Jesses…

Versuche ich derzeit, wieder mal, mein altes Snowboard zu verkaufen. Habe ich mir schließlich letztes Jahr ein neues gekauft. Oder sollte ich sagen geleistet? Nun gut, habe ich mir letztes Jahr um dieses Zeit ein neues Brett zugelegt, da ich der Ansicht war, dass es nach fast 14 Jahren doch mal Zeit wird, vom Anfänger Brett auf was anderes umzurüsten.

Alles schön und gut und super. Vor allem, weil mein neues ja ein supercooles Teil ist, dass auch noch Multitasking kann. Cool oder?

Frage war nur, was tun mit dem alten Brett? Das steht da jetzt ganz traurig und wartet auf schöneres Wetter. Also habe ich beschlossen, es darf jetzt den Besitzer wechseln. Gedankengang a) Stellste mal eben bei Ebay rein. Idee ist aber sauber uncool, gerade dann wenn es drum geht, das Teil zu verschicken. Hat dann übergröße, läuft als Sperrgut und so weiter und so weiter. Also fällt Ebay, der Top Gebrauchtwarenmarkt im Netzt, flach.

Alternative b) Ebay-Kleinanzeigen zu nutzen, kling da dann schon weitaus besser. Bilder gemacht, ne ganz passable Beschreibung abgeliefert, damit der potentielle Käufer weiß auf was er sich da einlässt. Zack Anzeige online gestellt. Preis auf 60 €, Verhandlungsbasis angesetzt. Spielraum der Verhandlung: Ich lasse mich nicht unter 45 € handeln! Auch wenn das Brett schon etwas älter ist. Und den ein oder anderen Kratzer mit der Zeit dazu bekommen hatte.

Aber, wie ich glaube ich vor der Steinzeit schon mal erzählt hatte, ist es gerade bei Ebay Kleinanzeigen, mit der Verhandlungssache immer so ne Sache. Eine Sache für sich. Man wird eigentlich, ständig und sowieso, in den Boden diskutiert.

Anfragen wie:

Der Preis für das alte Klappergestellt ist aber ziemlich überzogen. Vorallem weil nicht mal ne Bindung dabei ist. Die muss ich ja dann auch noch dazu kaufen. Und schleifen lassen muss ich es ja auch noch ganz zu schweigen vom Wachsen lassen. Was man da noch an Geld reinstecken muss…da sind sogar 40 € schon zu viel. Ich biete dir 10 und hole es aber heute noch ab.

oder

45 € sind aber ganz schön viel. Das ist mir zu teuer. Außerdem ist es schon ganz schön verkratzt.

oder

Kann man da nicht noch ne Bindung zugeben zu dem Preis? Wäre schon nett, wenn man ne Bindung dazu bekommen würde, wenn man schon so viel für ein altes Board haben will.

oder

Kannst du mir das Board auch zuschicken? Wäre echt toll. Der Versand sollte allerdings 5 € nicht überschreiten. Sonst passt das Verhältnis ja nicht mehr

Diese Aussagen oder solche in der Art, sind keine Seltenheit. Zumindest habe ich das Gefühl, dass sie bei mir keine Seltenheit darstellen. So irgendwie. Da denkt man sich schon manchmal so seinen Teil. Und kommt schnell an den Punkt, an dem man dem Schreiber am liebsten an den Kopf klatschen würde, dass er sich doch dann bitte ein neues kaufen soll, wenn ihm sämtliche Kriterien nicht in den Krempel passen.

Manchmal frage ich mich dann, ob manche tatsächlich glauben, dass man ihnen die Ware schenkt, nur weil sie gebraucht ist. Aber noch ihren Zweck voll und ganz erfüllt. Auch dieses besserwisserische gehabe, kann ich inzwischen nicht mehr abhaben. Vor allem dann nicht, wenn ich selbst das Gefühl habe, als absolut Ahnungslos hingestellt zu werden. Gerade dann wenn es darum geht, was man noch alles an Geld reinstecken muss. Als müsste man das bei einem neuen Gegenstand nicht. Neu ist immer gleich unkaputbar und ohne zusätzliche Kosten verbunden. Finde ich echt witzig. Naja eigentlich nicht.

Kennt ihr solche Phänomene eigentlich auch?

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Was ich bei Ebay hasse….

