Neuer Tag, neues Glück

Nachtrag Donnerstag

Es ist noch stockdunkel, als ich aufwache, weil ich draußen gegröhle und Gejohle höre. Ich tappe nach meinem Handy, 3 Uhr morgens. Na Dankeschön. Das Gegröhle und Gejohle hält einige Minuten an, ich wälze mich wiederholt von einer Seite auf die andere.

Toller Start in den Tag, würde ich sagen. Nicht. Fängt ja wieder prima an. Danke das man an die am nächsten Tag Arbeitende Bevölkerung denkt. Kann ja nicht jeder unter der Woche frei haben. Außer man hat zufällig gerade Urlaub. 

Ich überlege kurzzeitig, die Fenster wieder zu zu machen. Entscheide mich aber dagegen. Es wird sonst wieder so unsäglich warm in der Wohnung. Ich rolle mich eine ganze Weile von einer auf die andere Seite. Irgendwann dämmere ich wieder weg.

Als der Wecker klingelt, fühle ich mich wie erschlagen. Als hätte ich die halbe Nacht wieder nicht geschlafen. Na danke. Ganz so Falsch ist es ja gar nicht. War ihc ja mitten in der Nacht wach. Und konnte eine gefühlte Ewigkeit nicht weiter schlafen.

Wegen ein paar so Idioten, die ihr Hirn scheinbar nicht benutzen können. Hier denke ich mir wieder, dass Hirn ist doch nicht nur zu Deckozwecken da, man darf es zwischen durch gerne auch benutzen, solange es funktioniert.

Ich fühle mich völlig platt. Komme beinahe zu spät zu meiner zweiten Schicht. Danke Welt, danke Menschheit. Danke. Danke für was eigentlich? Danke für nichts.

Schön das ich heute auch noch Spätdienst habe. Und dann geht der ganze Spaß morgen, in aller Früh wieder los. Von vorne. Vermutlich kann ich wieder nicht sonderlich gut schlafen. Man wird sehen. Von meinem Feierabend habe ich dann letztlich auch nicht besonders viel.

Der Tag zieht sich. Insgesamt habe ich das Gefühl, dadurch das ich auch noch Spätdienst habe, nicht viel von Pause und Feierabend zu Haben. Zu Hause angekommen, die Spätschicht ist an und für sich ganz gut zu haben, besteht der restliche Abend darin, mir noch etwas zu essen zu machen und noch ein wenig vor dem TV zu daddeln.

Daran werde ich mich auch noch massiv gewöhnen müssen, mir Abends wieder zu Hause Essen zu machen. Im alten Job, habe ich für gewöhnlich in der Arbeit gegessen.

Gegen 10 Uhr falle ich mehr tot, als irgendwas anderes, ins Bett und bin gefühlt nach wenigen Minuten eingeschlafen. Ob ich mich da jemals dran gewöhnen werde? Ich weiß es nicht.

Ich möchte mich insgesamt gerade echt nicht beschweren, denn so ist es doch schon ganz nett und auch okay. Aber es ist alles noch so neu und ungewohnt. Und das macht mich gerade so fertig. Ich frage mich allerdings, ob jemals der Gewöhnungseffekt eintreten wird. Momentan bezweifle ich es. Und habe so das ungute Gefühl, ich werde in gut 1 Jahr schon wieder das Handtuch schmeißen.

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