Thailand Teil 1 – Meine persönliche Check- und Packliste

Thailand war für mich, bis vor ein paar Jahren, eines der Länder, dass mich weder großartig interessiert oder gereizt hätte. Wurde Thailand lange von mir mit dem Stempel versehen: Gott und die Welt reist gerade zum Backpaking oder Inselhopping dort hin, weil es eben gerade Hipp und Modern ist. Wollte ich nicht zu den Fluten Europäischer Touries gehören, die allesmat dort einfallen, wie ein Schwarm Heuschrecken.

Ob das mittlerweile anders geworden ist, kann ich nicht beurteilen. Wie ich vor kurzem in meinem Beitrag zur Urlaubsplanung 2020 schon mal erwähnt hatte, hat es mitte/ende Februar einen Sinneswandel gegeben. Der Verursachte, dass ich Thailand nochmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet habe und entschlossen war, dem Land doch eine Chancke zu geben.

Faszinierend, was es ausmacht, wenn man das Gefühl hat, alle um einen herum würden gerade völlig spinnen. Und wenn man nicht irgendwann die Handbremse zieht, spinnt man mit und kann nicht mehr geradeaus denken.

Also machen wir Strand und Fotourlaub draus. Zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Ich würde sagen, Sitzt, passt, wackelt und hat Luft!

Der Plan steht und jetzt?

Das Leben könnte manchmal so einfach sein. Aber, dass habe ich schon oft festgestellt, in der realität ist es nicht zwingend immer  so easy wie man sich das manchmal vorstellt. Schade eigentlich. Könnte sonst so viel Entspannter sein.

Der Flug ist so gut wie gebucht, die ersten Anlaufpunkte sind auch schon gewählt. Läuft doch, könnte man meinen. Allerdings ist es nicht damit getan, sich einfach den nächstbesten Flug zu buchen, die Unterkünfte auszuwählen und einfach drauf los zu schippern. Kann man zwar schon machen, kann aber auch gewaltig daneben gehen.

Gedanken über Gedanken schossen mir irgendwann durch den Kopf. Was brauche ich denn eigentlich? Impfungen? Reisepass? Visum? Soll ich doch eine Kreditkarte beantragen, damit ich nicht das ganze Bargeld spazieren tragen muss? Gibt es kostenlose Kreditkarten? Welche Kreditkarte ist die beste? Wo ist mein Impfpass? Und so weiter und sofort.

Damit mir auch ja nichts durch die Lappen geht, habe ich zum einen das Internet um Rat gefragt und ein bisschen recherchiert. Zum anderen habe ich mir eine Persönliche Check- und Packliste zusammengestellt. Sicher ist sicher und Riskieren will ich auch nichts.

Bin ich an und für sich schon ein spontaner Mensch. In manchen Situationen möchte ich dann aber doch kein Risiko eingehen und abgsichert sein. Was mir meist nur dann gelingt, wenn ich es für mich ein bisschen planen kann.

Checkliste und Packliste findet ihr im Übrigen als PDF am Ende des Beitrags. Es handelt sich um zwei seperate Listen, die allerdings als ein Dockument gespeichert sind. Weiter sei gesagt, es handelt sich hierbei um meine persönliche Liste, die nicht auf jeden Haargenau so zutreffen muss. Und beliebig erweitert, gekürzt oder abgeändert werden kann.

Die wichtigsten Punkte, für mich persönlich, im Überblick

In diesem abschnitt möchte ich nun etwas näher auf die Punkte eingehen, die mir, ganz persönlich, am wichtigsten waren, geklärt zu werden.

Visum

Für Deutsche, Schweizer und Österreicher ist es grundsätzlich kein Problem, ohne ein im Vorfeld beantragtes Visum nach Thailand zu fliegen. Im Flugzeug bekommt man ein sogenanntes Einreiseformular zum Ausfüllen. Am Flughafen bekommt man dann bei der Einreise noch einen Stempel in den Pass, Thema erledigt.

Das Reisevisum das in dieser Form beantragt wird, kann problemlos um weitere 30 Tage verlängert werden. Was allerdings auch nicht unbegrenzt möglich ist. Gilt nämlich die Regelung, dass ein Aufenthalt mit einem Reisevisum eine gesamtdauer von 90 Tagen, innerhalb von 6 Monaten ab dem ersten Reisetag, nicht überschritten werden darf.

