Befristung

Tja…inzwischen siehts auch schon wieder anders aus 😉

Chaos-HEP

Befristungen konnte ich noch nie sonderlich gut leiden. Aber leider gehört die ganze Befristerei zum Alltag. Mittlerweile, so will ich behaupten, gehört es nicht nur im sozialen Bereich zum Alltagsgeschäft, Mitarbeitern eine Befristung nach der anderen unter die Nase zu halten. Dieses Monopol hat sich wohl auch in anderen Bereichen durchgerungen.

Ursprünglichen Post anzeigen 677 weitere Wörter

Advertisements

Alles hat ein Ende, Teil 1

doch schon eine weile her, als dies der Stand der Dinge war. Aber, manchmal ist es nie zu spät.
Und wie sage ich so gerne? Lieber spät als nie!

Chaos-HEP

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag mit „Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“ betiteln. Aber für so gloreich hielt ich diesen Titel dann irgendwie doch nicht so ganz.

Die letzten Meter liegen vor mir. Das Licht am Ende des Tunnels ist beinahe zum greifen nah. Nur noch 3 Dienste. Dann, aber dann wirklich, hat die Höllenfahrt endlich ein Ende! Und  meine Reise geht im neuen Jahr weiter in eine andere WG. Aber vorher habe ich noch Urlaub. Zum Glück! Wie heißt es so schön? Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Ursprünglichen Post anzeigen 508 weitere Wörter

Verrückt….

Manchmal fragt man sich wirklich, was eigentlich in den Köpfen anderer vor sich geht. Eigentlich habe ich es mittlerweile aufgegeben darüber nachzudenken und mich nach dem Warum zu fragen. Letztlich bekommst du dafür keine Lösung und schon gar keinen Applaus. Egal wie sehr du dich damit auseinandersetzt, letztlich kostet es dich nur unnötig Energie, eine Lösung für etwas zu finden, die du niemals nie bekommen wirst. Weiterlesen

Muffen?

Neuer Job, in der „alten“ Arbeit. Neustart in der Wohngruppe. Altes Team, mit dem ich super konnte. Freuen tu ich mich echt riesig! Ich freue mich auf ein funktionierendes Team. Verschiedene Dienste und regelmäßig wechselnde Kollegen, mit denen ich zusammen arbeite.

Ausschlafen. Tagsüber spazieren gehen und Hobbys nach kommen. Zeit für mich. Zeit für das geliebte Hüh. Unter der Woche mal frei haben. Andere Aufgaben und Handlungsfreiräume. Weiterlesen

Entschieden

Es war ein merkwürdiger Tag. Heute morgen wollte erst mein Auto nicht so recht anspringen. Was mir ziemlich gegen den Strich ging, da ich somit zu spät zur Arbeit kam. Naja, passiert. Muss aber nicht. Nach Ankunft direkt zum Chef gestiefelt. Da ich ja nun eine Entscheidung getroffen hatte. Weiterlesen

Noch zwei Wochen

Um ehrlich zu sein, hing ich die letzten 14 Tage ein wenig in der Luft. So ganz minimal. Was bei mir leichte Sympthome von Thorett begünstigte, sobald ich an die Sache mit den ganzen Arbeitsverträgen dachte. Und der Tatsache, dass ich ein ganz klitze kleines Problem habe, wenn alles nicht so läuft wie ich will. Und wie ich denke dass es aufgrund der mündlichen Aussagen, zu laufen hat.

Zusage für die neue Stelle bereits vor 2 Wochen per Telefon bekommen. Daraufhin direkt die Kündigung abgeliefert, damit ich die (so dachte ich) 4 Wochen Kündigungsfrist noch einhalten kann. Und das ohne, den neuen Vertrag bereits unterschrieben zu haben. So überschwänglich war ich. Das gequike meines Kleinhirns bewusst überhörend, dass der Betriebsrat, was meine Einstellung angeht, ja auch noch ein Wörtchen mitzureden hat. Und die haben erst diese Woche ihre Sitzung gehabt.

Nach meinem Gespräch bei Chef, wurde mir langsam aber Sicher, die Tragweite meiner Aktion bewusst. Zumal ich gefühlt jeden Tag darauf warte, dass was in meinem Fach liegt. Nämlich der Aufhebungsvertrag. Weil meine Kündigungsfrist doch länger ist. Also hing ich, bis gestern, gediegen in der Luft.

