Roadtrip Italien: Wie soll es mit meinem Blog weiter gehen?

Was ich mich natürlich auch frage, wenn ich so über meine geplante Reise durch Italien nachdenke, ist die Sache wie es mit meinem Blog weiter gehen soll. Beziehungsweise sollte die Frage eher lauten, wie ich damit während der Reise umgehe. Das der Blog weiter laufen wird, steht außer frage. Der Knackpunkt ist nur, in welchem Rahmen werde ich es in dieser Zeit durchführen.

Natürlich wuseln mir da so einige Ideen durch den Kopf, daran scheitert es nicht. Kann ich mich zwischen diesen ganzen Optionen und Möglichkeiten nur schwer entscheiden. Denn gibt es hier natürlich viele.

Reiseberichte direkt vor Ort schreiben

Eine Option wäre durchaus, sich jeden Abend, nachdem man irgendwo unterwegs war, hin zu setzten und einen Beitrag dazu zu schreiben. Ein paar Bilder rein. Super! Beitrag fertig und jut ist.

Allerdings frage ich mich natürlich, ob ich das in diesem Rahmen überhaupt durchziehen möchte. Ganz zu schweigen davon, dass ich die Reise eigentlich mache um das Land selbst zu erleben und nicht weil ich meinen Blog damit vollstopfen möchte. Letztlich bin ich hier nicht auf einer Bloggerreise sondern auf einer, wie soll ich sagen, Erlebnisreise.

Die Erfahrungen vergangener Reisen hat mich außerdem feststellen lassen, dass ich mich letztlich keinen einzigen Abend oder Tag hingesetzt hätte um einen Beitrag zu schreiben. Habe ich mir das zwar oft genug vor genommen, getan hab ich es aber kein einziges mal, wenn ich ehrlich bin.

Und warum? Weil ich tagsüber etwas erleben wollte und auch schon was vor hatte. Abends war ich dann meistens schlichtweg zu müde um mich noch zwei, drei, vier oder mehr Stunden hin zu setzten, einen Beitrag zu verfassen und dann auch noch Bilder zu sichten und zu bearbeiten.

Letztlich lief es häufig darauf hinaus, dass alles von zu Hause aus passierte, nachdem die Reise beendet wart. Die Schwierigkeit ist hier allerdings, sich noch daran zu erinnern was ganz am Anfang des Urlaubes eigentlich passiert ist. Gerade dann, wenn die ganze Sache schon ein paar Tage her ist.

Weswegen diese Option für mich nicht die richtige sein wird.

Reisetagebuch direkt via Blog

Eine weitere Idee wäre letztlich, eine Art Tagebuch via Blog zu führen. Kurze Zusammenfassungen darüber, was den Tag über passiert ist. Kurz, knackig und bündig. Fotos nur vereinzelt eingefügt.

Alles weitere, wie ausführliche Berichterstattung und die bearbeiteten Bilder, erst von zu Hause aus einstellen. Aber auch hier, muss irgendeine Alternative her, damit ich mich noch entsinnen kann, was eigentlich alles passiert ist. Zumal 6 Wochen doch eine recht lange Zeitspanne darstellen zum anderen sich die ganze Berichterstattung ziemlich in die Länge ziehen wird.

Handschriftliches Tagebuch

Eine weitere Möglichkeit könnte darin bestehen, alles Handschriftlich festzuhalten. Anstatt direkt online zu stellen. Später könnte hier dann der Ausführliche Bericht erscheinen inklusive aller Fotos.

Allerdings besteht hier die Frage, zieht man sowas tatsächlich 6 Wochen lang durch? Alles Handschriftlich festzuhalten und dann alles nochmal abzutippen? Wenn es doch getippter weise viel schneller gehen würde.

Fraglich ist hier, ob sich der doppelte Zeitaufwand überhaupt lohn und ob man sich das wirklich aufhalsen möchte.

Instagram

Instagram ist für mich eine tolle Möglichkeit auch vom Urlaub aus, selbst wenn ich irgendwo unterwegs bin oder im Restaurant sitze, schnell mal den ein oder anderen Urlaubseindruck in die Welt raus zu hauen. Es geht schnell, man hat einen relativ geringen Zeitaufwand und wenn man die Restlichen Bilder auch hochladen möchte, kann man das auch später noch nachholen, wenn man dann noch weiß wo man war.

Außerdem finde ich die ganze Livegehgeschichte ganz witzig und amüsant. Zumal man die Videos, wie eine Art Tagebuch, auch noch abspeichern bzw. im „Instagram TV“ Bereich abspeichern und weiterhin online ablegen kann. So kann man auch noch später auf den Livestream zugreifen, der irgendwann mal gemacht wurde.

Youtube

Instagram bringt mich da dann, mit seinem Livestream, direkt zu einer ganz anderen Idee. Anstatt ein verschriftlichtes Tagebuch zu führen, wäre es vielleicht auch eine Option stattdessen eine Art Videotagebuch zu führen und auf Youtube online zu stellen. Was folglich dann hier her verlinkt werden könnte.

