nicht die! Ich hasse Schubladendenken und ich hasse dieses Pauschalisieren.

Mich macht es einfach fast Wahnsinnig. Es macht mich Wahnsinnig, das ich den Gesamtzusammenhang nicht verstehe. Und denke ernsthaft über die Aussage einer guten Freundin nach. Darüber, ob er genau weiß wie er sich interessant hält. Genau weiß, wie er mich halten kann. Genau weiß, dass ich darauf anspringe. Natürlich sind das alles Spekulationen, zu behaupten er hätte mich durchschaut. Aber unmöglich wäre es auch nicht.

Weiter gedacht macht mich auch der Gedanke irre, dass er tatsächlich DER EINE, gewesen sein könnte. Emotionen und Hormone sind doch scheiße. Ehrlich mal.

Eigentlich bin ich mir fast sicher, dass er sich, irgendwann im Herbst, wieder auf was einlassen würde. Wieder offener ist, gegenüber allem. Und wenn ich ehrlich bin, grenzt das ganze schon beinahe an selbstverletzendes Verhalten. Zu wissen, dass er zwar die Nachrichten liest, sie aber über den Sommer nie beantwortet. Zu wissen, dass er womöglich ab Herbst wieder zugänglich ist. Und zu wissen, dass alles um den April rum, wieder einstürzen wird.

Aber Knopf drücken und Gefühl ausschalten, dass konnte ich noch nie sonderlich gut. Mal davon abgesehen, dass irgendwas in meinem Hinterkopf sagt, ich soll am Ball bleiben. Nicht aufgeben. Zähne zusammen und durch, weil es sich vielleicht doch lohnen könnte. Weijel, irgendwas in mir immer noch dran glaubt, dass sich alles nochmal drehen könnte. Und wenn ich nicht durchhalte, könnte ich es ja vielleicht nie erfahren.

Und im Moment ist der Gedanke, dass jemand anders sich da rein schleicht, wenn ich nicht weiter mache, schier nicht auszuhalten. Solange ich nicht alles probiert habe, was ich meine das es in meiner Macht steht.

Nächster Plan: Bis September die Klappe halten und einfach mal a Ruh geben!

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