 

 

Was ich bei Ebay hasse? Ohhhh, da kann ich euch Geschichten drüber erzählen! Das glaubt mir ja kein Mensch! Was ich da erzählen kann! Der Wahnsinn! Da werde ich doch glatt zum Märchenerzähler!

Was mich aber im Moment am meisten aufregt, sind mangelnde Bewertungen. Ja, richtig gehört! Bewertungen die nicht vorhanden sind. Nicht gegebene Bewertungen. Jawohl! Allerdings eher die, die mir nicht gegeben wurden. Lebt es nicht irgendwie davon, dass Bewertungen gegeben werden? Damit potentielle Käufer und auch Verkäufer, wissen, mit wem sie es eigentlich zu tun haben?

Kurz zu meiner Geschichte, weshalb ich mich dazu äußern muss, will, kann. Hatte ich in letzter Zeit drei Bücher via Ebay gekauft. Bezahlt, gewartet, bei Bedarf mit dem Verkäufer Kontakt aufgenommen, Bücher bekommen. Daraufhin via Bewertung meinen Kauf bewertet. Schnell gemacht, kurz was reingeknallt in die Textleiste, von wegen war zufrieden, guter Ebayer. Die Standartfloskeln eben, wenn man mit dem Kauf zufrieden war.

Nun. Ich erwarte nicht viel. Aber, ich erwarte eine Gegenbewertung, darüber, ob man mit mir als Käuferin auch zufrieden war. Diese bekam ich von einer der Verkäuferinnen auch postwendent, nachdem ich selbst die Aktion bewertet hatte. Auf die anderen beiden Bewertungen, warte ich bereits seit Wochen und bezweifle auch, dass ich jemals eine bekommen werde.

Und genau sowas regt mich auf. War dies nicht das erste mal, dass ich keine Bewertung bekam. Was ich unfair finde, irgendwie. Unfair dem Käufer oder Verkäufer gegenüber. Selbst ne positive Bewertung einheimsen, aber selber keine abgeben. Hauptsache man steht selbst gut und am besten da. Nicht war? Ironie des Schicksals finde ich irgendwie manchmal.

Aber kann man das vorher wissen? Nein kann man nicht. Ist man selbst jemand, der eigentlich grundlegend Bewertungen gibt, erwartet man auch dies zurück. Kann man sich ja schlecht hinstellen und bei nächsten Verkäufer/Käufer auf beleidigt spielen, von wegen, der bewertet einen ja eh nicht. Nur weil ein paar unter den Ebayern, keine Bewertungen abliefern.

Damit möchte ich eigentlich allen unter euch, die Ebay nutzen, mitteilen, gebt doch Bewertungen ab. Auch wenn es die Standartfloskeln sind. Der Käufer oder Verkäufer freut sich und es ist fair, da die Bewertungen mitunter Käufer beeinflussen, bei einem Ebayer zu kaufen oder nicht. Hat was mit Fairnes zu tun. Oder irre ich mich da?

 

Suchbegriffbeantwortung: Ebay

Bei genauer Begutachtung meiner Statistik, schon wieder, erschien es mir, als würde das Thema Ebay ein wichtiges und begehrtes Thema zu sein. Hatte ich Suchbegriffe die wie folgt Lauteten: Ebay Buch und Tolerierbare Lieferzeiten bei Ebay. Greifen wir diese beiden Suchbegriffe oder Themen einfach mal auf.

Ebay Buch

Was meinte denn wohl der Sucher mit diesem Suchbegriff? Ich weiß es um ehrlich zu sein nicht wirklich. Aber ich versuche mal einfach ein wenig zu interpretieren. Vermutlich wollte der Sucher einfach wissen, wie es um das Thema Bücher bei ebay kaufen steht. Nun ja, meine Meinung dazu? Da gibt’s auch so die ein oder andere. Wobei ich eigentlich nur eine Meinung hab und zwar meine. Also, was tun, wenn man bei Ebay also ein Buch kaufen will. Zu erst sollte man sich also bei Ebay einloggen, sollte man noch nicht registriert sein, dann bitte zuerst mal registrieren. Dann suche man sich das entsprechende Buch und entscheide dann, von welchem Verkäufer man das Buch kaufen möchte. Dann bieten, wenn Preisvorstellung überschritten, einen anderen Verkäufer suchen um erneut zu bieten. Offen gesagt kann man auf Ebay tatsächlich recht gut und günstig Bücher kaufen, die im Vergleich auch noch recht gut sind. Das Verkaufen stellt sich Situativ etwas schwieriger an. Oft viele Anbieter.

