Juice Plus Vertriebspartner, 1 1/2 Jahren später

Ich dachte, ich mach mal wieder einen Beitrag zum Thema Networking und wie es mir in den letzten Wochen/Monaten so ergangen ist damit. Was hat sich verändert, wie gehts mir und so weiter. Ein Rückblick auf die letzten Monate oder sogar 1 1/2 Jahre.

Damals, vor 1 1/2 Jahren

Ja wie ist es mir ergangen oder wie gehts mir inzwischen mit der Vertriebspartner Sache bei Juice Plus? Vor gut 1 1/2 Jahren nahm alles seinen Weg. Auf Instagram angesprochen worden, angehört, mitgemacht. Ich war Feuer und Flamme, sowohl für Network aber auch für die Produkte von Juice Plus. Die Produkte feier ich auch heute noch, denn im Grunde habe ich dadurch meine Migräne in den Griff bekommen, kam von meinem Redbullkonsum runter und sportlich betrachtet, konnte ich in Bereichen wie Leistungsfähigkeit und Regeneration, aber auch Optimierung einige Erfolge erzielen.

Mit der Zeit ließ die Euphorie zunehmend nach. Sogar Frust kam irgendwann ins spiel. Warum? Company in Ordnung, Produkt in Ordnung, Konzept dahinter in Ordnung. Wenns daran nicht liegt, liegt der Hund wo anders begraben. Oder? Und davon möchte ich ein bisschen erzählen.

Wenn der Hund in der Arbeitsweise begraben liegt

Der Hund liegt tatsächlich in der Arbeitsweise begraben. Und darin, was dir beigebracht wird. Ich konnte mich zunehmend nicht mehr mit der Beigebrachten Arbeitsweise identifizieren. Ich fühlte mich wie ein Menschlicher Spam.

Regelmäßiges Anschreiben von Personen, ist jetzt nicht das Problem, Kontakten ist ja das A und O. Das WIE ist aber das Problem. Copy and Paste und mit viel Krach mit der Türe ins Haus knallen. Text ein bisschen angepasst, lass es nach dir klingen. Aber mal ehrlich, nur weil ich ein paar Worte anders setzte oder wähle, dass ist dann letztlich immer noch Copy Paste. Oder sehe ich das falsch? Bestenfalls schreibst du Täglich, wahllos, 100te Leute an, die du gar nie nicht kennst, keine Beziehung oder Bindung besteht, nach dem Motto Hallo hier bin ich, wie gehts dir, wolle Rose kaufe?

Von persönlichem Interesse und menschlichem Spam 

Wo zum Teufel bleibt da bitte die Persönlichkeit? Das echte Interesse am Menschen? Interesse an der Person zeige ich doch nicht, durch Menschliches Spamverhalten oder gar durchs mit der Tür ins Haus fliegen ohne überhaupt zu wissen, hat die Person denn überhaupt einen Bedarf, getreu dem Motto, hey ich hab ein super tolles Produkt, kauf es! Auf mich macht das immer einen sehr verzweifelten Eindruck.

Wenn ich das ganze dann noch aus meiner Sicht betrachte, im Sinne von „Wie würde ich mich fühlen wenn…“ dann fällt mir dazu nur ein: Mir geht es tierisch auf den Sack, wenn mir ein wildfremder Mensch sagt, was angeblich gut für mich ist. Konnte ich noch nie leiden und werde ich auch in Zukunft nicht leiden können.

Das Ergebnis davon?

Das Resultat daraus? Keine Antworten, muffelige Antworten, motzige Antworten, genervte Menschen, bumm Blockiert. Und das lässt einen dann irgendwann Frustrieren und Resignieren. Ende der Geschichte, du zweifelst irgendwann wirklich am Erfolg von Networkmarketing, wenn keine Ergebnisse dabei rum kommen.

Fragst dich vielleicht, wieso Menschen so stur sind und direkt dicht machen. Aber irgendwann wirds dir einfach klar, weil niemand bock drauf hat, von einem wildfremden Menschen erzählt zu bekommen, was gut für einen selbst ist. Wenn mans so betrachte, braucht man sich dann über bestimmte Reaktionen nicht mehr wundern.

Wenn du dich wie eine laufende Litfaßsäule fühlst

Aber nicht nur die Art und weise WIE man die Leute angeschrieben hat, hat mich gestört. Auch das Thema mit den Storys. Wie oft habe ich mir gedacht, mein Gott, wer schaut sich die überhaupt noch an? Das ist nichts anderes als die Leute in Dauerschleife mit Werbung zu beschießen.

