1 Jahr Networkmarketin, Mein Feedback

Anlässlich dessen, dass ich inzwischen seit fast genau 1 Jahr im Networkmarketing unterwegs bin, dachte ich mir, könnte ich gerade mal einen kleinen Beitrag dazu schreiben, wie es mir nach einem Jahr geht. Welche Erfahrungen ich gemacht habe, hat sich was verändert, hat sich überhaupt was verändert und welches Fazit ziehe ich daraus.

Vielleicht auch um ein Stück weit, ein Feedback zum Networking zu geben, da es doch unterschiedliche Meinungen zu dem Thema gibt. Networking vielleicht auch ein bisschen negativ behaftet sein mag. Ging mir damals auch nicht anders. Anfangs war ich der ganzen Sache extrem negativ eingestellt und habe über gut 6 Monate jegliche Nachrichten die ich genau zu dem Thema auf Instagram bekommen habe, schlichtweg zur Kenntnis genommen und gelöscht.

Zum einen hatte das viel mit meinen Vorurteilen und dem was ich an Infos hatte zu tun. Aber auch viel damit, dass die meisten Nachrichten sehr unauthentisch und mehr nach Copy and Paste auf mich gewirkt haben. Nicht nur das die Kernaussage die selbe war, der Wortlaut war es auch. Vielleicht hier und da mal ein kleines Wörtchen abgeändert. Aber die Persönlichkeit hat einfach gefehlt.

Vor einem Jahr hatte ich dann wieder eine Nachricht im Postfach bei Instagram. Die von der Kernaussage zwar das selbe beinhaltet hatte, wie die ganzen Nachrichten zuvor. Dennoch, sie hatte so eine gewisse persönliche Note. Was mir wieder bestätigt, dass es nicht nur darauf ankommt, was man sagt, sonder auch ganz stark wie man es sagt.

Dazu kam zu diesem Zeitpunkt aber auch noch der Knackpunkt, dass mir die Idee über Instagram Geld zu verdienen irgendwie sehr gut gefallen hat. Ich aber absolut keine Idee, geschweige denn einen Plan gehabt hätte, wie ich das umsetzten hätte können oder sollen. Und ich mir dazu regelrecht das Hirn zermartert habe.

Klar war außerdem, ich brauche einen Nebenjob um mein Konto ein bisschen aufzubessern. Da sind noch so viele Sachen, die ich gerne hätte oder tun würde. Da tut einem so ein bisschen zusätzliches Geld ganz gut. Musste aber sehr schnell feststellen, dass sämtliche Nebenjobs die mir irgendwie gefallen hätte, so überhaupt nicht mit meinem Hauptjob kompatiebel waren. Du bist auch bei einem Nebenjob irgendwie wieder örtlich und Zeitlich gebunden.

Du musst an einen bestimmten Standort fahren, dort ist es auch nicht mal eben damit erledigt, einfach nur für ne Stunde zu kommen. Da musst du auch dein Stundensoll irgendwo erfüllen, damit du dein Geld bekommst. Alles in allem, sah es nicht sonderlich rosig aus. Klar war aber, irgendwie muss da noch was her, mit dem ich mein Konto aufbessern kann. Bestenfalls irgendwas, wo ich zeitlich aber auch örtlich nicht gebunden bin.

Nun ja, so hat dann eben eins zum anderen geführt. Ich habe mich drauf eingelassen, mir mehr von und über Networkmarketing erzählen zu lassen. Habe mich drauf eingelassen, einfach mal zuzuhören, was mir das Gegenüber so zu erzählen hat. Also wurde da ein Zoomtermin ausgemacht und mir alles geklärt.

Noch am selben Abend, als ich meine Mentorin im Zoom kennengelernt hatte, habe ich zugesagt. Weil es mich einfach angesprochen hatte. Sowohl die Firma die dahinter steht, aber auch die Produkte und natürlich die Sache, dass ich selbst entscheiden kann wie viel ich arbeite und ich natürlich absolut örtlich nicht gebunden bin.

Zwei oder drei Tage später, habe ich dann die totale Kriese bekommen und das Kopfkino ging los. Ganz nach dem Motto, scheiße in was hast du dich da denn reingeritten. Was hast du da nur gemacht. Am Lautesten brüllte mich da natürlich das Wort Schneeballsystem an. Weil ich zu dieser Zeit einfach nicht richtig drüber informiert war, was ein Schneeballsystem von dem Unterscheidet was ich da eigentlich mache. Heißt, ich habe Äpfel mit Birnen verglichen, alles über einen Kamm geschoren und in ein und die Selbe Schublade gestopft.