Tolerierbare Lieferzeiten

Nun ja. Man darf nicht vergessen, dass auf Ebay viele Privatpersonen unterwegs sind, die ihre gebrauchten Artikel verkaufen. Daher sei zu bedenken, dass diese Menschen auch noch nebenher etwas zu tun haben wie z.B. Arbeiten, Familie, Hobby usw. Daher sehe ich es meist etwas entspannter. Aber das ist nun mal Auslegungssache. Vergleichbar mit den Lieferzeiten eines Versandhauses sind die Lieferzeiten dort nicht. Da wie erwähnt, meist von Privatleuten verkauft wird. 5 Werktage sind daher, durchaus tolerierbar. Selbst 10 Werktage sehe ich nicht als ganz so schlimm an, wobei es dann schon grenzwertig wird. Alles was über 10 Tage Lieferzeit hinaus geht, sehe ich persönlich als nicht tolerierbar. Da würde ich definitiv dann skeptisch werden und ggf. einen Fall öffnen.

Sollte nach 5 Tagen noch keine Ware angekommen sein, würde ich erst einmal den Verkäufer anschreiben um zu fragen, ob der Artikel schon unterwegs ist. Rein interessehalber und um den Grund herauszufinden, weshalb es vielleicht zu Verzögerungen kommt. Vielleicht ist derjenige gerade geschäftlich oder privat unterwegs (Urlaub z.B.) und kann das Paket nicht abschicken. Sollte nach 10 Tagen immer noch nichts gekommen sein, noch einmal nachhacken und spätestens an Tag 11 einen Fall öffnen. Nicht das man auf einen Betrüger hereinfällt. Denn diese gibt es durchaus. Auch wenn es sich dabei eher um einen kleinen Teil handelt, dennoch sind diese auch bei Ebay auffindbar.

Schon wieder Ebay…dein Ernst?

Nachdem ich unzählige male etwas geschrieben hatte um es dann wieder zu löschen, kam ich also doch endlich mal auf einen grünen Zweig. Man wird es nicht glaube es ist aber so. Der treffende Gedanke ereilte mich während meiner, mittlerweile dritten Sitzung, auf der Toilett. Klingt vielleicht etwas befremdlich, aber ist das nicht immer so? Oder meistens? Sitzt man vor dem PC und möchte etwas schreiben, fällt einem auf Teufel komm raus nichts ein. Sitzt man aber auf der Toilette oder steht singend unter der Dusche, kommt plötzlich DIE zündende Idee.

Wobei ich sagen muss, ganz so zünden scheint die Idee garnicht zu sein. Da ich schon so oft über Ebay geredet und pilosophiert habe. Aber das ist mir kurzzeitig jetzt einfach mal ziemlich Banane. Ich hatte nämlich absolut nicht vor, wieder über irgendwelche Tipps zu schreiben, wie ich ironischerweise Artikel auf Ebay verkaufe.

Ich starrte auf jeden Fall heute eine gefühlte ewigkeit, eine Tasche an, in der ich haufenweise Klamotten habe, die mir zu klein sind oder die ich nicht mehr trage. Das die Tasche noch nicht aus allen nähten platzt wundert mich gerade ein bisschen. Auch die Tatsache, dass mein Schrank immer noch so voll ist. Aber leider rede ich mir regelmäßig ein, dass ich Kleidung kaufen muss. Wenn ich wieder in einem Rausch bin, gerade dann wenn die Kleidung so genail aussieht und im Ausverkauf für 3 Euro das Stück, dem Kunden hinterhergeworfen wird, vergesse ich teilweise mich und meine Moral nicht zu viel Geld auszugeben. Letztenendes bin ich dann wieder leicht gereizt, weil ich schon wieder Geld ausgegeben habe und ich immer weniger Platz im Schrank habe. Habe ich doch erst eine ganze Tasche ausgemistet.

Nun gut, stellste bei Ebay rein, wirste das Zeug schon los. Geld kann ich schließlich immer brauchen. Außerdem bekomme ich dann wieder ein paar positive Bewertungen. Nun ja, würde es nur so einfach gehen wie man sich das manchmal vorstellt. Elektronik und co, wird man ja bei Ebay leicht los. Mit anderen Sachen hat man da schon ein ganz anderes Leid zu tragen. Gerade dann, wenn man Bekleidung loswerden möchte. Auf Ebay geht Kleidung, so habe ich für mich festgestellt, ziemlich schlecht. Dürfte vielleicht an Kleiderkreisel liegen. Aber trotzt Kleiderkreisel, werde ich meine Kleidung einfach nicht los. Irgenwas scheine ich falsch zu machen. Vielleicht sollte ich mir doch nochmal diverse Beschreibungen genauer durch den Kopf gehen lassen.

