Frei?!

Nach einem Arbeitstechnischen Marathon endlich zwei Tage frei. Der heutige freie Tag hat gleich wunderbar mit Kopfschmerzen angefangen. Außerdem hätte ich einfach mal wieder ausschlafen können, woraus aber irgendwie nicht so recht was werden wollte.

Die Herren der Baufirma, direkt gegenüber von meiner Wohnung, beluden, morgens um halb 8, lautstark ihren LKW für die nächste Baustelle. Naja, was heißt da beladen. Die Ladefläche mit Metall bewerfen, trifft es wohl eher.

Nicht zu vergessen, das geschnattere und der laufende LKW, direkt vor meinem offenen Schlafzimmerfenster. Soll ich vielleicht noch nen Kaffee raus reichen? Kekse dazu? Kein Thema! Ich mach dann mal das Fenster zu und dreh mich nochmal um. Die Idee war übrigens nicht meine Beste.

Der Kaffee heute morgen war viel zu stark, weil der Milchvorrat zur neige ging. Insgesamt sieht mein Kühlschrank herzlich leer aus. Naja, noch ein bisschen stinkender Raclette Käse ist drin. Dürfte noch für zwei Abendessen ausreichend sein.

Bei Betrachtung meines Kontostandes wird mir dann auch schon wieder schlecht und ich bin froh noch nichts gegessen zu haben. Vermutlich hätte ich mich sonst übergeben. Allerdings sollte sich der Kontostand in den nächsten Monaten wieder stabilisiert haben, da viel Kleinvieh  gekündigt wurde und gerade auch keine Anschaffungen anstehen.

Außerdem weigere ich mich dieses Jahr, nur einen popeligen Cent für irgendwelche Weihnachtsgeschenke auszugeben. Naja gut, das Patenkind bekommt eine Kleinigkeit zu Weihnachten.

Aber ich lehne mich hier mal aus dem Fenster und behaupte, ein Patenkind im Grundschulalter ist nochmal was anderes, als jemand der bereits Geld verdient und sich gerade selber kaufen kann, was ihm gefällt.

Bei Rewe wurden mir heute dann die Zigaretten nicht abkassiert. Was mir letztlich erst aufgefallen ist, als ich bereits vom Parkplatz gefahren und die Schachtel aufgerissen hatte. Naja, Glück für mich. Fürs drauf hinweisen war es zu dem Zeitpunkt auch schon zu spät.

Von Datingkumpel seit ein paar Tagen schon nichts mehr gehört. Wollte ihn nicht großartig nerven. Umso überraschter war ich, als eine Reaktion auf meine Frage kam, welches Oberteil ich auf eine Beerdigung anziehen sollte. Hätte ich ja nicht erwartet. Oder vielleicht doch?

Was den Datingkumpel anbelangt, frage ich mich ab und an was das eigentlich werden soll, wenns fertig ist. Stelle aber selber fest, dass es mir gut tut zwar mit ihm in Kontakt zu stehen, aber ohne den zwang sich ständig melden zu müssen.

Anfangs war ich ja schon beinahe beleidigt, als Datingkumpel ähnliche Verhaltensmuster des Rückzuges zeigte, wie es damals das Einjahresdate an den Tag gelegt hatte. Wobei er ja von selbst wieder kam.

Auch seine Aussage, er glaube nicht daran, dass es langfristig als „Beziehung“ mit uns gut gehen würde, ließ für kurze Zeit das Beleidigteleberwurstsyndrom bei mir hochblubbern.

Rückblickend merke ich aber, dass sowohl der Freundschaftsstatus in dem wir uns gerade befinden, als auch mein gelöschter Account auf der Dating Plattform auf der wir uns kennengelernt hatten, massiv  Druck genommen hat. Und es das ganze viel zwangloser und lockerer, somit auch stressfreier macht.

Verkopfe ich mich viel weniger damit, warum ich anscheinend unfähig bin jemanden kennen zu lernen. Und steigere mich viel weniger in ein „Das muss aber klappen!“ Gehabe hinein. Möglicherweise einer von vielen Gründen warum manches einfach nicht geklappt hat.

Aber vielleicht hat das Universum auch einen ganz anderen Plan für mich. Wer weiß das schon. Und diejenigen die meinen Weg kreuzten, sollten vielleicht auch nicht mehr als nur eine Begegnung sein.

 

 

 

 

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