Warum? Weil ich zu viel auf Meinungen und Aussagen auf Google gegeben habe, die von völlig fremden Menschen dazu verfasst wurden. Die ich nicht mal kenne. Anstatt mich einfach mal genauer damit auseinander zu setzten, was macht denn eigentlich den Unterschied. Was ist denn wirklich markant für ein Schneeballsystem?

Ich musste da erst mal drauf klar kommen, dass die Company zum Beispiel, seit über 50 Jahren auf dem Markt besteht. Würde die Company mit einem illegalen System arbeiten, hätten die sich gar nicht so lange auf dem Markt gehalten. Geht weiter mit so dingen wie, dass es hier um ein reales und hochwertiges Produkt/Dienstleistung geht, beim Schneeballsystem geht es ja meistens um keine realen Produkte oder um minderwertige Produkte.

Auch ist mein Umsatz und das was ich verdiene nicht davon abhängig, neue Mitglieder zu „werben“ wie es für ein Schneeballsystem üblich ist. Sondern ich kann mich auch schlichtweg nur auf den Vertrieb der Produkte und das Empfehlungsmarketing einschießen. Die Partnersache, kann ich machen, meine Einnahme sind davon aber nicht abhängig.

Und ganz ehrlich, was ist an Empfehlungsmarketing so verwerflich? Das ich mit Weiterempfehlungen Geld verdiene? Wie oft geben wir in unserem Alltag Empfehlungen zu bestimmten Produkten, Dienstleistungen usw.? Daran verdient der Verkäufer, dein gegenüber ist Glücklich. Aber was ist mit dir? Du schaust in die Röhre. Warum also nicht mit Empfehlungen auch Geld verdienen? Es ist nichts schlimmes oder verwerfliches dran. Und selbst wenn ich scheitern sollte, was hab ich denn dann verloren? Nicht sonderlich viel. Habe dann halt einmal 60 € in den Sand gesetzt und bin ne Erfahrung reicher. Mehr nicht. Ich bin also kein Risiko eingegangen.

Nachdem sich mein Kopf also wieder beruhigt hatte, war ich voller Tatendrang. Wollte loslegen und machen. Haber dann aber sehr schnell festgestellt, dass ich unglaubliche Probleme damit habe bzw. hatte auf Menschen zu zu gehen. Den Menschen davon zu erzählen was ich da mache. Ich habe mich schlichtweg nicht getraut.

Mitunter vielleicht auch, weil ich nicht so aufdringlich oder aufsässig sein wollte. Wollte mich niemandem aufzwingen oder nerven. Hatte da auch ein bisschen eine Falsche herangehensweise, im Sinne von, ich möchte das die Leute von sich aus auf mich zu kommen. Weil sie das von selber wollen und nicht weil ich ihnen so auf die Nerven gegangen bin.

Am schwersten habe ich mir da tatsächlich aber bei Leuten getan, die ich kenne. Aus Angst vor Ablehnung oder dass man mich vielleicht für verrückt erklären könnte. Vielleicht sogar ein bisschen Angst davor, ausgelacht zu werden. Nicht ernst genommen zu werden, hat da sicherlich auch rein gespielt.

Anfangs hatte ich verdammt viele tiefs. Das ich tatsächlich das Gefühl hatte, es klappt nicht und ich würde nicht weiter kommen. Aber wie überall anders auch, muss man erst mal lernen. Auch seinen Weg finden. Ich watschel ja auch nicht nach der Schule einfach drauf los, in irgendein Unternehmen und bin, mit Betreten der Räume, direkt Fachkraft oder sonst was.

Da muss ich auch erst mal eine Ausbildung oder ein Studium durchlaufen. Muss lernen, Arbeiten und langsam die Stufen hochkrakseln. Muss mich beweisen, zeigen was ich kann. Und alles andere kommt mit den Jahren. Muss vielleicht auch erst mal meinen Weg finden.

Und im Networkmarketing ist das ähnlich. Du musst es erst mal lernen. Musst deinen Weg finden. Networking ist nicht, sich dafür zu entscheiden und dann über Nacht erfolgreich zu werden. Wer diese Meinung vertritt, wird langfristig scheitern. Und wir langfristig niemals Erfolg haben. Das ist eines von ein paar Dingen die mir mittlerweile bewusst geworden sind.

