Tagesgedanken

Die letzten Tage waren sehr anstrengend. Und ich bin froh, dass mir heute mein freier Tag geblieben ist. Notfalls wäre ich durchaus eingesprungen, scharf drauf, war ich jetzt nicht gerade.

Kollegenausfall setzt wiederholt ein. Was allerdings nichts mit Corona, Schnupfen oder Grippe zu tun hat. Ausnahmsweise mal. Dennoch, krank ist kran, und krank ist momentan einfach scheiße.

Mein Kopf brummt. Fühle mich völlig verspickt und verplant. Gestern Abend konnte ich irgendwann nicht mehr geradeaus denken und der Modus „Nach müde kommt blöd“ hat sich regelrecht austoben können.

Sprechbedarf aller Bewohner, denen die gesamte Coronasituation gewaltig gegen die Nerven geht. Aber wem geht das nicht so? Bis hin zu völlig Banalen Beziehungsproblemen, denen mehr Drama verliehen wurde, als es nötig gewesen wäre. Geschrei, Geheule und getrete. Was letztlich den Abschuss geliefert hat.

Aus einer Mücke wurde ein Elefant gemacht. Kurzum, mir geht das ganze Beziehungsdrama, dass wegen weil Winter wieder von vorne los geht, (so wie gefühlt jedes verdammte Jahr) sowas von gekonnt auf den Keks. Und letztlich läuft es immer nach ein und dem selben Schema ab.

Ihr wird es zu viel, er klammer und nimmt ihr die Luft zum Atmen. Sie Distanziert sich, versucht sich ihren Freiraum zu schaffen. Er klammert noch mehr, drängt sich ihr regelrecht auf, lässt ihr keine Ruhe. Will 24/7 nur an ihrem Hintern kleben. Sie hat aber auch noch ein Leben außerhalb der Beziehung. Eskalation.

Ewig und drei Tage hört man im „wir klären das schon“ Gespräch, nur sie sprechen, sich rechtfertigen und erklären. Während er die beleidigte und heulende Leberwurst spielt, der es die Sprache verschlagen hat. Na Herzlichen Glückwunsch.

Ich wäre schon lange davon gelaufen und hätte das beendet. Aber gut, mein Bier ist es nicht. Auf Grund von „Ich hab keinen mehr Bock, euch immer aus den selben Beziehungsproblemen raus zu hauen und euch jedes mal das Selbe zu sagen“ folgt meist ein böser Blick, der Standartsatz „Ihr müsst verdammt noch mal miteinander reden und zwar beide!“ und eine zufliegende Zimmertüre.

Nach Dienstende, dass eigentlich um 21 hätte sein sollen, aber erst um 21:30 Uhr stattfand, weil ich meinen „Scheiß“ noch fertig gemacht habe und den Kollegen nicht meine Angefangenen Aufgaben vor die Füße werfen wollte, war ich völlig fertig.

Wegen diverser Dinge am Auto, die einer Bearbeitung in einer KFZ Werkstatt bedurften, musste nach Dienstende noch der Leihwagen beim Autohaus abgegeben und mein Auto wieder mitgenommen werden. Meine Motivation hielt sich in grenzen.

Gegen halb 11 lag ich schlafend vor dem Fernseher. Wie so oft die letzten Tage. Und heute habe ich einfach keine Lust auf irgendwas.

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