Was mir hier allerdings ein bisschen widerstrebt ist, dass ich unglaublich ungerne vor Leuten rede. Gerade vor vielen Leuten. Natürlich wird sich der ein oder andere denken „Was hat die denn jetzt für n Problem? Die palavert da in ihre Handycam rein, speichert das Video und fertig. Da schaut ihr doch keiner direkt zu, wenn sie es später hoch lädt.“

Dennoch ist es für mich irgendwie mit einem gewissen Gruselfaktor verbunden, mich hinzusetzten, da irgendwie ein Video aufzunehmen, reinzuschwafeln und dann hochzuladen. Weil angeschaut wird’s ja trotzdem. Fraglich zwar, wie viele das anschauen. Aber angeschaut wird’s. Fertig. Da ist es gerade völlig egal, ob das direkt in diesem Moment passiert oder erst später, wenn ich schon fertig geredet habe.

Alternativ wäre natürlich noch die Möglichkeit da, Live zu gehen. Frage mich nur gerade ob es auch bei Youtube funktioniert, die Livevideos letztlich dann abzuspeichern und weiterhin online zu belassen. Aber ich glaube mal fast, dass das funktioniert.

Und jetzt? 

Jetzt wäre ich tatsächlich an dem Punkt, an dem ich mich vermutlich für eine Option entscheiden sollte. Klartext reden sozusagen. Letztlich ist, nach abwägen sämtlicher Optionen, meine Entscheidung eigentlich schon gefallen.

Eine Mischung von allem

Instagram

Zum aktuellen Stand der Dinge wird es höchstwahrscheinlich darauf hinaus laufen, dass regelmäßig Fotos auf Instagram erscheinen werden, zusätzlich zwischendurch auch mal ein Livestream online gehen wird, der im Instagram TV in meinem Portfolio gespeichert bleibt.

Die Verschriftlichung

Was die Verschriftlichung angeht, werde ich keine ausschweifenden Berichte (während der Reise) von mir geben, sondern das ganze in einer Kurzen Version, ohne Fotos (die sind ja dann schon auf Instagram) zum besten geben. Allerdings eher Tagebuchartig.

Ausführliche Berichte folgen dann im Anschluss an die Reise, von zu Hause aus. Damit ich später noch weiß, was ich eigentlich schreiben will, wird alles in Stichpunkten, handschriftlich, festgehalten. Um von zu Hause aus dann einen Ausführlichen Bericht daraus zu basteln, natürlich inkl. der dazugehörigen Bilder.

Ähnlich mache ich es mittlerweile auch mit meinen jetzigen Beiträgen. Auf einem Block erstelle ich mir derzeit eine Themenliste. Anhand der Liste bereite ich Stichpunktarte in Brainstormingmanier die Beiträge per Hand vor. Anschließend, wenn ich soweit bin, werden die Beiträge ausführlich eingetippt und am PC ausgearbeitet.

Youtube

Bei Youtube bin ich mir ehrlich gesagt noch nicht sicher, wie ich das weiter handhaben soll. Ob und wie ich eine Art Videotagebuch draus mache. Keine Ahnung. Oder ob nur ein paar vereinzelte Videos von Orten online gehen.

Da bin ich mir letztlich nicht wirklich sicher. Zumal ich jetzt nicht so unglaublich talentiert bin, was Videos machen und bearbeiten anbelangt. Andererseits frage ich mich einfach auch, wer schaut denn sowas an? Beziehungsweise will jemand sowas überhaupt sehen? Sollte das ganze ja irgendwie einen Mehrwert bieten. Und der Mehrwert erschließt sich mir, hinter einem Videotagebuch, noch nicht so ganz.

Kurzum, die ganze Videotagebuch Youtube Geschichte ist zwar gedanklich als Idee vorhanden. Allerdings sowas von noch gar nicht ausgereift. Weswegen ich mir entweder noch genauer etwas dazu überlegen muss oder es einfach bleiben lassen. Wird sich noch Zeigen.

 

2 Gedanken zu “Roadtrip Italien: Wie soll es mit meinem Blog weiter gehen?

  1. Insta ist letztlich auch nur eine Blogging Plattform. WordPress bietet aber mehr Funktionen, gerade mobil und in der App.
    Die wesentliche Entscheidung aber, die ich hier vermisse – ist doch: Warum reise ich überhaupt.
    (Ist attention seeking ein ausreichendes Motiv?)

    Gefällt 1 Person

    • Naja, gut im Grunde war es nicht meine Absichten den Eindruck von sehen und gesehen zu werden zu vermitteln. Da im Grunde der Sinn der ganzen Reise nicht darin besteht, zu sagen „so ich hab das jetzt gemacht“ oder nur deswegen das ganze zu machen um den Blog z. B. Für die nächsten zwei Jahre weiter bespassen zu können 😅

      Allerdings war mir beim Schreiben selbst gar nicht direkt bewusst, dass evtl die berechtigte Frage „und warum genau tut sie das jetzt?“ aufkommt.

      Ich bin für jeden Tipp dankbar 👍😊

      Liken

Schreibe eine Antwort zu Fräulein_ich Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s