Mein Warum 2.0

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In meinem letzten Beitrag hatte ich ja schon berichtet, dass alles irgendwie ein bisschen aus den Fugen geraten war. Ich mir über vieles klar werden musste. Was will ich, wo soll mein Weg hingehen. Aber auch darüber, auch mal nein zu sagen. Auch mal auf sich acht zu geben. Nicht immer darüber nach zu denken, was andere von einem halten. Aufzuhören, immer zu denken, man müsse es Gott und der Welt recht machen, während man sich selbst in den Schatten stellt. 

Genau auf der Basis oder auf dieser Vorgeschichte, habe ich mir einfach meine Gedanken gemacht. Mich für einen anderen Weg entschieden und dazu entschlossen, ich muss was ändern. Jammern hilft bekanntermaßen nicht viel. Wenn einem etwas nicht passt, muss man auch was ändern. Drauf zu warten, dass es sich von selbst ändert oder es andere für uns tun, hat noch keinen weiter gebracht. 

An diesem Punkt muss ich immer an eine ehemalige Kollegin denken. Eine Meisterin darin, sich über alles aufzuregen. Aufzuregen, wie blöd alles ist. Sich zu beschweren. Zu jammern wie sehr sie das alles ankotzt. Recht am Anfang meiner Zeit, habe ich dann irgendwann mal gefragt, wie lange sie denn schon da ist. Seit einigen Jahren. Nun ja, gut. Wenn man so lange schon da ist, dann kanns ja eigentlich nicht so schlimm sein, sonst hätte man ja schon was geändert. So meine Einstellung. Weiter habe ich dann nicht gefragt. Da muss sie schon selbst drauf kommen. Mein Auftrag ist es definitiv nicht mehr und überschreitet meine Kompetenzen, zu sagen, was zu tun ist. Geschweige denn mich in das Leben anderer einzumischen.  

Entsprechend habe aber ich mich entschieden. Mir gefällt das nicht. Also ändere ich etwas. Was mich jetzt tatsächlich zu meinem Warum bringt. Vor über einem Jahr, bin ich ins Networkmarketing eingestiegen. Damals war es noch eher, lass mal schauen was passiert. Wird sich schon rausstellen. Hier mal ein bisschen was gemacht. Da mal ein bisschen was getan. Schnellstart kann man das zwar nicht nennen. Aber ist immer ein wenig vorwärts gegangen. 

Nachdem der damalige Job für mich zu einem derartigen Kampf wurde, der mich extrem belastet hat, weil ich nicht für mich, meine Wünsche und meine Bedürfnisse eingestanden bin, musste also zum Jahreswechsel eine Entscheidung her. 

Eine Entscheidung dahin gehend: Wie solls weiter gehen. Du möchtest so nicht weiter machen. Du merkst wie sehr dich die Situation eigentlich belastet. Wie sehr es dich und deine eigentlich positive Einstellung, immer mehr runter zieht. Weil das Umfeld viel negatives ausstrahlt. Ich sehe es mittlerweile beinahe wie eine toxische Beziehung. 

Dann habe ich einfach für mich entschieden: So ich mach jetzt mehr aus der ganzen Homeoffice, Networkmarketing, wahtever Geschichte. Wie ichs genau anstelle, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Da muss ich erst noch DEN Ultimativen Weg für mich finden. 

Aber warum habe ich mich dafür entschieden? Oft genug bin ich gefragt worden, wofür oder warum machst du dieses ganze Juice Plus und Network eigentlich? Ist das überhaupt eine richtige Arbeit? Was bringt das denn bitte? 

Warum mache ich es? Warum will ich es mir weiter aufbauen? Das warum ist mir jetzt, nach über 1 Jahr Juice Plus sehr bewusst. Es ist präsenter denn je. 

Natürlich sind es Punkte wie….

….finanzielle Freiheit

…persönliche Freiheit

…arbeiten wann ich möchte

…arbeiten von wo aus ich möchte

….Entscheidungsfreiheit

….Entscheidungsfreiheit mit wem ich arbeite

…die Freiheit Orts unabhängig zu sein

….die Freiheit reisen zu können ohne vorher einen Chef um Urlaub bitten zu müssen

…mir meine Arbeitszeit auf mein Leben anzupassen, wie es mir gefällt oder in den Kram passt.

