Die Ernährungskiste

Habe mir neulich einen Diätshake zugelegt. In zwei verschiedenen Geschmacksrichtungen. Damit soll man sich zwei Mahlzeiten ersetzten. Und die dritte Hauptmahlzeit normal zu sich nehmen. Aber eben „gesund“

Dachte mir nicht viel dabei. Wird schon werden und mit zwei Geschmäckern kann man ja gut abwechseln. Mal davon abgesehen, dass ich eigentlich dachte man würde das auch wieder mit Wasser anrühren.

Diese Art von Shake wird aber mit 200 ml Milch angesetzt. Fettarm soll sie am besten noch sein. Dachte ich aber eigentlich immer, man soll eigentlich auf die normalen Produkte zurück greifen. Da den reduzierten Produkten noch diverse andere Inhalte entzogen werden, damit die eben reduziert sind. Und irgendwas mit länger satt machen etc. Beziehungsweise diverse Inhalte durch andere, schädlichere Zusätze ersetzt werden.

Also den ganzen Spaß (Bananenquark Geschmack) angesetzt. Gemischt. Und getrunken. Ich muss ehrlich zugeben, ich musste mit dem Brechreiz kämpfen, als ich mir versuchte das Getränk einzuflößen.

Momentan bin ich auf dem Film, es doch beim Essen zu belassen. Dafür aber eher beim Gemüse zu bleien. Ist mir dann doch irgendwie lieber. Und ich muss nicht mit dem Brechreiz kämpfen.

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Sinnfreie Gespräche im Fitness

Es ist schon immer wieder schwer faszinierend, was einem in einem Fitnessstudio so hin und wieder passiert. Wobei, wenn ich so drüber nachdenke, ist das letzte Ereignis nicht wirklich spektakulär.

Wiederholt auf einen Teil der „VIP“ Truppe getroffen. Darunter einer der Trainingspartner, der mich ganz verwundert anschaute. Und mich fragte, ob ich denn schon wieder gesund wäre. Hatte ich am Vortag das Training, wegen Migräne, absagen müssen. Vollkommener Knockout.

Daraufhin musste ich mir erst einmal einen gefühlt 30 Minütigen Vortrag darüber anhören, wodurch Migräne ausgelöst wird. Ich würde, laut seiner Ansicht, zu wenig trinken. Also ich weiß ja nicht was an 3 Litern (an Tagen ohne Training) so falsch und zu wenig sein soll. Einwände wie „….liegt bei mir manchmal am Wetterwechsel.“ oder „…das kann auch von Lebensmitteln kommen“ und „…..ich hab das vielleicht ein bis zwei mal im Jahr, wenns hoch kommt.“ wurden gekonnt überhört.

Wenn er meint. Irgendwann abgeschaltet und nicht mehr ganz zugehört. Woraufhin ich mir anhören durfte, ich solle „gefälligst“ mal zuhören und mich am Gespräch beteiligen. Das wäre nämlich sonst unhöflich, würde ich es nicht tun. Ich verstehe einfach nicht, was so verkehrt daran ist, wenn man sich einfach nicht unterhalten will. Aber seis drum.

Laut einer späteren Aussage eines anderen Trainingskollegen, hätte ich ihn zu sehr ignoriert und zu sehr dem Personaltrainer mein gehör geschenkt. Eifersüchtig? Weiß nicht so recht. Könnte sein, könnte aber auch nur ein doofer Spruch gewesen sein. Wenn er meint….

Wie war das gleich mit dem Sport?

Wenn man die Überschrift so liest, könnte man im Grunde meinen, ich rede hier von jeglicher Art der sportlichen Betätigung. Tue ich aber eigentlich gar nicht. Man könnte es aber meinen. Mit der Überschrift meine ich nicht, meine fünf Meter Schwimmen im Freibad die grundlegend darin Enden, dass es mir zu kalt wird und ich ganz dringen mein Buch weiter lesen muss.

Ich meine auch nicht, reiten. Auch wenn ich jeden verbessere, der mir sagt, reiten sei kein Sport. Das ist es nämlich sehr wohl. Es ist anstrengend und man schwitzt. Und außer Atem kommt man auch. Es fällt mir nur wesentlich leichter. Geht es ums Reiten, dann stehe ich schon (wenn ich in die Stunde gehe) fast eine Stunde vor Stundenbeginn dort. Schwinge mich dann mit einer Leichtigkeit aufs Pferd und bin zufrieden mit mir und der Welt.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, Trommelwirbel: Das Fitnessstudio. Die Höhle des Löwen. Na gut, so schlimm ist es auch wieder nicht. Trotzdem ist das immer so ein wenig mit dem Faktor Du muss behaftet. Ich tue es zwar, weil eigentlich will ich ja Muskeln, aber trotzdem fällt es mir oft schwer es zu tun und meinen Schweinehund zu besiegen.

Der Vorsatz

Eigentlich hatte ich die totale Motivation. Einen Plan. Ein wasserdichtes Alibi und einen noch festeren Vorsatz. Ich werde hier zum Vollgas Sportfutzi. Ich tus jetzt einfach. Ich bewege mich, baue Muskeln auf und werde vielleicht sogar die Schwimmringe los, die mich am tauchen hindern. Also am Kopf unters Wasser bringen, wenn man dann doch mal im Schwimmbad was anderes macht. Außer lesen und in der Sonne braten.

Außerdem gehört zum Vorsatz, wir ernähren uns gesund. Gesunde Muskelaufbauförderung mithilfe von Nahrungsmitteln. Vielleicht hilft das ja nicht nur beim Muskelaufbau und Fettabbau sondern auch gegen diverse Pickel…chen, die da fröhlich vor sich hin pickeln. Milchprodukte, Nüsse, Eier, diverses Obst und Gemüse. Hab mir sogar eine ganze Liste aufgeschrieben. Wo ich aktuell nicht mal weiß in welchem meiner fünf Blöcke ich diese zu suchen habe.

Ich würde Sagen, der Plan ist durchweg durchdacht und ausgeklügelt. Der Wahnsinn!

