Planung für verlängertes WE am Gardasee *Vorfreude*

Eine Reise, das wäre jetzt was. Eine Reise über mehrere Wochen. Einfach mal weg und Orte sehen von denen ich noch nie was gehört oder gesehen habe. Darauf hätte ich jetzt gerade richtig Lust. Allerdings, habe ich keine Ahnung von welchem Geld. Der Spruch, ohne Moos nix los, passt hier wie die Faust aufs Auge. Wirklich.

Aber wo würde ich schon hin wollen? Ich weiß es nicht. Im Moment, möchte ich eigentlich nur an einen Ort. An den Gardasee. Italien, See, warm, gutes Essen, ausruhen. Von nichts und niemanden irgendwas hören oder wissen wollen.

Der eigentliche Plan war, im September nochmal eine Woche Urlaub zu nehmen. So gegen Anfang direkt. Denn August geht nicht, da haben schon zu viele Urlaub. Außerdem hatten hier Eltern so wie Schüler vorrang. Wegen weil Ferienzeit und so weiter. Auch irgendwie verständlich. Aber dann kamen plötzlich im September nochmal einige, die meinten sie wollen Urlaub und mir somit zuvor kamen. Schöner mist. Mal ganz davon abgesehen, dass ab September zusätzlich auch noch 2 Mitarbeiter fehlen, ggf. was aber nicht sicher ist, zwei neue Mitarbeiter kommen und dann auch noch Urlaubssperre ist. So ganz eigentlich. Aber dennoch 4 oder 5 Mitarbeiter über den gesamten September Urlaub haben.

Also, habe ich auf eine Verlängertes Wochenende gebeten im September. Donnerstag Frühdienst, Freitag frei, Wochenende sowieso frei und Montag auch nochmal frei, so wie Dienstag maximal einen Spätdienst. Ich hoffe ja das es klappt. Habe auch extra überprüft ob genau über diesen Zeitraum, nicht auch noch andere auf die Idee kamen, irgendwas einzutragen. Aber eigentlich sollte es so klappen. Hoffe ich zumindest.

Wenn alles klappt, wird es uns wieder nach Bardolino führen. So wie irgendwie jedes Jahr. Oberhalb von Bardolino, etwar 2 Fahrminuten vom Oberen Eingang des Ortes enfernt, haben wir uns bis jetzt sozusagen immer in einem Häuschen in einer Feriensiedlung eingemietet. Wunderschön. Naja was heißt eingemietet. Unserer Familie gehört das Haus. Aber, man muss trotzdem entsprechend Absprachen treffen, damit nicht jeder gleichzeitig dort hin fährt. Als gegenleistung wird aktuell Rasen gehmäht und für Ordnung im Garten gesorgt. Wie es in einiger Zeit weiter geht, wissen wir noch nicht genau.

Also nochmal zurück zum Thema. Wir haben dann, eine etwar 500 km weite Fahrstrecke vor uns. Natürlich über die Mautpflichtigen Strecken, da dies im Grunde die Kürzeste ist. Via Brenner und so eben. Auf der Fahrt nach unten, machen wir dann in Österreich, sobal wir den Fernpass überwunden und auf der Autobahn gelandet sind, eine Pause bei der Raststation Rosenberger. Dort kurz verschnaufen, durchatmen, eine kleinigkeit Essen, einen Kaffee und eine Zigarette. Nach einer etwar 30 Minütigen Pause, geht es dann weiter. 2 Stunden Fahrt hat man demnach schon hinter sich gebracht und noch etwar 2 bis 2 1/2 weitere Fahrstunden vor sich. Aber es ist machbar. Den üblen Teil, den Fernpass, hat man ja dann schon geschafft. Direkt nach dem Fernpass, was dann schon Österreich ist, müssen wir aber meistens Tanken und was ganz wichtig ist, dass Pickerl für die Autobahn in Österreich kaufen.

Die zweite Pause findet dann meist erst in Italien statt, etwar 45 Minuten vor dem Ziel. Diese wird meist kurz gehalten. Maximal 10 bis 15 Minuten. Pippi machen, Kaffee to go holen, zigarette reinziehen, weiter fahren.

Am See angekommen, wir werden diesmal wahrscheinlich am späten Nachmittag ankommen, Hütte auslüften, die paar wenigen Habseeligkeiten ausladen und dann an den See runter. Dort dann ein bisschen herumflanieren und tief durchschnaufen und das zweite Zuhause begrüßen. Durch ein paar Läden in der großen Einkaufsstraße bummeln. Dann Abstecher an die Seestraße, wo man viele Restaurants und Eisdielen findet. Dort in unsere Stammkneipe Miralago abdriftend. Das Miralago ist eine Eisdiele, mit Cafe und Restaurant. Dort kann man nicht nur fantastisch großes Eis, für 1,50 die Kugel versputzen, sondern auch leckere Snacks oder Pizzen verputzen. Auch Frühstücken lässt es sich dort recht gut.

Nach einem ausgiebigen Abendessen, inklusive Cocktails zum abschluss mit Knabberzeug und Seeblick, geht es zurück zum Häuschen und zum schlafen. Am Folgetag, werden wir dann in unserem üblichen Tantemmaladen, in Calmasino, frisches Frühstück kaufen. Frische Semmel und Wurst. Italienische Wurst. Wie ich sie Liebe! Dort werden sogar die Semmel via Gewicht berechnet. Nix mit alle Semmel gleich groß. Nene. Die einen sind größer die anderen kleiner. Je nach Gewicht kann man für 5 Semmel schon mal nur 1,50 bezahlen. Praktisch.

Je nach Wetterlage, so denke ich, werden wir noch einen kurzen Abstecher in den nahegelegenen Supermarkt, ich glaube in Cavaion, fahren. Er nennt sich De Beni. Oder Da Beni? Eigentlich ein überdimensional großer Lidl oder Aldi, mit ausschließlich Italienischen Produkten. Wem dies aber zu heikel ist, der wird auch diverse Aldis oder Lidl in der Gegend finden. So ist es ja nicht, so zum beispiel in Bardolino selbst. Dort ist ein Lidl ansässig, bei dem wir grundsätzlich meinen lieblings Eistee kaufen. Es ist der Pfirsicheistee von SanBenedetto. Der ist so super lecker. Schmeckt richtig fruchtig und ist ziemlich süß. In Deutschland gibt es den leider nicht, weshalb ich ihn regelmäß von Italien mitbringe um meinen Jahresvorrat aufzufüllen.

Ansonsten wird ausgeruht, gegessen, am See gesessen und vielleicht auch mal ins Gardaland in Sirmione gegangen. Das ist ein Freizeitpark, ähnlich Rust. Aber etwas anderst. Wie sollte es auch anderst sein 🙂

Nun ja, so sieht der aktuelle Plan diesbezüglich aus. Einfach mal ein paar Tage weg von allem. Vielleicht habe ich bis dahin auch schon Meldung bekommen, bezüglich meiner Weiterführung in der Arbeit. Man wird sehen. Wäre das so, könnte ich wohl endlich richtig entspannen und einfach mal loslassen. Und es würde mich nicht mehr ständig alles nerven und aufregen. Sowie auf den Kecks gehen.

 

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