….mehr Zeit haben für mich, Familie, Freunde, Freizeit, Hobby

Aber es spielt einfach noch etwas anderes mit rein. Und das ist das Umfeld mit dem ich dort Arbeite. Die Teamies. Die Menschen, die da sind. Die Dankbarkeit. Die Freude, der Spaß. Und am aller wichtigsten, man wird so genommen und akzeptiert wie man ist. Anstatt zu lästern wird bei Problemen miteinander geredet. Es wird sich untereinander geholfen und unterstütz wo es nur geht. 

Und das ist mitunter einer der wichtigsten Punkte. Mir ist es wichtig, in einem positiven Umfeld zu sein. Mich mit positiven und fröhlichen Menschen zu umgeben, die sich gegenseitig unterstützen und helfen.

Anstatt mich…

…der Norm und Ideale andere weg, in einen „Normalen“ Job zu werfen. Den man dann bis zum Ende seiner Tage ausübt. 

…mich mit Menschen zu umgeben, die vor negativität nur so strotzen

….mich mit Menschen zu umgeben, die nur schlechte Laune haben

….mich mit Menschen zu umgeben, die nur meckern aber nichts ändern

Das tut mir nicht gut. Das möchte ich nicht. Also muss sich etwas ändern. Und da bin ich jetzt, definitiv dabei. Was soll mir denn schlimmsten falls passieren oder was hätte mir denn schlimmstenfalls passieren können? Nach über 1 Jahr bin ich da ja ein paar Erfahrungen reicher..

Mir hätte passieren können….

…dass es mir nicht gefällt

….dass es mir keinen Spaß macht

…dass ich merke es ist nicht das Richtige

Und das wars dann auch schon. Und selbst wenn all die Punkte eingetreten wären, ja mein Gott. Ich hätte mich weder in einen Finanziellen Nachteil geschossen. Wäre auch nicht auf irgendwelchen Produkten sitzen geblieben oder oder oder. Wenns nicht gepasst hätte, dann hätte ich halt wieder aufgehört. Bumms. Nicht mehr. Nicht weniger. 

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt oder? Einfach mal offen sein. Ausprobieren und schauen was passiert. Klar, es gibt Menschen, die vielleicht negative Erfahrungen gemacht haben. Denen es keinen Spaß gemacht hat, die vielleicht auch an ein Schwarzes Schaf gelaufen sind (die es übrigens überall gibt) Solls alles geben. 

Was mich noch einen meinen letzten Punkt bringt, den ich gerne loswerden möchte. Klar macht jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen. Klar gibt es Leute, die vielleicht im Network nicht weit gekommen sind. Aber das sind die Erfahrungen anderer. Bedeuten Erfahrungen anderer immer gleich Automatisch auch, dass wir die selben machen? Nein. 

So unterschiedlich die Menschen sind, genau so unterschiedlich sind auch ihre Erfahrungen. Und deshalb ist es so wichtig, eigene zu machen. Wir wissen nur das, was dort geschrieben steht. Nicht mehr nicht weniger. Wir erfahren nur das, was das Gegenüber bereit ist zu erzählen und Preis zu geben. Welche Erwartungen und Hoffnungen standen noch dahinter? Wir wissen es nicht. 

Und deshalb, mach deine Erfahrung selbst. Schau was passiert. Schau wie es dir gefällt. Hör dir immer beide Seiten an. Die negative aber auch die positive. Mach dir selbst ein Bild. Und macht nicht erst die Mischung aus positiven und negativen Rückmeldungen eigentlich ein gesundes und gutes Unternehmen aus?

Mittlerweile mache ich mir ja prinzipiell eher sorgen oder werden stutzig, wenn ein Unternehmen oder eine Firma, ausschließlich positive Bewertungen hat. Was ist davon noch alles real? Sind Bewertungen gekauft? 

In diesem Sinne denk immer daran: Eigene Erfahrungen machen, eigenes Bild machen. Schauen was passiert. Und stell dir immer die Frage, was könnte denn im schlimmsten Fall passieren? 

 

 

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