Herzlich willkommen in der Realität

Realitätsnah betrachtet, sieht dieser ausgefuchste Plan absolut anders aus. Ich notiere, letzte Woche, war ich schwer Motiviert. Diese Woche, begab es sich, dass ich das Fitnessstudio lediglich für den Saunabesuch betreten hatte.

Wobei ich zugeben muss, dass mich der besagte Muskelkater vom ersten, anständigen, Training, bis Mittwoch außer Betrieb gesetzt hat. Nicht nur, dass ich es Schmerztechnisch nicht mal überlebt hätte. Auch wenn ich das gewollt hätte. Es hätte einfach nicht hingehauen.

Die werten Muskeln hätten dann zwar keine Langeweile mehr, aber ich hätte sie wunderprächtig damit überfordert. Glaube ich. Man soll es nicht übertreiben. Mal abgesehen davon, sollt man sich nicht ständig im roten Bereich aufhalten, also Dauermuskelkater, oder so ähnlich.

Irgendwie fand ich ständig irgendwelche Ausreden. Zu warm, zu viel zu tun, das Wetter ist zu schön. Ich will reiten, im Haushalt muss ich noch was machen, ich muss Wäsche waschen.

Die ganze Palette. Außerdem muss sich Frau ja auch mal was anständiges zu Essen gönnen, also eine Tiefkühlpizza zum Beispiel. Was ja soooo Gesundheitsförderlich zu sein scheint. So erzählt mir das zumindest der liebe Schweinehund beinahe täglich. Vielleicht sollte ich aufhören ihm zu glauben.

Schlicht und ergreifend fehlt es mir an Motivation. Selbst wenn ich weiß, dass ich mit anderen im Fitness zusammen trainieren könnte. Ich müsste eigentlich nur fragen. Aber Frau tut so was nicht. Frau tut auf emanzipiert und kann das auch ganz gut alleine. Momentan wohl eher schlecht als recht.

Notiz an mich selbst

Du musst das durchziehen

Unter Druck läuft hier aber gleich gar nichts

Ich fangen nochmal auf null an

Ernährungstechnisch wird sich rangehalten

 

 

Ist Sport vielleicht doch Mord?

Mittlerweile bin ich der Meinung, dass Sport eventuell doch Mord sein könnte. Natürlich nur aus meiner persönlichen Perspektive betrachtet. Aus der Perspektive des Mimosenhaften Trainingshäschens, welches ihr Training wohl bis dato nur Mimosenhaft und inkonsequent durchgeführt hat. Dazu muss ich allerdings ein wenig ausholen.

Wie der Trainingsverlauf lief

War ich doch bis neulich fest davon überzeugt, das was ich tue passt schon so. Die Einsicht einen Trainier zu fragen, hatte ich nicht. Warum auch immer. Möge es vielleicht daran gelegen haben, dass ich der Sache bis vor kurzem nicht so ganz getraut habe.

Wie folgt lief also das Training ab:

Musik ins Ohr, aufs Laufband. Vom Laufband wird frühestens nach 30 Minuten rennen abgesprungen. Wenn man dann schon klatsch nass ist und eine hochrote Birne spazieren trägt. Dann kann ich damit leben. Es geht hier um das Prinzip des Auspowerns.

Danach watschelte ich an die Geräte. Drei Sätze zu a 10 Wiederholungen. Passt schon. Nach drei Geräten oder vielleicht auch vier die Erkenntnis “ Ich habe keine Lust mehr und gehe jetzt in die Sauna, hab ja jetzt trainiert.“

In der Sauna habe ich dann wohl mehr geschwitzt als bei meiner gesamten Gerätetechnischen körperlichen Ernüchterung Ertüchtigung. Mal ganz zu schweigen, dass Fräulein immer unterm Training Hunger bekam und dann nichts mehr zu machen war.

Neulich in der Sauna

Auf alte bekannte getroffen. Auf den Bubi, Herr Pferd und Herr Handtuch-ist-zu-kurz. Man wird es nicht glauben, der Blick wandert trotzdem immer dort hin, wo man diesen in dem Moment nicht haben will. Wie das so unbemerkt blieb, ist mir bis heute ein ungelöstes Rätsel. Könnte am Männergeschwätz liegen. Und da sagt noch einmal jemand, dass Männer keine Klatschbasen sind.

Allübliches Geschwätz der Herren von und zu. Die Kleine sitzt weiter weg und lacht sich kaputt. Der Spaß hackte allerdings relativ schnell aus, als ich auserkoren wurde, mit Herr Handtuch zusammen zu Trainieren.

Das hielt ich ja für einen schlechten Witz. Willigte dann aber doch ein, weil zusammen Trainieren ja vielleicht doch Spaß machen könnte. Mal ganz zu schweigen, dass man dann vielleicht mal bisschen mehr Motivation an den Tag legen könnte. So ganz vielleicht.

In diesem Zusammenhang wurde ich dann auch in die sogenannte VIP Fitness Clique aufgenommen. Ein Haufen Kerls, die man eh immer in der Sauna trifft, mit denen man zusammen Trainiert. Irgendwie komme ich mir als einziges Mädel ziemlich doof vor. Aber sei es drum.

Sport könnte Mord sein

Vor dem Training schoss mir immer wieder durch den Kopf „Was zum Teufel tust du dir da eigentlich an!“ Als hätte ich gerochen, dass ich danach wohl am Stock gehen würde. Wer kommt denn schon auf die Idee, es mit einem Bullen Muskelmäster Bodybuilder Fitnessfrek Muskelprotz aufnehmen zu können? Ich die kleine bestimmt nicht.

Aber ich hatte mich da schon in eine Abmachung geschossen, die ich nur noch mit schlechtem Gewissen und nicht mehr im Fitness blicken lassen können, hätte ausschlagen können.