Nachdem ich es eigentlich ziemlich leid war, immer wieder und wieder, Artikel bei Ebay reinzustellen, die Beschreibung so wie den Titel unzählige male zu vereändern so wie ständig etwas am Preis zu drehen, hatte ich eigentlich etwas ganz anderes vor. Ich beschloss, ich werde meine Sachen in einen Seconhandladen bringen und es denen überlassen, die Sachen zu verkaufen. So wie ich es mit den Reithosen gemacht habe. Diese sind immer noch beim Seconhand Laden und wenn ich Glück habe, sind sie bis ende Mai verkauft. Mein Sparschwein wird sich freuen. Aber es ist garnicht so leicht.

Wie nicht so leicht? Geh doch einfach in den nächsten Seconhandladen und gib die Sachen ab. Die Reithosen biste schließlich auch los geworden. Ja ist ja alles schön und gut. Der erste Laden in dem ich war, nahm ja ausschließlich Sportartikel. Meine normale Bekleidung musste ich gezwungenermaßen wieder mit nach Hause nehmen. Demnach dachte ich mir, werde ich wohl mal im Internet nach weiteren Läden suchen. Gesagt getan. Ich fand genau einen. Aber was die für Wünsche hatten, dass war der Wahnsinn. Lediglich Markenware würde verkauft werden, die Ware dürfe nicht älter als 2 Jahre sein. Außerdem müsse man auch noch Bügeln bevor man die Kleidung bringt. Naja, alleine bei der Tatsache, dass die Artikel nicht älter als 2 Jahre sein durftene, hackte es schon aus. Es sind nämlich durchaus auch Sachen dabei, die ich zwar noch um Welten besser aussehen, als manch andere Sachen, allerdings das Mindestalter von zwei Jahren bereits überschritten hatten.

JA, es gibt auch Leute, die sehr gut auf ihre Sachen aufpassen und die nach einigen Jahren immer noch gut aussehen. Also die Sachen meine ich. Aber scheinbar schien ich den Ansprüchen nicht gerecht zu werden und schmiss diesen Laden kurzerhand über Bord. Einen weiteren fand ich leider nicht. Demnach war ich schon beinahe angenervt. Also werde ich es doch wieder mit Ebay versuchen. Oder ich eröffne einen eigenen Secondhandladen. Klein ich als Ladenbesitzerin. Aber nein, ich versuche es nochmal mit Ebay. Bedeutet allerdings wieder einiges an Arbeit, dafür das man das Zeug irgendwann, in 100 Jahren los wird.

Naja, so krönend war der Bericht jetzt wahrscheinlich nicht gerade. aber wenigsten etwas, was ich zusammengebracht habe.

Nun gut, ich wünsch euch was, ich werde es mir jetzt auf meinem Sofa bequem machen. Wobei ich das bereits schon tue. Aber ein bisschen abschalten tut gut. Ich werde noch ein kurzes Schläfchen abhalten. Danach werden wir schon sehen, was es noch alles so zu tun gibt. Sonderlich viel Motivation auf irgendwas habe ich ja nicht gerade. Auch wenn heute Freitag ist. Aber draußen ist es kalt und nass und grau und sowieso und überhaupt. Naja, unmotivierbares Wetter eben.

 

Verkaufen/Kaufen via Ebay, Eine Antleitung, VORSICHT, Ironie

Eine nicht ganz ernst zu nehmende Anleitung

Die Vorgeschichte

 

Kürzlich hatte ich ein Gespräch. Weiß der Geier wie wir darauf kamen. Eines meiner Lieblingsgesprächsthemen, wurde Thematisiert. Ebaaaaaay….oder sagen wir wohl eher, Onlinegeshoppe und so, nä.

