Ich und mein Blog. Oder wie Pferdig unterwegs seinen Lauf nahm

Mittlerweile existiert mein Blog seit über 5 Jahren. Krass, wie schnell die Zeit vergeht. Wirklich. Und ich bin beinahe von mir selbst überrascht, dass ich immer noch damit weiter machen.

Man hat ja immer irgendwie so vom Bloggen gehört. Irgendwie wusste ich schon, dass es sowas gibt. Und das es Leute gibt, die sowas machen. Wirklich damit auseinandergesetzt habe ich mich damit aber nie so wirklich.

Irgendwann habe ich dann, ich glaube es war sogar ein Beitrag bei Gallileo, mehr Wind davon bekommen. In diesem Beitrag wurde von einer Bloggerin berichtet. Und irgendwie fand ich die Thematik total spannend.

Wirklich damit auseinandergesetzt habe ich mich damit dann aber erst Anfang 2015. Ohne einen wirklichen Plan von irgendwas zu haben, dass klingt, wenn ich ehrlich bin, total nach mir, habe ich dann einfach mal einen Blog gestartet und einfach drauf los gemacht. Ohne irgendeinen Plan zu haben, was ich da eigentlich gerade treibe.

Völlig blauäugig ging ich in die ganze Geschichte hinein. Keine Ahnung davon, was auf mich zu kommt. Keinen Plan von irgendeinem Thema. Keinen Plan vom schreiben an sich. Keinen Plan davon das man Schlagwörter benutzen soll.

Völlig davon überzeugt, dass alles von selbst geht. Das Leser alleine kommen. Das man nur ein bisschen vor sich hinschreiben muss und dann klappt das ganz von allein. Denkste wohl

Irgendwann die Ernüchterung und gleichzeitig frustriert, weil scheinbar niemand meinen Blog zu lesen schien. Gefolgt davon, dass ich einfach wieder aufhörte zu bloggen. Und mich erst gegen 2016 wieder verstärkt damit auseinander zu setzten schien, nachdem der Blog einfach mal Monate lang regelrecht tot war.

Und jetzt sitze ich hier. Palavere fröhlich vor mich hin. Würde behaupten ich bin ein Mischblog, weil ich mich einfach nicht so recht auf DAS Thema beschränken kann. Und tatsächlich scheint es Menschen zu geben, die sich hier her verirren.

Und wenn ich so drüber nachdenke, hätte ich mich damals schon, viel mehr mit dem Thema auseinandersetzten sollen. Anstatt mich hin zu stellen und einfach zu hoffen, dass wird schon und das geht alles ganz von alleine.

Im Nachhinein muss ich sagen, wäre ich froh gewesen, man hätte mir von Anfang an bestimmte Dinge gleich gesagt bzw. im nachhinein wäre ich froh, ich hätte sie gewusst.

Bloggen braucht Zeit und du brauchst Geduld. Wenn du keine Geduld hast, dann lass es.

Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich vermutlich, 2015, keine falschen Erwartungen gehabt. Und hätte in folge dessen, nicht gleich das Handtuch geworfen. Sondern einfach weiter gemacht und gelernt und geübt.

Finde dein Thema und grenze dein Thema ein.

Nun ja, da schwirren dann 100 Ideen in deinem Kopf rum. Am liebsten hätte ich 100 Themen gleichzeitig behandelt. Oft habe ich mit einem Thema angefangen, dann die Lust dran verloren und mit einem anderen Thema weiter gemacht um da festzustellen, dass ist eigentlich echt schon ausgelutscht. Bis hin zu dem Punkt, an dem ich gefühlt zum 10 mal sowohl mein Themengebiet als auch meine Kategorien und deren Aufteilung verändert habe.

Vielleicht habe ich dieses ewige Themen probieren auch einfach gebraucht, um rauszufinden wo ich eigentlich weiter machen möchte. Welches Thema ich wirklich behandeln will.

Mein Gott, dann habe ich mich eben bei mehreren Themen ausprobiert, festgestellt das wird nix um dann vielleicht bei einem anderen Thema hängen zu bleiben.

So bin ich zum Beispiel zu der Erkenntnis gekommen, Produkttester werde ich bis zum Sankt Nimmerleinstag nicht.

Mag ich vielleicht auch ein Pferdemädchen sein, dass sich auf gewisse weise für Reittherapie interessiert.

Aber, irgendwann ist aufgrund fehlender Erfahrung und vielleicht auch von fehlendem Wissen her, die Kapazität für Beiträge schlichtweg ausgereizt.

Was nun irgendwann dazu geführt hatte, dass ich viel über meinen Alltag, meinen Arbeitsalltag und die Reiserei und irgendwann zum Reisen bei Fotos und beim Fotografieren hängen geblieben bin.

Ein Thema, ein Blog

Neulich habe ich in einem Beitrag was zum Thema Mischblogs gelesen. Fand ich interessant, kann mich hier auch ein bisschen wieder finden. Im Sinne von, dass es sich bei meinem Blog schlicht und ergreifent auch um einen Mischlblog handelt.

Nun gut, die meisten Blogs haben tatsächlich ein Thema, mit dem sie sich auseinandersetzten. Also ein Fachgebiet. Ich habe eben drei Themen mit denen ich mit auseinandersetzte.

Fotografieren, Arbeitsalltag/Alltag und Reisen. Im Grunde beschränke ich mich auch, auf drei Themen. Drei Themen die ich behandle. Persönlich gesehen finde ich, Mischblogs sind eigentlich nicht dramatisch, solange es nicht zu viele Themen werden.

Ich sag mal so, drei bis vier Themen finde ich noch in Ordnung. Alles was darüber hinaus geht, fände sogar ich zu viel. Hier geht irgendwo der Schwerpunkt verloren, es wird unübersichtlich und ich weiß auch nicht.

Ich könnte mir hier auch gut vorstellen, wenn man zu viele Themen hat, dass die Beiträge dann nicht mehr effektiv und aussagekräftig werden. Man zu vielen Themen irgendwie was weiß, aber auch nicht oder nur so ein bisschen. Und man dann im Grunde in seinen Beiträgen mit Halbwissen um sich wirft.

Und das empfinde ich als schwierig. Weil ich mich dann tatsächlich frage, wie gut kann ein Beitrag noch werden, wenn ich nur mit Halbwissen um mich werfe und wie viel Mehrwert hat das letztlich dann für die Leser?

Verstehen dann die Leser überhaupt noch was ich von ihnen will oder was ich ihnen mitteilen möchte? Ich weiß nicht. Ich habs noch nicht probiert und eigentlich ist mein Interesse daran auch eher gering.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s