60 Millionen Jahre alt, oder etwa doch nicht? Der Giants Causeway in Nordirland

O mein Gott bin ich doof! Ich habe festgestellt, dass ich haufenweise meiner Irlandbilder noch gar nicht gezeigt habe! Das ist doch nicht mein ernst jetzt….

Da wären wir nämlich wieder an dem Punkt, naja eigentlich wäre ich das, dass ich mit etwas anfange und es nicht zu Ende bringe. Super, hast es mal wieder geschafft. Primel. Super.

Deshalb, mache ich eben jetzt mal weiter mit den Bilder. Es folgen, wie immer auf Instagram, nun Bilder vom Giants Causeway. Eine Steinformation im Norden Irlands. Wenn ich mich nicht täusche, sollte es auch eigentlich zu Nordirland gehören. Haha, was für ein Wortspiel. Ironie lässt grüßen, bitte einmal ganz feste Beifall klatschen *schmunzel*

Bevor ich euch aber die Bilder zeige, die kurze Geschichte oder der Mythos zum Giants Causeway, weshalb er da angeblich ist.

Die Geschichte zum Giants Causeway oder die Brücke des Riesen oder so ähnlich

Von den Iren gerne als das achte Weltwunder bezeichnet. Entstanden durch einen Vulkanausbruch vor 60 Millionen Jahren, oder doch das Bauwerk eines Riesen?

Viele sechseckige Säulen, teilweise aber auch mit fünf, sieben oder acht Ecken,ragen aus dem Boden heraus. Sie strecken sich bis zu 12 Meter Richtung, inzwischen rot getränkten Himmel. Teilweise vom Meer und von den vielen Besuchern, die hier her strömen abgeschliffen. Geschmeidig mündet die einer Brücke ähnelnde Steinformation im Meer, das friedlich vor sich hin zu rauschen scheint. Der Giants Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer, wovon er wieder – der alten Legende von Fionn mac Cumhaill zufolge – an der schottischen Küste als Fingal’s Cave auftaucht

Die Sonne geht dem Sonnenuntergang entgegen, das Besucherzentrum, dass Führungen anbietet, hat bereits geschlossen. Um eine Führung zu machen, sind wir auch gar nicht hier. Eigentlich wollen wir den Sonnenuntergang Fotografieren und dass lässt sich besser machen, wenn nicht mehr so viele Touristen vor Ort sind. Es ist kaum noch etwas los. Wir suchen uns einen guten Platz, nachdem wir uns intensive die Säulen angesehen hatten. Etwas mystisch scheint es zu wirken. Nicht bedrohlich oder ähnliches. Aber etwas mystisches. Welche Geschichte wohl dahinter steckt? Anscheinend gibt es wohl zwei Geschichten die sich um den Causeway ranken.

In der ersten Geschichte dreht es sich um den Riesen Fionn mac Cumhaill.

Einer irischen Legende nach wurde der Damm vom Riesen Fionn mac Cumhaill, auch Finn oder Find Mac Umaill oder MacCool, gebaut. Man sagt, dass Fionn eines Tages von seinem schottischen Widersacher Benandonner so stark beleidigt wurde, dass er sich dazu entschloss, diesen Damm zu bauen, um Benandonner in einem Duell zu besiegen. Er riss riesige Felsen aus den Klippen der Küste heraus und stemmte sie in das Meer, um einen sicheren Weg nach Schottland zu bauen. Als er mit dem Bau fertig war, forderte er Benandonner zum Kampf heraus. Um seinen Ruf nicht zu verlieren, blieb diesem nichts anderes übrig, als die Herausforderung anzunehmen, und so machte er sich auf den Weg nach Irland. Fionn, den die Arbeiten an dem Damm ermüdet und erschöpft hatten, suchte derweil nach einem Ausweg, wie er sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem schottischen Riesen erholen könnte. Er verkleidete sich daraufhin als Baby und wartete mit seiner Frau auf die Ankunft Benandonners. Als dieser erschien, beteuerte Fionns Frau ihm, dass er gerade nicht da sei. Gleichzeitig lud sie ihn auf einen Tee ein und versprach, Fionn werde bald zurückkommen. Als Benandonner beim Warten das angebliche Baby sah, erblasste er bei der Vorstellung, dass bei der Größe des Kindes der Vater gar gigantische Ausmaße haben müsse. Die Furcht packte ihn und er rannte über den Damm zurück nach Schottland und zerstörte ihn dabei hinter sich

Die Wissenschaft erklärt so:

Der Giants Causeway ist während der Abkühlungsphase nach einem Vulkanausbruch entstanden. Also ein 60 Millionen Jahre altes überbleibsel aus ausgekühlter Lava, die nach einem Vulkanausbruch austrat. Über 40.000 Basaltsäulen die miteinander verbunden sind. Kein wunder also, dass der Causeway seit 1986  zum Unesco Weltkurlturerbe gehört. Der Causeway zeigt uns einen Teil der Vergangenheit unserer Erde.

Wo liegt der Causeway überhaupt?

In Nordirland natürlich. Wer hätte es Gedacht J. Ein bisschen Spaß muss sein 😉

Der Giant’s Causeway (englisch für ‚Damm des Riesen‘, irisch Clochán an Aifir oder Clochán na bhFómharach) ist an der nördlichen Küste des Countys Antrim in Nordirland zu finden. Östlich der kleinen Stadt Bushmills ca. 80 km von Belfast entfernt.

Schaut euch nun, meine besten Bilder des Sonnenuntergangs an. 

Zu finden hier und hier

 

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Derrybeg, Nordirland, Schiffswrak, Bilder

Ich habe noch festgestellt, das ich ja noch ein paar Bilder hätte die ich euch eigentlich zeigen wollte. Von meinem Irlandurlaub waren die noch. An unserem letzten Tag, haben wir noch ein Schiffswrak aufgesucht, und von diesem Wrak möchte ich euch ein paar Bilder zeigen, die ich dort gemacht habe und welche ich für gut befunden habe. Dieses Wrak ist übrigens für Fotobegeisterte ein sehr gutes Motiv 🙂 nur so am Rande.

