Zeitreise in die Vergangenheit…

Neulich hatte ich, wieder mal, ein etwas längeres Gespräch mit meiner Kollegin. Das Thema, ein alt Hut. Worüber wir schon so häufig gesprochen haben. Dachte ich eigentlich, wir wären inzwischen an dem Punkt angelangt, wo gut wäre. Aber scheinbar kommt es doch immer mal wieder hoch.

Weiterlesen

Advertisements

Praktische Nachweise während meiner Ausbildung zur HEP

Das Vor-Vorwort

Schon wieder was gefunden. Beendet aber nicht online gestellt. Der Beitrag ist schon ziemlich alt. Naja so alt jetzt auch wieder nicht. Aber bestimmt schon fast 1 Jahr vergammelt er in meinen Entwürfen ohne gelesen zu werden.

Schade muss ich sagen. Da macht man sich die Mühe und stellt ihn nicht online. Wozu dann das ganze? Wahrscheinlich habe ich mir gedacht, dass es keinen interessieren könnte. Aber selbst wenn, wäre das auch nicht so schlimm.

Entsprechend kommt der Beitrag nun halt einfach entstaubt und diesmal nicht überarbeitet, zum Vorschein. Auch wenn es fast 1 Jahr gebraucht hat, bis er es zu Leserreife geschafft hat.

Vorwort

Schwenken wir wieder um zur praktischen Ausbildung. Irgendwie, lief alles so vor sich hin. Irgendwann hatte ich auch meine erste Lehrprobe, bzw. Tagesablauf. Was das bedeutet, ist nun die Frage.

Ich erkläre es mal kurz:

Tagesablauf

Wie der Name schon sagt, es handelt sich um den Ablauf des Alltages. In diesem bzw. meinem Fall, ging es um den Arbeitsalltag, der Menschen mit Behinderung. Dazu zählen sogar schon die einfachsten Dinge, wie z.B. Toilettengänge, Frühstück oder Alltagsbegleitende- oder wie es richtig heißt Arbeitsbegleitende Angebote. Arbeitsbegleitende Angebote sind sehr weit gefächert. Dazu zählen z.B. Musik, Sport, Malen, Kreativwerkstatt, Imkern, Schwimmen uvm.

An der Tagesordnung ist dann natürlich auch die Arbeit. Auch wenn ich in einer Förderstätte arbeitete, gehörte Arbeit dort zu einem festen Tagesablauf der Klienten. Hauptsächlich werden Eigenprodukte her und fertiggestellt. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Produkte für den Ofen. Aber auch andere Produkte von Fremdfirmen werden erledigt.

Lange Rede, kurzers Sinn, es ging um den Ablauf des Tages. Dieser Tagesablauf im Alleingang dauerte gut 3 Stunden, in denen mir mein Lehrer hinterher lief und zuschaute. Am Schluss gab es eine Note. (Der Tagesablauf dauert jedoch keine drei Stunden, wenn er mit einer Beschäftigung kombiniert wurde. Auch in der Prüfung dauert der Tagesablauf an sich keine drei Stunden)

Lehrprobe im Sinne von: Einel- und Gruppenbeschäftigung

Auch das ist beinahe selbsterklärend. Es handelt sich hierbei um eine gezielte Beshcäftigung (Basteln, Kochen, neue Arbeiten lernen) mit einer odere mehreren Personen (eine Gruppe muss aus mindestens 3 Personen bestehen) Hier hatte ich die freie Wahl, was ich machen möchte. Mir wurde lediglich die Anzal der Beschäftigungen vorgegeben.

Ich müsste jetzt glatt nachsehen, was für Angebote ich gemacht habe. Ich habe ja sämtliches Zeug ausgedruckt und aufgehoben. Aus dem Stegreif bekomme ich noch folgendes zusammen:

Entspannungseineheit mit Musik und Handmassage (Einzel)

Gestaltung eines Kommunikationsbuches mit Fotos (Einzel)

Gestaltung von Holzpinnwänden (Gruppe)

Traumreise mit Klangschalen (Gruppe)

Bewegungseinheit Trampolin (Einzel)

Gestaltung von Kräutertöpfen (Einzel)

Schulung zum Thema Arbeitssicherheit (Gruppe)

Schulung Mülltrennung (Gruppe, Prüfung)

Schulung Hubwagenfahren lernen (Einzel)

Das dürfte es glaube ich gewesen sein. Auch bei diesen Angeboten wurde ich beobachtet und bewertet.

