Die Sache mit der Selbstständigkeit

Wie sagte es neulich jemand zu mir, Selbständigkeit = Selbs und Ständig. Irgendwie ist an der ganze Sache ja schon was dran, wenn ich ehrlich bin. Hast du eine eigene Firma, am Ende auch noch als Einmann Betrieb, dann bist du selbst ständig damit beschäftig zu tun, zu machen und zu rödeln.

Dennoch geht mir das ganze mit dem Selbstständig machen, mir was eigenes hoch zu ziehen und so weiter einfach nicht aus dem Kopf. Auch wenn mir mein Job gefällt den ich ausübe. Aber….es lässt mich nicht wirklich los. Zumal mir einfach so viele Ideen durch den Kopf zumseln, die einfach nur darauf warten, in die Tat umgesetzt zu werden.

Aber warum eigentlich? Ich habe einen festen Job, der sogar recht kriesensicher ist. Jeden Monat läuft ein festes Gehalt auf mein Konto, dass letztlich immer gleich ausfällt. Heißt mein Einkommen wäre somit ja auch gesichert. Im grunde habe ich ein recht entspanntes Leben. Ich muss mich nicht um zig Dinge kümmern. Marschiere in die Arbeit, stempel ein, am Feierabend stempel ich aus und gehe wieder nach Hause und das wars.

Warum zumselt mir dann bitte immer noch das ganze durch den Kopf? Zumal ich damit ja doch ein gewissen Risiko eingehen würde. Plötzlich eine mega Verantwortung auf mich zukommen würde und ich zudem wahrscheinlich nicht einfach nur ausstempeln und gehen würde.

Klar. Ich mag meinen Job. Sonst hätte ich die Ausbildung nicht gemacht. Klar macht mir der Job Spaß, sonst wäre ich nicht immer noch in dem Bereich unterwegs in dem ich gelernt habe. Trotzdem ist da immer dieses Aber.

Es fängt allein schon bei meiner eigenen Persönlichkeit an. Klar finde ich es bequemer und gemütlicher, mich um viele Dinge nicht kümmern zu müssen. Klar ist es entspannt, einfach Geld aufs Konto zu bekommen. Was letztlich aber nichts an meinem Freiheitsdran ändert.

An meinem Drang, selbst entscheiden zu können, wann ich was mache. Selbst entscheiden zu können, wie ich mir meine Arbeit einzuteilen habe. Ohne das mir ein bereits vorhandene Struktur vorgelegt wird. Selbst entscheiden zu können, wie meine Arbeitszeit aussieht und nicht von bis, nach einem bereits bestehenden Dienstplan arbeiten zu müssen. Kein Monatssoll an Stunden, dass Vertraglich vorgegeben ist erfüllen zu müssen.

Kurz um, der Freigeist, der Freiheitsdrang, machen sich aktuell extrem stark bemerkbar. Die gerne aus den gewohnten Strukturen ausbrechen möchten. Die gerne ihrem Bedürfnis nachkommen würden. Auch wenn ich aktuell gut verdiene und abgesichert bin.

Zum Vollkommenen Glücklich sein, fehlt irgendwie noch so ein kleines bisschen.

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