Das Wrak befindet sich in derrybeg, ich glaube ich habe über die Geschichte des Wraks schon mal kurz erzählt. Dies gehörte einem Mann, welcher ein Alki war. Er traf sich immer wieder mit einer Frau, diese ihn auch heiraten wollte, allerdings nur unter der Bedingung das er aufhört zu trinken. Irgendwann schenkte sie ihm ein Schiff, damit er damit auf See fahren kann und vom Alkohol weg kommt. Einst steuerte er jedoch, im Rausch, dass Schiff auf eine Sandbank, was nun gut über 40 Jahre her ist. Und heute kann man es Fotografieren. Die Kinder des Dorfes spielen dort übrigens Fluch der Karibik oder Piraten 🙂

 

zu finden natürlich auf instagram

Schiff in anderer Perspektive

und noch ein Schiffswrak 🙂

Ein bisi Strand:-)

Ein Teil des Dorfes derrybeg vom Meer das Ebbe hatte ^^

Zurück am Weißwurstäquator

Hallöchen meine aller tollsten Stammleser! Und natürlich auch ein herzliches Hallo an die Neuleser, oder diejenigen die sich das erste Mal auf meine Seite verlaufen haben.

 

Wie man sieht, bin ich recht gut wieder am Weißwurstäquator angekommenJ. Der Flug war relativ okay. War halt ein Flug eben. Wir hatten keine Turbulenzen und so. Abgesehen davon das sie, schon wieder, nur Englisch geredet haben. Aber was erwartet man auch von einer Irischen Airline. Was Essen und Trinken anging, hatte ich schon vorgesorgt, am Flughafen. Wurde ich doch schon wieder ignoriert. Aus welchem Grund auch immer. Derweil hatte ich diesmal keine Löcherhose an. Aber egal. Ich hatte ja was. Das einzige, was mich schier zur Weißglut getrieben hat, war die Tatsache, dass es am gesamten Flughafen in Dublin, kein einziges Raucherkabuff nach den Kontrollen gibt. Da wirste schier Irre. Bist du einmal durch die Sicherheitskontrolle durch, hast du als Raucher vergeigt. Dann musst warten, bis der Flieger gelandet ist. Blöd wenn man eine Wartezeit von gut 2 Stunden überbrücken muss, und das Bedürfnis nach einer Zigarette hat.

 

Am Flughafen in Dublin, hatte ich dann vor der Kontrolle das erste Problem, dass noch vor dem nicht vorhandenen Raucherkabuff auftrat. Da wir online schon eingecheckt hatten für den Flug, mussten wir eigentlich nur noch, an einem Automatischen Gepäckschalter unser Gepäck aufgeben. Heißt, Koffer auf ne Waage Stellen, Bordkarte unter den Skanner halten, Klebebendel an den Koffer babben und Koffer aufs Laufband ins Ungewisse. Nun ja, nach Gefühlt 100 Versuchen habe ich es dann aufgegeben. Erzählte mir der Automat erst mal, dass mein Koffer 21 kg hätte. Also 1 Kg zu viel. Sach mal, geht’s noch! Zuhause hatte das Ding gerade mal 13 Kg. Also irgend ne Waage scheint hier Märchen zu erzählen. So irgendwie. Also erst mal Koffer ausräumen und gut 1 Kg Gepäck ins Handgepäck umbauen. Wegen 1 Kg zahl ich doch nicht 10 € extra. Nene. Soweit kommt es noch. Nun ja, dann gings eben weiter. Das ich dann beim Einscannen war. Aber mir der Automat immer wieder erzählte, dass was nicht stimmt und er mein Gepäck nicht aufnehmen kann. Blöde Technick hier hey! Und dann steht nicht mal n Flughafenpersonal da, dass einem helfen könnte, wenns nicht geht.

 

Daraufhin, gingen wir dann doch an den Schalter und durften der Dame erst mal erklären, dass wir es mehrfach am Automaten versucht hatten, es aber auf Teufel komm raus nicht funktioniert hat. Sie sah uns dezent wütend an. Ja, was können wir denn bitte dafür, dass dieses Teil nicht funktioniert und die Koffer nicht annimmt. Für was wird sie denn dann bitte bezahlt? Mit sicherheit nicht fürs rumsitzen, kaffeetrinken und Löcher in die Luft starren, oder? Naja, die Koffer waren dann auf jeden Fall durch. Und auf dem Weg zum Flieger. Zwischenzeitlich bekam ich noch meinen Persönlichen Kollor, denn ich dachte ich hätte in all dem Trubel meine Zigaretten verloren, die mir aus der Jacke gerutscht sind. Super, hab ichs wieder geschafft. Waren ja nur noch 4 Stück drin. Nach den Kontrollen, wollte ich mir dann in einem Laden noch welche Kaufen. Aber nur welche mit 10 drin. Ich wackelte also in dem Geschäft an einen besetzten Schalter. Man muss dazu sagen, dort musste man selbst seine Sachen unter so Scanner halten und dann am Automaten zahlen.

 

Gut und schön, dennoch brauch ich jetzt noch Fluppen. Ging also an den „Schalter“ und war schon etwas skeptisch. Vor mir, stand eine gelangweilt Kaugummi kauende Angestellte. Im ersten Moment dachte ich mir, wenn sie weiter so ausgiebig rum kaut, renkt sie sich vielleicht den Kiefer aus. Diese Dame, sprach mich dann dezent genervt und pissig an, dass ich hier nicht zahlen könne. E Moment mal, dass wollte ich ja auch garnicht, aber ich muss was fragen. Und iwer muss mir ja die Fluppen ausm Schrank geben, ich glaube nämlich nicht, dass da Selbstbedienung ist. Ich setzte also nach kurzem zögern an, oder wollte es, da sagte sie schon wieder, diesmal etwas schärfer, ich könne hier nicht zahlen. Dürft ich mal bitte jetzt was sagen. Ich also, ja ich bräuchte allerdings Zigaretten und das es da ja wohl keine SB gäbe so wie es aussieht oder ob ich das falsch sehe. Darauf kam nur ein sehr angepisstes, welche ich denn gerne hätte. Ja sorry, dass ich vorhin was gesagt hab. Naja auf jeden Fall, fragte ich nach einer Marke mit 10 drin. Ein überhebliches „Wir verkaufen nur Schachteln mit 20 drin.“ Mhm…okay…du mich auch. Ich bedankte mich und meinte ich wolle nur welche mit 10, daher hat es sich erledigt. Konnten mich mal hier.

 

Später fand ich dann aber doch meine Zigaretten, die im Handgepäck untergegangen waren. Und da viel mir dann auf, dass es in Dublin kein Raucherkabuff gab. Super….gut 4 oder sogar 5 Stunden keine Zigarette. Prima, hammers wieder geschafft. Also ausharren und warten.