Das drumrum

Vorher musste ich jedoch immer einen Bericht abgeben und das 48 Stunden vorher. Könnte man mit einem Berichtsheft gleich setzten. Nur, dass ich das nicht für jede Woche schreiben musste, sondern lediglich für die Einheiten die ich gemacht habe. Ich musste darin wirklich alles aufdröseln und beschreiben. Ziele Methoden Planung, Vorbereitung, Beschreibung der Klienten usw. Meistens hatten die Berichte 15 oder sogar mehr Seiten.

Nach der Durchführung, musste ich mich erst selber reflektieren (mündlich) und bekam eine kurze Rückmeldung von Anleitung und Lehrer, die sich zuvor kurz besporchen hatten. Ich durfte mir natürlich im Voraus auch Gedanken machen, bevor ich meinen Senf abgegeben hatte.

Zu guter letzt bekam ich noch eine grobe Einschätzung der Note, die sich nur auf das Praktische bekam. Die Gesamtnote entstand dann zum einen aus dem Vorbericht, der Umsetzung und auch aus dem Reflektionsbericht, den ich danach erstellen musste. Ab dem 2. Jahr konnte ich dann zwischen schriftlicher und mündlicher Reflektion wählen. Ich entschied mich meistens für mündlich, dass konnte ich irgendwie besser.

Ich weiß gerade kurzzeitig nicht, mit was ich ursprünglich angefangen hatte. Aber ich dürfte eigentlich nicht zu sehr vom rechten Weg abgekommen sein. Es ging glaubte ich tatsächlich um eine meiner ersten Praxisauftritte, bei denen ich bewertet wurde. Meine Güte war ich aufgeregt. Bei einer dieser Teile (müsste bei einem der Tagesabläufe gewesen sein) fragte mich der Abteilungsleiter nach der Note. Es dürfte eine gute eins gewesen sein. Er antwortete darauf nur, „Das ist ja schon fast Streberhaft!“, was er allerdings nicht böse meinte.

Von seiner Azubine jedoch, erntete ich nur einen vernichtenden Blick. Sie war nämlich durchaus streberhaft. In der Theorie, ein Ass, in der Praxis jedoch eine Null. Verzeiht meine Ausdrucksweise. Sie war mein totales Gegenteil. In der Theorie war ich ein Mitteldings (Schlechteste Note war eine 3) in der Praxis um so besser. Irgendwie war das jedoch ein Grund, weshalb diese eine Azubine mit mir in Konkurenz zu treten meinte. Ich glaube sie fühlte sich bedroht oder sowas. Glaube ich zumindest. Sie tat auch sehr häufig so, als wäre sie etwas besseres, aber das ist ein anderes Kapitel.

 

Fächer in der Berufsschule, die ich mal hatte, die doch etwas überarbeitete Version.

Hab da was gefunden

Faszinierend. Ich habe eben festgestellt, dass ich haufenweise Entwürfe vorliegen habe, die ich irgendwie nie vollendet habe. Geschweigedenn online gestellt hatte. Darum dachte ich mir, ich könnte ja eigentlich, die Beiträge die soweit fertig sind, mal online stellen. Egal ob sie gut oder nicht gut sind. Überarbeitet habe ich ihn jetzt mal nicht.

Weiterlesen

Zwischendurch muss auch mal Theorie sein [Ausbildung][HEP]

Hier haben wir es mit einem etwas jüngerem Beitrag zu tun. Dieser verweilte nur seit 3 Monaten in den Entwürfen. Wobei es schon lange genug ist. Weshalb er nun zu Tage befördert wird. Denke ich. Nein es ist so. Also, mal wieder was über die Ausbildung.

Wie es das Schiksal so will, ist die Theroie auch ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung zum/zur HEP. Da müssen alle durch, die so eine Ausbildung machen. Ob man will oder auch nicht. Das ist egal. Man muss da durch.

