Roadtrip Italien: Gedanken über die Route

Was die Planung für meinen Roadtrip durch Italien angeht, habe ich mir mittlerweile schon mal über ein paar Punkte gedanken gemacht, die ich definitiv anfahren möchte. Was dazwischen noch kommt, ist mir noch nicht ganz klar.

Es wird sich noch herausstellen, welche Zwischenstops ich einbauen werde. Da ich die Strecke, die ich am Stück fahren möchte, recht kurzhalten will. Damit ich so viel wie möglich auch sehen kann und die Zeit nicht nur überwiegend im Auto verbringe.

Der Aktuelle Plan ist derzeit, entlang der Ostküste bis höhe Rom, von dort aus dann nach Rom rüber und an der Ostküste wieder zurück zu fahren. Ursprünglich wollte ich eigentlich bis nach Sizilien, dass wäre von der Route her und von dem was ich warscheinlich an Zeit dafür bräuchte, etwas zu lange. Weswegen ich mich dafür entschieden habe, Sizilien separat anzufahren.

Wo solls hingehen? Beziehungsweise was ist der grobe Routenplan?

Erster Zwischenstop wird wohl Bardolino sein. Zum einen fällt es mir immer noch schwer, mich vom Gardasee zu trennen, zum anderen habe ich dann bereits 5 Stunden fahrt hinter mir, weshalb ich einen ersten Stop am See als passend empfinde.

Von dort aus soll es dann weiter nach Venedig gehen. Venedig wollte ich schon immer mal sehen. Nachdem ich aber auch an den Strand will und vermutlich nur einen Tag in Venedig verbringen werde, dachte ich mir ich Kopple das ganze mit dem Campingplatz an dem wir früher immer waren. Camping Capalonga in Bibione soll es also werden. Der Plan lautet hier, einen Tag Venedig anschauen und einen Tag am Strand sein und dort entspannen.

Von dort aus soll es dann Bolognia werden. Dort hatte ich vor eine Nacht zu verbringen und mir dort den Ort anzusehen. Gecampt wird hier eher nicht, sondern auf tendenziell auf ein B & B  zurückgegriffen.

Weiter geht es dann von dort aus an der Ostküste. Dort werde ich noch zwischen 3 und 4 weiter Campingplätze mit einbauen. Genau weiß ich das aber noch nicht. Wird sich noch im Verlauf der Planung zeigen, welche Orte dort noch zwischengebaut werden.

Der nächste Halt soll Pisa und Florenz sein. Beide Orte werde ich, wie Bibione und Venedig, zusammen von einer Unterkunft aus machen. Wie lange ich dort verweile ist mir noch nicht ganz klar.

Aber auch das wird sich letztlich bei der tiefergehenden Planung herausstellen, wenn ich weiß, was ich dort speziell sehen möchte. Natürlich spielt auch hier der Faktor „nur nicht in Stress ausarten lassen.“ eine wichtige Rolle für mich.

Mein weiterer Weg soll mich dann nach Rom führen, wo ich etwa 3 bis 4 Nächte verbringen möchte um in Ruhe nochmal durch Rom zu gehen und mir die Stadt anzuschauen.

Natürlich mit dem Hintergedanken zu auch etwas zu Fotografieren. Der Strand in Ostia darf dann natürlich nicht fehlen, war das damals als wir mit den Ministranten dort waren immer ein Programmpunkt, was irgendwie eine nette Erinnerung an frührer ist.

Von Rom aus wird dann die Ostküste in Angriff genommen, von wo aus ich noch 3 bis 4 weitere Strände anfahren werde. Was aber nicht heißen soll, dass ich nur am Strand liegen werde.

Durchaus wird auch Strandliegen eine Option sein und auch passieren, aber ein wenig der Gegend möchte ich schon erkunden. Unterkunfttechnisch wird sich noch zeigen was es wird.

Mailand wird dann der nächste Höhepunkt auf der Strecke sein. Die Shoppingmetropole, darf natürlich nicht feheln und, so finde ich, muss man gesehen haben. Auch wenn ich vermutlich nicht bis zum umfallen Shoppen werde, gibt es sicherlich auch einige Ecken die sehenswert sind.

Wenn Mailand dann gesehen ist, werde ich sozusagen die Rückreise antreten. Allerdings fahre ich nicht die gesamte Strecke durch, sondern werde nochmal einen Zwischenstop von ein paar Tagen am Gardasee machen.

Eigentlich hatte ich dann die Idee, anstatt in Bardolino zu nächtigen, in Lazise halt zu machen. Aktuell bin ich allerdings am überlegen ob ich es nicht aufsplitte, im Sinne von 3 Nächte Lazise und 2 Nächte Bardolino.

Insgesamt soll die Reise eine Kombination aus Kulturtripp und Strandurlaub werden. Eine gesunde Mischung von beidem eben, da mir eines von beiden für gewöhnlich schnell zu langweilig oder zu anstrengen wird und mir irgendwann der ganze Urlaub keinen Spaß mehr macht.

Ich möchte einfach die Kultur erleben. Gut und am besten einheimisch essen, abseits der Touristischen Zentren, wobei das wahrscheinlich nicht überall so einfach möglich ist. Möchte ich einfach das Land leben und erleben. Und eine tolle und schöne Zeit haben. Ohne Stress und Zeitdruck im Genick.