Drei Sätze a 30 Wiederholungen. 35 Kg. Gewicht auf 30 runter. Immer noch zu viel. 20 Kg dürften hinhauen. Beweg deine Arme mehr. Lange Bewegungen. Das war nur zur Verinnerlichung. Ich kann aber nicht mehr. Ziehs durch. Du schummelst doch. Nein tu ich gar nicht, ich kann aber nicht mehr. Mach doch einfach. O Gott, du gehst mir morgen ja am Stock. Ich glaub mir ist da gerade ein Muskel kaputt gegangen. Ach was. Ich hab nen Krampf. Das liegt an der Übersäuerung deines Muskels. O Gott, ich hab ja wie ne Memme trainiert. Hier gibt’s doch Trainer, warum fragst du nicht nach? Weiß nicht. Weiß nicht, was ist das für ne Aussage. Können wir aufhören? Wir haben noch nicht mal die Hälfte durch. Du musst deinen Muskel fordern. Wird dem sonst langweilig? Könnte sein. Das Gerät ist gerade für deinen Job total wichtig. Oh, schon. Natürlich! Wie lange hast du dich aufgewärmt? 20 Minuten auf dem Laufband. Das ist viel zu viel! 10 Minuten lockeres laufen reichen völlig aus. Lieber zum Cooldown nochmal laufen. Du verbrauchst sonst zu viel Energie, die du sonst an den Geräten benötigst.

Im Grunde war das Training nicht schlecht. Ich weiß jetzt wie ichs richtig zu machen habe. Meine Arme hingen allerdings wie bleierne Stangen an mir hinab. Das würde ja einen heiteren Muskelkater geben. Pirma. Hast es wieder geschafft. Du kannst nicht mal mehr dein eigenes Körpergewicht halten. Sport ist Mord!

Die Tage danach

Man wird es nicht glauben, ich erzähls trotzdem, ich hatte geschlagen eine Woche gebraucht, bis ich meinen Muskelkater ausgestanden hatte. Höllen Qualen habe ich durchlebt. Liebeskummer ist da schon fast ein schlechter Witz dagegen.

Man stelle sich folgendes vor: Der Oberarmmuskel fühlt sich an als wäre er kaputt. Gerissen, durchgetrennt. Bei jeder Bewegung tuts weh. So weh, dass man das Gefühl hat, man muss gleich speien. Einen Gewissen Winkel in der Anwinkelung zu überschreiten. Nicht machbar ohne Schmerzen zu haben.

Prost, wir habens geschafft unsere Muskeln wunderbar zu überfordern. Heiße Dusche half nix, genau so wenig wie Saune eine hilfreiche Unterstützung war. Aber vielleicht hätte ich mich dann gar nicht mehr bewegen können.

Notiz an mich

Wiederholungen auf 15 Redzuieren.

Gewicht nur bei Bedarf abändern

Es wird nicht mehr übertrieben

Und das wichtigste….

Aus reiner Provokation und Körperverbesserung und Formung wird das Training nun durchgezogen. Bis zum bitteren Ende. Ach ja, die Ernährung sollte Fräulein noch abwandeln. Um den Muskelaufbau zu fördern. Kohlsuppe eignet sich hier für nicht sonderlich gut. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich nur Kohlsuppe esse. Hätte nicht mal die Zutaten im Haus.

Aktuelles Ziel

Zwei mal die Woche ins Training gehen

Gewicht langsam steigern

Bis Weihnachten viel Muskelmasse aufbauen und Fett abbauen

Haare wachsen lassen.

Schmerzhafte Sache

Da wacht man morgens, nichts ahnend, auf. Alles ist super, alles ist gut. Man schlappt noch halb schlaftrunken Richtung Badezimmer um die, beinahe überquellende Blase, zu entleeren und in der Nase zu bohren.

Bei der ersten, etwas anspruchsvollen, Bewegung, bei der ich meine Kaffeetasse halte und währenddessen meine Hand bewege, schießt der Schmerz wie eine Erkenntnis in mein Handgelenk.

Kann das wirklich wahr sein? Ich bewege die Hand mehrfach hin und her um mir tatsächlich klar zu werden, dass ich mir das nicht nur einbilde. Es klare Gewissheit ist. Die gefühlt 10 Sehnenscheidenentzündung hat sich breit gemacht. Herzlichen Dank auch. Nicht nur an der Seite des Daumens, sondern auch auf der anderen Seite. Ganz Prima.

Seit ich vor ca. zwei Jahren, den Sturz hatte, bei dem ich mir das Handgelenkt geprellt und zusätzlich noch diverse Bänder, Sehnen und was da sonst noch im Gelenk rumeiert gezerrt hatte (meiner Tollpatschigkeit sei dank), meldet sich regelmäßig eine solche, saublöde Entzündung aus dem Urlaub zurück.

Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass ich eindeutig jetzt mal damit zum Arzt gehen sollte. Irgendwie. Die letzten male, habe ich das meist unterlassen, da ich der Annahme war, der Arzt kann da eh nicht wirklich viel machen. Außer mich zu fragen, mit welchem Fenster ich denn schon wieder geschlägert hätte. Weshalb ich mich regelmäßig frage, ob er denn schon wieder nen Clown zum Frühstück hatte. Auf die Frage mit der Schlägerei folgt meist, ich solle Voltaren drauf packen und mein Handgelenk ruhig halten. Im Notfall könnte ich auch noch Ibuprofen nehmen, wenn ich das wollte.

Ich frage mich dann regelmäßig, wie ich mit meinen Hobby und auch meinem Beruf, mein Handgelenk, ohne Hilfsmittel, denn ruhig halten soll. Meistens nehme ich mir dann die Aussage meines Physiotherapeuten zu Herzen und Klebe mir diverse Tapes ans Handgelenk. Weil eine komplette Ruhigstellung, aus Sicht meines Physiotherapeuten, nicht unbedingt die beste Lösung wäre.

Allerdings, so empfinde ich, wäre zumindest während diversen Transfers, eine Komplettstabilisierung von Vorteil. Damit die Belastung anders verteilt wird. Danach kann ich das ja dann wieder ab machen.

Wird also drauf raus laufen, dass ich doch einen Arzttermin ausmachen werde. Mal abklären lassen. Und ein Rezept für eine Handschiene ausstellen und so. Die ich zumindest zu sehr belastenden Tätigkeiten ummachen kann. Wobei da wieder die Frage, seitens des Hausarztes aufkommen wird, warum ich keine habe. Damals hätte man mir EXTRA ein Rezept dafür ausgestellt.

