Neuer Job, Woche 1

Die erste Woche im neuen Job, habe ich mittlerweile überstanden. Heute morgen war ich hundemüde und habe mich sehr aus dem Bett quälen müssen. Mit der Zeit wurde ich zwar fit, merke jetzt aber zunehmend wieder die Müdigkeit, die das frühe aufstehen bei mir verursacht.

An und für sich macht mir der Job richtig Spaß. Die Leute, die ich anfahre, sind wirklich nett und scheinen sich ehrlich darüber zu freuen, dass man kommt. Zwischendurch hört man auch mal ein ehrlich gemeintes Danke. Was ich zuvor in diesem Ausmaß lange nicht mehr hatte. Man fühlt sich einfach wertgeschätzt.

Allerdings plagen mich, zunehmend, wieder Rückenschmerzen. Zum einen mag es durchaus eine psychosomatische Geschichte sein, was mit meinen eigenen Zweifeln, die ich immer wieder habe, zusammenhängen mag.

Frage ich mich immer wieder, da ich das Gefühl nicht los werde, ob ich irgendwas vergessen oder falsch gemacht habe. Bei genauerer Betrachtung, sind es aber, sollte ich etwas vergessen haben, meist kleinigkeiten, die zwar gemacht gehören, aber keinen deswegen umhauen.

Kleinigkeiten im Sinne von, mal vergessen abzuzeichnen oder Arbeitszeiten etc. einzutragen. Medizinisch notwendige oder auch wichtige Maßnahmen habe ich eigentlich nicht vergessen.

Allerdings würde ich das Rückenproblem wohl auch ohne den neuen Job langfristig haben oder auch bekommen. Zu lange geige ich schon im pflegerischen Bereich herum. Was mich in letzter Zeit immer wieder auf die Frage kommen lässt, wie lange ich das ganze noch machen kann oder will

Insgesamt mag ich meinen Job, kann mir eigentlich auch nicht wirklich etwas anderes vorstellen. Ich arbeite gerne am und mit Menschen. Im Büro sitzen wäre jetzt nicht so meine Welt, wenn ich ehrlich bin. Zwangsläufig fragt man sich aber irgendwann wirklich, wie lange man das noch machen kann und will.

Womit ich meine, wie lange geht das noch, ohne das ich mich selbst gesundheitlich ins Abseits schieße oder gesundheitlich komplett im Eimer bin, aufgrund von Verschleiß und eigentlich nur zum arbeiten gegangen bin um dann, meine Wiedergesundung finanzieren zu können..

Zusätzlich fragst du dich natürlich auch, wie lange halte ich die Schichterei noch aus? Wie lange möchte ich wirklich jeden Tag um 5 Uhr aufstehen und bis Mittag arbeiten? Um dann letztlich am frühen Abend wieder schlafen gehen zu können, weil der Wecker ja am morgen schon wieder runter geht?

Wie gesagt, eigentlich macht mir mein Job schon Spaß. Frage mich aber manchmal schon, ob der Weg den ich gehe, immer so der richtige ist und ob es wirklich das ist was ich will. Ich bin mir da gerade äußerst unschlüssig.

Zumal mir immer noch so viele andere Ideen im Kopf rumgeistern, die mir eigentlich Spaß machen würden, es aber effektiv an der Umsetzung irgendwo fehlt. Ideen hätte ich zur genüge.

Aber wie setzte ich es sinnvoll um? Manchmal fehlt mir auch der Konkrete Plan, es umzusetzten. Ich schmeiße irgendeine Idee in die Weltgeschichte und dann? Dann passiert nichts.

Drauf zu warten, dass alles von alleine passiert ist nicht Sinn und zweck und wenn wir ehrlich sind, auch absolut Zwecklos.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s