 

Im Flieger selbst, hatte ich einen Platz, neben einer ganz lieben Frau, in der Mitte noch ein Sitz frei, wo man Sachen ablegen konnte. Vor mir, saß allerdings ein etwar zwei oder dreijähriger Junge, der vor und während dem Start das ganze Flugzeug zusammenschrie. Was mich irgendwie leicht genervt hat, trotz stöpsel in den Ohren. Aber während dem Flug war ruhe. Schlafen konnte ich nicht. Ich versuchte zu lesen, konnte es aber auch nicht wirklich. Irgendwann, waren auch zwei Stunden vorbei und wir gelandet. Man war ich froh wieder zuhause zu sein. Draußen erst mal ne Runde rauchen.

 

Jaja. Zuhause angekommen, musste ich erst mal chillen. Den Koffer packte ich auch erst heute so wirklich aus. Abgesehen von den Klamotten, die ich gestern Abend schon angefangen habe zu waschen. Zwei Maschinen die durchgelaufen sind.

 

Gestern hatte ich dann noch nen andern Anfall. Ich habe mir nochmal zwei Ohrringe machen lassen. Einen weißen und einen in regenbogenfarben. Voll gut. Aber es hat so verdammt weh getan. Letzte Nacht habe ich demnach etwas schlecht geschlafen, denn immer wenn ich mich auf mein rechtes Ohr gelegt hatte, wachte ich auf. Heute geht’s dann wieder zur Arbeit. Spätdienst. J

Ein letztes guten morgen aus irland

Hallöchen ihr!

Heute am Tag des heimfluges, ist das Wetter bestellt schlecht. Es regnet! Und es ist kalt -_- so a wing. Morgentliches aufstehen und unter die Dusche hüpfen. Dieser Wasserdruck…ich erwürge ihn…Wobei…Das bringt heute auch nichts mehr denn Zuhause iser ja wieder lieb.

Dieser Wasserdruck ja…In Gerron View war er auch schon so dämlich…liegt das vielleicht am Wasserspiegel und so vom Meer? Ich glaube nicht, denn in Derry und Letterkenny war er ja richtig gut. Da kam anständig Wasser raus. Und es war nicht nur so ladida warm. Hier steht man darunter und die eine körperhälfte wird bewässert die andere friert sich nen Wolf. Und im Bad friert man dann sowieso und das kann ich nicht ab. Ich dusche doch nicht heiß damit ich danach frieren muss…Wahnsinn. 

Heute abend. Wenn ich zu Hause bin. Dann gibt’s erst mal Spagetti Gorgonzola. Und Salat. Und morgen muss ich ganz viel Obst essen. Und und und Brot. Richtiges Brot. Und ich gehe in die Badewanne. Und morgen….Da muss ich pferdi knuddeln und Bub. Ganz fest.

Mal davon abgesehen dass ich in aller herrgotts früh raus muss, damit mich mein Freund zum Autohaus fahren kann vorm Arbeiten. Mein Auto kam gestern nämlich aus der Lackiererei. Hat mir doch so ne Urschel angefahren und ich hab ne neue Tür gebraucht.

Bis denn nä 🙂

Der letzte Tag vor dem Heimflug

Hallöchen ihr da draußen!

Schön zu sehen, dass ihr immer noch so fleißig meine Berichte lest. Auch wenn ich mir vorkomme wie ein absolut plumper Sack, der vor sich hin schreibt und irgendwie. Naja wie soll ich sagen, es klingt nicht besonderst professionell. Aber jedem das seine. Nich wahr.

Gott, was erzähl ich denn jetzt von heute? Ja, heute ist der letzte Tag hier. Der auch schon wieder so ziemlich vorbei ist. Ja eigentlich ist er schon rum ums Eck. Der Wahnsinn, wie schnell die Zeit im Urlaub doch vergehen kann. Wobei ich sagen muss, dass ich jetzt fix und fertig bin und mich auf zu Hause freue.

Warum ich mich auf zu Hause freue?

Endlich wieder anständiges Brot (immer nur Weißbrot und Toast ist wirklich nicht meine Welt)

Endlich wieder ungechlortes Wasser aus der Leitung

Endlich wieder dauerhaft einen gescheiten Wasserstrahl aus der Dusche

Eindlich wieder eine Badewanne.

Wieder bei meinen Tieren sein

Was heute so los war

Wir hatten natürlich wieder wundergutes Wetter. Für Irland nicht gerade üblich, so wie man das eigentlich kennt. Zuerst waren wir heute in nem Nationalpark und zwar im Glenveagh Nationalpark. Der von unserem Hostel aus nur 30 Minuten entfernt war. Dort gibt es so wunderschöne Pflanzen! Ein richtig toller Garten, in dem man einfach eine Weile herumlaufen kann. Bunt, viele Düfte und…hach ja.

Dort gibt es dann auch noch ein Castle. Dort wollten wir eigentlich auch rein. Es hätte 5 € gekostet und man hätte eine Führung bekommen. Allerdings hätte man keine Fotos machen dürfen und wir hätten auch über 1 1/2 Stunden auf eine Führung warten müssen. Worauf wir dann eigentlich keinen Bock hatten. Nicht wirklich zumindest. Deshalb sind wir einfach durch die Gärten spaziert. Was auch schön war und haben ein paar Bilder gemacht. Joa.

Vor dem Castle befindet sich ein großer Parkplatz auf dem man kostenfrei parken kann. Dann kann man sich überlegen, ob man mit einem Shuttelbus, der etwar alle 10 Minuten fährt, fährt oder läuft. Allerdings benötigt man für die Strecke etwar 1 Stunde, da man 4 km bis zum Castle laufen muss. Eine Einzelfahrt mit dem Bus, kostet 1,50. Hin sind wir gelaufen, zurück haben wir dann den Bus genommen. Auf dem Rückweg vom Catle und Park, haben wir dann noch irgendwo in der Pampa halt gemacht und haben noch nen Bach fotofiert.

Ich hab dann meine Mitreisende dezent veräppelt, da sie schon wieder schier am austicken war, wegen der Lokation und Bilder machen usw. Ich meinte in übertrieben trockenen Tonfall, dass hier doch nur n Bach ist. Und nur Himmel mit ein paar Wolken und n paar Berge. Alles stink normal und so. Naja. War auch wirklich so. Hehe.

Am Schiffswrak

Wir waren dann noch bei einem Schiffswrak, dass von unserem Hostel auch nicht wirklich weit weg ist. Zu Fuß etwar 10 Minuten. Dieses Schiff liegt auf einer Sandbank. Dort hopsten wir herum und machten Bilder. Wieder mal ^^. Irgendwann setzt ich mich in den Sand und sonnte mich ein wenig an den Dünen.

Die Geschichte zum Schiffswrak

Die Nette Dame, der die Unterkunft hier gehört, erzählte uns eine Geschichte. Die zu dem Schiff gehört, dass dort auf der Sandbank liegt, wenn Ebbe ist. Wie es dort hin kam.

