Muffen?

Neuer Job, in der „alten“ Arbeit. Neustart in der Wohngruppe. Altes Team, mit dem ich super konnte. Freuen tu ich mich echt riesig! Ich freue mich auf ein funktionierendes Team. Verschiedene Dienste und regelmäßig wechselnde Kollegen, mit denen ich zusammen arbeite.

Ausschlafen. Tagsüber spazieren gehen und Hobbys nach kommen. Zeit für mich. Zeit für das geliebte Hüh. Unter der Woche mal frei haben. Andere Aufgaben und Handlungsfreiräume. Weiterlesen

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Entschieden

Es war ein merkwürdiger Tag. Heute morgen wollte erst mein Auto nicht so recht anspringen. Was mir ziemlich gegen den Strich ging, da ich somit zu spät zur Arbeit kam. Naja, passiert. Muss aber nicht. Nach Ankunft direkt zum Chef gestiefelt. Da ich ja nun eine Entscheidung getroffen hatte. Weiterlesen

Noch zwei Wochen

Um ehrlich zu sein, hing ich die letzten 14 Tage ein wenig in der Luft. So ganz minimal. Was bei mir leichte Sympthome von Thorett begünstigte, sobald ich an die Sache mit den ganzen Arbeitsverträgen dachte. Und der Tatsache, dass ich ein ganz klitze kleines Problem habe, wenn alles nicht so läuft wie ich will. Und wie ich denke dass es aufgrund der mündlichen Aussagen, zu laufen hat.

Zusage für die neue Stelle bereits vor 2 Wochen per Telefon bekommen. Daraufhin direkt die Kündigung abgeliefert, damit ich die (so dachte ich) 4 Wochen Kündigungsfrist noch einhalten kann. Und das ohne, den neuen Vertrag bereits unterschrieben zu haben. So überschwänglich war ich. Das gequike meines Kleinhirns bewusst überhörend, dass der Betriebsrat, was meine Einstellung angeht, ja auch noch ein Wörtchen mitzureden hat. Und die haben erst diese Woche ihre Sitzung gehabt.

Nach meinem Gespräch bei Chef, wurde mir langsam aber Sicher, die Tragweite meiner Aktion bewusst. Zumal ich gefühlt jeden Tag darauf warte, dass was in meinem Fach liegt. Nämlich der Aufhebungsvertrag. Weil meine Kündigungsfrist doch länger ist. Also hing ich, bis gestern, gediegen in der Luft.

Keinen Aufhebungsvertrag. Kein neuer Vertrag. Nichts. Null. Im Schlimmsten Fall, bin ich demnächst ohne Job. Was wiederum heißt, dass ich der AA guten Tag sagen darf. Und ich dann auch noch eine dreimonatige Sperrfrist kassiere. Das würde dann heißen, ich hab kein Geld. Und wie zahle ich dann mein Auto? Meine Miete? Meinen Lebensunterhalt? Mist.

Gestern habe ich aber dann die Erlösung erhalten. Anruf von neuer Chefin, die mir mitteilte, dass der Betriebsrat meiner Einstellung zugestimmt hat. Und sich mein Vertrag auf dem Weg zu mir befindet. Mit sämtlichen Unterlagen die dazu gehören. Ich glaube, sie ist eine gute Chefin. Sie war total nett am Telefon und wir hatten ein recht entspanntes Gespräch. Haben sogar gelacht.

Am Telefon noch kurze Info erhalten. Wäre gut, wenn ich mit der aktuellen Gruppenleitung noch eine Übergabe machen würde. Damit eventuell auftretende Fragen direkt von Vornherein geklärt werden.

Hab mir schon überlegt, ob ich so ne Art Vorstellungsflyer machen soll. Hab schon was vorbereitet. Mit bisschen Text drin, wo ich mich kurz vorstelle. Ein Bild soll auch noch mit rein. Bekommen dann die Leute mit. Bin mir aber noch nicht ganz sicher ob ich das so stehen lassen kann/soll. Man wird sehen.

Arbeitslos bin ich auf jeden Fall definitiv nicht. Mein einziges Problem ist im Moment tatsächlich eher, dass ich meinen Aufhebungsvertrag noch nicht bekommen habe. Werde wohl drauf hoffen, dass ich ihn nach Ostern bekomme.

