Roadtrip Italien: Warum gerade Italien

Wenn man an Roadtrip oder Rucksacktour hört, dann denkt man meistens eher an Australien, Amerika oder Thailand. An Italien denkt man da erst mal weniger. Die Frage Warum ich gerade einen 6 Wöchigen Roadtrip durch Italien machen möchte, ist daher wahrscheinlich durchaus berechtigt. Aber auch recht einfach zu beantworten.

Warum also Italien?

Italien hat mich mein ganzes Leben schon immer fasziniert. Das Land, die Vegetation, die Kultur, die Menschen, das Wetter. Aber auch die Sprache, die wie ein melodischer Singsang klingt und nicht so barsch und hart wie manch andere Sprachen.

Weiter als an den Gardasee bin ich die letzten Jahre allerdings nie gekommen. So sehr wie ich den Gardasee auch liebe, möchte ich doch noch ein paar weitere Ecken in Italien sehen, die mich reizen hin zu fahren. Weil ich diese Ecken eben noch nie gesehen habe.

Zu den Orten gehört zum Beispiel Venedig, Bolognia, Pisa oder Florenz. Aber auch Rom würde ich gerne nochmal fahren, auch wenn ich dort vor Jahren schon mal war. Allerdings ist das inzwischen auch schon viele Jahre her. Weswegen ich die Stadt gerne nochmal sehen würde und Fotos mit dem Wissen machen möchte, dass ich mir inzwischen angeeignet habe.

Wie lange will ich bleiben?

Was die gesamtdauer meines Roadtrips bzw. Aufenthaltes in Italien angeht, bin ich mir noch nicht ganz sicher, wenn ich ehrlich bin. Es werden aber mindestens 4 Wochen, alles drunter kommt mir gar nicht erst in die Tüte.

Allerdings frage ich mich, ob ich mit 4 Wochen nicht ein bisschen knapp kalkuliere und mit 1 Nacht an manchen Orten vielleicht nicht etwas zu wenig Zeit eingeplant habe. Für manchen Ort mag 1 Nacht durchaus ausreichend erscheinen, für andere ist es vielleicht doch etwas kurz.

Möchte ich zwar auch einiges sehen und ein bisschen Kultur erleben und auch sehen, Entspannung und einfach mal „Chillen“ sollte aber auch nicht zu kurz kommen. Mal ganz davon abgesehen, bin ich nicht sonderlich davon begeistert wie vom wilden Affen gebissen durch die Gegend zu rennen. Geschweigedenn mehr mit Autofahren zu verbringen, als Urlaub  zu machen und auch zu Genießen.

Möchte ich nicht nur sagen können „ich bin 4 Wochen durch Italien gefahren“ damit ich es eben getan habe und alle Ah und Oh schreien. Sondern möchte ich auch etwas erleben und sehen. Möchte ich etwas zu erzählen haben.

Weswegen ich darüber nachdenke, dass ganze sogar auf 6 bis 7 Wochen zu ziehen. Somit habe ich keinen Stress und kann mir Zeit lassen. Ohne Stress und Hektik. Und das ist ja eigentlich der Sinn hinter Urlaub, alles ohne Stress anzugehen.

Allerdings bin ich mir hier wiederum nicht ganz sicher ob mir 6 oder sogar 7 Wochen nicht vielleicht etwas zu lange sein könnten. Außerdem wäre somit direkt der gesamte Jahresurlaub auf einen Schlag weg. Für den Rest des Jahres ist dann nichts mehr übrig. Übers Jahr verteilt ist dann nicht mehr.

Wobei man hier wahrscheinlich einfach wieder zu dem Punkt kommen sollte an dem man sich sagt: Ach komm, denk nicht so viel nach und machs doch einfach! Das macht man schließlich nicht jedes Jahr, oder?

Gibt es Ängste, die die Reise betreffen?

Mit so einer Reise, die dann doch so lange dauert, kommt natürlich auch die Sache auf, ob es irgendwelche Ängste gibt, in Bezug auf die Reise. Ich gebe zu, ja die gibt es definitiv. Meine Größte Angst, oder vielleicht besser Sorge, ist tatsächlich das Thema „alleine unterwegs sein.“

Finde ich überall hin wo ich hin möchte? Finde ich auch wieder zurück zur Unterkunft, wenn ich unterwegs bin oder war? Komme ich gerade in Rom mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht? Und komme ich überhaupt in Rom ohne Navi sondern nur mit Straßenkarten aus ohne mich zu verlaufen oder die falsche Bahn zu nehmen?

Ist mein Planung die ich bis zu meinem Aufbruch überhaupt aussreichen bzw. wird sie es bis dahin sein? Vergesse ich auch ja nichts bei der Planung für die Reise, oder für zu Hause?

Es wäre ja nicht so, dass ich nicht schon alleine unterwegs gewesen wäre. Allerdings waren hier im ein bis zwei weitere Personen mit dabei. Ich war durchaus auch an der Planung beteiligt. Ganz alleine, in unbekannter Umgebung, war ich noch nie unterwegs.

Bei den letzten Reisen habe ich mich oft sehr viel auf meine Mitreisenden verlassen. Häufig fing das schon bei der Ortswahl oder der Wahl von Fotopoints an, bis hin zu Fluggesellschaften und Flugzeiten, die ich die anderen aussuchen und Planen ließ. Aber auch bei der Nutzung von öffis, habe ich die anderen machen lassen.

Kurz gesagt, ich habe oft einfach mein Hirn ausgeschalten und die anderen machen lassen. War mehr oder weniger dann nur noch der Mitläufer und habe die anderen mal machen lassen. Was mitunter vielleicht auch manchmal aus reiner Bequemlichkeit passiert ist.

Was mir natürlich auch noch durch den Kopf geht ist die ganze Sprachgeschichte. Eigentlich bin ich ja jemand der die Devise Vergolgt „Wenn ich länger vor hab ein einem Land zu bleiben, dann habe ich auch gefälligst die Sprache zu lernen.“ Meistens habe ich es die letzten Jahre immer mit Englisch ganz gut hinbekommen. Aber mein Italienisch ist einfach grottig.

Da drängt sich die Frage auf, ob es nicht vielleicht irgendwann eine Sprachbarriere geben wird, um so weiter ich nach unten komme. Am Gardasee kommt man meistens mit Deutsch ganz gut durch, aber auch Englisch geht ganz gut. Weiter unten sieht es aber vermutlich mit Deutsch recht düster aus.

Wird es dann mit Englisch gehen? Oder stehe ich irgendwann da und schau blöd aus der Wäsche? Weil ich niemanden verstehen und mich auch niemand? Wobei das Englisch in Italien vermutlich inzwischen auch weiter verbreitet ist, denn sind wir nicht mehr in Zeiten von vor 25 Jahren.

Memo an mich:

  • Entscheiden wie lange ich fahren will
  • Herausfinden wie es um die Englischsprachigkeit steht
  • Tus doch einfach!

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