Im ersten Jahr, ist man durchweg noch total motiviert und voller Tatendran. Lernt wie gestört auf Klausuren. Spiken, was soll das sein? Sowas macht man doch nicht! Die ersten Klausuren waren geschafft, die Noten gut. Pädagogik entpuppte sich sehr schnell als eines meiner besten Fächer. Das hatte ich einfach drauf. Konnte es mir aus den Handgelenken wedeln.

Aber, dass Schiksal meinte es richtung Halbjahr nicht so dolle mit mir. Mein Banknachbar wurde immer mehr zu meinem besten Kumpel, kreuzte zum Halbjahr hin aber von heute auf morgen niht mehr im Unterricht auf. Er war weg. Die Wochen zogen ins Land, meine Güte wie Poietisch. Nach 4 Wochen begriff ich langsam, auch wenn ich es nicht wollte, dass mein Kumpel nie mehr auftauchen würde.

Auch ein anderer Schulkollege, tauchte nicht mehr auf. Da es nun auffällig war, dass zwei Schüler fehlten und dass bereits seit längerem, wurden wir aufgeklärt. Beide hatten es aus privaten Gründen sausen lassen.

Um D., der mein Kumpel zu werden schien, fand ich es durchaus sehr schade. Er war ein sehr netter Kerl und seine Beiträge brachten immer wieder Schwung in den Unterricht. Auch meine Anleiterin, die ihn vom Vorstellungstag kannte, fand es sehr bedauernswert.

Bei P. war es mir, um ehrlich zu sein, ziemlich egal. Ich mochte ihn nicht sonderlich. Er hatte, wie eine weitere etwas ältere Mitschülerin, eine ziemlich besserwisserische Ader. Die bei der gesamten Klasse (zumindest bei den Meisten) nicht gut ankam. Er hatte zu allem und jedem immer ein „Ja aber…“ oder ein „Ich hätte da mal noch ne Frage…“ auf Lager. Ich sag es euch, dass war alles andere als super und gut fürs gesamte Klima.

P. teilte sich seinen Platz des „Ja aber“ und „Ich weiß alles besser“ mit einer Mitschülerin ende 40. Sie wurde im ersten Jahr, Liebevoll, Kräuterhexe getauft. Sie lebte sehr extrem, einen eher alternativen Lenbensstiel. Was natürlich nicht schlimm ist. Aber wenn ein mensch eine Komische Art an sich hat, vielleicht sogar überheblich, mit der man nicht klar kommt, dann ist sein Aussehen oder auch seine Einstellung zu einer alternativen Lebensweise eher zweitrangig. Außer, der oder diejenige, versucht einem dies aufzudrängen obwohl man es nicht will.

Mit einer anderen Schulkollegin, kam ich immer besser zurecht. In ihr und ihrer Freundin, hatte ich Verbündete gefunden. Die beiden waren genau so genervt von der Kräuterhexe, wie ich. Aber mit der Zeit stellte sich heraus, dass auch noch weitere Mitschüler von ihr dezent genervt waren.

Um so näher das Halbjahr kam, desto mehr hatte ich immer wieder das Gefühl, in einem Loch festzusitzen. Aus welchem Grund auch immer. Ich hatte immer wieder den Gedanken, dass die Ausbildung ja immer noch 2 1/2 Jahre brauchen würde. Zeitweise hatte ich das Gefühl, es nicht zu packen. Fragte mich, warum ich mir das aufgehalst hatte. Es wollte kein Ende nehmen.

Hinschmeissen kam für mich aber nicht in Frage. Würde ich es aufgeben, würde ich wieder bei 0 anfangen. Jetzt hatte ich schon fast 1/2 Jahr geschafft! Ich wollte nicht mit schon wieder nichts da stehen.

Uns wurde im Laufe des ersten Jahres dann noch iwan mitgeteilt, dass wir die Helferprüfung mitmachen könnten, wenn wir wollten. Ich und 4 weitere Mitschülerinnen entschieden uns dafür, mitzumachen. Als Sicherheit. Falls etwas dazwischen kommen sollte. Man weiß ja nie.

 

Was man so in der Schule lernt…Umgang mit Demez zum Beispiel

Zwischendurch gehe ich mal wieder zurück zur Theorie. Mal wieder was über meine Ausbildung. Was man in der Schule lernet. So im Unterricht. Über sein Alter möchte dieser Beitrag nicht sprechen. Dies hält er lieber geheim. Was man ihm vielleicht verübeln könnte oder auch nicht.

