Ein Tag frei

Nach drei 10 h Schichten, hatte ich heute endlich einen Tag frei. Sogar das Wetter war schön und ich konnte mich in die Sonne setzten und mir im Garten einen Kaffee genemigen. Schön wenn man den Frühling zumindest ein bisschen genießen kann.

Die Pause hat mir gut getan. Gestern konnte ich niemanden mehr sehen, als ich die Arbeit verlassen habe. Ich mag meinen Job. Wenn man aber mehrere Tage am Stück, so lange immer auf den selben Menschen sitzt, reicht es einem irgendwann. Vorallem wenn man 10 Stunden, non Stop aufeinander sitzt. An diesem Punkt bin ich wieder froh darüber, alleine zu wohnen.

Heute morgen war ich bereits um halb 8 wach. Ich kann mir gerade nicht erklären, warum ich ständig um diese Uhrzeit aufwache. Und das auch noch an meinem freien Tag. Vermutlich weil es wieder früher hell wird. Aber sei es drum. Kann man wenigstens stressfrei in den Tag starten.

Vormittägliche Anfahrt an den Werstoffhof war erfolglos. Eine lange Autoschlange staute sich vor den Toren des Geländes. Wartezeit, gefühlt ewig. Dürfen nur 10 Autos gleichzeitig auf dem Gelände sein. Der Rest muss warten. Größere Mengen an „Müll“ dürfen vom Wertstoffhofpersonal abgelehnt werden. Kinder dürfen nicht mehr aussteigen. Ich habs dann gelassen.

Im Stall war wieder eine ganz merkwürdige Stimmung. Aber das gehört wohl zur Situation. In der Halle befinden sich maximal 2 Personen gleichzeitig, einer reitet warm der andere trocken. Bewegt wird letztlich dann alleine. Es herrscht eine komische Atmosphäre. Hoffentlich legt sich das bald wieder.

Dank des schönen Wetters hatte ich neben Kaffee trinken und nichts tun, auch endlich mal Zeit, mein Auto von innen zu putzen. Jetzt ist es endlich mal wieder ordentlich. Gefühlt der halbe Stall war, in Form von Reithallenboden und Pferdehaaren, in meinem Fußraum oder im Polster der Sitze gehangen. Riecht jetzt, dank dem Cockpitspray, fast wie ein Neuwagen.

Obwohl ich heute nicht arbeiten war, bin ich völlig platt. Müdigkeitssyndrom wird auch nach einem Tag arbeit nicht besser. Zur Zeit zieht es mich relativ früh ins Bett. Eigentlich ist 22 Uhr nicht meine Bettgehzeit. Bei Meldung von Müde komme ich der Forderung meines Körpers im Moment aber gerade gerne nach. Ist es meistens nicht nur ein bisschen müde, sondern schlägt mir, von jetzt auf gleich, die volle Welle ins Gesicht und ich bin nicht mehr aufnahmefähig.

Müsste jetzt dann eigentlich dringend tanken. Lohn ist allerdings noch nicht da. Bei den Kollegen, die bei einer anderen Bank sind, wurde er Freitag schon verbucht. Meiner schwirrt noch irgendwo im Datennetzwerk rum. Kommt wohl Montag. So wie immer. Inzwischen sollte ich eigentlich wissen, dass er bei mir noch nie am 27.ten kam, sondern immer zwischen dem 29.ten und 30.ten. Zum Glück habe ich noch Klopapier.

Wollte bevor ich ins Bett gehe, eigentlich noch ein 1000er Puzzle bei Amazon bestellen, damit ich nicht jeden Abend vor dem TV rumdaddel. Musste feststellen, dass sämtliche Motive die mir gefallen hätte gerade nicht lieferbar sind, da nicht auf lager. Fängt das jetzt auch schon bei den Puzzles an? Klopapier und Zewa hat man jetzt genug, jetzt bunkert man was anderes, oder wie?

Memo an mich selbst:

  • Morgen Vormittag, bevor ich arbeiten gehe, Spülmaschine Anschalten
  • Bad putzen
  • Staubsaugen und Boden wischen
  • Restliche Wohnung im verlauf der neuen Woche aufräumen
  • Montag die „Frische Kiste“ abonnieren und liefern lassen um Obst und Gemüsevorräte aufzufüllen.

 

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