Sollte man also einen längeren Aufenthalt planen wollen, muss im Vorfeld ein Visum beantragt werden.

Reisepass

Ein gültiger Reisepass oder ein gültiger vorrübergehender Reisepass sind für die Einreise nach Thailand zwingend nötig. Der Pass muss am Tag des Reiseantritts noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Impfungen/Reiseimpfungen

Empfohlen werden

HEP A/B

Tetanus

MMR

Gelbfieber wenn man aus einem Gefärdugnsgebiet anreist. Es kann auch schon ausreichen, wenn der Flieger in einem Risikogebiet einen Zwischenstopp einlegen muss.

Da sich die Lage im Land aber auch eventuelle Landesspezifische Bestimmungen immer mal wieder ändern können, ist es von Vorteil sich hier zum einen auf der Hompage des Auswärtigen Amtes zu inferomieren. Auf der anderen kann aber auch ein Impfberatungsgespräch beim Hausarzt hilfreich sein.

Reisekrankenversicherung

Wenn man sich während der Reisevorbereitung mit einer Auslandskrankenversicherung auseinander setzt, wird auf vielen Seiten empfohlen, bei einer geplanten und längeren Reise in nicht Europäisches Ausland, eine Reisekrankenversicherung inkl. Rücktransport im Notfall,  abzuschließen.

Was letztlich damit zusammen hängt, im Krankheitsfall nicht auf einem Haufen von Behandlungskosten zu sitzen, die den Urlaub maßgeblich teurer machen können.

Was durchaus Sinn ergibt, da die normale gesetzliche Krankenversicherung, im nicht europäischen Ausland, nicht mehr greift und die Kosten nicht mehr übernimmt.

Meine persönliche Meinung dazu? Ich werde für meinen Thailandaufenthalt eine  Reisekrankenversicherung abschließen. Auch wenn manche aus meinem Umfeld der Ansicht sind, dass es das doch nicht brauch. Aus eigener Erfahrung muss ich allerdings sagen, ist man bei einer Reise oder einem Urlaub nicht davor geschützt, nicht doch krank zu werden.

Tatsächlich wurde ich vor vielen Jahren, während einem Aufenthalt am Gardasee, Krank. Und das nicht nur ein bisschen, sondern mir hat es richtig die Latschen ausgezogen.

Daraufhin folgte der Abbruch des Urlaubs, damit ich mich zu Hause in ärztliche Behandlung begeben konnte. Von Italien aus, gerade vom Gardasee, bin ich nun schnell wieder zu Hause.

Die Vorstellung mir zieht es in Thailand mal ordentlich die Latschen aus, wo ich nicht mal eben ins Auto steige und nach 5 Stunden fahrt wieder zu Hause bin, bereitet mir ein bisschen Unbehagen. Weshalb ich für den Fall der Fälle, lieber abgesichert bin und weiß, ich kann mich behandeln lassen ohne mich zu verschulden. Und komme im Notfall auch schnell wieder nach Deutschland zurück, wäre es aus medizinischer Sicht erforderlich.

Hier empfiehlt es sich aber, im Voraus die Angebote zu Recherchieren und zu vergleichen. Da es durchaus verschiedene und unterschiedliche Angebote gibt, die in Preis und Leistung voneinander abweichen. Manche Versicherungen geben z.B. eine recht günstige Einmalzahlung für den Reisezeitraum an, haben im Kleingedruckten dann aber eine Klausel mit einer Eigenbeteiligung pro Behandlungsfall mit eingebaut. Daher: Augen auf bei der Versicherungswahl.

Zum Thema Reisekrankenversicherungen im persönlichen Vergleich, werde ich allerdings noch einen separaten Beitrag erstellen.

 

 

Hier findest du nun meine persönliche Check- und Packliste. Natürlich ist diese Liste nicht das non plus Ultra. Womit ich sagen möchte,  dass die Liste veränderbar, erweiterbar und anpassbar ist. .Checkliste Thailand_compressed

 

 

 

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