Faszination Italien

Wenn ich Italien höre, fangen meine Augen an zu leuchten. Wenn ich es kurz beschreiben müsste, hat mich Italien gefesselt und fasziniert mich. Könnte man beinahe von einer heimlichen Liebe sprechen.

Als ich vor einiger Zeit, mit strahlenden Augen, meinen Kollegen bei der Arbeit berichtete, dass ich für nächstes Jahr schon wieder Urlaub am Gardasee gebucht hatte, und auch schon mit dem Gedanken spiele, einmal um ganz Italien zu fahren, starrte mich eine Kollegin schon beinahe fassungslos und völlig entgeistert an.

Besagte Kollegin meinte daraufhin recht trocken, dass sie meine Begeisterung für Italien nicht so recht verstehen kann, sie selbst könne mit dem Land rein gar nichts anfangen. Sie würde auch nicht wirklich auf die Idee kommen, drei oder mehr Wochen einfach durch Italien zu schippern, da es, ihrer Meinung nach, viel interessantere und schöner Länder gäbe. An diesem Punkt habe wohl ich die Fassung verloren und mit völlig entgeistertem Blick in die Runde gesehen.

Wie kann man Italien nicht mögen? Vermutlich durchaus möglich, Ich persönlich finde hingegen eine 4 Wöchige Reise a la Inselhopping durch Thailand total langweilig, öde und fade, weil das irgendwie jeder macht. Selbige Meinung habe ich übrigens auch über eine Rucksackreise durch Thailand. Mich interessiert das Land einfach nicht.

Italien hingegen, scheint mich schon beinahe wie ein Magnet an sich zu ziehen. Mir gefällt einfach das Land, die Leute die so freundlich und fröhlich sind, das Essen das doch so anders ist als zu Hause, das Klima das so schön warm sein kann, die Sprache die einen wunderschönen klang hat.

Die ganze Roadtripgeschichte beschäftigt mich inzwischen schon seit einigen Monaten und lässt mich nicht mehr so recht los. Außer dem Gardasee, Südtirol im tiefsten Winter, Rom, Bibione, Verona und Assisi, habe ich von Italien noch nicht viel gesehen. Dabei gibt es so viele schöne Orte zu entdecken. Zumindest meine Meinung.

Mich reizt es zunehmend, dass Land zu erkunden. Eine Mischung aus Erholungsurlaub am Meer und Kulturschock. Wenn man das überhaupt als Kulturschock bezeichnen kann. Nun gut, die Fahrweise mit dem Auto vielleicht schon. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Am liebsten würde ich einfach drauf los fahren. Allerdings schrecke ich dann doch davor zurück, obwohl ich ein recht spontaner Mensch bin, so ganz ohne eine gewisse Vorbereitung los zu schippern.

Angefangen von der Überlegung wo ich überhaupt hin möchte, bis hin zu dem Punkt, wie ich die ganze Sache eigentlich finanziere. Ganz zu schweigen, wie ich es überhaupt mit meinem Urlaub mache.

Eine Weile schwankte ich zwischen drei Wochen rum fahren, rechts runter, bis höhe Rom, dann wieder rauf. Und der Idee, dass ganze vielleicht auf 5 oder 6 Wochen zu verlängern und dann aber bis Sizilien zu schippern.

Wobei ich schon die Tendenz dazu habe, das ganze in 6 Wochen bis ganz runter und dann wieder rauf durch zu ziehen. Was die Reisezeit angeht, wird damit wohl mein Gesamter Jahresurlaub vernichtet. Dahingehend habe ich aber auch schon einen Plan, der hoffentlich durchgeht.

Um zu umgehen, dass ich meinen gesamten Jahresurlaub am Stück nehmen muss, werde ich wohl versuchen das ganze über Überstunden zu regeln. Soll heißen: Über die Herbst und Wintermonate  auf 90 % angestellt sein, aber 100 % arbeiten. Die 10 % die ich mehr arbeite als Überstunden ansammeln. Aktuell steht der Plan, dass ganze über 3 Herbst/Winter Intervalle aufzuteilen. Zwei Intervalle auszahlen lassen, ein Intervall als Freizeitausgleich laufen lassen.

Mit den ausgezahlten Überstunden lässt sich das Urlaubsbudget auffüllen. Der Freizeitausgleich verhindert, dass ich meinen ganzen Jahresurlaub vernichten muss und für das restliche Jahr auch noch die Möglichkeit habe, frei zu nehmen.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie begeistert Abteilungsleitung und Geschäftsführung von der Idee sind, dass ich mir zwei mal einen ganzen Berg an Stunden auszahlen lassen möchte. Zum anderen ist wohl die Begeisterung im Team nicht sonderlich groß, wenn Kollegen bis zu 12 Wochen Urlaub im Jahr haben.

Wobei das dieses Jahr auch schon der Fall war, aufgrund von Resturlaub und Überstunden, die ich abbauen musste. Theoretisch müsste es also möglich sein.

Die ersten Punkte auf meiner Liste:

  • Klar werden wo ich eigentlich hin will und welche Orte ich sehen möchte
  • Campingplätze als auch Hotels ausfindig machen, die ich bezahlen kann
  • Aufhören zu rauchen
  • Geld sparen
  • Mit Gruppenleitung und Abteilungsleitung über meine Vorrübergehende Arbeitsidee mit den Überstunden ansprechen.

 

 

Ein Gedanke zu “Faszination Italien

  1. Fahr einfach los! Und halte dort an, wo es Dir gefällt. Du wirst es nicht bereuen. Was Unterkünfte angeht: wir haben immer etwas gefunden, nur die Augen offen halten. Und ich habe noch nie so günstig Urlaub gemacht, wie auf dem Roadtrip durch Italien. Also, was Unterkünfte angeht 🙂

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