Eins meiner Lieblingsfächer während der Ausbildung, war Psychiatrie. Das ich das Fach so liebte, lag auch stark an der Lehrerin, die den Unterricht sehr, sagen wir mal, Praxisnah mit vielen Beispielen gestaltete. Sie hatte eine sehr aufgeweckte Art und hüpfte meistens regelrecht durch den Klassenraum. Langeweile trat hier beinahe nicht auf.

Unter anderem war ein Thema, der Umgang mit dementen Menschen. Durchaus ein Thema, auch in der Behindertenarbeit. JA auch Menschen mit Behinderung können im Alter dement werde. Oder auch schon sehr weit früher, als es ein normalo bekommen würde.

Da denkt man sich durchaus aber auch wirklich, manchmal zumindest, da sind sie schon „gestraft“ mit einer starken geistigen Behinderung, und sind dann vielleicht körperlich auch noch ziemlich eingeschränkt und dann werden sie am Ende noch dement. Da kommt doch Freude auf. Aber ich möchte nicht ausschließen, dass ich nicht auch irgendwann mal dement werde.

Umgang mit dementen Menschen

Störung der örtlichen Orientierung:

  • Namensschilder an oder auf der Tür, Zimmernummern, Stockwerkbezeichnung
  • Alles außreichend groß schreiben, dass man es auch ohne Brille lesen kann
  • Möbel, Dekoration, Bilder an markanten Stellen unverändert lassen
  • Vertraute Gegenstände
  • Helles Licht (Schatten verunsichern) auch Nachtlicht
  • Stolperfallen vermeiden, Sicherheit von Treppen beachten

Störung der Zeitlichen Orientierung

  • Kalender
  • jahreszeitliche Deko
  • Wanduhr
  • aktuelle Zeitung

Störung des Gedächtnisses, des Denkvermögens

  • sich ggf. jedes mal neu vorstellen
  • nie von hinten ansprechen, Gesicht zugewandt, auf Augenhöhe
  • klare Anweisungen, nur eine Information pro Satz, keine Schachtel- und Nebensätze
  • Routine im Tagesablauf, Rituale
  • Handlungen immer gleich durchführen
  • Bewusste Pflege des Langzeitgedächtnisses: Fotos, Volkslieder…

Apraxi (bzw. Bewohner kann Gegenstände nicht mehr adäquaten Handlungen zuordnen)

  • alle Arbeitsschritte in der gleichen Reihenfolge durchführen
  • mit Körpersprache arbeiten ( Zahnbürste geben und in den Mund führen, am eigenen Mund Putzbewegung zeigen)
  • viel lob, Fehler übergehen
  • wenn Hilfe erforderlich ist, Handlungen übernommen werden müssen, vorab informieren (Ich helfe ihnen jetzt, den Pullover anzuziehen)

Gefühl bestohlen zu werden

  • keinen Nachweis führen, dass der Betroffene selber die Sachen verlegt hat
  • darauf eingehen, dass es ärgerlich ist, wenn Sachen verschwinden
  • Vorschläge machen, wo man suchen könnte, Hilfe anbieten

Kommunikation und Zuwendung

  • viele Demente mögen Berührung
  • alle Sinne ansprechen (Basale Stimmulation)
  • loben bringt mehr als kritisieren
  • Validation
  • Vorwürfe, Aggressionen nicht persönlich nehmen

Gefahr des Delirs, von  Verwirrungszuständen

  • Auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten

Zum Glück hatte ich noch nicht, so direkt Kontakt zu jemanden mit Demenz. Wobei doch, kurzzeitig habe ich es bei einer Klientin im Anfangsstadion mitbekommen. Was einen extremen und auch schnellen Abbau zur Folge hatte. Sowohl Körperlich als auch vom Kopf her. Die Dame ist inzwischen jedoch verstorben.

 

Wenn zur Theorie auch mal eine Exkursion oder fachliche Vertiefung kommt. [Ausbildung][HEP]

Ja ich sollte durchaus auch mal wieder über meine Ausbildung berichten. Hatte ich doch deshalb extra mal was vorbereitet. Auch dieser Beitrag ist schon drei Monate alt und hätte schon längst online gehen können oder sollen. Wahnsinn. Also, dann kommt nun ein Bericht, der mal wieder was von meiner Ausbildung berichtet.