Es lebte hier einst ein Mann, dieser traf sich immer wieder mit einer Frau und war mit ihr auch irgendwann zusammen. Der Mann jedoch, trank sehr viel Alkohol. Die Frau liebte den Mann und wollte ihn auch heiraten, allerdings nur unter der Bedingung, dass er mit dem „Saufen“ aufhören würde. Sie wollte ihm helfen, sein Problem zu überwinden und Lieh ihm 10.000 Kröten damit er sich ein Boot kaufen könne und auf andere Gedanken käme. In einem seiner Räusche, fuhr der dann das Boot auf Grund und ließ es liegen. Deshalb leigt das Schiff dort noch.

Das Schiff ist eigentlich zum Teil schon recht marode und zusammengefallen und es ist eigentlich schon ein bisschen gefährlich. Dennoch ist es ein wunderbarer Spielplatz für Kinder und sie spielen dort gerne Piraten oder Fluch der Karibik nach 🙂

Am Abend im Hostel

Gegen sieben beschlossen wir dann, dass wir zurück gehen würden zum Parkplatz. Man kann am Strand dann nämlich an der Seite auf einem Parkplatz halten. Apropos, beim Schiff wurden wir von zwei Hunden Besucht, die mit uns gespielt hatten und total zutraulich waren. So süß! Und irgendwie fuhren da immer wieder Leute mit dem Auto mitten am Strand. Komische Menschen haha. Gut, wir gingen dann ins Hostel zurück und holten uns in der Nähe noch was zu essen. Zuvor hatten wir uns noch ein bisschen ausgeruht. Ich holte mir ne Pizza und dann gings nochmal an den Strand und ruhten uns aus und aßen unser Essen.

Nun sitzen wir im Hostle. Ich habe meinen Koffer schon wieder zusammen gepackt. Irgendwie alles recht gut rein bekommen. Finde ich. Wahnsinn. Allerdings glaube ich immer noch, dass mich die Wage in München angelogen hat. Morgen gehts dann nach Dublin an den Flughafen und wir werden 3 Stunden 40 dort hin fahren. Dann müssen wir das Auto noch abgeben am Flughafen und ja. Dann sollte ich noch ein paar Mitbringsel besorgen. So irgendwie.

Nun ja. Macht es gut. Wir schreiben 🙂 oder lesen. Hehe.

 

Gedanken vom Flughafen München nach Dublin

Was meinte er da eben? Der Pilot? Es ging auf alle fälle ums Essen und trinken. Den Rest hab ich nicht kapiert. Kann das auch auf deutsch? Ah Moment da kommt was. Aha…Essen im kathalog….warte…SAGT MAL WOLLT IHR MICH EIGENTLICH…ne das gibt’s doch nicht. Also…ne…Hallo..geht’s noch? Ihr wisst schon das mich der Flug 200 Kröten gekostet hat? Und dann bekomm ich nicht mal was zu trinken und ein Vakuum Sandwich….Also jetzt aber…ich will aber trotzdem Kaffee haben…Wobei Kaba wäre auch nett…Hallo..E..halloooo…Ja bediene die vor mir, gugg mich an und rennt davon oder! Ja du mich auch…doofe Kuh…Jetzt will ich auch keinen Kaba mehr….

Das war mein Gedankengang im Flieger kurz nach dem Start….Meine neue Einstellung….Wir fliegen Lufthansa. Allerdings….Moment die haben Dublin net angeflogen….Zumindest nicht von dem Reisebüro aus so wie wir das wollten.  Nach London habe ich genau so viel bezahlt. Bei Lufthansa. Und die waren viel freundlicher. Und ich habe was zu trinken bekommen. Und ein Vakuum Sandwich…herrgott kann dieses Kind mal die klappe halten…brüllt da das halbe Flugzeug zusammen. Da kann ja kein Mensch mehr denken. Sorry….A bissel gestresst…Nachdem sich nun beide flugbegleiterinnen verpisst haben 7nd ich noch immer nix habe…Ausser Durst.  Danke sehr Airlingus wir haben uns gesprochen ja….hmm…Ihr könnt mich mal!

So plötzlich waren dann beide weg. Und kamen kurz drauf zum Müll einsammeln. Gut…super….bekomme ich schon nix weil ich Löcher in der Hose habe? Oder Piercings?  Super…Die Kaffeefahrt geht weiter. Nein ich will kein Parfüm haben. Hätte ich mir bloß am Flughafen noch n Wasser geholt….o goooott….

Kurzes Fazit. RAYENAIR = für die Katze Airlingus = vielleicht nicht ganz für die Katze aber im Vergleich preislich überzogen, dafür dass man im Preis nicht mal was zu trinken bekommt. Und im Vorfeld vielleicht noch n Wasser kaufen 😉

So….ich würde gerne rauchen. Allerdings dauert das noch etwar 1:30 h. Primel. Na dann gute Nacht. 

Auf dem Weg nach Letterkenny und das Ballyrain Guesthous Tag 7

Hallo Ihr alle zusammen!

Danke erst mal, dass Ihr alle immer noch so fleißig meinen Blog lest! Auch wenn ich zur Zeit nicht so viel in anderen Blogs unterwegs bin zum lesen. Ich entschuldige mich dafür vielmals. Also dafür, dass ich zur Zeit nicht so oft auf anderen Blogs lese usw. Ich bin einfach gerade so viel unterwegs, dass man zu nix mehr kommt.

Ich stelle heute fest, dass die Iren wohl wirklich gerne herumschreien. Ich weiß auch nicht warum. Irgendwie wollen die sich immer sehr mitteilen. Wobei man sagen muss, dass die Iren an und für sich, wirklich sehr aufmerksam, zuvorkommend, hilfsbereit und freundlich sind. Außerdem scheinen sie immer gut drauf zu sein. Hier auf der Insel ist die Welt halt noch in ordnung. So scheint es zumindest. Niemand ist so überhecktisch, wie man es von zu Hause vielleicht kennt. Würde man nicht glauben. Ist aber so.

Ich sehe es schon wieder kommen, mein nächster Bericht wird schon wieder ewig lange. Aber so ist das nun mal, wenn man im Urlaub ist. Man schreibt eben etwas mehr, da man viel zu berichten hat. Oder? Ja klar so ist das!