Habe die Schiene damals aber nie abgeholt. Geldmangel. Und ich habe mir damals eine Schiene geborgt. Übergangsweise. Dachte nicht, dass ich dafür später nochmal Verwendung hätte. So kann sich Frau irren.

Und wenn ich schon mal da bin, kann ich mir auch noch gleich Blut abzapfen lassen. Mal klären ob ich irgend eine Mangelerscheinung habe, die meine wiederkehrende Müdigkeit erklären würde. Vielleicht habe ich tatsächlich Eisen-, Magnesium- und/oder Vitamin B12 Mangel.

Ein neues Rezept für Physiotherapie kann ich dann auch gleich mitnehmen. Die drei Monate habe ich ja inzwischen voll. Glaube ich.

People of Fitness – was mir Fitness bedeutet [Blogparade]

Einleitung

Schon wieder eine Blogparade? Dem Fräulein scheint wirklich nichts eigenes mehr einzufallen. Unmöglich!

Keine Sorge, mir fallen schon ein paar eigene Sachen noch ein. Ich beschäftige mich nicht ausschließlich mit Blogparaden. Allerdings sind im Moment, wieder mal, ein paar Paraden dabei, die es mir einfach angetan haben. Mal abgesehen davon, schaue ich eher unregelmäßig auf der Seite von blogparaden.de vorbei. Was wiederum bedeutet, dass sich die Blogparaden zum Teil häufen und mehre auf einmal kommen, bei denen ich mitmachen möchte.

Aktuell erscheint es sogar so, als würden sehr viele Paraden zum Thema Fitness und Gesundheit laufen. Die letzte Parade handelte ja auch um Sport und die dahinter stehende Motivation. In der jetzigen Parade, die man auf https://www.fitness-filet.de/people-of-fitness-was-bedeutet-dir-fitness/ finden kann, geht es zwar auch um Motivation, aber auch darum, welche Bedeutung Gesundheit als auch Fitness haben. Weshalb ich mich damit ein wenig auseinandergesetzt habe.

Ich nutze dafür einfach die Leitfragen, die bereits vorgegeben waren. Und versuche diese so gut wie möglich und so ordentlich wie es geht, zu beantworten und durchzugehen. Ich hoffe es klappt 🙂

1. Was bedeutet mir Fitness/Gesundheit?

2. Was mache ich aktiv für meine Fitness?

3. Was ist meine Motivation?

 

1. Was bedeutet mir Fitness und Gesundheit?

Ja was bedeutet mir das eigentlich? Im ersten Moment schoss mir durch den Kopf, Sport könnte im Grunde ein Mittel zum Zweck sein. Eine Methode um überschüssige Energie und Spannung los zu werden. Aggressionen abzubauen und sich einfach mal auszutoben. Was im großen und ganzen gar nicht so daneben ist. Meiner Meinung nach. Aber Sport und Fitness hat nicht nur diesen prima Effekt.

Sport hat natürlich einen weiteren Effekt. Den Gesundheitlichen. Gerade was meinen Job angeht, in dem ich regelmäßig und viel Belastung auf dem Rücken habe, durch Transfers von Menschen, ist für mich Sport ein Wichtiger Punkt. Um eine Entlastung zum Arbeitsalltag zu haben und meine Muskeln zu Stärken, aber auch zu entspannen. Denn habe ich noch eine Weile zu Arbeiten. Und werde wohl noch länger diesen Job machen. Weshalb es mir einfach wichtig ist, darauf zu achten, Gesund und Fit zu bleiben.

Gesundheit leistet aus meiner Sicht einen wichtigen Beitrag dazu, dass ich mich wohl fühle. Geht es mir schlecht, durch verspannte Muskeln die Schmerzen jeglicher Art verursachen, beeinträchtig das aus meiner Sicht, recht erheblich, meine Lebensqualität.

2. Was mache ich aktiv für meine Fitness?

Um Fit, also gesund, zu bleiben, versuche ich mich natürlich so viel wie möglich zu Bewegen. Zum einen gehe ich nun wieder regelmäßig ins Fitnessstudio, um an Geräten zu trainieren und somit verschiedene Bereiche meines Körpers anzusprechen. Aber ich renne nicht nur im Fitnessstudio herum.

Auch Sport an der Frischen Luft kann sehr wohltuend sein. Worunter bei mir wohl der Reitsport fällt, der ein sehr großes Zeitfenster ausfüllt. Da ich meine Pferd bei mir zu Hause stehen habe, fällt somit noch einiges mehr an, als sich nur aufs Pferd zu setzten und in der gegen rum zu gurken. Sämtliche Stallarbeit, wird von mir selbst übernommen, was heißt, ich gehe tag täglich nach draußen und bewege mich. Ich bin also dazu gezwungen, jeden Tag ein wenig an die Luft zu gehen. Was meiner Meinung nach, sehr von Vorteil ist. Sitzt der Mensch von heute viel zu viel in irgendwelchen Zimmern.

Im Winter kommt dann noch der Wintersport in Form des Snowboardens hinzu. Was eine sehr Energiezehrende, aber auch ausgleichende Beschäftigung ist. Man kann so gut abschalten und an manchen Tagen einfach vor sich hin fahren. Wodurch man einfach auch mal einen Freien Kopf bekommt. Um zu verhindern, dass einem die Decke auf den Kopf fällt.

3. Was ist meine Motivation?

Darüber habe ich bereits in einem anderen Beitrag berichtet, der sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Dem Thema, was meine Motivation ist Sport zu treiben.

Im Grunde ist es eine ganz simple Sache. Es erhöht die Lebensqualität erheblich. Man tut zum einen was für sich selbst. Zum anderen können somit Schmerzen als auch das Risiko für spätere Erkrankungen gesenkt werden. Ich möchte, dass es mir gut geht.

Denn treibe ich keinen Sport, werde ich unruhig. Werde nervös und fühle mich angespannt. Fühle mich schlapp und müde. Unausgelastet und bekomme langfristig schlechte Laune. Mal ganz zu schweigen davon, dass man natürlich auch einen gewissen Abnahme Effekt hat, indem diverse überflüssige Pfunde purzeln.

