Wie soll das nur weiter gehen…

Und dann sitzt du wieder da. Zermarterst dir das Hirn darüber, wie das alles in nem Jahr sein soll. Wie das mit dem Praktikum laufen wird, ohne finanzielle Einbusen zu machen. Ohne irgendeine Förderung in Anspruch zu nehmen, die du später, hoch verzinst, zur hälfte zurück zahlen musst. Rechnungen und Lebensunterhalt zahlen sich schließlich nicht von selber.

Aber sind wir mal ehrlich, im sozialen Bereich wird sich da wohl eher schwer irgendeine Stelle finden, die als Parktikum laufen könnte, aber du den selben Lohn bekommst, den du gerade als Fachkraft beziehst.

Die ganzen sozialen Einrichtungen haben doch nie Geld. Und warum sollte man einen Praktikanten auch bezahlen? Selbst wenn dieser in Vollzeit für ein halbes Jahr für einen arbeitet.

Summa summarum verständlich, denn der Praktikan ist ja so gesehen keine Fachkraft. Sonder eher sowas wie ein Azubi oder eine Aushilfe, die was lernen soll. Wie auch immer, kann man das wahrscheinlich in ziemlich viele Richtungen auslegen.

Das man einen Praktikanen, nicht mit einer Fachkraft vergleichen kann geschweigedenn gleichsetzten könnte, die bereits Berufserfahrung hat, ist mir auch klar. Dann würde ja keiner mehr irgenwas lernen. Und auf den Fachkraftstatus pfeiffen.

Dennoch ändert es nichts daran, dass ich mich immer wieder auf den schon vorhandenen Fachkraftstatus zurückberufe. Ich bin doch schon Fachkraft. Kann man mich da nicht doch vielleicht danach bezahlen, was ich schon bin? Komplizierte angelegenheit.

Was natürlich die Frage wieder herbeiführt, warum Studiert sie dann, wenn sie doch schon die Fachkraft hat? Weil mir mit der Fachkraft, die ich bereits habe, bestimmte Wege versperrt bleiben und irgendwann schicht im Schacht ist. Ich bestimmte Stellen gar nicht erst antreten könnte, weil mir da die nächst höhere Ausbildung fehlt. Und bestimmte Inhalte, die ich nie gelernt habe.

Und es einzig und alleine darum geht, noch ein paar mehr Perspektiven zu haben, sollte ich irgendwann, in der Zukunft, meinen jetzigen Job nicht mehr machen können. Wegen Bandscheibenvorfall oder Knieproblemen. Und was machst du dann? Als Fachkraft irgendeinen Hilfsjob machen? Wahnsinnig toll fürs eigene Ego. Von der Fachkraft zur Hilfskraft dekradiert.

Vermutlich kann ich mir jetzt noch Tage und Wochen den Kopf darüber zerbrechen. Werde letztich aber nicht wirklich auf irgendeine Lösung kommen. Schätzungsweise wirde es genau dabei bleiben, was ich mir schon länger überlegt hatte.

Beim jetzigen Arbeitgeber als Fachkraft angestellt bleiben. Allerdings versuchen das ganze gleichzeitig auch als Praktikum angerechnet zu bekommen. Und für das halbe Jahr Stundentechnisch aufstocken und das zusätzliche Geld, als Puffer, für die letzten zwei Semester auf die Seite schieben.

Fraglich nur ob der Arbeitgeber da so mitmacht, wie ich mir das vorstelle. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass mir da noch einige Steine auf die Füße fallen und für Schwellugnen sorgen werden.

 

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