Unterwegs zum Leuchtturm

Unterwegs haben wir dann den Atlantic Way genommen. Immer schön der Straße am Meer, richtung Süden gefolgt. Wir wollten zu so einigen Sachen, die wir anschauen wollten. Zu erst zu einem Leuchtturm, an einem Sandstrand. Es tut mir so furchterbar leid, dass ich euch nicht mal den Namen nennen kann. Ich habe ihn nämlich schon wieder, zum hundertfünzigsten mal vergessen. Gott bin ich ein schlechter Blogschreiber. Oder Berichterstatter, was das angeht. Wir waren auf jeden Fall auf dem Weg nach Letterkenny. Denn in Letterkenny hatten wir ja unsere neue Unterkunft gebucht.

Gesehen haben wir dann schon irgendwie viel, aber alles haben wir nicht geschafft, was wir schaffen wollten. So irgendwie. Zuerst waren wir auf dem Weg zu einem Leuchtturm. Zwischendurch, bevor wir bei dem Leuchtturm waren, hatten wir auf der Strecke halt bei einem Spar. Und soll ich was sagen, kurz zuvor hatten wir die Grenze überschritten, nach Irland. Wuza! Wir können also wieder mit Euronen bezahlen. Genial. Dort haben wir uns wieder mal mit Essen für den Tag eingedeckt. Das ist oft wirklich das beste, kann ich euch Sagen, sich irgendwo im Supermarkt mit Essen und Trinken einzudecken. Denn in Irland, ist es durchaus anderst als bei uns. Findet man bei uns, gefühlt alle Hundert Meter eine Radlertanke, fährt man hierfür erst mal gut 50 Minuten bis man irgendwo in der Pampa mal was findet. Wenn man Glück hat, findet man bereits nach 20 Minuten einen Ort, in dem es ein Restaurant gibt.

Würde man jedoch ständig nach einer Essgelegenheit suchen, käme man zu nichts anderem mehr und dafür, fliegt man ja nicht zu einem Urlaub, in dem man was anguggen will. Auf jeden fall haben wir uns gut eingedeckt. Wobei ich abends schon ziemlich Hunger hatte. Aber dazu später.

Auf dem Weg von Londonderry, nach Letterkenny, wollten wir zuerst zum Leuchtturm. Auf dem Weg, kamen wir an einer Ruine vorbei. Sehr geil. Im ersten Moment habe ich garnicht kapiert, warum meine Mitreisende nun auf einen Parkplatz fährt, am Rand von einem kleinen Wohngebiet. Sie sagte irgendwie was, von wegen, das wäre wohl unser Parkplatz und ich verstand nicht warum. Ich meinte nur, dann könne ich ja schnell irgendwo hinterm Busch pinkeln gehen. Das mit dem Pieseln ist nämlich auch so eine Sache. Biste mal in der Pampa, dann biste da und entweder trinkt man den ganzen Tag nichts, was dann aber zu Kopfweh führt, oder man verkneift es sich den ganzen Tag, was wiederum zu einer nassen und Stinkenden Hose führen kann, oder man setzt sich in der Pampa irgendwo hinter den Busch und lässt laufen.

Auf jeden Fall, kapierte ich es erst mal nicht, dass meine Mitreisende eine, eigentlich ziemlich auffällige Ruine entdeckt hatte. Ich sah sie vor lauter grün nicht. Denn die Ruine war teilweise ziemlich zugewachsen. Eigentlich wollte ich ja gleich heute weitere Bilder hoch ziehen, allerdings habe ich meine Speicherkarte samt Kamera im Auto liegen lassen, weshalb ich nur die Bilder von gestern hochgeladen habe und sie zum Teil bei Instagram rein gedödelt habe. Oder noch werde. Allerdings werde ich wieder nur eine kleine Auswahl wieder hochladen. Damit ihr schon mal einen Vorgeschmack habt. Die anderen Bilder werde ich nach und nach hoch laden, da ich die Besten zu Hause noch raussuchen werde.

Dennoch sah ich die Ruine vor lauter zugewachsen nicht. Ich musste lachen. Ich bin ja eigentlich jemand der total von Ruinen angezogen wird. Weshalb ich mich über dieses eigentlich, ziemlich große Objekt sehr freute. Die Ruine war wirklich riesig und könnte evtl. eine Burg von Wikingern gewesen sein. Teils war sie noch total gut erhalten. Zum Teil die Türme oder Torbögen. Ein größerer Raum, war auch noch recht gut erhalten und man konnte sich sehr gut vorstellen, wie groß die mal gewesen sein muss. Sehr spannend.

Als nächtes war dann der Leuchtturm dran. Das Wetter hat mitgespielt und zwar schönes Wetter inklusieve ein paar Wolken. Das Meer etwas Wellig, aber nicht zu sehr. Außerdem war es ein wunderschöner Sandstrand, von dem wir den Leuchtturm geknippst hatten. Direkt hin konnte man dort nämlich nicht hin. Aber ich mag ja sowieso Meer und Strand und Sand. Und ein paar Steine waren auch dort. Steine war eigentlich untertrieben. Es waren eher Felsen um ehrlich zu sein.

Weiter auf dem Weg, machten wir halt an einer Steinformation, die im Meer lag. Eine Stein und Felsformation. Wahnsinn, da kamen so geile Bilder dabei raus. Abartig genial. Dort war außerdem eine kleine Höle, von der man sagt, dass dort wohl man einer gelebt haben soll. Diesen hielt man für heillig und man machte sozusagen eine Pilgerstätte draus. Das sah man auch. Es lagen Münzen, Blumen und auch beschriftete Steine dort. Sehr interessant, zumal es sich, zu meiner Enttäuschung, nur um eine Minimale Aushölung im Fels handelte, was eher einem Vordach nahe kam. Ich hatte mir unter Höle eigentlich was anderes vorgestellt. Gut. Kann man aber so stehen lassen. Ich muss allerdigns sagen, die Iren scheinen alle miteinander sehr gläubig zu sein. Zumindest scheint es so den Eindruck zu machen. Finde ich sehr faszinierend.

