Zeit zum Nachdenken

In den letzten Tagen ist es etwas ruhig um mich geworden. Was weniger daran lag, dass ich keine Themen gehabt hätte. Da wäre mir durchaus genug eingefallen. Beziehungsweise hätte ich noch einiges an Bildmatereal, dass ich hier noch nicht online gestellt habe.

In den letzten Tagen habe ich viel Nachgedacht. Habe ich auch einfach Zeit gebraucht und mir auch die Zeit genommen, über vieles nachzudenken. Mir über vieles klar zu werden und auch Entscheidungen zu treffen. Gefühlt ging es in den letzten Wochen drunter und drüber.

Corona hat da natürlich seinen Teil dazu beigetragen. Nach 9 Monaten ohne Urlaub, war das Maß nun wohl endgültig voll. Ich habe mir zwar anfangs eingeredet: Jaja, zwei Wochen Urlaub, dass reicht schon, da wird sich die Batterie schon wieder aufladen. Aber wenn ich mal ganz ehrlich zu mir selbst bin, dass was mir in den letzten 9 Monaten die Akkus regelrecht leergesaugt hat, kann man mit zwei Wochen Urlaub, mit Sicherheit nicht ausgleichen. Zumindest bin ich mir da inzwischen sicher. Was mir mein Körper auch unmissverständlich klar gemacht hat.

Letztlich war das aber auch gut so. Es war auch gut so, dass ich drauf gehört habe, was mir mein Körper da eigentlich zu sagen hat. Hätte ich jetzt wieder nicht getan, hätte ich mich vermutlich komplett in die Scheiße damit geritten. Und es wurde wohl einfach auch Zeit.

Was mich dann auch zum Nachdenken gebracht hat. Warum ist es denn so gekommen? Was tust du da eigentlich? Hättest du vorher schon die Reißleine ziehen müssen? Hättest du mal früher was geändert, nachgedacht oder getan. Aber auch wenn vieles aktuell noch keinen Sinn macht. Irgendwann wird der Tag kommen, hoffe ich zumindest, an dem es sinn macht. Also für mich. Denn alles passiert immer aus einem Grund heraus. Auch wenn wir nicht immer direkt verstehen warum.

Ich habe mich selbst sehr viel gefragt. Ist das der Weg den du gehen willst? Ist dass das Leben, dass du dir für dich wünscht? Sei endlich einmal ehrlich zu dir selber! Nein. Eigentlich nicht. Aber was tust du denn dann hier?

Da kommt einiges zusammen. Zum einen bin ich ein Rhetorischer Jasager. Was meistens damit gekoppelt ist, dass ich immer allen alles recht machen möchte. Immer damit beschäftigt war, auf Gott und die Welt zu achten. Darauf zu achten, dass es allen anderen gut geht. Und vor lauter nach den anderen gegucke, habe ich mich selber vergessen.

Habe meinen eigenen Weg aus den Augen verloren. Habe mich vergessen. Nicht mehr an mich, meine Bedürfnisse und Wünsche gedacht. Habe viel weggeschoben. Verdrängt oder verschoben. Ab und an habe ich mich natürlich auch gefragt, was werden die anderen wohl denken wenn….? Oder „Nein, dass kann ich schier nicht bringen weil….“ Warum eigentlich nicht? Wem will ich damit was beweisen? Am ende steht auf meinem Grabstein doch noch: „Mein Leben hat allen gefallen, nur mir nicht.“

Letztlich waren viele Fragen, die ich mir ehrlich selber gestellt habe, fast wie Schlüsselfragen, die mir wieder mal gezeigt haben, wo ich eigentlihc hin will. Was ich mir wünsche und was ich selbst will. Was mir einfach deutlich gemacht hat: Jetzt bist du dran. Mach dein Ding. Zieh es durch. Freu dich. Pfeiff auf die Meinung anderer. Und Mach s doch einfach Mensch. Jetzt bist du mal dran.

2 Gedanken zu “Zeit zum Nachdenken

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