Der straffe Zeitplan des ersten Ausbildungsjahres, wollte es so, dass wir 3 oder 4 Wochen im gesamten Schuljahr, Blockunterricht hatten. Begründung seitens der Schule war, man würde sonst nicht mit dem Stoff durch kommen, der für das erste Jahr vorgesehen ist, da sehr oft Feiertag oder Frei auf die Schultage vielen. Dies fehlte ja dann verständlicherweise an Stoff im Unterricht.

In diesen Wochen ergabn sich diverse Möglichkeiten für Excursionen. In einer der Blockwochen, nahmen wir ein Rollitraining durch die Stadt in Angriff. Hier sollten wir ausprobieren und ein Gefühl dafür bekommen, wie es denn so im Rolli durch die Stadt ist. Keine schlechte Erfahrung. Faziet hierzu war jedoch, dass es nicht immer leicht ist. Wer hätte es gedacht! In einige Gebäude kommt man schwer bis garnicht hineine. In Bäckereien oder Läden wird häufig oder „fast“ nur mit der Begleitperson gesprochen oder man wird bemitleidet. Möchte man Zug fahren, muss man gut 24 Stunden vorher bei der Bahn anrufen und sich anmelden. Weil wegen der Begleitperson und der Rampe, damit man mit Rollstuhl in den Zug kommt.

Die zweite Exkursion führte uns, als Klasse, in eine Art Klettergarten, der sich in einer Art umfunktionierten Scheune befand. Dort wurde wir in mehrere Kleingruppen aufgeteilt. In diesen Team sollten wir Teamstärkende Aufgaben lösen und näher zusammen wachsen. Es war durchaus eine sehr spannende Erfahrung. Vertrauen stärken, unterstützen und so weiter.

In der Mittagspause erhielt ich jedoch einen beunruhigenden Anruf meiner Anleiterin. Da sie mich nicht gleich erreicht hatte, sprach sie mir auf die Mailbox. Diese Nachricht enthielt jedoch nur einen kurzen Inhalt, mit der Bitte, dringend zurück zu rufen. Ca 15 Minuten später rief ich sie zurück.

Was mir meine Anleiterin, die ich gerade noch erwischt hatte bevor sie Feierabend machte, erzählte empfand ich nicht sehr super. Sie teilte mir mit, dass in der ltzen Nacht, ein Gruppenmitglied vertorben sei. Sie sei jeodch friedlich in den Armen ihrer Mutter eingeschlafen und gestorben. Die Beerdigung sollte in der darauf folgenden Woche stattfinden.

Auf der einen Seite war ich traurig. Allerdings nicht tief getroffen. Entweder kann ich sowas nur sehr schlecht oder es lag daran, dass ich dieses Gruppenmitglied eher kaum kannte. Da sie sehr häufig krank war, bzw eine eigenen Betreuerin hatte die sich um sie kümmerte.

Ich kann es nicht wirklich erklären. Ich schlukte es. Es war schade, da dieses Mitglied im Grunde sehr lebensfroh und guter Dinge war. Trotz ihrer wirklich extrem, gravierenden Behinderung.

 

Immer noch die Ausbildung und wie es für mich war das erste mal alleine zu arbeiten.

Während der Ausbildung, war es normal, dass ich etwa drei Tage in der Arbeit war und zwei Tage in der Berufsschule verbrachte.

Im Betrieb kam ich immer besser in meiner neuen Gruppe zurecht. Dennoch hatte ich immer wieder die Situation, dass ich zeitweise ins kalte Wasser geschossen wurde. Nach den ersten 4 Wochen in der neuen Gruppe, war meine Kollegin das erste mal für ein paar Tage krank. Man konnte jetzt nicht behaupten, dass ich meinen Job schlecht machen würde, war aber Teilweise etwas gestresst von dieser Situation. Da man nach 4 Wochen noch nicht behaupten kann, dass man zu 100 % eingearbeitet ist. Weiterlesen

Wie die Ausbildung begann und zum ersten Schultag zu spät kam oder so.

Der Anfang der Ausbildung, oder auch das 1. Ausbildungsjahr.