In zwei Wochen geht’s dann los. In der neuen Arbeit. Da habe ich bestimmt viel zu erzählen. Neue Serie bei Pferdig unterwegs: Fräulein und ihr neuer Job. Wie sie sich schlägt. Oder Der neue Job und ich.

Gespräche

Nach der Abgabe meiner Kündigung, gestern bereits mit Chefin kurz gesprochen. Wollte eigentlich nur ein kurzes Gespräch, was dann aber doch fast 20 Minuten angedauert hat. War eigentlich froh, es losgeworden zu sein. Beteuerte auch, dass es nicht am Team liegt, weil das ja in Ordnung ist.

Chefin schien am Rande der Verzweiflung zu sein, da es personell nicht sehr rosig aussah. Sie schien sich aber für mich zu freuen. Schockte mich aber auch für einen kurzen Moment. Denn aufgrund der Sachlage meines Vertrages, wäre meine Kündigungsfrist länger. Allerdings wäre noch was anderes machbar, um diese zu verkürzen. Da muss mir wohl irgendwas abhanden gekommen sein, was das betrifft.

Heute bei der Abteilungsleitung erschienen. Wollte mich dort auch noch persönlich zeigen und kurz erklären was es mit der Kündigung auf sich hat. Gehöre nämlich nicht zu der Fraktion, die das einfach so hin knallen und gehen. Auch er war recht überrascht über meine, doch so plötzliche, Kündigung. Bedauerte es sogar.

In diesem Zug fragte ich auch noch nach, ob ein Nebenjob machbar wäre. Ab und zu mal mithelfen oder einspringen. Dagegen spricht wohl nichts. Muss aber noch mit dem Kollegen besprochen werden. Meldet sich dann nochmal und sagt mir bescheid.

Von meinen Kollegen weiß es sonst noch keiner. Werde die nächsten Tage allerdings alle gemeinsam einweihen. Habe also doch noch nicht alles hinter mir. Ganz zu schweigen, dass ich es den Bewohnern noch irgendwie erklären sollte. Ein Teil wird es wahrscheinlich nicht ganz verstehen. Andere wiederum, wird es wahrscheinlich schon etwas mitnehmen. Werde mich auf diverse Tränenausbrüche Vorbereiten müssen.

Zurückgesetzt [Bewerbung]

Nun ist es doch schon wieder beinahe drei, wenn nicht sogar vier Wochen her. War es noch im letzten Monat, ja sogar im letzten Jahr, als ich nochmals wegen der Stelle angefragt hatte. Man mir am Telefon sagte, der Prozess zieht sich noch mindestens bis Januar. Und es würde in diesem Monat und auch Jahr, nichts mehr passieren.

Seither habe ich mich erst einmal damit abgefunden. Damit abgefunden, dass erst einmal nichts kommt. Wegen den ganzen Weihnachts und Silvestersachen. Bis letzte Woche, konnte ich recht gut die Sache wegstecken. Habe ich nicht mehr wie eine Blöde im Briefkasten nachgeschaut. Da mir irgendwie klar war, dass wegen Urlaub usw. vor dieser Woche nichts passieren würde.

Aber kaum, dass ich heute aufgestanden war, wurde ich schon wieder nervös. Ob heute ein Brief kommen würde? Ob ich heute eine freudige Nachricht in den Händen halten würde. Aber bei genauerem betrachten meines Kalenders, wurde mir durchaus bewusst, dass wohl frühestens nächste Woche ein schreiben kommen würde. Wenn ich Glück habe vielleicht noch mitte dieser Woche. Was ich aber schlichtweg etwas bezweifle.

Auf der HP ist die Stelle noch online. Sie ist also noch ausgeschrieben. Fragt sich nur, wie lange sie noch ausgeschrieben sein wird. Bin ich mir da nicht so sicher. Habe ich die letzten Wochen auch immer wieder in der Zeitung geschaut. Bei den Stellenanzeigen. Rein aus Neugierde und Spaß an der Freude.

Neulich war ich beim Frisör. Letzte Woche. Mein Frisör fragt mich daraufhin, was denn nun mit der Stelle ist. Ob ich die nun bekommen hätte und schon beim Vorstellungsgespräch war. Peinlich berührt, erzählte ich ihm, dass sich der Bewerbungsprozess nochmal verlängert hat. Wegen Internen Abläufen. Erzählte er mir, dass ihm eine andere Kundin neulich erzählt hatte, dass dieser Betrieb sucht. Habe ich aber nicht genauer nachgefragt, ob sich die Dame beworben hatte oder dort arbeitet. Hätte mir so oder so nichts gebracht. Außer, dass ich mehr Zweifel an mir bekommen hätte, wenn sie eine potentielle Konkurentin gewesen wäre.

