Roadtrip Italien: Die Gepäckfrage

Die gute alte Frage nach dem Gepäck. Was packe ich alles ein? Was nehme ich nur alles mit? Eine Frage die ich mir auch stelle, allerdings nicht wirklich beantworten kann. Natürlich bin ich kein kompletter Frischling mehr was die Roadtrip geschichte angeht. War ich schließlich schon auf einer Art Roadtrip durch Irland.

Es kommen aber dennoch zig Fragen die ich mir stelle.

  • Reise ich mit dem Großen Koffer?
  • Soll ich den kleinen Koffer auch noch mitnehmen?
  • Reicht ein Rucksack?
  • Was ist mit den Sachen die dann im Auto bleiben? Thema Diebstahl und keine Wertsachen offensichtlich und sichtbar im Auto liegen lassen.
  • Will ich wirklich immer den ganzen riesen Koffer hin und her schleppen, auch wenn ich nur eine Nacht in manchen Hotels verweile?
  •  Wie mache ich das mit der Schmutzwäsche? Waschen oder den Koffer in Schmutzwäsche und saubere Wäsche aufteilen?

Fragen über Fragen, über die auch ich mir erst mal klar werden muss und auch sollte. Was manchmal gar nicht so einfach ist. Finde ich zumindest.

Hier muss ich mich aber selbst etwas schütteln und an der Nase packen. Denn zwei Wochen Irland mit 4 bis 6, wenn nicht sogar 7 Wochen Italien zu vergleichen ist nicht besonders schlau und auch nicht sehr wohl überlegt. Gerade dann nicht, wenn man nicht unbedingt vor hat, mit schmutziger Kleidung herum zu laufen.

Weswegen man sich am besten zwei Optionen vor Augen hält:

  • So Buchen, dass man Unterkünfte mit einplant bei denen man zwischendurch seine Wäsche waschen kann und so gar nicht so viel Gepäck mit sich rum schleppt

  • Kleidung für 6 Wochen einpacken, was aber so viel heißt das ich vermutlich meinen ganzen Kleiderschrank einpacken könnte.

Genau an diesem Punkt stelle ich dann für mich fest, dass ich bei Gelegenheit, doch mal eine Packliste zusammenstellen sollte. Kenne ich mich mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass ich irgendwas vergesse. Und letztlich dann da stehe und mich in meinem Koffer zu Tode suche, bis mir auffällt „Mist, das liegt zu Hause.“

Aber was sollte man denn alles beachten, wenn man tatsächlich vor hat, so lange unterwegs zu sein? Zum einen muss man sich selbst natürlich die Frage stellen, die ich oben bereits eigentlich beschrieben habe, ob man im Urlaub eine Unterkunft bucht, in der man waschen kann. Oder ob man es einfach dabei belässt, so viel einzupacken, dass man gar nicht erst waschen muss.

Option A oder doch lieber B? 

Persönlich finde ich beide Optionen nicht unbedingt falsch. Persönlich neige ich aber dazu, eher auf waschen zu verzichten in der Zeit und mir stattdessen alles einpacke was ich brauche. Warum? Ganz einfach.

Ich habe während meiner Reise nicht sonderlich viel Lust, Tageweise in irgendwelchen unterkünften zu sitzen und drauf zu warten, dass meine Wäsche gewaschen und anschließend getrocknet ist. Da ist mir dann meine Zeit, die ich eigentlich damit verbringen möchte mir Italien anzuschauen, doch etwas zu schade.

Mag egoistisch klingen, ist aber so. Auch wenn es, sagen wir mal, vielleicht aus Umweltschutzsicht nicht ganz optimal ist. Aber, da kann man beide Optionen jetzt weit auseinander nehmen. Da sowohl das eine als auch das andere seine Vor- und auch Nachteile mit sich bringt. Egal wie man es dreht und wendet. Man findet immer irgendwas.

