Meine Irlandreisen, ein Rückblick Teil 1

Corona ist gerade ein Thema das, wie ich feststelle, auch meinen Blog beherrscht. Zwar eher in Form einer Art Tagebuch, dennoch, es ist ein aktuelles Thema. Um nicht immer nur über die Kriese zu schreiben, habe ich mich nochmal für einen Beitrag über Irland entschieden. Eine Art Rückblick sozusagen. Allerdings werde ich daraus eine Art Beitragsreihe machen müssen, da es sonst den Rahmen sprengen würde.

2016, wie alles begann

Wir schreiben das Jahr 2016. Das Jahr, in dem ich das erste mal nach Irland reisen sollte und meinen Spaß an der Fotografiererei entdeckte. Ich wollte schon seit Jahren nach Irland und mir die grüne Insel mal etwas genauer ansehen.

Zu Schulzeiten war Irland bereits immer schon Thema im Englischunterricht gewesen und mich hat die ganze Geschichte zu diesem Land nicht losgelassen. Vor allem die Geschichte um London Derry, die Kobolde und den Pott of Gold am Ende des Regenbogens.

Durch einen Glücklichen Zufall, wurde das Wunschdenken dann auch tatsächlich Realität, als ich und eine gute Freundin feststellten, dass wir beide nach Irland wollten. Meine Freundin mit dem Hintergedanken zu Fotografieren, ich ohne konkreten Plan und dem Standpunkt ich will da halt hin.

Für mich war allerdings bald klar, wenn meine Mitreisende dort Fotografieren möchte, will ich das auch. Denn nur daneben stehen wollte ich dann auch nicht. Mit meiner Digitalcamera wollte ich damals nicht zufrieden geben, denn wusste ich noch aus der Zeit aus London, dass gerade Nachtbilder ziemlich unschön geworden waren.

Also muss was besseres her, als eine stinknormale Digicam. Es war also klar, ich muss mir eine Spiegelreflex anschaffen, denn jetzt ist die Gelegenheit gut und ich hatte endlich einen Grund dazu.

Bevor ich nach Irland flog, hatte ich schon sehr oft darüber nachgedacht, mir eine Spiegelreflex zuzulegen. Aus dem einfachen Grund heraus, dass ich der Meinung war, die Bilder von der Digicam sind nicht das was ich mir eigentlich vorstelle.

Allerdings hatte ich nie wirklich einen Grund, mir eine zuzulegen, denn das was und wie viel ich Fotografierte, lag nicht im Verhältnis zum stolzen Preis einer Spiegelreflex. Weswegen ich mich eher wiederwillig mit etwas „einfachem“ zufrieden gab.

Irland war also endlich ein Grund für mich, mir eine anständige Camera zuzulegen. Gesagt getan, für meine Anfängerkünste, die eigentlich gar nicht vorhanden waren, tat es dann eigentlich auch eine gebrauchte.

Glücklicherweise macht es einem in der heutigen Zeit Ebay recht leicht, eine gebrauchte Camera zu finden. Und ich hatte Glück. Erstand ich doch tatsächlich eine Nikon D100, also einen uralten Schinken der schon fast als Oldtimer durchgehen würde, für 90 € und ich war total stolz auf mich. Für den Anfang würde das schon reichen, dachte ich mir damals.

Zugegeben, das tat sie auch. Mit der Zeit stellt man jedoch fest, dass dieses Ding a) unglaublich schwer ist b) die Auflösung und Qualität der neueren Cameras nochmal weit besser geworden war  c) ein zu kleiner Bildschirm zur Bildkontrolle fatal sein kann (mehr dazu aber später)

2016, Planungsphase

Natürlich war es letztlich nicht damit getan, sich eine Camera zu besorgen und dann auf schöneres Wetter zu warten, bis der Tag x. kommt an dem man vor hat zu fliegen. Dazu gehören noch ein paar andere Dinge, die geplant werden sollten.

Nachdem wir beide auf eigene Faust los wollten, war für uns klar, wir planen unsere Route selbst. Dafür haben wir unter anderem die offizielle Webseite des Wild Atlantic Way genutzt. Diese Webseite zielt im Grunde auf Fotoreisen entlang des Wilde Atlantic Way ab. Die Küstenstraße wird dort in Abschnitte unterteilt und umfasst viele sehenswerte Orte und Hotspots für Fotoreisende.

Unsere Reiseroute 2016 schlängelte sich entsprechend von Dublin über Belfast, Cushenall, Londonderry, Letterkenny bis nach Donegal. Von Donegal aus, ging es dann wieder zurück nach Dublin.

An diesen Standorten bzw. dazwischen, buchten wir uns entsprechend B & B, für meist 1 bis 2 Nächte. So das wir immer einen Zwischenstopp hatten. Von dort aus erkundeten wir somit die Gegend, beziehungsweise auf dem Weg zur nächsten Unterkunft wurden verschiedene Standorte angefahren.

Entsprechend mussten wir uns noch einen Leihwagen organisieren, den wir schon in Deutschland im Voraus über ein Reisebüro gebucht hatten. Das ist im Grunde die einfachste und sauberste Lösung. Neben dem Reisebüro bietet sich als Alternative aber auch Check 24 als gute und recht stressfreie Lösung an.

Das schöne an der ganzen Sache? Klar muss man sich erst mal dran gewöhnen, dass a) Linksverkehr ist und  b)  sich das Lenkrad, aus der Sicht eines Deutschen, auf der falschen Seite befindet. Aber, du kannst deine Route selbst bestimmen und fährst die Orte an die du selbst explizit sehen möchtest.

Und wenn du vor hast, zu fotografieren, dann hast du einfach die Zeit die du brauchst um deine Bilder zu machen, ohne das die groß jemand hetzt. Und wenn du auf dem Weg irgendwas siehst, was dir gefällt, dann hältst du einfach an. Auch wenn dieser Punkt nicht auf dem Plan steht. Du tust es einfach.

Bei organisierten Busreisen hingegen, wirst du mit einem Haufen anderer Menschen in den Bus gestopft, von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten gehetzt. Einfach mal außerplanmäßig irgendwo halten, kannst du vergessen. Und wirklich Zeit zum Fotografieren hast du auch nicht. Außerdem rennt dir alle fünf Meter, wahrscheinlich, irgendeiner ins Bild. Na herzlichen Glückwunsch. Danke ich verzichte recht herzlich.

So liebe Leser, die hier her gefunden haben, an dieser Stelle endet nun der erste Teil meines Beitrages. Besonders spektakulär war er noch nicht. Aber vielleicht geht das Spektakel anderorts noch weiter.

Bis zum nächsten Beitrag! Bleibt gesund!

 

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