So, bei der Felsformation verweilten wir etwar 2 Stunden bis wir weiter fuhren. Man benötigt eigentlich schon ein bisschen Zeit wenn man verschiedene Fotos versucht zu fabrizieren, die auch noch gut aussehen. Von dort aus gings dann weiter, zu einem Castle mitten in der Pampa, dass man sich auch ansehen konnte. Gelegen auf einem Fels, hinter ein paar Höfen, die man passiert wenn man zur Ruine möchte. Danach ging es dann zum Hostel oder eher Gäste Haus. Alter schwede, ich bin schier ausgetickt. Dieses Gästehaus ist der pure Wahsinn! Genial

Ballyraine Guesthous

Ja so heißt das nächste Gästehaus, Bilder könnt ihr shcon auf Instagram anguggen. Mhm. Wunderschönes Häußchen im typischen Steil am Rand von Letterkenny. Es kostet etwar 47 € und wir haben Frühstück mit dabei. Ich bin ja gespannt, wie das Frühstück ist, sollte jedoch schon was bei rum kommen. Bei dem Preis. Ich werde berichten. Auf jeden Fall, war die Empfangsfrau sehr freundlich, wie alle hier in Irland irgendwie. Total super. Sie erklärte uns alles und Zeigte uns auch Restaurants usw. Wirklich zu Empfehlen

In Londonderry

Nachdem ich so einen Hunger schon und keine Lust auf Fünfminutenterine hatte, beschloss ich in die Stadt zu gehen. Allerdings musst ich dies alleine tun, da meine Mitreisende J. noch Sonnenuntergang knippsen wollte. Sie fuhr mich jedoch noch bis ins Zentrum. Wirklich süß die Einkaufsstraße. Essen ging ich dann im Yellow Pepper. Süß das Restaurant, allerdings nicht ganz günstig. Und es ist sehr beliebt bei den Einheimischen. Man ging es da zu! Ich musste dort dann knapp 10 bis 15 Minute auf einen Tisch warten, der für eine Person angemessen war. Dennoch wurde ich zuvorkommend behandelt.

Als ich dann einen Tisch hatte, bestellte ich mein Essen. Zum einen die Tagessuppe, bei der ich dann nicht so wirklich wusste, was es für eine war. Entweder war es Esskastanie oder Pilz, aber sau lecker! Und total Cremig. Wow. Dazu gab es ein selbst gemachtes Brot , dass mich etwas an Zopf oder so erinnerte.

Das Essen im Yellow Pepper

Als Hauptgang hatte ich einen Linsen, Süßkartoffel Curry mit Reis. Das hat ganzschön gestopft und ich war papp satt. Das hält voll an e. Wuza. NAtürlich gab es noch Cider dazu. Medium Cider. Ich hab es erst nicht kapiert und dachte es handelt sich um die Größe. Dann glaubte ich zu meinen es sei der Name, letzten endes verstand ich dann, dass es eigentlich der Orginale Apfelwein, der der Cider eigentlich ist, war. Aber er schmeckte trotzdem. Etwas sauer, aber auch süß. MMMMMHHHHH. Vor dem Essen bekam, ich noch Wasser auf den Tisch gepackt. Allerdings verzog es mir ziemlich das Gesicht. Das Wasser war gechlortes Leitungswasser. Igitt! Pufi bä. Da weiß ich wieder, was wir an unserem Wasser zu Hause haben. Nix Chlor und so.

Insgesamt hat mich das Essen 20 € gekostet, was ich schon irgendwie OK fand, für in der Stadt. Jo. Ich redete mir dann ein ich würde zum Gästehaus zurück laufen. Hatte ich den Hinweg recht kurz im Kopf. Naja….kurz ist was anderes. Mein Weg führte mich durch die Fußgängerzone, am Einkaufszentrum vorbei durchs Gewerbegebiet. Geschlagene 40 Minuten hat es gebraucht, bis ich zurück war. Auf dem Weg, stellte ich fest, dass ich meine Papes vergessen hatte zum Ziegaretten drehen. Ich drehe nämlich im Moment. Ist günstiger.

Eine Verfolgungsjagt?

Ich sah noch einen kleinen Laden, aus dem Musik kam. Dort wollte ich rein. Nicht nur der Papse wegen, sondern auch, weil zuvor zwei junge Iren, etwas betrunken waren und flotten Fußes mir hinterher liefen. Sie kamen, kaum das ich 5 Minuten aus dem Restaurant war, aus einer Bar und begannen mit zwei anderen Iren herumzuschreien. Wie zwei Gangs die sich beschimpfen. Mir war richtig mulmig zumute, da die einen beiden, so flott hinter mir waren. Aber sie verschwanden in einer anderen Bar. Vor mir lief jedoch ein komischer Kautz, der relativ langsam lief und ständig zu mir schaute. Ich verschwand also in den Laden. Der eine Typ war immer noch da, als ich herhaus kam, weshalb ich die Straßenseite wechselte um ihn im Blick zu haben. Aber irgendwann war auch er verschwunden. Man hatte ich schiss. Ich hielt mich jedoch auf dem Weg zurück zum Guesthous hauptsächlich an belebten Straßen auf. Was mich etwas beruhigte. Abgesehen von dem Gewerbegebiet, wobei dort die Straße gut befahren war.

Trotzdem ist gerade die Einkaufsstraße in Letterkenny total süß. Wirklich. Kleine alte Häuser. Ganz anders als zu Hause, wo sie die Altstädte teilweise einfach platt machen.

Durchgeschwitz und fix und fertig kam ich dann im Gästehaus an. Nun noch unter die Dusche und etwas schreiben Nun sitze ich schon wieder an einem Roman und werde jetzt auch einenn Punkt machen. Inzwischen ist es nämlich halb 1 und ich wollte längst fertig sein. Bilder kommen moren und hochladen werde ich den Bericht auch erst morgen. Denn ich müsste ja sonst noch ewig rum tun bis ich den Bericht oben hab und nochmal was bearbeiten und dazu habe ich gerade keinen Nerv mehr. Ich bin nämlich tot müde. Darum ist der Bericht von Heute, also Tag 7, schon von gestern, wenn ihr ihn lest.

Also. Wir hören uns!

P.S.: Die Dusche hier ist total super! Es kommt sogar richtig heißes Wasser. Das Frühstück im vorigen Hostel ließ zu wünschen übrige. Dafür das man es eigentlich mitzahlte für 25 Pfund, gab es nicht mal Brot sondern nur Kornflakes, Milch, Kaffee, Tee, Saft. Und man musste es sich selber machen. Kein Brot, kein Aufstrich, Johgurt oder Obst. Schade eigentlich, da es ein süßes Hostel war.

 

Auf dem Weg nach Londonderry oder Schafe die den Durchgang blockieren

Hallöchen meine Lieben Stammleser und Neuleser!

Ich melde mich heute wieder zu Wort! Endlich! Juhu, sie schreibt doch regelmäßig. Ich kann euch sagen, ich bin so im Eimer. Wir haben Ortszeit halb 10 und bin fix und foxi. In Belfast oder Dublin, waren wir teil bis nach Mitternacht wach und sind am nächsten Tag meist schon weider gegen 8 aufgestanden. Allerdings muss man sagen, dass hier in der Pampa, auch nicht so sonderlich viel los ist. Die Geschäfte machen irgendwie total früh zu und naja. Man findet zwar den ein oder andere Pup, wenn man ins Village geht, aber naja. So wirklich auf halligalli braucht man da nicht hoffen. Das ist absolut kein Vergleich zu den großen Städten. Ich war total erfreut als wir heute nach Londondally sind, da es sich um die zweit größte Stadt hier in Nordirland handelt. Es ist schon was los, aber es gibt nicht so die Kneipenstraßen wie in den noch größeren Städten, wie Dublin, Belfast oder London.