„Du bist doch viel im Internet unterwegs oder?“

„Durchaus, ja. Wie kommst du jetzt darauf? Sind wir nicht alle ein bisschen Internet?“

„Nein, ich meine du kaufst doch öfters über das Internet ein. So über Ebay und so. Da verkaufst du doch auch manchmal.“

„Ja warum?“

„Ich mein ja nur, weil ich das irgendwie nicht kapiere und so.“

„Was ist daran nicht zu verstehen? Mach Ramsch zu Geld. Zeug das du nicht mehr brauchst gibste ab und bekommst noch Geld für.“

„Ja schon klar, aber wie macht man das so ganz richtig. Du machst das doch auch schon ein bisschen länger oder?“

„Was heißt länger, hin und wieder kaufe oder verkaufe ich eben was. Gerade Fachbücher, die ich im Buchgeschäft nicht bekomme, kaufe ich gerne mal übers Internet. Gebraucht findet man, gerade Fachbücher, ganz günstig. Spart man sich hin und wieder schon etwas Geld. Wenn man jetzt mal vom Versandt absieht.“

„Wie Versandt? Der kommt da auch noch drauf?“

„Ja natürlich, oder glaubst du ernsthaft, dass der Verkäufer den Versand trägt? Also ich muss ehrlich sein, wenn ich was auf Ebay verkaufe, sehe ich garnicht erst ein, dass ich dann auch noch Geld drauf lege und verlust mache, nur damit der Käufer keine Versandkosten hat. Das rechnet sich nur, wenn du einen recht hohen Verkaufspreis hast und damit den Käufer ködern willst, in dem du keine Versandkosten berechnest. Oder wenn du viel von einem Artikel verkaufst. Aber dann rechnet es sich auch nur, wenn du es recht günstig verschicken kannst und den Artikel an sich schon unter dem Verkaufspreis gekauft hast, weil du in großer Menge bestellt hast.“

„Ach so. Ja dann. Aber rechnet sich das überhaupt? Kannst du mir da vielleicht mal eine kurze Erklärung dazu abgeben?“

Die Erklärung zum Verkaufen, die nicht ganz ernst zu nehmen ist

  • Man nehme einen Artikel, den man noch ganz dringend braucht, um diesen auf Ebay zu versteigern.
  • Natürlich erstelle man sich zuvor, kein Nutzer Konto, da dies absolut überbewertet wird.
  • Man schaue sich den Artikel, den man verkaufen möchte an, und gebe grünes Licht, wenn dieser schmutzig und kaputt ist. Weißt dieser noch extreme Gebrauchsspuren auf, ist es perfekt. Sollte dies nicht der Fall sein, muss dem nachgeholfen werden, in dem man Kratzer und Schmutz hinzu fügt. Dies hebt den Wert des Produktes gewaltig.
  • Daraufhin, mache man keine Bilder des Produktes, damit der Käufer eine art Überraschungstüte kauf. Mache man trotzdem Bilder, ist darauf zu achten, dass diese NICHT bei Tageslicht aufgenommen worden sind, geschweige den scharf oder von allen Seiten. Verschwommene Bilder sind heutzutage ein absoluter Hingugger. Außerdem ist es absolut aussreichend, das Produkt nur von einer Seite abzulichten. Schönheitsfehler oder Mängel, keinen falls ablichten, diese gehen den Potentiellen Käufer nichts an. Erst wenn er den Artikel gekauft hat. Danach ist es aber sein Problem und nicht mehr, dass des Verkäufers.
  • Kommt man nun zur Artikelbeschreibung, halte man diese so kurz wie möglich. Man will ja dem Käufer nicht zu viel verraten, wenn er schon eine Überraschungstüte kauft.
  • Hat man nach kurzer Zeit, die kurzgehaltene Beschreibung geschrieben, so setze man eine viel zu hohen Startpreis, bei einer Auktion an.
  • Der Versandpreis, sollte natürlich auch überaus überzogen wirken, dies Zieht Käufer magisch an.
  • Sollten Fragen, des Käufers aufkommen, sollten diese mit bestem Gewissen stillgeschwiegen und ignoriert werden
  • Ist der Artikel nun verkauft, was immer der Fall ist, dass man seine Produkte los wird, auch wenn die Preise total überzogen sind, lasse man sich mit dem Versand mindestens 1 Woche, wenn nicht sogar mehr Zeit. Man hat ja schließlich auch noch andere Dinge zu tun, als Sachen zu verschicken.
  • Ist man nun seelisch und moralisch, auf den Versand vorbereitet, fange man damit an, dass Produkt in eine viel zu kleine Schachtel zu stopfen, so dass, die Kiste am besten noch beschädigt wird und man die Schul auf die Post schieben kann.
  • Die Adresse gibt man erst einmal Falsch an, so dass die Versandzeit noch länger dauert oder vielleicht sogar bei jemandem ganz anderen abgegeben wird.
  • Eine Sendungsnummer lässt man sich nicht geben, die Kosten für ein versichertes Paket sind viel zu teuer. Außerdem macht man somit ja keinen gar keinen Gewinn mehr.
  • Sollte aufgrund einer Beschädigten Wahre, ein Fall geöffnet werden, streite man alles ab und ist an nichts Schuld.
  • Mit dem Versand und Erhalt der Wahre, ist man ja eigentlich dann aus dem Schneider.