Aber nicht nur das. Durch einen gesunden und trainierten Körper, erhöht sich meine Körperliche Belastbarkeit erheblich. Zumindest bilde ich mir das so in die Richtung ein.

Es spielt bei manchen Sportlichen Aktivitäten aber auch mit ein, dass man dabei Kontakt zu anderen Menschen hat. Soziale Kontakte sind wichtig, für einen selbst. Da man, so sehe ich das zumindest, irgendwann verkümmert, wenn man das Gefühl hat keine Kontakte zu haben. Niemanden hat mit dem man sich austauschen kann. Niemanden der das selbe Hobby hat über das man spricht. Niemanden mit dem man es zusammen machen kann und sich gegenseitig motiviert.

Mangelnde Konsequenz?

Ich hatte einen so guten Vorsatz! Wirklich. Vorsatz lautete wie folgt: Ich schreibe mir jede Woche auf, was ich in der Folgewoche essen und kochen werde. Mit dem Hintergedanken, gesund zu essen und nicht mehr so viel Mist in mich hinein zu stopfen. Außerdem den Hintergedanken verfolgt, nur noch das zu kaufen, was ich tatsächlich esse. Damit nicht mehr so viel in den Müll wandert. Und ich den Mülleimer mit füttern muss.

Außerdem hatte ich den festen Vorsatz, zwei bis dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen und effektiv zu trainieren. Was so viel heißen soll, erst auf dem Laufband 20 bis 30 Minuten joggen um warm zu werden und den Stoffwechsel auf Tour zu bringen. Danach noch 30 Minuten an den Geräten trainieren, um den Muskeln mal ein wenig Abwechslung zu bieten.

Aber nicht nur Abwechslung bieten, wollte ich den Muskeln. Sondern auch Muskelentspannung als auch Beanspruchung von Muskeln, die ich so im Alltag kaum benutze. Aber auch ein gewisser Aufbau in Richtung Kondition, damit ich längerfristig und besser heben kann. Und einer gewissen Überbelastung entgegengewirkt werden kann. Durch Muskelstabilisierung. Oder so ähnlich.

Aber irgendwie, war der Vorsatz und der Plan gut. An der Umsetzung fing es aber langsam aber sicher an zu hapern.

Die Einkaufssache und die Esserei

Die Idee ist eigentlich gut. Aber man muss es auch durchziehen. Die erste Woche hat auch wunderbar geklappt. Irgendwann bin ich, gebe ich offen zu, allerdings in einen gewissen Schlendrian geraten. Da fing es damit an, dass ich entweder keine Lust hatte zu kochen. Oder mir dachte, ach kaufste dir zum Frühstück einfach was in der Arbeit. Was wiederum dazu führte, dass ich mir eigentlich eher ungesundes Zeugs einverleibte, was zu Gesundheitszwecken und wahrscheinlich auch aus Gewichtsverlustsicht, nicht gerade sehr optimal ist.

Oft lief es wie gesagt auch darauf hinaus, dass meine Motivation relativ gering war, noch zu kochen. Unterwegs gewesen. Noch was Hobbymäßiges gemacht. Dann gegen 20 Uhr erst nach Hause gekommen. Und dann ehrlich keine Lust mehr gehabt.

Die Werbung meinte dann zeitweise auch, sie müsse mich beeinflussen, was dazu führte, dass ich inzwischen zwei mal Sachen gekauft habe, die ich im Grunde gar nicht gebraucht hätte. Mal davon abgesehen, dass mir gefühlt fünf mal eingefallen ist, was ich alles vergessen habe. Was wiederum davon kommt, wenn man sich keinen Einkaufszettel schreibt. Auf dem Haarklein drauf steht, was man braucht. Weshalb man sich vielleicht vorher auch nochmal diverse Schränke anschauen sollte.

Wobei ich es eigentlich recht gut hin bekomme, Dinge zu Ignorieren, die ich absolut nicht zu Hause brauche. Weil sie mir entweder vergammeln, oder den Kühlschrank blockieren. Oder nicht auf dem Zettel stehen. Oder zwangsläufig dem Mülleimer zum Opfer fallen würde.

Die Sache mit dem Sport

Eigentlich hatte ich auch den festen Vorsatz, regelmäßig zu trainieren. Um einen gewissen Ausgleich zu haben. Ich war letzte Woche auch geschlagene zwei mal im Studio. Kann man das Glauben?

Das erste mal habe ich auch effektiv meinen Plan verfolgt, zu trainieren. Und auch erst nach dem Training, dass etwas mehr als 1 Stunde dauerte, bin ich in die Sauna. Was sich als sehr gute Entspannung darstellte. Wie ich herausfand. Wobei das natürlich nicht wirklich was neues wäre. Also, dass Belastung und dann Sauna einen gewissen auslastenden Effekt hat.

Beim zweiten mal, schien ich allerdings nicht wirklich konsequent gewesen zu sein. Der Schweinehund schlug wiederholt durch. Der mir immer wieder faule Ausreden zu liefern schien. Es ist schon so spät, dann kommst du wieder erst so spät nach Hause. Müde bist du auch noch. Und im müden Zustand trainieren ist doch nichts. Da bringst du doch keine gute Leistung mehr.

Entsprechend hat mein Schweinehund gesiegt und ich bin lediglich in die Sauna gegangen. Danach hat mich natürlich ein wenig das schlechte Gewissen geplagt, weil ich mich wiederholt nicht wirklich sportlich betätigt hatte und ich das ja eigentlich vor gehabt habe.

Schlussendlich würde ich sagen, dass meine Konsequenz derzeit eher Mangelhaft ist. Und ich daran eindeutig noch arbeiten sollte. Mein Gestell wird es mir wohl früher oder später Danken. Vermute ich.

 

 

Motivation zum Sport [Blogparade]

Oh je, wird sich der ein oder andere unter euch nun wohl denken. Das Fräulein schreibt schon wieder einen Beitrag, der sich an eine Blogparade hängt. Macht das Fräulein eigentlich auch noch andere Sachen, außer sich an Blogparaden zu beteiligen? Fällt der nichts anderes ein?