Dennoch bin ich so fertig und ich könnte mich jetzt wirklich ins Bett einwickeln. Ich bin frisch geduscht und fühle mich jetzt wieder etwas besser. Meine Füße tun ziemlich weh und ja keine Ahnung. Außerdem hatte ich bis vorhin zieliche Stinkefüße. Da steckste den ganzen Tag ja auch in den Schuhen drin. Wie sollte es auch anderst sein. Irgendwo her müssen die Stinkefüße ja auch kommen. Habe ich eigentlich schon erzählt, dass die Leute in den Städten ziemlich gerne und viel rum schreien? Naja, jetzt wisst ihr es.

Der Heutige Tag, angefangen mit der Carrick-a-Rede Brücke

Nach dem Frühstück düsten wir also gegen halb 10 los. Immer am Meer entlang, die Coastroad oder so ähnlich. Als erstes, wo wollten wir eigentlich als erstes hin? Bin ich jetzt doof, ach so, ja wir waren bei einer Brücke. Ich kann nur den Namen nicht schreiben, ich kann ihn nicht mal aussprechen *lach* Ich googls mal eben schnell ^^ Also diese Brücke hieß Carrick-a-Rede. Ich kann diesen den Namen echt nicht ausprechen. Sorry. Diese Brücke befindet sich am Nordkanal. Es befindet sich übrigens zwischen Ballycastle und Ballintoy. Die Brücke überspannt in dreißig Metern höhe eine etwar 20 Meter lange Meerenge und führt auf eine kleine Miniinsel. Dort hat man echt einen Wahnsinns Ausblick. Man sieht ein total schönes blaues Meer und auch viele Möven. Kurzzeitig dachten wir sogar, dass wir bis nach Schottland guggen können, womit wir nicht mal so unrecht gelegen haben könnten. Die Brücke gibt es übrigens bereits seit 350 Jahren und wurde Ursprünglich von den Fischern errichtet, welche von dort aus ihre Netze ins Meer hängten. Denn durch den teilweise recht Starken Wind, konnten sie oft nicht aufs Meer raus fahren, weshalb sie sich anderst behelfen mussten. Ursprünglich wurde die Brücke nur zur Lachssaison von Juni bis August gespannt.

Die Brücke kostet 5,90 Pfund, ja immer noch, da dies immer noch Nordirland ist. Man wirds nicht glauben oder ^^. Direkt vor der Kasse gibt es einen relativ großen Parkplatz und es ist glaube ich auch möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Tagestourbusen dort hin zu kommen. Von der Kasse aus muss man dann erst mal gut 1 Km dort hin laufen. Über Stufen usw und sofort. An der Brücke wird man erst mal von einem Wärter entwede durch gelassen oder zum warten aufgefordert, wenn z.B. Gegenverkehr kommt. Man wird vom Wärter auch dazu angehalten zügig drüber zu laufen und sich fest zu halten. Außerdem dürfen maximal 8 Personen gleichzeitig auf der Brücke laufen. Als wir dort waren, war doch irgendwie einiges los. Würde man garnicht glauben. Aber es ging alles relativ zügig. Die Brücke war schon irgendwie etwas wackelig und man sollte definitiv schwindelfrei sein. Dennoch ist die Brücke so gesichert, dass man eigentlich nicht abstürzen kann. Auf der Insel kann man dann noch ein bisschen herum wandern und sich die Gegend ansehen. Man kann nur nicht bis ganz rauf gehen.

Das Ballycastle und ein Leuchturm, Schafe die im Weg waren und eine Ruine von einem Haus

Das ist im Grunde eigentlich eine Ruine eines Castles, wie von ner Burg bei uns. Nur das sie noch auf nem Felsen steht. Es hätte knapp 5 Pfund gekostet, hätte man sich das Castle von Innen ansehen wollen. Allerdings kann man auch einen Rundgang machen und unterhalb der Felsen das Gemäuer ansehen. Dort führt auch ein Weg hin. Man muss also nicht gezwungenermaßen rein gehen. Oben gibt es dann noch einen Ladenmit Caffee dabei. Wahnsinn. Wir fuhren dann eben noch weiter, zu nochmal einem Leuchtturm, wo auch nochmal die Ruine eines anderen Castle stand. Auf dem Weg dort hin, entdeckten wir noch eine Ruine auf einem Felsen. Eine Ruine von einem Haus. So wie wir dann feststellten, konnten wir dort auch hin laufen. Einfach mal querfeldein, buckel runter, buckel rauf, Schafe, Sumpfige stellen. Aber es war der wahnsinn. Einfach bisi Ruine guggen, Meer schauen. Und alles. Und eine Schafherde beobachten, die dort oben, auf der Klippe gegrast hatten. Sah ziemlich witzig aus. Auf dem Rückweg, trafen wir dann noch auf zwei Motorradfahrer aus England. Wir unterhielten uns kurz mit einem der Beiden und stellten fest, das dieser mal vor 10 Jahren in Deutschland gearbeitet hatte. War ganz witzig mit ihm sich zu unterhalten. Nette Leute muss man sagen. Dort kamen wir auch kurz nochmal auf das Thema, dass in einer etwas größeren Stadt ein Motorradrennen sei. Dort würden die Motorräder mit nem ziemlichen spied durch die Stadt rasen. Sämtliche Motorradfahrer pilgerten dort hin und die Gesamte Stadt, in der es Stattfand war gesperrt. Diese City lag auch auf unserem Weg, allerdings mussten wir nicht direkt durch.