Die Erklärung zum Kaufen, die auch nicht wirklich ernst genommen werden sollte

 

  • Kauft man sich etwas über Ebay, mache man sich zuerst klar, welchen Artikel man gerne kaufen möchte.
  • Man suche sich grundsätzlich das teuerste und ramponierteste heraus.
  • Man gebe sein Gebot ab, möchte den Artikel dann aber lieber doch nicht kaufen.
  • Man warte mit der Zahlung mindestens 7 Tage und sage, etwas würde bei der Bank nicht funktionieren und diese hätten wieder zurück gebucht. Auch wenn man eigentlich innerhalb von kürzester Zeit via Paypal zahlen könnte. Dies verschweigt man jedoch, dass man Paypal hat.
  • Melde sich der Verkäufer, was dieser aber eigentlich nicht tun dürfte, ignoriere man dessen schreiben, auch wenn es mehrere innerhalb von kürzester Zeit ist. Hat man jedoch doch den Drang zu antworten, antworte man kurz, knapp und pampig um den Verkäufer auf Distanz zu halten. Man speiße ihn ab und halte ihn hin.
  • Hat man dann immer noch nicht bezahlt, beginne man über den Preis des Artikels zu verhandeln und die Versandkosten so weit wie möglich zu drücken um unnötige Kosten abzuwenden.
  • Erhalte man ein ordentlich verpacktes Paket und das auch noch innerhalb der angegebenen Lieferzeit, beschwere man sich bei Ebay und öffne einen Fall.
  • Außerdem sollte man hier auch eine Negative Bewertung über den Verkäufer schreiben, da ein solches Verhalten nicht tolerierbar ist.
  • Bei beschädigten Paketen und zu schneller Lieferzeit, beschwere man sich außerdem grundsätzlich noch einmal bei der Post.
  • Man nehme sich vor, nichts mehr bei Ebay zu kaufen, um dieses Vorhaben dann kurzerhand wieder über Bord zu werfen und wiederholt bei Ebay kauft.

Die Sache mit dem Versand

Ich kann es also doch nicht sein lassen. Alte Sachen, die ich nicht mehr brauche, verkaufe ich dann doch hin und wieder mal via Ebay. Nach gefühlt zig Monaten, habe ich es also doch mal irgendwann geschafft, diese überdimensional große Porzellan-Künstler-Puppe los zu werden. Ich sammle keine Puppen. Schon gar keine Künstlerpuppen. Ich kann damit nichts anfangen und sind für mich absolute Staubfänger.

Wie ich an diese Puppe kam? Wenn ich sie doch nicht sammle? Gekauft habe ich sie mit Sicherheit nicht, soviel sei schon mal gesagt. Zu dieser Puppe kam ich, nachdem eine Wohnung einer Verstorbenen, die wir kannten, geräumt wurde. Ich schrie damals ganz laut „Bring die mit und schmeiss sie nicht auf den Müll! Da bekommt man noch Geld für und wenn wir Glück haben sogar n hübsches Sümmchen!“ Also, Stand die werte Dame, mit einer stolzen Größe von 1,20 m inklusive Halteständer, bei uns über Wochen in der Wohnung, bevor sie endgültig in den Keller umziehen musste. Aus Platzgründen, versteht sich.