Ich und meine Ausbildung. JA. Sie begann endlich, nach zwei Jahren, ok fast 2 Jahren, Praktikum. In Bayern ist es ja so, dass man zwei Jahre Praktikum machen muss, bevor man zum HEP wird. Zwecks der Arbeitserfahrung und so.

Ich bin zwar der Meinung das ein Jahr ausreichend gewesen wäre, aber gut.

In den ersten zwei Wochen veränderte sich für mich eigentlich noch nicht viel. Mal abgesehen davon, dass ich eine andere Gruppe zu betreuen hatte und ich plötzlich eine Ausbilderin hatte. Ich hatte eine sehr junge Ausbilderin, was sehr passend war.

In den ersten zwei Wochen wurde ich erst mal intensiev in die neue Gruppe eingearbeitet. Was mich sehr freute. Ich war allerdings eher zurückhaltend, da ich die Gruppe in der Tiefe noch nicht kannte. Es waren insgesamt 5 Gruppenmitglieder. Ein weiteres Mitglied kam erst später dazu. Aber eigentlich waren es 6 Gruppenmitglieder. Davon abgesehen, dass eine aufgrund von viel Krank nicht so oft da war. Wenn sie da war, hatte sie eine persönliche Betreuerin, da sie an ein Sauerstoffgerät gebunden war.

Ich hatte jedoch immer wieder so meine Befürchtungen und Ängste. Da ein Gruppenmitglied, ein psychisches Problem hatte. Teilweise aus heiterem Himmel zu schreien begann und sich nur schwer beruhigen ließ. Außerdem behauptete diese häufig, ihre Hose wäre nass. Ging man darauf nicht ein, oder sagte, sie sei nicht nass, war das Theater meist immer sehr groß. Manchmal machte sie das aber auch um auszutesten. Zu testen wie weit sie bei wem gehen könne.

Aber ich hielt mich diesbezüglich meist immer eher zurück. Zumindest zu Anfang, später änderte sich dies. Ob ich wollte oder nicht. Es änderte sich gezwungener Maßen. Was aber später noch irgendwann mal zur Sprache kommt.

Nach den ersten zwei Wochen war ich schon langsam drin. Zu hundert Prozent allerdings noch nicht. Aber das würde noch kommen. Langsam aber sicher. Zumal ich zwischendurch auch immer mal wieder in einer anderen Gruppe aushelfen musste. Was bedeutet, dass ich keine zwei Wochen durchgängig in der neuen Gruppe, bei meiner Anleiterin war. Die Ausbilder in meinem Beruf werden übrigens Anleiterin oder Anleiter genannt. Nach den ersten zwei Wochen, hatte ich dann auch das erste mal Berufsschule.

Ich verrate schon mal so viel. Ich kam an meinem ersten Schultag am 11.09.2012 zu spät zum Unterricht.

 

Wie ich mich einst selbst reflektiert habe [Ausbildung]

Ich habe eine Reflektion gefunden. Eine Reflektion eines Angebotes, welches ich im zweiten Jahr meiner Ausbildung durchführte. Es handelte sich um ein mehrteiliges Angebot. Aufgabe war es, ein Angebot zu gestalten und sich auszudenken, dass sich über mehrere Einheiten erstreckt. Nach den Einheiten jeweils vielleicht schon ein Erfolg ersichtlich ist. Ziele mussten gesetzt werden und dokumentiert.

Ich hatte die Idee mit einem Klienten über diese Einheiten, ein bis zwei mal die Woche, Kinderlieder zu sprechen (vor allem Lieder die er bereits kennt) und dann auch einige neue zu erlernen. Hintergrund des Ganzen war, dass besagter Klient mehr zu selber Sprechen animiert werden sollte. Er sagte eine Zeit lang nur Ja oder Nein, beziehungsweise sprach er vorgesagtes nach. Zu diesem Zeitpunkt, hatten wir ihn bereit soweit, dass er Situationsbezogen, Sätze vollendet hatte. Zum Beispiel: Frühstückssituation im Speisesaal. Jeder Brachte immer eine Brotzeit von zuhause mit. Wir begannen den Satz mit Gib mir….und er beendet den Satz mit …..meine Brotzeitdose bitte.

