Die Zeit vergeht wie im Flug

Jedes mal wieder bin ich schwer davon überrascht, wie schnell Urlaub eigentlich vergeht. Und wie kurz einem plötzlich zwei Wochen vor kommen. Wenn man bedenkt, dass mir die Zeit, gerade die letzten Tage und Wochen, vor dem Urlaub so unglaublich zäh und klebrieg vor kam. Als wolle sie absolut nicht vorbei gehen.

Vor kurzem war es noch Montag. Mittlerweile ist Mittwoch und am Wochenende beginnt schon wieder der Arbeitsalltag. Kling komisch? Für mich nach über 5 Jahren Schicht- und Wochenendarbeit völlig normal und Alltag, am Wochenende mit der „neuen“ Arbeitswoche anzufangen.

Der August wird ein komischer Monat werden. Es sind die letzten 4 Wochen, die ich in dieser Arbeitsstätte sein werde. Die letzten vier Wochen, bei diesem Arbeitgeber, nach doch so langer Zeit.

Es wird ein harter Monat. Vollzeit in der jetztigen Arbeit, Minijob und die damit zusammenhängende Einarbeitung (teilweise) in der neuen Arbeit. Ich fahre zweigleisig. Habe teilweise krasse Arbeitsintervalle, die ich mir aber selber eingebrock und zuzuschreiben habe.

Momentan fühlt sich dieser Schritt aber genau richtig an. Es fühlt sich richtig an entschieden zu haben, neue Wege zu gehen. Auch wenn manch einer dazu sagt „wie kannst du nur während Corona den Job wechseln!“ oder „Wieso tauscht du nur einen unbefristeten Vertrag gegen einen befristeten??“

Vielleicht mag das alles komisch, vielleicht auch ein bisschen dumm klingen. Aber es fühlt sich immer noch richtig an. Und warum sollte ich es nicht tun? Sind wir doch mal ehrlich, wenn man immer auf einen besseren Moment wartet, dann ist irgendwann die Möglichkeit vorbeigezogen und  das leben rum. Man ärgert sich über sich selbst. Und was bringt einem das? Nichts. Rein gar nichts.

Wenn man dann später irgendwann feststellt, och war vielleicht doch nicht meine beste Idee, dann ist es einfach so. Die Erfahrung hat man dann aber gemacht und erspart sich damit vielleicht das ganze „Was, wäre, wenn“ gedenke und gehabe.

Zunehmend freue ich mich. Ich freue mich auf das neue Team. Ich freue mich auf neues Klienteel. Ich freue mich auf ein neues Aufgabenfeld. Insgesamt freue ich mich einfach auf alles.

Auch wenn das ganze für mich bedeutet, in einen völlig neuen und für mich doch ein stückweit fremden Bereich zu betreten, mit dem ich noch nie wirklich etwas zu tun hatte. Zumindest nicht so richtig.

Auf der anderen Seite werde ich aber auch meine jetzigen Bewohner und auch Kollegen ein bisschen vermissen. Am Team und den Menschen für und mit denen ich arbeite, liegt es definitv nicht, dass ich gehe. Sehne ich mich eher, schon seit längerer Zeit, nach einer Veränderung.

Allerdings wird bald die Zeit kommen, in der ich ein Lebenskapitel beende und ein neues Kapitel beginnen werde. Worauf ich mich sehr freue.

Neulich habe ich einen Spruch bzw. eine Aussage gelesen, die ich sehr treffend fand:

„Wir müssen lernen mit dem Virus umzugehen und zu leben.“ (so in die Richtung)

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