Die Wetterfrage

Aber es kommen da noch so ein paar andere Punkte die man natürlich beachten sollte, beziehungsweise in Betracht ziehen sollte darüber nachzudenken. Angefangen beim Wetter. Italien steht immer für heiße Temperaturen in den Sommermonaten und Italien verbindet man seltenst mit schlechtem Wetter.

Hier liegt dann aber schon der erste Knackpunkt, der einem bewusst sein muss. Auch in Italien kann es regnen. Auch in Italien kann das Wetter schlecht sein. Und gerade deshalb, ist es Ratsam bei einem doch so langen Aufenthalt auch Kleidung einzupacken, die schlechtwettergeeignet ist.

Wie sieht es mit Hygieneartikeln aus? 

Was die Hygieneartikel anbelangt, bin ich auf gewisse weise ein bisschen zwiegespalten. Ganz klar ist, dass man in Italien überall auch Hygieneartikel findet und diese auch kaufen kann. Was aber nicht bedeutet, dass es identisch die Produkte gibt, die wir hier in Deutschland haben. Sie sind sich ähnlich, manche sind auch gleich. Andere wiederum gibt es gar nicht oder nur in Italien.

Es gibt Produkte, bei denen ist es mir letztlich egal, welche Marke ich da kaufe. Bei anderen will ich kein anderes und bei nochmal anderen, stellt es mir spätestens beim Preis die Nackenhaare auf. Natürlich, ich bin im Urlaub, im Urlaub sollte man vielleicht auch nicht immer so derartig jeden Pfenning wenden. Auf der anderen Seite ist es einfach eine Tatsache, dass ich nur ein gewisses Budget habe, das für eine bestimmte Zeit reichen muss. Ob ich will oder nicht. Und wenn das Budget alle ist, komme ich im schlimmsten Fall nicht mehr nach Hause.

Wobei es hier natürlich nicht an der Sonnencreme scheitern sollte. Wobei die Sonnencreme eines meiner Lieblingsbeispiele ist. Vor vielen Jahren hatte ich aus versehen, anstatt der neu gekauften Flasche Sonnenmilch, die schon fast leere vom Vorjahr eingepackt.

Tja, für drei Wochen Gardasee reichte die natürlich nicht. Was dazu führte, dass ich letztlich dazu gezwungen war, weil ich doch sehr schnell zu Sonnenbrand neige, mir vor Ort eine neue Flasche zu kaufen.

Die mich damals um die 10 € gekostet hat. Und 10 € sind dann doch eine Hausnummer für sich. Wobei man hier natürlich sagen muss, wenn man in den Supermarkt wie Eurospa spaziert, bekommt man schon für um die 4 € eine Sonnenmilch. Meiner Meinung nach sind 4 € aber noch eher zu verkraften als 10 € aufwärts.

Weiter geht es dann mit dem Shampoo, an dem ich gerade ein bisschen zu knacken habe. Was letztlich mit meinen Braids zusammenhängt, die ich mittlerweile trage und auch noch etwas länger vor habe zu haben. Aufgrund dessen, dass ich Kunsthaarextensions eingeflochten habe und das nicht mein eigenes Haar ist, muss ich im Grunde auf ein recht mildes Shampoo zurückgreifen, damit das Material nicht zu schnell hässlich wird.

Bevor ich mich dann nach einer Alternative umschauen muss, ewig am suchen bin oder sonst was, bin ich tatsächlich dazu geneigt, auch beim Shampoo einen gewissen Vorrat mit zu nehmen. Ganz einfach um mir die Sucherei nach einem anderen zu ersparen.

Und nun?

Vermutlich könnte ich hier jetzt noch Kilometerweit weiter schreiben, da mir hierzu noch x Sachen einfallen, die ich bis ins kleinste Detail auseinander nehmen könnte. Allerdings liest das letztlich dann kein Mensch mehr.

Was mich zu dem Fazit kommen lässt, bei Gelegenheit mal eine Art Packliste zusammenzustellen und einen separaten Beitrag dazu zu verfassen. In dem ich mich aber versuchen werde, so wenig wie möglich alles bis ins kleinste Detail zu analysieren.

 

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