So viele Dinge haben sich einfach mit der Zeit von selbst gegeben. Das ich meine Einstellungen und Erwartungen geändert habe. Lockerer an die Sache ran gegangen bin. Denn, es wird nicht jeder Juhu schreien, bei dem was du machst. Und es wird auch nicht jeder so für die Produkte brennen wie du. Das ist das eben so. Und es ist auch in Ordnung so. Leben und leben lassen. Die Leute die wirklich wollen, die werden direkt hier schreien oder dich erst mal ein bisschen beobachten und dann doch von selber kommen.

Aber sei einfach Mutig genug, den Leuten zumindest schon mal davon zu erzählen. Weil wenn du ihnen davon nichts erzählst, wie sollen sie dann auf die zu kommen oder davon wissen, was du da machst. Vorarbeit, Vorarbeit, Vorarbeit. Und seit ich meine Einstellung gegenüber der ganzen Sache geändert hat, war alles irgendwie leichter.

Die Leute kamen tatsächlich irgendwann von selber. Die Leute waren offen und haben sich drauf eingelassen, was ich dazu zu sagen habe. Und das ist einfach ein sau geiles Gefühl, drangeblieben zu sein und zu sehen, wie nach und nach die Leute einfach kommen. Es ist einfach ein geiles Gefühl zu sehen, wie sich alles plötzlich ins positive ändert. Es ist einfach toll zu merken, wie sich sogar irgendwann ein nettes Nebeneinkommen entwickelt, weil du drangeblieben und nicht aufgegeben hast. Auch wenn der Start echt eher holprig war.

Vielleicht hat da auch damals ein bisschen Trotz mitgespielt, dass ich gerade mit aller Gewalt weiter gemacht und nicht aufgegeben habe. Um mich rum hatte ich nämlich durchaus Leute, von denen ich mir so Dinge anhören musste wie „das ist doch kein richtiger Job, schau lieber nach was stabielem“ oder „Damit lässt sich doch kein vernünftiges Einkommen generieren.“

Naja, wenn 50 bis 300 € so nichts ist, für ein bisschen am Handy daddeln. Naja ich weiß auch nicht. Aber okay. Aber mehr wollte ich damit auch nicht erreichen. Ein bisschen was nebenher verdienen um mir für den nächsten Urlaub ein bisschen was zu sparen. Und dafür reicht meine Spanne die mal bei 50 aber auch mal bei 200 oder 300 € liegt völlig aus.

Insgesamt habe ich mich wirklich persönlich sehr weiter entwickelt. Und ich bin verdammt froh, aller zweifel zum trotz, weiter gemacht zu haben. Denn es hat zwar etwas gebraucht, aber es hat sich eingependelt. Und es spielt absolut keine Rolle ob man hier früh oder spät einsteigt. Es bekommt jeder die selben Chancen. Es fängt jeder an der selben stelle an.

Letztlich liegt der Erfolg im Network wirklich darin, was du selbst draus machst. Und mit welchen Erwartungen du an die ganze Sache dran gehst. Es gibt einen Vergütungsplan, der klar festlegt, was erreicht werden muss, um zum beispiel mehr Provision zu bekommen. Erreichst du es nicht, bleibst du eben bei der Provision, bei der du vorher auch schon warst.

Egal ob Männlein oder Weiblein. Alle haben den selben Plan. Alle haben das selbe Produkt. Alles haben die selben Chancen. Was damit passiert. Wie groß es wird. Das hängt ganz davon ab, was du daraus machst. Es ist einzig und alleine deine Entscheidung und deine Einstellung die Verantwortlich dafür ist, wie groß oder klein dein Business wird.

Ich persönlich bereue es keinen Meter mehr eingestiegen zu sein. Auch wenn ich anfangs meine Bedenken hatte. Auch wenn ich einen holprigen Start hatte.Mit der Zeit hat sich alles von selbst ergeben und entwickelt. Und das schöne an der Sache, es ist einfach auch dir selber überlassen was du draus machst. Du bekommst zwar unglaublich viel an die Hand, an Infos unsw. Was daraus wird und wie du was wie umsetzt, ist völlig dir selber überlassen.

Und das ist das schöne. Ich entscheide selbst, wie groß ich es werden lasse. Ich entscheide selbst, wie viel Zeit ich investiere. Ich entscheide selbst, wie hoch meine zusätzlichen Einnahmen sind.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s