Wie ich in dieser Zeit wohnen möchte bzw. wie ich es mir vorstelle

Dadurch das ich sehr viel an der Küste unterwegs sein werde bzw. vor habe viel an der Küste unterwegs zu sein, bietet es sich natürlich an, auf einen Campingplatz zu gehen. Camping hat etwas für sich, fand ich das als Kind schon immer cool im Zelt zu schlafen. Wobei wir früher immer eher mit dem Wohnwagen unterwegs waren, wenn wir länger am Meer waren.

Insgesamt finde ich auch die Idee ziemlich cool, meine Sachen einfach ins Auto zu werfen und drauf los zu fahren. Wobei Wildcamping jetzt nicht so meins ist. Zum einen ist Wildcampen in den meisten Europäischen Ländern sowieso verboten. Zum anderen kommt natürlich noch der Sicherheitsaspekt hinzu, der im Rahmen eines Campingplatzes einfach gegeben ist.

Allerdings fand ich die ganze „mehr aus dem Auto leben“ in Irland schon ziemlich cool. War ich da zwar nur zwei Wochen jeweils am Stück. Verhielt es sich aber auch hier eher so, dass die Koffer und die Cameras ins Auto geworfen wurden und wir los sind. Und man neben den Aussichtspunkten auch immer Ausschau nach einem Supermarkt gehalten hat.

Allerdings ist Zelten immer nur so lange cool, wie auch das Wetter mitspielt. Offen gestanden habe ich nicht sonderlich viel Lust, bei Strömendem Regen in meinem Minizelt zu sitzen und mich kaum bewegen zu können. Wenn man dann schon am drüber nachdenken ist, kommen einem noch so andere Bedenken.

Eine Dusche oder eine Kochecke fände ich ganz gut. Natürlich kann man beim Zelten grillen oder auf einem Gaskocher sein Essen machen. Essen gehen bietet natürlich auch noch eine Alternative.

Ganz ehrlich habe ich dann aber doch das Bedürfniss nach einer halbwegs passablen Kochecke. Da ich weder zwei Wochen nur grillen oder mich von Ravioli aus der Dose ernähren möchte. Das mag zwischenrein ganz nett sein.

Dauerhaft gesehen ist das dann doch nicht so meins. Und jeden Abend irgendwo essen gehen, geht vermutlich auch ordentlich ins Geld, auf die Dauer. Was natürlich einiges an Budget frisst, was eigentlich nicht der Plan war oder ist.

Hinzu kommt, dass ich ein kleines bisschen Luxus, in Form von Strom, Fließendem Wasser und WLan durchaus nicht abgeneigt bin. Gerade was das Laden von Handy und Cameraakkus angeht. Mit leerem Akku Fotografiert es sich dann doch etwas Schlecht.

Über das Handy lässt sich hier letztlich streiten. Wobei ich schon gerne zwischendurch nach Hause telefonieren würde. Oder Googledienste in Anspruch nehmen würde, wenn ich mal wieder extrem auf der Leitung sitze und den Stadtplan nicht mehr verstehe.

Weshalb es dann wohl doch eher auf eines dieser kleinen Mobilheime hinauslaufen wird. Ich brauche keine dieser Luxussuiten (wobei die schon toll sind). Mir reicht ein einfaches mit Bett, Kochecke, einem Tisch, Strom und bestenfalls sogar einem eigenen Bad. Dann bin ich schon schwer zufrieden.

Was die Städte anbelangt, werde ich überwiegend und höchstwahrscheinlich auf B&B zurückgreifen. Der irischen Erfahrung nach waren die immer die Besten und das Preisleistungsverhältnis ist meistens auch ganz gut.

B&B deswegen, weil man den großteil des Tages damit verbringt sich was anzuschauen oder eben einfach unterwegs ist. Wenn dann noch das Frühstück inbegriffen ist, spart man sich Zeit die man sonst ins besorgen von genau diesem investieren müsste. Ein Mittagessen kann man sich dann einfach unterwegs organisieren.

Und was das Abendessen betrifft, ist man bei einem B & B einfach ungebunden. Man ist, außer beim Frühstück, an keine Essenszeiten von bis gebunden. Verpasst nichts, muss nichts vorzeitig abbrechen. Für mich hat es ein Stückweit was mit freiheit zu tun, nicht bis zum Abendessen wieder im Hotel etc. sein zu müssen. Ich entscheide hier selbst wann ich zu Abend essen möchte. Was mir auch ein bisschen den Stress und den Wind aus den Segeln nimmt.

Und nun?

Eigentlich wollte ich noch etwas mehr hier schreiben. Stelle aber nun fest, dass der Beitrag inzwischen  ziemlich lange geworden ist. Was ich so nicht gedacht, geschweigedenn geplant hatte.

Bekanntlich heißt es aber immer so schön „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.“ und „man soll aufhören wenn es am schönsten ist.“ Weshalb ich mich nun entschieden habe, den eigentlichen Gesamtbeitrag auf zwei Teile aufzusplitten und hier fürs erste einen Punkt zu setzten.

In diesem Sinne, freut euch auf eine Fortsetzung, die in den nächsten Tagen online gehen wird.

Man liest sich hoffentlich bald!

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