Doch dem Fräulein fällt sehr wohl auch was eigenes ein. Aber das Fräulein hat trotzdem wieder eine Blogparade entdeckt, die ihr wirklich zusagt. In dieser Blogparade geht es darum, wie man sich dazu motiviert Sport zu treiben. Nachdem ich ja aktuell drauf und dran bin, meinen Schweinehund zu überlisten, und mich wieder mehr bewegen möchte, dachte ich, dass passt gerade ganz gut. Gefunden habe ich die Parade natürlich, wieder mal, bei blogparaden.de, falls ihr also selbst auch Fans von Blogparaden seit, dann schaut da doch einfach mal vorbei.

Die Blogparade Motivation zum Sport findet ihr übrigens hier: http://marathon-vorbereitung.com/motivation-zum-sport-blogparade/    dort könnt ihr euch sämtliche Infos zu dieser Parade holen.

Früher war alles anders….

Eigentlich bin ich ein recht sportlicher Mensch. Wenn ich überlege, was ich früher alles an Sport betrieben habe, muss ich schon beinahe als Sportsüchtig gegolten haben. Karate, Turnen. Vier bis fünf Tage die Woche, war ich mit Sport ausgelastet. Wobei ich das Turnen irgendwann aufgegeben habe, da es einfach nicht mein Ding war. Weshalb es sich dann irgendwann auf Karate und Reiten beschränkt hatte.

Nachdem ich mit der Schule fertig war und mit Arbeiten anfieng, musste ich leider damals Karate als auch den Reitunterricht an den Nagel hängen. War ich in den drei Monaten meiner ersten Ausbildung froh, wenn ich es geschafft habe, mein eigenes Pferd drei Tage die Woche bewegen zu können. Allerdings hat sich dann alles etwas verändert, nachdem ich eine andere Arbeit anfieng, was dazu führte, dass ich sowohl den Reitunterricht als auch das Karate wieder aufgenommen habe.

Irgendwann schlief es aber wieder ein, Karate gab ich ganz auf, da das Interesse nicht mehr sonderlich hoch war und ich mich mehr auf den Reitsport konzentrieren wollte. Was aber irgendwann, aus Geldgründen, nur noch das Reiten des eigenen Pferdes beinhaltete. Und ich gezwungen war, eine Pause vom Reitunterricht einzulegen, wegen dem Geld.

Die Sportsache

Mittlerweile, muss ich offen zugeben, trauere ich meiner damaligen Aktivität ein wenig nach. Was dazu geführt hat, dass ich mich zum einen im Fitness angemeldet habe, zum anderen vor gut drei Jahren den Reitunterricht wieder aufgenommen habe.

Motiviert hat mich eigentlich, den Reitunterricht wieder anzufangen, dass sich zum einen in den drei Jahren Pause, haufenweise Fehler beim ausreiten eingeschlichen haben. Die ich teilweise nicht bemerkt habe und gesagt hat es mir auch keiner. Ich wollte einfach an mir arbeiten. Wollte das mir jemand auf die Finger schaut und sagt, hey, da und da ist was nicht richtig. Zum anderen wollte ich im Dressursport weiter kommen. Nicht im Sinne von aufs Turnier gehen, sondern im Sinne des Spaßfaktors. Im Sinne von weiter entwickeln, besser werden. Neue Lektionen reiten und lernen. Diese Lektionen perfektionieren. Weil es mir spaß macht. Ohne den ganzen Druck und Stress, als Sieger vom Platz zu gehen.

Zum anderen hat mir auch das ganze soziale gefehlt, was man in einem Verein oder im Stall nach der Reitstunde oft hatte. Das man Freunde getroffen hat, man sich unterhalten hatte und Spaß an einem Hobby hatte. Seit gut drei Jahren, sind wird nämlich dort auch eine ganz tolle Truppe, die nachmittags dann noch gemeinsam Kaffee trinkt und sich unterhält.

Das Fitness und der Schweinehund

Eine ganze Weile habe ich sehr intensiv im Fitnessstudio trainiert. Auch recht ernsthaft. Zwei mal die Woche war ich mindestens zum trainieren dort. Mitunter hatte ich damals auch eine Freundin, mit der ich mich dann dort zum Sport verabredet habe, was natürlich auf gewissen weise eine Motivation ist, wenn man gemeinsam Trainiert. Man kann sich gegenseitig aufbauen und es macht in den Meisten Fällen auch mehr Spaß.

Mit dem Jobwechsel, nach der Ausbildung, schien aber wieder alles anders zu werden. Aufgrund von Schichtarbeit, hatte ich oft nicht mehr die Ambitionen dazu, nachts um 10 noch zu trainieren. Ich hätte zwar gekonnt, aber der gewisse Motivationsschub hat gefehlt.

So zog es sich nun über gut zwei Jahre. Das ich hin und wieder mal trainierte. Aber immer nur zu den Trainerzeiten, weil zu dieser Zeit die Sauna geöffnet ist. Und ich gebe zu, dass ich stark bestechlich bin. Es für mich einfach ein Ansporn war und auch immer noch ist, zu sagen, ich setzte mir das Ziel 1 Stunde effektiv zu trainieren, danach kann ich zur Entspannung in die Sauna.

Allerdings schien mich in diesen zwei Jahren, der werte Herr Schweinehund immer mehr um den Finger zu wickeln. Meine sportliche Aktivität reduzierte sich immer mehr. Mal abgesehen vom Reiten. Aber die Sportliche Betätigung was das Training im Fitness angeht, wurde irgendwann auf null reduziert, da mir die Lust oft einfach fehlte. Ich schlapp war. Unmotiviert. Und ich meistens einfach in die Sauna abgerauscht bin, ohne mich davor bewegt zu haben.

