Drei Wochen schon

Mittlerweile ist beinahe schon der erste Monat in der neuen Arbeit vergangen. Wo ist nur die Zeit hin? Es kommt mir noch gar nicht so lange vor. Es fühlt sich eher so an, als hätte ich erst gestern angefangen. Und jetzt? Jetzt ist beinahe schon ein Monat vorbei.

Insgesamt macht mir der neue Job Spaß. Ist einfach nochmal ein ganz anderes arbeiten. Man muss anders ansetzten. Anders denken. Anders handeln. Insgesamt sind es einfach viele neue Reize die gesetzt werde. Die Bewohner sind fitter. Man kann ganz anders reden, also auf einer anderen Ebene.

Auf der anderen Seite komme ich mir aber manchmal so vor, als wäre ich im Kindergarten gelandet. In manchen Moment hast du das Gefühl, ein Kind im Körper eines Erwachsene dir gegenüber stehen zu haben. Und die kleinsten Dinge können zum Diskussionsthema werden.

Da geht es dann wieder um die Zigaretten. Was ein beliebtes Thema ist. Wieso, weshalb, warum. Ich will aber nochmal eine. Warum bekomme ich keine mehr. Ich rauch dann dafür morgen weniger (diese Aussage, darf man definitiv nicht für voll nehmen. Merke: Es wir am nächsten Tag wieder Thematisiert, die Abmachung scheint nie getroffen worden zu sein)

Klappt es mit der Zigarette nicht, kommt man mit Kaffee, mehr zu essen und so weiter. Oft genug habe ich mich in den letzten Tagen gefragt, was eigentlich an einem schlichten Nein nicht zu verstehen ist. Spreche ich so undeutlich? Oder rede ich Chinesisch? Ich weiß es nicht.

Neulich führte genau diese Situation dazu, dass mir gesagt wurde „Dann hau ich halt ab“. Der Witz an der Sache, wenn du kommst mit, ja gut, du weißt wo die Tür ist, bitte, wirst du völlig entgeistert und überrascht vom Bewohner angestarrt.

Aber das ist mit so vielen Dingen so, habe ich festgestellt. Es werden von Bewohnern oft große Sprüche geklopft, was sie alles tun oder erreichen möchten. Das ende vom Lied, sie lassen keine Taten folgen. Oft hab ich das Gefühl, dass einfach riesige Luftschlösser gebaut werden. Keiner aber was dafür tun will. Setzt du ihnen die Pistole auf die Brust, irritiert das oft mehr, als das was passiert.

Ganz klar ist aber auf jeden Fall, das die Entscheidung weiter zu ziehen die richtige war. Auch wenn ich weiß, dass ich diesen Job definitiv nicht bis zur Rente machen werde. Aber eine Weile werde ich bleiben. Und dann mal sehen was noch so passiert. Es laufen ja genügend Projekte, es spinnen genügend Ideen in meinem Kopf rum. 🙂 Mal sehen wo das noch hin führt.

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