So gehts nicht weiter

Die letzten Tage waren extrem zäh. Waren Nervenzerfetzend und anstrengend. Zum einen dachte ich, nach dem Wochenende geht das mit dem Rücken und der Arbeiterei schon wieder. Falsch gedacht. Montag verließ ich die Arbeit, nach der Spätschicht, mit bestialischen Rückenschmerzen.

Wahrscheinlich war die Idee nicht meine Beste, nach einer Wochen schon wieder Arbeiten zu gehen. Mein Gewissen mir aber ums Eck kam und mir sagte „Du kannst hier nicht einfach mal 4 Wochen mit Krank und Urlaub fehlen.“ Letztlich ziehe ich mich, auf Kosten meines Rückens, doch durch die letzte Dienstwoche.

Und schon wieder habe ich das Gefühl, auf Gott und die Welt Rücksicht zu nehmen, mich dabei aber völlig hinten an zu stellen. Mich frage, wann nimmt auf mich mal jemand Rücksicht? Wer hat denn dann auch mal für mich Verständnis? Das fehlt mir Momentan. Und zunehmend schwindet auch mein Verständnis für vieles.

Zusätzlich ist die Situation, durch Corona, insgesamt sehr angespannt. Dazu kommt Angehörigenkontakt, in dem man das Gefühl bekommt, es werden regelrecht Probleme gesucht, wo keine sind. Gibt es kein Problem, macht man Probleme. Egal in welchem Umfang. Auch wenn man hier Personen für etwas verantwortlich macht, die in diesem Moment nichts dafür können.

Das sind derzeit die Momente und Situationen, die bei mir eine Menge negative Emotionen hervorrufen. Mir beinahe den kragen platzen lassen. Stress verursachen und mir mein letztes Quäntchen Energie aussaugen. Der letzte Rest, der mir noch irgendwie geblieben ist, um die letzte Woche, vor 2 Wochen Urlaub, noch irgendwie durchzustehen, schwindet mit jedem Tag mehr.

Und das sind die Momente, die mich meist Entscheidungen treffen lassen. Mich dazu treiben, mir neue Ziele zu setzten und diese mit der Letzten Energie und Konsequenz, die ich noch irgendwo auftreiben kann, zu erreichen. Komme was wolle. Hauptsache es ändert sich was.

Für mich ist es derzeit nur noch das reinste Trauerspiel. Minimum 40 Stunden Arbeit die Woche. 35 Tage Urlaub im Jahr. Einen Haufen Überstunden, wo ich nicht weiß wann ich sie nehmen soll. Wo soll dass nur Enden? Und wo für tu ichs eigentlich? Ist es das wirklich wert, mich selbst in den gesundheitlichen Ruin zu treiben? Mich von einem Frei zum anderen zu Hangeln? Beziehungsweise von einem Urlaub zum nächsten zu Hoppsen?

Dafür, dass du oft einer massiven Belastung ausgesetzt bis? Zwar 40 Stunden aufwärts die Woche dir einen Abrackerst, aber 30 Jahre Brauchst um eine Immobilie abzuzahlen? Ich weiß ja auch nicht.

Prinzipiell hatte ich lange immer viele Ziele: Dies, das, jenes willst du machen oder kaufen. Dies, das, jenes möchtest du noch erleben, erreichen usw. Habe meinen Hintern letztlich nie vorwärts bekommen. Habe Dinge angefangen und sie nicht zu Ende gebracht.

Vor ein paar Tagen kam ich dann an folgenden Punkt: Stop! So gehts nicht weiter. Und wenn du jetzt nichts änderst, dann wirst du nie was ändern. Schau das du deinen Arsch vorwärts bekommst. Schau das du dran bleibst. Schau das sich was verändert. Sonst verändert sich nie etwas. Red nicht nur davon, was du alles tun willst, sonder tu es auch! Vom Träumen und schön reden, wirds nicht besser. Und wenn du nichts ändern willst, dann hör auf zu meckern!

Mal sehen was die nächsten Wochen noch so bringen werden. Vor allem die zwei Wochen Urlaub. Hoffe ich kann in dieser Zeit einiges im Networking reißen und voran treiben. Es wird sich zeigen was dabei rum kommt. Es wird sich Ende des Monats zeigen, welche Ergebnisse ich erzielen konnte und ob ich mein erstes Etappenziel erreichen kann.

2 Gedanken zu “So gehts nicht weiter

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