Die Frage nach dem: Was will ich wirklich

Die Frage danach, was man wirklich will ist eigentlich nicht eine ganz einfache Sache. Aber manchmal erscheint sie doch schwerer, als es eigentlich wäre. Genau so ging es mir ja auch. Du sitzt da, hast das Studium angefangen und fragst dich zunehmend was du da eigentlich tust. Fragst dich, willst du das wirklich?

Und dann schwirren dir Tausend Gedanken durch den Kopf. Gedanken über Gedanken, die dich nicht wirklich Glücklich machen. Und dir nicht unbedingt bei der Entscheidung helfen. Und man wird das Gefühl nicht los, dass einem diese Gedankengänge die Entscheidung eigentlich noch schwerer machen, als es eigentlich nötig wäre.

Vor einem Jahr war ich noch so überzeugt davon: Ich studiere jetzt! Vor ein paar Wochen war ich dann das erste mal an dem Punkt, mich zu fragen, was ich da eigentlich genau mache. Mir aber felsenfest eingeredet habe, dass ich das durchziehe, weil ich habs jetzt ja schon angefangen.

Irgendwann trifft dich eine Klatsche nach der anderen. Man sitzt da, lernt und lernt und lernt. Glaubt mit der Zeit man wird bald verrückt. Der Kopf platzt aus allen Nähten. Und in der Prüfung sitzt man dann da und denkt sich „Scheiße! Ich kann die Fragen gerade nicht beantworten!“

Dazu kommen dann Kopfschmerzen, das Gefühl der Kopf ist auf die doppelte Größe angeschwollen wie ein Luftballon, in den man Helium eingepumpt hat. Die Motivation muss man gerade suchen, die Müdigkeit sieht man einem an den Augenringen an. Irgendwas effektives zu machen, dazu fehlt irgendwann die Energie.

Irgendwann kommt dann der Punkt an dem man anfängt sich Gedanken zu machen. Und der Körper einem massive Warnsignale schickt, um einem Mitzuteilen das was nicht stimmt. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, dauernde Müdigkeit. Und zu  nichts zu motivieren.

Und irgendwann ist man dann ehrlich zu sich selbst. Oft ist es dann aber schon kurz vor zwölf. Und dann schossen die Gedanken nur noch so durch meinen Kopf, als ich der Frage nach dem was ich will nachgegangen bin.

Was will ich wirklich?

  • Finanziell nicht mehr auf Sparfalmme leben
  • In den Urlaub fahren und das außerhalb der Ferien
  • Mich mit Freunden treffen
  • Reitunterricht nehmen ohne Mitte des Monats sagen zu müssen, dass ich zwei mal aussetzten muss, weil ichs mir nicht mehr leisten kann
  • Ich will keine geregelten Arbeitszeiten, der Schichtbetrieb gefällt mir eigentlich ganz gut.
  • Ich will auch nicht in irgendeiner Behörde arbeiten
  • Ich will mit Menschen arbeiten und so wenig Administrative Sachen machen wie möglich.
  • Auf eine Leitung im Sinne einer Abteilungsleitung oder Geschäftsleitung oder wie auch immer habe ich keine Ambitionen, so viel Verantwortung ist mir dann doch etwas zu viel
  •  Zusammengefasst: Ich will mein Leben zurück, dass ich vor dem Studium hatte.

Aber nicht nur das. Es befallen einen dann auch die Zweifel

  • Was denken die anderen, wenn man abbricht?
  • Man hat doch jetzt schon angefangen, warum zieht man es nicht durch
  • die anderen denken jetzt bestimmt, ich kann nichts durchziehen
  • im Lebenslauf sieht das doch total blöd aus

Hätte, hätte, Fahrradkette. Ist doch egal was die anderen denken. Es ist doch mein Leben. Es ist doch mein Weg. Und ich möchte mich, zusammengefasst, nicht kaputt machen um so in einem „besseren“ Licht dazustehen. Und die Ahs und Ohs einzuheimsen.

Warum sollte ich etwas durchziehen, was mich nicht wirklich glücklich macht? Um andere Glücklich zu machen? Vollkommener Unfug! Und dann schmeißt du es hin. Biegst wo anders ab. Dann befallen einen die nächsten Zweifel: War das jetzt richtig so? War das okay? Wieso, Weshalb, Warum.

Aber wenn man wieder Ehrlich zu sich ist: Solange man Glücklich ist, ist doch alles super.

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