Natürlich musste ich das ganze auch reflektieren. Diese Reflektion habe ich jetzt wieder mal gefunden und habe gedacht, ich Teile es einmal mit euch. Erinnert mich wieder einmal an eine schöne Ausbildungszeit. Allerdings aber auch Stressig muss ich sagen.

Reflexion von Einheit 3

 

5.1.1. Thema: Einheit 3 Bekannte Lieder mit Herr M. sprechen

 

Dieses Thema war weitgehend auf Herrn M abgestimmt. Außerdem ließ sich dies gut in den Alltag einbinden. Diese Einheit wurde während der Arbeit durchgeführt, anstatt im Bällebad. Mitunter war ein Grund, die Arbeit für Herr M. interessanter zu gestalten.

 

5.1.2. Auseinandersetzung mit der Zielsetzung

 

Das Ziel war für Herr M beinahe zu niedrig gesetzt. Da sich herausstellte, dass Herr M bereits mehr Kinderlieder durch seine Schulzeit beherrscht als zuerst vermutet. Dennoch hat Herr M das Ziel erreicht, indem er die meisten Lieder fast komplett mitgesprochen hat.

 

5.1.3. Auseinandersetzung mit der Vorbereitung/Organisation

 

Dies Funktionierte einwandfrei. Da die Einheit im Gruppenraum stattfand war auch meine Anleitung anwesend. Selbst wenn Frau xy, den Raum verließ konnte ich die Einheit weiter durchführen, da ich auch die anderen Gruppenmitglieder im Blick hatte. Das Angebot wurde in den Arbeitsalltag mit eingebaut d.h. parallel zur Arbeit gingen wir die Lieder durch, dies veranlasste Herr M außerdem dazu, flotter zu arbeiten.

 

5.1.4 Auseinandersetzung mit der Verlaufsplanung und den Methoden.

 

Dadurch dass die Einheit innerhalb der Gruppe stattgefunden hat und das durchgehen von Liedern die Herrn M. bereits bekannt waren, konnte dies soweit gut umgesetzt werden. Auch wenn er sich ab und zu vom Gruppengeschehen ablenken lies, war er mit Freude bei dieser Einheit dabei. Auf das Vorsprechen reagierte Herr M. positiv. Hörte er die Melodie und die ersten Worte des bekannten Liedes konnte er es meistens vollständig beenden.

 

5.1.5. Auseinandersetzung mit der Reaktion auf Störungen

 

Herr M. ließ sich wie bereits im oberen Absatz beschrieben teilweise vom Gruppengeschehen ab und zu ablenken. Dennoch konnte er relativ schnell wieder zum eigentlichen Thema zurückgelenkt werden indem man ihn beim Namen nannte und ihm sagte, man macht weiter mit den Liedern.

 

5.1.6. Auseinandersetzung mit der eigenen Person

 

Mein eigenes pädagogisches Verhalten bewerte ich als positiv. Da Herr M. die nötige Zeit bekam um sich Gedanken darüber zu machen wie das bekannte Lied weiter geht. Dies bewältigte er gut, wenn man ihm die ersten Worte vorsagte und er sie nachsprechen konnte. Durch die bekannte Umgebung im Gruppenraum und den bekannten Rahmen innerhalb der Gruppe war die Atmospähre während der Einheit sehr entspannt. Herr M. lies sich sehr gut motivieren mit zu machen und lachte viel während dieser Einheit. Auch auf Anweisungen meinerseits, nun weiter zu machen, wenn er sich ablenken lies, reagierte er meist prompt.

 

5.1.7. Schlussfolgerung

 

Herr M sollte weiterhin auf diese Weise  im Kommunikativen Bereich gefördert werden. Da ihm diese Art der Förderung wohl zu gefallen scheint. Daher wird die Förderung weiterhin so beibehalten, dass Herr M. während der Arbeit zusammen mit einem Betreuer singt. Da er hierdurch als positiven Nebeneffekt zum Teil auch bessere Arbeitsergebnisse abliefert.

 

 

Reflexion Einheit 4

 

5.2.1. Auseinandersetzung mit dem Thema

 

Da Herr M. wie bereits beschrieben während der Arbeit seine Einheit erhält, da er dadurch auch bessere Arbeitsergebnisse erbringt, wird dies vorerst so beibehalten. Da ihm diese Kombination wohl besser gefällt, als im Bällebad. Er kann weiterhin das Gruppengeschehen beobachten, während er seine Förderung erhält.

