Warum ich noch da bin?

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Warum ich noch in der Mietwohnung bin? Weil mir letztlich nichts anderes übrig bleibt. Ich bin halt da, weil ich da sein muss. Wenn ich nicht vor habe unter der Brücke zu nächtigen. Was mir hinsichtlich der mittlerweile zunehmend wieder sinkenden Temperaturen, dann doch etwas zu ungemütlich erscheint.

Aber eigentlich will ich schon seit 1 Jahr nicht mehr da sein. Mietwohnung kristalisiert sich zunehmend zu einem Klotz und einer Belastung heraus. Wobei ich mich eigentlich seit 5 Jahren dort nie wirklich wohl gefühlt habe, wenn ich ehrlich bin.

Egal wie ich die Möbel gestellt habe, irgendwie wars immer scheiße. Egal was für Möbel ich hatte, auch wenn Altlasten aus einer vorigen Beziehung ausgemistet wurden, es war ungemütlich. Und zeitweise doch ganz schön laut.

Um so mehr Zeit verstreicht, um so unwohler fühle ich mich. Kein Wunder, wenn man eigentlich fast täglich damit gerechnet hat, endlich umziehen zu können. Dadurch zwischen Kisten und abgebauten Möbeln wohnt. Naja, wohnen kann mans nicht bezeichnen. Eigentlich eher hausen. Das trifft es besser.

Dieses ganze Theater hindert mich inzwischen auch maßgeblich darin, meinen Stiefel durchzuziehen. Es zieht mich runter. Hindert mich am fliegen. Ideen hätte ich genung, vorwärts komme ich dennoch noch nicht richtig. Weil mich zu viel zur Zeit blockiert, von dem ich mich noch nicht lösen kann. Weil es an so viel Kleinkram gerade scheitert.

Für mich gibts grad nichts schlimmeres als zu wissen, von anderen Leuten abhängig zu sein. Diese Abhängigkeit hindert einen viel zu viel. Abhängig sein ist einfach scheiße. Bumms aus ende amen.

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