Alltäglicher Irrsinn

Seit geschlagenen 4 Wochen stehe ich wieder voll im Arbeitsleben und habe das Gefühl ich hätte nur ein paar Tage Urlaub gehabt. Von der Erholung des 4 Wöchigen Urlaubs ist nichts mehr übrig. Verpufft wie heiße Luft. Und  ich könnte schon wieder Urlaub gebrauchen.

Klingt komisch, ist aber so. Spätestens nach dem letzten unglaublich langen Arbeitsintervall, im übrigen 11 Tage am Stück, war die Erholung gänzlich dahin. Richtig gehört, 11 Tage am Stück.  Bei Personalausfällen keine Seltenheit. Genau so wenig wie Schichten die durchaus länger als 10 Stunden dauern können.

Nach diesem langen Block konnte ich sie alle miteinander nicht mehr haben. Keinen der Bewohner konnte ich mehr sehen. Und plötzlich fallen dir Eigenarten auf, die dir neuerdings tierisch auf den Senkel gehen. Selbst wenn du zwischendurch ein paar Tage frei hattest.

Verhaltensweisen die dich sonst nicht stören, gehen dir neuerdings tierisch auf den Kecks und für jede dieser Kleinigkeiten könntest du deinem Gegenüber ins Gesicht springen. Am meisten könnte ich aber Kollege Arbeitsmoral ins Gesicht springen.

Nein es hat sich weder in den 4 Wochen in denen ich Urlaub hatte, noch in den letzten 4 Wochen, seit ich wieder arbeiten bin, etwas an seiner Einstellung geändert. Tendiere ich sogar dazu, zu behaupten, es hätte sich sogar noch verschlimmert.

Aber gut sei es drum. Was rege ich mich darüber auch auf. Ich kann daran rein gar nichts ändern. Wie haben wir das heute in der Fortbildung so schön gelernt: Menschen sind wie das Wetter. Es bringt nichts sich darüber aufzuregen, weil ändern können wir es sowieso nicht.

Dennoch kommt mir immer wieder die Galle hoch. Gestern war beispielsweise wieder einer dieser Tage, an denen ich mich gefragt habe ob er eigentlich jemals gelernt hat richtig zu arbeiten. Erschien er bereits mit der Grundeinstellung, der Spätdienst hätte bereits alles fertig gemacht und er, der die Nacht hatte, müsste nichts mehr machen.

Quittiert von einem Augenrollen, als ich ihn darum bat, Badewannenursula  aus der Wanne zu holen und ins Bett zu bringen, da ich noch in einem wichtigen Gespräch mit der Azubine war, dass noch etwas länger dauerte.

Eigentlich war das nicht zu viel verlangt. Da er nicht mehr viel zu tun gehabt hätte. Zumindest ist das meine persönliche Meinung dazu. Mal davon abgesehen, bin ich wärend meiner Schicht weder faul herum gesessen oder habe Däumchen gedreht. Und zwei teilen konnte ich mich noch nie.

Morgen noch die Teamsitzung und die Übergabe der Kasse überstehen. Dann habe ich zwei Tage frei. Da freue ich mich jetzt drauf. Einfach mal ein bisschen nichts tun.

 

2 Gedanken zu “Alltäglicher Irrsinn

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