Keinen Aufhebungsvertrag. Kein neuer Vertrag. Nichts. Null. Im Schlimmsten Fall, bin ich demnächst ohne Job. Was wiederum heißt, dass ich der AA guten Tag sagen darf. Und ich dann auch noch eine dreimonatige Sperrfrist kassiere. Das würde dann heißen, ich hab kein Geld. Und wie zahle ich dann mein Auto? Meine Miete? Meinen Lebensunterhalt? Mist.

Gestern habe ich aber dann die Erlösung erhalten. Anruf von neuer Chefin, die mir mitteilte, dass der Betriebsrat meiner Einstellung zugestimmt hat. Und sich mein Vertrag auf dem Weg zu mir befindet. Mit sämtlichen Unterlagen die dazu gehören. Ich glaube, sie ist eine gute Chefin. Sie war total nett am Telefon und wir hatten ein recht entspanntes Gespräch. Haben sogar gelacht.

Am Telefon noch kurze Info erhalten. Wäre gut, wenn ich mit der aktuellen Gruppenleitung noch eine Übergabe machen würde. Damit eventuell auftretende Fragen direkt von Vornherein geklärt werden.

Hab mir schon überlegt, ob ich so ne Art Vorstellungsflyer machen soll. Hab schon was vorbereitet. Mit bisschen Text drin, wo ich mich kurz vorstelle. Ein Bild soll auch noch mit rein. Bekommen dann die Leute mit. Bin mir aber noch nicht ganz sicher ob ich das so stehen lassen kann/soll. Man wird sehen.

Arbeitslos bin ich auf jeden Fall definitiv nicht. Mein einziges Problem ist im Moment tatsächlich eher, dass ich meinen Aufhebungsvertrag noch nicht bekommen habe. Werde wohl drauf hoffen, dass ich ihn nach Ostern bekomme.

In zwei Wochen geht’s dann los. In der neuen Arbeit. Da habe ich bestimmt viel zu erzählen. Neue Serie bei Pferdig unterwegs: Fräulein und ihr neuer Job. Wie sie sich schlägt. Oder Der neue Job und ich.

Gespräche

Nach der Abgabe meiner Kündigung, gestern bereits mit Chefin kurz gesprochen. Wollte eigentlich nur ein kurzes Gespräch, was dann aber doch fast 20 Minuten angedauert hat. War eigentlich froh, es losgeworden zu sein. Beteuerte auch, dass es nicht am Team liegt, weil das ja in Ordnung ist.

Chefin schien am Rande der Verzweiflung zu sein, da es personell nicht sehr rosig aussah. Sie schien sich aber für mich zu freuen. Schockte mich aber auch für einen kurzen Moment. Denn aufgrund der Sachlage meines Vertrages, wäre meine Kündigungsfrist länger. Allerdings wäre noch was anderes machbar, um diese zu verkürzen. Da muss mir wohl irgendwas abhanden gekommen sein, was das betrifft.

Heute bei der Abteilungsleitung erschienen. Wollte mich dort auch noch persönlich zeigen und kurz erklären was es mit der Kündigung auf sich hat. Gehöre nämlich nicht zu der Fraktion, die das einfach so hin knallen und gehen. Auch er war recht überrascht über meine, doch so plötzliche, Kündigung. Bedauerte es sogar.

In diesem Zug fragte ich auch noch nach, ob ein Nebenjob machbar wäre. Ab und zu mal mithelfen oder einspringen. Dagegen spricht wohl nichts. Muss aber noch mit dem Kollegen besprochen werden. Meldet sich dann nochmal und sagt mir bescheid.

Von meinen Kollegen weiß es sonst noch keiner. Werde die nächsten Tage allerdings alle gemeinsam einweihen. Habe also doch noch nicht alles hinter mir. Ganz zu schweigen, dass ich es den Bewohnern noch irgendwie erklären sollte. Ein Teil wird es wahrscheinlich nicht ganz verstehen. Andere wiederum, wird es wahrscheinlich schon etwas mitnehmen. Werde mich auf diverse Tränenausbrüche Vorbereiten müssen.