Roadtripp Italien: Wäre Camping eine Alternative?

Wenn man eine Reise plant, dann ist man gezwungener Maßen damit konfrontiert, sich mit der Frage der Unterkunftswahl auseinander zu setzten. Auch ich stand an dem Punkt, an dem ich mir die Frage stellte, was für Unterkünfte möchtest du eigentlich buchen und wäre nicht vielleicht Camping eine Alternative zu den üblichen Ferienhäusern oder Hotels?

Zelten vs. Mobilheim

Anfänglich war mein Plan ja, mit meinem Auto durch die gegend zu fahren, mir ein paar Anhaltspunkte zu nehmen wo ich hin möchte, mein Zelt in den Kofferaum zu werfen und vereinzelt Campen zu gehen, wenn mich die Lust und der Rappel dazu packt. Denn Campen hatte für mich immer schon irgendwie was faszinierendes aber auch aufregendes und hat mir als Kind schon immer ziemlich viel Spaß gemacht.

Allerdings habe ich die Idee mit der Zelterei relativ schnell verworfen und bin umgeswitscht auf Mobilheim. Denn sind wir mal ehrlich, was ist, wenn es dann doch mal  schlechtes Wetter hat? Camping bei Regen find ich jetzt, aus meiner Festivalerfahrung heraus,  nicht besonders angenehm. Möge man mich hier gerne als verweichlicht sehen, aber dazu stehe ich.

Zum anderen habe ich echt keine Lust, den lieben lange Tag, krumm und bucklig, in einem Minizelt zu sitzen, weil das Wetter Kacke ist. Mal abgesehen davon, wo lade ich dann Camera, Handy und Laptop?

Weswegen mir die Alternative Mobilheim als die Sinnvollere und bessere Variante erschien. Schlichtweg aus dem Grund heraus, dass ich hier den Luxus von Strom, Wasser und aufrechtem Gang genieße. Aber dennoch irgendwo das Campinggefühl habe.

Und wenn man sich die Preise anschaut, dann ist so ein Mobilheim mit ca 40 Euro zwar 10 Euro teurer als ein ausgestatteter Stellplatz, allerdings lege ich diese 10 Euro für etwas mehr Luxus gerne drauf.

Wie wäre es mit einem Camper?

Natürlich habe ich mir auch Gedanken über einen Camper gemacht. Irgendwie haben diese Teile schon auch was. Vorallem wenn man das auf so einen Multivan bezieht. Zum einen hast du eigentlich alles dabei, auch wenn es etwas beengt ist. Bist aber mobiler und kompakter unterwegs, als mit einem Wohnmobil.

Ins Auge hatte ich hier einen Multivan von VW gefasst. Cool wäre es schon, sich einen gebrauchten zu kaufen und den letztlich nach den eigenen Wünschen und Vorlieben umzubauen. Bei genauerer Betrachtung lohnt sich das für mich aber schon wieder nicht mehr, da ich dafür zu wenig Campingtechnisch unterwegs bin. Selbst wenn ich den Camper zukünftig auch für Festivals nutzen würde.

Allerdings kann man sich so einen Camper ja auch mieten. Weswegen ich mich da mal ein bisschen schlau gemacht habe und bei der ein oder anderen Vermietung in der näheren Umgebung geforscht habe.

Preislich wäre ich hier, bei dem „kleinsten“ Angebot, auf 6 Wochen gerechnet schon bei einem stolzen Grundmietpreis von 4516 inklusive sämtlicher Rabatte. Zusätzlich kommt hier dann noch eine Servicepauschale von 85 Euro und 750 € Kaution dazu. Dann darf man nicht vergessen, pro Tag zahlt man nochmal 29 Euro Stellplatzgebühr. Und Sprit will der ja auch haben und säuft vermutlich mehr als mein Polo.

Grob über den Daumen gepeilt, würde alleine das Mieten mein Komplettes Budget für 6/7  Wochen Italien verschlingen. Was letztlich nicht der Sinn und Zweck hinter der Geschichte ist. Weil eigentlich wollte ich ja was vom Land sehen und auch Erleben und nicht nur von Campingplatz zu Campingplatz fahren und mich ausschließlich dort aufhalten. Mal abgesehen davon, hatte ich eigentlich nicht vor so lange Diät zu halten.

Zusätzlich kommt dazu, dass in der aktuellen Planung maximal 6 Nächte auf einem Campingplatz eingeplant sind. Weswegen so ein Multivan schon gar nicht mehr im Verhältnis zu dem Steht, was ich tatsächlich vor habe zu Campen.

Fazit

So  schön wie die Idee mit dem Camper klingt, aus finanzieller Sicht kommt das für mich allerdings nicht in Frage. Da der Gesamtpreis nicht im Verhältnis zu dem Steht, was ich tatsächlich vor habe auf Campingplätzen zu sein. Mal davon abgesehen ist mein Budget begrenzt und allein die Miete eines Campers würde fast das ganze Budget verschlingen, was nicht der Sinn hinter der ganzen Sache ist.

Plane ich den ganzen Roadtrip ja zum einen weil ich das Land sehen möchte, aber auch um Fotografieren zu gehen. Nicht um ausschließlich von Campingplatz zu Campingplatz zu fahren und mich ausschließlich dort aufzuhalten. Mal davon abgesehen, möchte ich mir auch mal was gönnen dürfen und können. Im Sinne von mal Essen gehen oder mir was schönes kaufen.

Deshalb wird meine Wahl wohl doch auf ein Mobilheim hinauslaufen. Hier habe ich zwar einen gewissen Luxus im vergleich zum Zelt, habe aber immer noch ein gewisses Campinggefühl. Also ein Kompromiss von mehreren Faktoren die hier zusammenlaufen.

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