Es wird dir im prinziep weiß gemacht, du musst die Leute über das tolle Produkt informieren und irgendwann kommen die dann schon. Die beobachten dich. Die wollen das irgendwann auch. Nimm die Leute mit in deinen Alltag, lebe das Produkt. Jo, aber mit in den Alltag nehmen und das Produkt leben, bedeutet für mich nicht, Menschen 24/7 mit Werbung zu beschießen. Oder sehe ich das schon wieder falsch?

Täglich grüßt das Murmeltier

Wenn ich auch hier wieder von MIR ausgehe, naja, ich klicke die Storys unkommentiert weiter, weil mich das „Täglich-Grüßt-das-Murmeltier-Geseiere“ wahnsinnig langweilt. Es geht immer nur um das eine. Immer nur ums selbe. Es langweilt mich. Und wenn es mich selber schon tierisch langweilt bis nervt, dann kann ich doch von den anderen im Umkehrschluss nicht erwarten, dass sie aber dann meine Storys toll finden oder?

Die Leute wollen sehen, was macht die Arbeit, wo gehts in Urlaub hin, was machts Pferd, was macht der Esel, was tut der Sport. Die Menschen folgen uns, weil sie uns als Person lustig, ansprechend oder interessant finden, nicht der Produkte wegen.

Wenns ums Geld geht, ist sich jeder selbst der Nächste

Dazu kam irgendwann noch, dass ich mich Zeitweise echt allein und mir selbst überlassen gefühlt hatte. Irgendwann beschleicht einen sogar das Gefühl, bist du Umsatzstark, wirst du gefördert und gefordert. Bist du Umsatzschwach (es wird an dir also nicht viel passiv verdient), wirst du immer mehr links liegen und dir selbst überlassen. Getreu dem Motto, hilf dir grad selber.

Für mich macht dieses System, diese Logig, keinen Sinn. Denn meiner Meinung, brauchen gerade die Umsatzschwachen, von einem Umsatzstarken Teamkollegen Hilfe um weiter zu kommen. Irgendwo hängt es doch dann da noch. Sonst wäre derjenige ja vielleicht umsatzstärker.

Da bedankst du dich dann auch recht herzlich. Du bedankst dich recht herzlich für so viele unbeantwortet Nachrichten, abgesagte oder nicht stattgefundene Meetings via Zoom. Und und und. Menschlich mochte ich sie alle. Irgendwann plopt aber der Gedanken auf „Jaja, wenns ums Geld geht, ist sich jeder selbst der Nächste“

Frust vs. Spaß

Insgesamt war der Frust mit der Zeit größer, als der Spaß den ich am Anfang noch hatte. Auf der Suche nach einer anderen Arbeitsweise, führte mich mein Weg letztlich zu der Entscheidung: Ich suche mir jetzt einen anderen Anleiter, der mir eine andere Arbeitsweise und einen anderen Arbeitsweg zeigt. Auch wenn das im Umkehrschluss bedeutet hat, dass ich damit auch die Firma gewechselt habe.

Was jetzt nicht heißen soll, dass ich von Juice Plus Produkten nicht immer noch begeistert bin. Ich nutze sie immer noch. Und werde sie auch weiterhin benutzen. Sie vielleicht auch dem ein oder anderen nahe legen und empfehlen.

Neue Gewässer, neue Ufer

Mein Network Schwerpunkt hat sich allerdings auf natürliche und schadstofffreie Kosmetik verlagert. Da ich das einfach auch wichtig und gut finde. Denn Schönheit kommt bekanntermaßen ja von innen und außen. Darüber, wo es mich hin verschlagen hat und um was es konkret bei der neuen Firma geht, werde ich aber in einem anderen Beitrag erzählen. Denn das würde hier sonst den Rahmen sprengen.

In diesem Sinne….

Es hat nie jemand behauptet das es Einfach wird. Network ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Über Nacht reich? Vergiss es. Sollte dir das jemals jemand erzählen, dass ist eine dicke, fette Lüge.

Und wenn du darüber nachdenkst, selbst Network zu machen, überlege dir genau, wie will ich arbeiten, welches Produkt und welche Firma sprechen mich an. Was passt zu mir. Wo kann ich authentisch und ich selbst bleiben.

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