Neuer Aufschwung

Nun habe ich schon wieder die Arbeitsstelle gewechselt. Weil ich nicht mehr im Schichtbetrieb arbeiten wollte. Was das jetzt mit dem Sport zu tun hat, fragt sich wahrscheinlich der ein oder andere. Ich habe nun einfach die Zeit dazu, während der Trainerzeiten ins Studio zu gehen. Was wiederum heißt, dass die Sauna geöffnet ist und ich somit ein Bestechungsmittel für mich selbst habe.

Aber nicht nur die Bestechung Sauna spielt eine Rolle. Es spielt noch der ein oder andere Faktor mit rein. Zum Beispiel, dass ich tagtäglich in meiner Arbeit, mit einer hohen körperlichen, Belastung konfrontiert bin. Die nur bestimmte Muskeln beansprucht beziehungsweise überbeansprucht. Weshalb ich einen Ausgleich zum Alltag benötige. Einen Ausgleich für die Muskeln, sich auch anders bewegen zu können. Aber gleichzeitig auch an Kraft und Kondition zu gewinnen, um längerfristig dieser Belastung standhalten zu können. Ohne langfristig Schäden davon zu tragen. Stärkung des Rückens und so weiter und sofort. Da ich gerne auch im Alter noch was vom Leben hätte und noch ein paar Jahre in meinem Job arbeiten will.

Zum anderen motiviert mich, dass ich durch den Sport im Studio, meine Muskeln entspannt bekomme und somit die Rückenschmerzen, durch verkrampfte Muskeln, zum größten Teil alleine in den Griff bekomme. Zwar nicht immer, aber meistens. Was für mich eine erhöhte Lebensqualität darstellt. Denn Schmerzen sind einfach uncool und es lebt sich leichter ohne sie.

Ein netter Nebeneffekt ist außerdem, dass ich einen Teil meines (wenigen) Hüftgoldes, was ich mir in den letzten 5 Jahren angefuttert habe, verliere. Was vielleicht in ein paar Wochen dazu führt, dass mir meine Hosen wieder besser passen und nicht mehr nur gerade so. Vielleicht passen mir dann manche Hosen auch wieder, in die ich bis jetzt und zum Aktuellen Zeitpunkt nicht zu bekomme oder die mir an den Beinen zu eng sind.

Man mag zwar immer wieder behaupten, dass Sport Mord ist. Meiner Meinung nach ist es das aber nicht. Meiner Meinung nach, hat Sport etwas unheimlich entspannendes. Man kann dabei so wunderbar Stress und Spannung abbauen. Und der Körper wird es einem im Alter wohl irgendwann danken.

 

 

Heilfasten, oder doch eher Kaffefasten?!

Diese Entschlackerei macht mich demnächst noch irre. Eigentlich kann ich das inzwischen nicht mehr Heilfasten nennen. Eigentlich müsste ich eher sagen: Kaffeefasten. Denn irgendwie habe ich es geschlagene zwei Tage durchgehalten, nur zu trinken und den Kaffee weg zu lassen.

Dann war ich nämlich so weit, dass ich mit knurrendem Magen ins Bett ging und auch am nächsten Tag mit knurrendem Magen wieder aufgestanden bin. Hinzu kam meist recht schlechte Laune, was bei mir Hunger leider irgendwie grundsätzlich auslöst. Und dann auch noch so nette Kopfschmerzen. Und Kopfschmerzen kann ich überhaupt nicht abhaben.

Also habe ich beschlossen, das ganze ein wenig umzubauen. Etwas umzumodeln. Die Trinkkur ist nämlich nicht so recht was für mich. Dafür habe ich das Durchhaltevermögen gar nicht. Habe ich so für meinen teil festgestellt.

Entsprechend Esse ich eine Mahlzeit am Tag. Was aber im Grunde aus Gemüse und Obst besteht. Nichts Fettiges. Und nix was irgendwie ungesund ist. Den Restlichen Tag kippe ich mir nach wie vor, ziemlich viel Flüssigkeit rein.

Was das nette an der ganzen Sache ist. Ich habe tatsächlich ein wenig abgenommen. Innerhalb von 1 Woche fast 2 Kg. Obwohl ich eigentlich falsch angefangen habe. Indem ich mir Gemüse und Obst gepüt habe. Was aber langfristig gesehen nicht wirklich satt gemacht hat. Weshalb ich mir eigentlich auch gleich nen Apfel zwischen die Beisserchen schieben kann.

Hat mich aber auch noch was anderes ein wenig abgeschreckt. Hatte ich einer Kollegin davon erzählt, dass ich gerne Heilfasten möchte und schon damit angefangen hatte. Sie meinte daraufhin, wenn ich diese Trinkkur mache, müsste ich auch dran denken, dass ich mit irgend nem Salz (ich weiß den Namen nicht mehr) ans Abführen denken muss. Was mich dazu veranlasste, etwas entsetzt zu werden. Weshalb  ich dann entschied, lieber den ein oder anderen  Apfel zu essen, bevor ich dann unter Verstopfung leide. Was ich auch nicht gerade sehr toll fände.

Heilfasten? Ja und weiter…

Ich habe mir schwer vorgenommen, ich werde jetzt mal ne Woche Heilfasten durchziehen. Zu Entschlackungszwecken. Tee trinken, Wasser rein schütten. Saft trinken.

Eigentlich wäre ich wohl schon weitaus weiter. Hätte ich nicht die Annahme verfolgt: Gemüse durch den Mixer pürieren, käme aufs selbe raus, wie wenn ich entsafte. Wozu einen Entsafter für was weiß ich wie viel kaufen, wenn ich zuhause einen Mixer stehen habe. Allerdings musste ich mich eines besseren belehren lassen.

Mit meiner Mixaktion hatte ich eigentlich immer noch einen Apfel. Nur das der Apfel nun eher Brei war. Und wirklich satt bin ich davon auch nicht so recht geworden. Und naja. Ich habe ja dann immer noch den ganzen Apfel da. Und nicht nur den Saft den ich eigentlich wollte.

Also begab ich mich auf Ebay um da nach diversen Entsaftern zu suchen. Und siehe da. Wenn man ein wenig Zeit hat, findet man dort auch welche, die ganz gut sind (zumindest für den Zweck des Heilfastens) und gar nicht so teuer. Hab ich doch glatt einen für 26 € gefunden der einen recht passablen Eindruck machte. War er auch glatt gestern schon da. Ob wohl ich den erst Donnerstag Nacht bestellt hatte.

