Aufklärung

Um mein ganzes gejammere und rumgeheule der letzten Tage mal kurz aufzuklären, ein kurzer Beitrag dazu, was es mit dem gejammer auf sich hat.

Hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, mich als Heilerziehungspfleger selbstständig zu machen. Habs aber ewig vor mir her geschoben, obwohl ich eigentlich ne recht nice Idee hatte. Habe immer wieder Gründe gefunden es nicht zu tun. So ging also über 1 Jahr ins Land.

Irgendwann kam der Jobwechsel in einen anderen Bereich. Ich habe festgestellt: Shit das ist nicht das was ich will. Was aber eher mit dem Klientel dort zu tun hat, mit dem ich persönlich einfach nicht konnte. Letztlich hat mich das so genervt, gereizt oder sonstwas, dass ich der Sache mit der Selbstständigkeit wieder nachgegangen bin.

Bumms, ein Schlupfloch gefunden, dass für mich passt. Ausreden konnte ich da keine mehr finden. Also mach.

Das Ende vom Lied, Kooperation mit einem Pflegedienst, mit der Anfrage ob ich auch in der Pflege mithelfen würde, da Betreuungsaufträger aktuell eher Mangelware wären, so wie Mitarbeiter. Zusätzlich noch Angestellt, wegen der Versicherungen und Abgaben.

Herzlichen Glückwunsch. 5 Wochen später, habe ich das Gefühl, mir klatscht es bald die Sicherungen. Tageweise zweigleisig am Arbeiten. Morgens hier, nachmittags wo anders.

Wäre ja nicht so, als hätte ich schon mal bei einem Pflegedienst gearbeitet. So typische Touren mit 13 Leuten, für die du 5 Stunden Zeit hast. Heißt: Reinrennen, machen, für Gespräche nur während der Pflege Zeit. Alles was darüber hinaus geht, vergiss es.

Wie sich das anfühlt? Wie Fließbandarbeit. Hätte ich auch Käse einpacken gehen können. Eigentlich hätte ich es wissen müssen. Ich hätte wissen müssen: Pflegedienste wie man sie kennt (also in Richtung Alten- und Krankenpflege) sind nicht meine Welt. Auch wenn die Patienten nett sind. Diese Hektick vertrage ich nicht.

Und diese Konstellation, aus mehr gleisig arbeiten, kaum noch Zeit für mich, löst diese völlige gestresstheit bei mir aus. Was letztlich was neues bei mir Triggert. Selbständig ja, aber nicht so. Klar muss ich für mein Geld was arbeiten. Aber muss ich mich dafür wirklich so unter Stress setzen?

Wie hat es eine ehemalige Kollegin neulich zu mir gesagt….So fertig habe ich dich ja noch nie gesehen. Naja, kein Wundern, wenn man vielleicht 2/3 Tage im Monat frei hat.

Umstrukturierung steht dementsprechend an. Selbständig ja, so nein. Mehr Betreuungsaufträge, keine/weniger Pflege. Weniger Zeitdruck und Stress. Vielleicht mach ich doch auch nochmal n Ticken mehr im Networkmarketing. Hat mir schon gut gefallen, dieses Tun und machen wie man will. Am See sitzen und Nachrichten/Aufträge beantworten während man bei 30 Grad in der Sonne Trocknet.

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