Der Leuchtturm

Nun ja. Der Leuchtturm, der die letzte Station vor Londonderry war, entpuppte sich eigentlich als öm wie sagt man, Tempel. Aber sah auch wirklich nett aus. Ich könnte hier jetzt lieber laber Läberkäs machen. Wie toll der Dom, nein der Tempel aussah. Aber da würde ich total herum schnulzen. Ich muss dazu eigentlich ne ganz andere Geschichte dazu erzählen. Wir mussten durch ein Schaffelt laufen, um zu diesem Turm zu kommen, was heißt wir mussten durch zwei Gatter durch gehen. Alles schön und gut. Die meisten Schafe rennen vor einem davon, wenn man auf sie zu läuft oder zu langsam fährt. Deswegen am besten einfach dran vorbei laufen, auf Abstand bleiben oder flott vorbei fahren. Vor dem zweiten Gatter, standen dann zwei Schafböcke, die ihre Köpfe durch das Gatter hängten und herum schauten ob ein Mensch kommt. Sie reagierten eigentlich nicht wirklich auf uns und schienen auch keine Anstalten dazu zu machen, weg zu gehen. Vorbei trauten wir uns auch nicht wirklich, da ich bedenken hatte, dass die Schafböcke vielleicht aggro werden könnten, wenn man ihnen zu nahe kam. Der eine knurrte oder rülpste mich sogar irgendwie an. Was mich schier hysterisch schreiend davon rennen ließ. Das andere Schaf stand nun etwas weg vom Gatter. Ich dachte, ich könnte ihn vielleicht mit etwas Gras weg locken. Er kam dann etwas näher auf mich zu und gab komische Geräusche von sich. Aber kein übliches Mäh oder so. Ich hüpfte quickend hinter einen Baum und schaute dran vorbei, das Schaf hatte einen Blick drauf, ganz nach dem Motto, jetzt spinnt se aber. Meine Mitreisende, lachte sich eifnach nur kaputt.

Irgendwann kam ein Angestellter und versuchte die Beiden Schafe davon zu jagen. Aber irgendwie reagierten sie auch nicht auf ihn. Er schien sich auch nicht richtig hin zu trauen, da er einfach nur krach machte. Ein Besucher, der gerade zurück kam, Schob sich einfach an den Schafen vorbei. Sie blieben immer noch vor dem Gatter stehen. Der Mitarbeiter wollte uns dann einen anderen Weg zeigen. Seinem Kollegen gelang es dann aber doch, die Schafe vom Gatter weg zu bekommen. Er hieß dann nur noch, der Schafflüsterer.

Londonderry oder auch Derry

Hier in Londonderry haben wir ein total süßes Hostel, mit eigenem Bad. Super Sache. Und das Bad ist sogar in einem extra raum. Super oder? Und noch besser! Das Wasser kommt anständig feste aus dem Duschkopf! Im Gerron View kam es nur ganz leicht raus. Wasserdruck zu niedrig. Da konntest echt niemand aufwecken und das Wasser lief ziemlich langsam an einem herunter und man musste sich beinahe ständig irgendwie bewegen das man an allen Körperteilen gleichermaßen bewässert wurde. Trotzdem war es dort süß. Auch die Besitzerin, trotz ihres heftigen Dialektes. Ich hab sie teils nur schwer verstanden. Aber wieder zurück zu unserem jetzigen Hostel.

Wir sind im Chambeerlain Hous untergebracht, in der Chamberlain Street 27-29. Wir haben, wie gesagt ein eigenes Bad, Internet, und anderst wie in der vorherigen Unterkunft, welch Glück, haben wir getrennte Betten und jeder seine eigene Betten. Zum Glück! Kann ich mich wieder anständig ausbreiten. Wat für ein Glück. Wir haben einen Parkplatz mit dabei und wir haben eine Waschmaschine. Da kann man dann für 1 Pfund seine Wäsche waschen, wenn man es muss. Ich habe zum Glück genügend dabei für die Reise. Aber ich denke, für Leute die länger unterwegs sind, ist das garnicht mal so schlecht. Waschmittel wird einem dort auch gestellt. Außerdem ist eine kleine Küche mit dabei, in der man sich auch was kochen kann und Essen im Kühlschrank abstellen darf. Dort wird uns morgen auch das Frühstück bereit stehen, an dem wir uns bedienen dürfen. Von Küche usw, muss ich allerdings noch Fotos machen, das hab ich noch nicht gemacht.

Wir wurden total nett vom Betreiber begrüßt. Er zeigte uns total begeistert erst mal die Unterkunft und alles andere. Er trug sogar unser Gepäck in den ersten Stock, total lieb. Er brachte sogar das Gepäck aus dem Auto bis ins Hostel hinein. Absolut Gentelman like. Für die eine Nacht, zahlen wir hier nun 25 Pfund. Passt soweit schon. Finde ich. Ach übrigens, in der anderen Unterkunft haben wir für zwei nächte 45 Pfund hingelegt. Was auch okay war.

Wir sind dann noch ein bisschen in der Stadt unterwegs gewesen. Da es hier eine total schöne Altstadt gibt. Die mussten wir uns natürlich noch ansehen. In Derry gibt es übrigens noch eine komplett erhaltene Stadtmauer, die die Altstadt einrahmt. Auf die Stadtmaur kann man auch hoch und man kann auf der gesamten Mauer entlang laufen und herum und sich erst mal so einen groben Überblick verschaffen. Wir waren dann noch in einem Restaurant, und haben uns dort den Bauch vollgeschlagen. Allerdings war es wohl doch etwas zu wenig denn ich habe schon wieder ein wenig Hunger. Aber welch Glück, ich habe noch ein bisschen Schokoladenrollen und so dabei. Die ich mir mal irgendwie meinte kaufen zu müssen

Was das Weggehen angeht, haben sie hier schon einige Kneipen. In denen auch livemusik gespielt wird. Allerdings sind diese ziemlich verteilt, wobei wir uns schon ziemlich im Zentrum befinden. Schade finde ich allerdings, dass die Geschäfte hier, bereits gegen 18 Uhr zu zu machen scheinen. Abgesehen von den Restaurants und Bars. Außerdem fehlen mir ein bisschen die Cafes in denen man draußen sitzen kann und noch einen Kaffee am Abend trinken kann oder ein Glas Sekt oder so. Wie in Italien. Gerade am Meer fände ich das super. Aber irgendwie gibt es das hier nicht so wirklich. Mal davon abgesehen das die Engländern hauptsächlich Instantkaffee zu trinken scheinen, wenn sie überhaupt Kaffee trinken. Von Filterkaffee haben sie glaub noch nicht viel gehört und keine Ahnung, sonderlich gut schmeckt es häufig nicht mal. Hat die Ähnlichkeit von ner Plörre oder sowas. Keine Ahnung. Mal sehen was morgen noch so abgeht. Klein Ich wird jetzt auf jeden Fall schlafen gehen. Bin Hunde müde. Aber das habe ich schon erwähnt.

 

Natürlich noch ein paar Bilder zum Abschluss

Ein kleiner süßer Hafen bei Cushendall

Dann beim Posen bei den Wasserfällen

Und der Wasserfall selbst

Und zu guter letzten noch ein Bach