Musste das ganze dann doch gleich mal probieren. Und siehe da, es macht einen gewaltigen unterschied, ob ich das Obst jetzt durch den Mixer jage oder durch den Entsafter. Einen gewaltigen. Fruchtfleisch so wie sämtliche Schalen klatscht es weg. Und ich habe tatsächlich nur den Saft. Und keinen Brei. Und das witzige an der ganzen Sache ist, der Saft schmeckt sogar noch recht gut. Sogar fast besser als der aus der Flasche oder aus dem Tetrapack. Dürfte vielleicht an den Konservierungsstoffen liegen.

Warum machst denn jetzt selber Saft?

Naja, um nochmal auf das Saftgedödel zurück zu kommen. Könnte ich es mir im Grunde auch absolut leicht machen und mir einfach ein paar Paletten Saft im Laden kaufen. Muss ich mir dann ja eigentlich nur ins Glas schütten. Und sauber machen muss ich dann eigentlich auch nicht so arg viel.

Allerdings musste ich mir selber auch zu bedenken geben, dass in vielen Säften zusätzlich noch Zucker, Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierugnsgedöns und so weiter enthalten sind oder sein können. Was ich ja eigentlich nicht will. Ich will ja entschlacken und mir nicht noch mehr Krimskrams rein schütten. Ist schon klar, dass in manchen Säften diverse Zusätze drin sind, damit die sich lange halten. Gut aussehen. Schön sind. Besser schmecken. Und was weiß ich noch alles.

Aber das ist doch nicht der Sinn und zweck des ganzen. Also, Saft selber machen. In kauf nehmen dass man das Entsaftungsgerät säubern muss. Aber dafür Saft, aus Saft. Mit lediglich dem Fruchtzucker den die Früchte eh schon haben. Im Normalfall trinke ich den ja gleich. Also dürfte der auch garnicht schlecht werden.

Und das Obst, dass ich kaufe, hält momentan eh nicht sonderlich lange. Da ich recht viel Brauche. Gerade bei Beeren. Da muss ich mir glaube ich noch was überlegen. Weil das auf Lange Sicht doch Teuer wird. Wenn man auf 125 g Blaubeeren fast 3 Euro Zahlt.

Wie hamas denn so mit Gemüsesaft

Gemüsesaft? Kann man machen. Muss man aber nicht. Nach meiner neulichen Erfahrung mit der Gurken Paprika Matsche, kann ich da gerade ganz gut drauf verzichten. Da hats mich doch echt leicht gestellt. Das ich das nicht wieder rückwärts getrunken habe wundert mich so oder so.

Also bleib ich doch lieber beim Obst. Gemüse machen wir dann in der Aufbauphase. Oder wie man das auch immer nennen mag.

Das Internet, dein Freund und Helfer

Was das ganze Heilgefaste angeht, wollte ich eigentlich im Internet mal ein bisschen lesen. Mich schlau machen. Aber das ist ehrlich gesagt gar nicht so leicht. Weil dir irgendwie jeder was anderes erzählt.

Die einen dies, die anderen jenes. Der nächste so oder so. Man. Das ist echt anstrengend, sich da noch schlau werden zu lassen. Zumal man ziemlich häufig über irgendwelche Beiträge stolpert, die einem was verkaufen wollen.

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Nein, nein nein. Ich will das aber nicht. Ich will nur wissen, wie ich es am geschicktesten anstellen kann! Mensch. Und was ich machen sollte. Mensch. Und was der Gedanke des Heilfastens ist. Und was da so passiert. Mensch. Und dann will ich mich nicht für irgendein Diätprogramm anmelden, das gerade ganz Hipp ist. Oder so. Will ich nicht. Mag ich nicht. Brauch ich nicht.

Ich will ausspülen. Den Dreck aus diversen Depots los werden. Allerdings habe ich irgendwo gelesen, dass der Körper bis zu 4 Wochen dafür braucht. Aber 4 Wochen nur trinken? Das überleb ich nicht. Aber Frau sollte vielleicht auch einfach mal weiter lesen, bevor sie dicht macht. Nach der ersten Zeit nur trinken (in meinem Fall 1 Woche), darf man dann schon wieder anfangen zu essen. Aber eben nicht so Fett wie vorher. Also werde ich eine Woche entsaften und dann? Gemüse. Gemüse. Und nochmal Gemüse. Allerdings in verschiedenen Variationen. Irgendwie. Da muss ich mir noch was ausdenken.

Vielleicht sollte ich dann auch mal ganz hip sein. Und einen Foodblog dazu erstellen. Aber ob ich dazu wirklich so die Ambitionen habe? Ich weiß ja nicht so recht. Fräuleins Entschlakungskur Foodblog. Ja genau. Der Absolute Powername.

Wäre ja nicht so, dass es von diesen sogenannten, ganz Hippen, Foodblogs schon so wenige gäbe wie es Sand in der Wüste gibt. Aber ob es einen Entschlakungs-Heilfasten-Foodblog gibt. Hm……ich überlege mal. Allerdings würde der dann, so glaube ich, recht schnell einschlafen. Außer ich würde jeden Tag meine Rezepte dazu abliefern. Nein vielleicht belasse ich es auch einfach dabei, eine neue Kathegorie, hier auf meinem Zuhauseblog zu erstellen. Man wird sehen.

Wies heut so lief

Heute? Wie es heute lief? Ich muss mir gerade ein lachen für meine fehlende Disziplin verkneifen. 3 Tassen Kaffee sind heute schon in meinem Körperkreislauf gelandet. Der Sinn des Heilfastens scheint noch nicht angekommen zu sein. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich schwer frustriert war, dass der Start so schlecht war. Mit meiner Mixerpampeaktion. Weshalb ich mir gestern erst mal noch zwei Muffins und ein recht großes Stück Früchtekuchen inklusive Sahne einverleibt habe.

Naja. Aber jetzt geht’s los! Ganz in echt und wirklich!