Auf Ebay war sie schnell eingestellt. Über mehrere Wochen wiederholte sich jedoch das Bild, dass ich den Wiedereinstellen Knopf klickte, mehrfach die Beschreibung änderte und bei jedem wiederholen ca 10 € vom eigentlichen Preis hinunter ging. Bis nun endlich, nach etwar 6 Monaten, die Puppe für 50 € den Besitzer wechselte. Nicht bedacht hatte ich jedoch die Tatsache, wenn ich diese Verschicken wollte, bräuchte ich dazu die entsprechende Kiste. Dies kam mir natürlich erst, als ich sie bereits inklusive Versand verkauft hatte. Mist was tu ich denn jetzt…

„Ich brauche eine Kiste!“

„Für was?“

„Für die Puppe die im Keller steht.“

„Ach, bist sie endlich los geworden?“

„Ja.“

„Wir haben umzugskartons im Keller, komm lass uns das gleich verpacken und erledigen.“

„Ich habe aber keine Lust abends um 20 Uhr noch rumzuwerkeln, ich möchte eigentlich aufs Sofa.“

„Komm mach ma schnell.“

Ich und mein Mitbewohner wandelten also doch schnell in unser Kellerabteil um die Puppe zu verpacken. Allerdings mussten wir feststellen, dass sämtliche Kartons zu kurz waren.

„JA komm die drücken wir bisi rein.“

„Nein hör auf das geht nicht! Die Kiste ist zu klein.“

„Doch doch, das geht schon.“

„Nein das geht nicht! Hör auf jetzt, ich hör die Puppe schon knirschen! Sei vorsichtig jetzt!“

„Das geht echt nicht, warte mal, wir versuchen das mal quer.“

„Nein hör auf, das geht nicht! Die geht sonst kaputt, und dann erklärst du dem Käufer warum er seine Puppe nicht bekommt!“

„Jaja, ist gut, ich lass es ja sein!“

„Danke.“

Daraufhin, kutschierte ich Püppi zu meinen Eltern, in der Hoffnung, sie hätten vielleicht eine passende Kiste, da die Mama ja schließlich auch die ein oder andere etwas größere Puppe hat, die ja irgendwie zu ihr geschickt wurde.

Dort angekommen, hatte ich jedoch genau so wenig Erfolg, keine Kiste wollte passen und die Puppe war in den meisten Fällen gut 10 cm zu lang. Scheibenkleister……Tagelanges Hirn durchgrübeln und immer mehr schlechtes Gewissen, weil die Puppe immer noch nicht unterwegs war. Hatte mich der Käufer doch explizit gebeten, die Puppe so schnell wie möglich abzuschicken, da er viel unterwegs sei und die Puppe gerne selber entgegennehmen möchte. Wiederholtes vertrösten, zwecks Verpackungsproblem zog sich über ca 4 Tage. Jeder andere hätte mir schon eine schlechte Bewertung abgeliefert. Oder sogar einen Fall geöffnet!

Nun war ich einfach nur noch gestresst, dieses doofe Puppenteil da, wie werde ich es jetzt los. Heiland…Was tun. Letztenendes, funktionierte ich zwei Kisten zu einer um. Ich hoffe nur, dass die Fünf Kilometer Klebeband halten, sonst habe ich ernsthaft ein Problem. Nach geschlagenen 70 Minuten, hatte ich werte Puppe dann endlich in die Kiste verfrachtet, gepolster und sonst was, damit sie geschützt war. Schweißdurchnässt, starrte ich beinahe wütend die Kiste an. Diese hat mich eindeutig meine letzten noch vorhandenen Nerven gekostet. Fehlt nur noch, dass man mir in der Poststelle erzählt, dass sie dieses Paket nicht annehmen, weil es vielleicht zu hässlich verpackt ist oder aus der Norm fällt. Am ende erzählen sie mir noch, sie können es nicht annehmen, weil es zwei Kisten sind die zu einer fabriziert wurden. Wahrscheinlich habe ich auch noch das Problem, dass es als Sperrgut läuft und ich auch noch die Versandkosten von 15 € zu niedrig angesetzt habe. Die Nerven liegen blank.

Mein aktueller Vorsatz: Ich verkaufe niemals nienicht wieder, einen Gegenstand, der in eine normale Kiste nicht rein passt. Sollte ich es doch tun, dann kann der Käufer selber schauen wie er dran kommt. Verschicken werde ich es nicht!

 

Man sollte sie dann aber auch lesen [ebay]

Ich habe mir einen Longiergurt gekauft. Via Ebay. Die Beschreibung war ok.

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Ich hätte aber die Merkmale besser durchlesen sollen….so wäre mir nämlich vor gebotsabgabe aufgefallen, dass es sich bei der Größe um WB handelt und nicht um Shetty. Verbockt….also abwarten bis er da ist, dann begutachten und wieder weiter verkaufen. Das wird ein Spaß. Wueder mehrere Versuche bis ich ihn los werde.

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