 

5.2.2. Auseinandersetzung mit der Zielsetzung

 

Zu Anfang ließ sich Herr M. noch öfters Ablenken beim Erlernen des neuen Textes. Dennoch kann sich Herr M mittlerweile die erste Strophe des Liedes merken und diese mit Hilfestellung korrekt beenden. Dennoch musste darauf geachtet werden nur die erste Strophe des Liedes durch zu gehen, da Herr M durch das einsetzten der zweiten Strophe leicht durcheinander kam und beide Strophen miteinander vermischte. Daher musste sich diese Einheit auf die erste Strophe beschränken.

 

5.2.3. Auseinandersetzung mit der Vorbereitung/Organisation

 

Dies Funktionierte einwandfrei. Da die Einheit im Gruppenraum stattfand war auch meine Anleitung anwesend. Selbst wenn Frau Zimmermann, den Raum verließ konnte ich die Einheit weiter durchführen, da ich auch die anderen Gruppenmitglieder im Blick hatte. Das Angebot wurde in den Arbeitsalltag mit eingebaut d.h. parallel zur Arbeit gingen wir die Lieder durch, dies veranlasste Herr M außerdem dazu, flotter zu arbeiten.

 

5.2.4. Auseinandersetzung mit der Verlaufsplanung und den Methoden

 

Durch das Vorsprechen bekannter Lieder konnte sich Herr M. während dieser Einheit gut und schnell auf das Thema einstellen. Er beendete die Lieder teilweise selbstständig zeigte sich jedoch motivierter wenn der Betreuer das gesamte Lied mitgesungen hat. Auch die Struktur des ganzen war in Ordnung, da Herr M. immer darauf vorbereitet wurde wenn ein neues Lied kam indem er zuerst gelobt wurde wenn ein Lied fertig war und ihm gesagt wurde, dass nun ein neues Lied kommt.

Außerdem konnte er sich sehr schnell die erste Strophe des Liedes „In einem kleinen Apfel merken“. Auch hier wurde er zuvor vorbereitet, dass er nun ein neues Lied lernt. Durch das einschieben bekannter Lieder während des Erlernens des neuen Textes, konnte sich Herr M. immer wieder besser auf den neuen Text konzentrieren.

 

 

 

5.2.5. Auseinandersetzung mit der Reaktion auf Störungen

 

Herr M kam während der Einheit, beim erlernen der ersten und zweiten Strophe schnell durcheinander. Hierbei verwechselte er zum Teil die Strophen des Liedes und vermischte die Worte oder begann undeutlich zu sprechen oder sprach nicht mehr weiter und begann zu kichern. Daher wurde es erst einmal dabei belassen, die erste Strophe zu erlernen bis er diese sicher beherrscht um weitere Verwirrung und gegebenenfalls Überforderung zu vermeiden.

 

5.2.6. Auseinandersetzung mit der eigenen Person

 

Auch bei dieser Einheit war die Atmosphäre recht entspannt. Bis Herr M mehrfach die Strophen durcheinander brachte. Hier merkte man das Herr M sichtlich angespannt und es war hierbei angemessen die Einheit auf eine Strophe zu verkürzen. Da Herr M damit eventuell sonst überfordert gewesen wäre. Daher wurde Herr M von mir informiert, dass wir nun nur die erste Strophe des Liedes durchsprechen bzw. singen werden. Worauf er positiv reagierte und sich wieder besser auf die Einheit konzentrieren konnte.

 

5.2.7. Schlussfolgerung

 

Da Herr M. durch das durchnehmen beider Strophen des Liedes „In einem kleinen Apfel“ schnell durcheinander kam und beide Strophen miteinander vermischte, wird vorerst auch die weiteren beiden Einheiten nur die erste Strophe durchgenommen um diese zu festigen. Wenn diese gefestigt ist, kann mit der nächsten Strophe weiter gemacht werden. Die weiteren Einheiten werden weiterhin im Gruppenraum während der Arbeit durchgeführt. Mitunter um ihn auch ein


http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=752881&js=1&site=14075&b=26&target=_blank&title=Albenisa+-+exklusive+Reitmode+f%c3%bcr+sie+und+ihn
Albenisa - exklusive Reitmode für sie und ihn