Manche sagten mir bereits, dass ich es doch einfach lassen sollte. Es stehen lassen sollte. Hätte es beim ersten Versuch ja auch schon nicht geklappt. Die würden mich nicht mehr wollen. Was ich denn da nun für einen Stress drauß mache. Ich doch aufhören sollte mir Hoffnungen zu machen. Ich mich da in was verennen würde. Mich hineinsteigere.

Steigere ich mich vielleicht tatsächlich in was rein? Laufe ich schon wieder in der Wohnung auf und ab. Gehe Fragen durch, die im Vorstellungsgespräch gestellt werden könnten. Überlege mir Antworten dazu. Verwerfe es wieder. Durchforste das Internet, nach Fragen die im Gespräch vorkommen könnten.

Ein Berufsberater der AA meinte kürzlich zu mir, als ich ihm die Situation schilderte, dass er es nicht ganz nachvollziehen könnte. Er es nicht ganz versteht, was das war. Ob sie denn dort auf DEN Mitarbeiter schlecht hin warten würden. Zumal der Markt aktuell ziemlich abgefressen ist. Weil nicht viele nach kommen im Moment.

Ist das alles vielleicht nur eine Taktik? Ich weiß es nicht. Beginne ich auf jeden Fall, immer mehr Zweifel daran zu bekommen (kann man das so sagen), dass ich überhaupt ansatzweise zum Gespräch eingeladen werde. Habe ich es eigentlich schon fast aufgegeben. Flammt dann aber doch immer wieder ein Fünklein Hoffnung auf. Gerade dann, wenn ich meinen Kalender ansehe, und sehe dass es ja gerade Anfang Januar ist. Oder kann man schon fast sagen mitte Januar?

Wieder auf dem Bewerberweg

Schon wieder? Ja schon wieder. Ich befinde mich wiederholt in der Position der Bewerberin. Nicht weil ich gekündigt habe oder gekündigt wurde. Nein. Arbeite ich nach wie vor, in der selben Arbeitsstelle. Zwar eine Vertragsverlängerung erhalten, wie ich bereits erzählt hatte, jedoch wiederholt befristet.

Aber die Befristung hat nicht viel damit zu tun, dass ich mich schon wieder anderweitig umsehe und bewerbe. Eigentlich entstand es daraus, mich einfach mal „spaßeshalber“ auf eine ausgeschriebene Stelle zu bewerben, welche ich in einer Zeitung entdeckte.

Eigentlich habe ich die Stellen, die Erzieher für einen Kindergarten suchten, immer überflogen. Denn in der Schule wurde ja immer gesagt, als HEP kann man nicht im Kindergarten als Fachkraft arbeiten. Außer es ist ein behindertes Kind dabei. Aber warum werden Erzieher im Behindertenbereich dann als Fachkraft gesehen, umgekehrt dürfte ich aber nicht als Fachkraft im Kindergarten agieren? Diese Logik hat sich mir nie ganz erschlossen. Entsprechend hätte ich eigentlich zusätzlich noch entsprechend Unterricht besuchen müssen, zwecks der zusätzlichen pädagogischen Kiste.

Mir hat die ganze Kiste dann keine Ruhe gelassen. Bis ich einen Gesetztestext las, der einen HEP im Kindergarten durchaus als Fachkraft sieht. Beim Arbeitsamt fragte ich daraufhin auch noch nach, was denn eine vergleichbare Ausbildung zum Erzieher ist. Worauf sich herausstellte, dass Erzieher und HEPs durchaus gleichermaßen bewertet weerden. Denn haben beide Berufe den Schwerpunkt Pädagogikt. Abgesehen von dem Part, dass der Erzieher noch mehr in die Frühförderung geht. Was der HEP nicht ganz so ausführlich hat. Allerdings obliegt es immernoch der Entscheidung des entsprechenden Kindergartens, ob sie einen HEP einstellen oder nicht. Wobei wohl die Chance nicht schlecht ist, da Kinder mit Behinderung durchaus auch in einen normalen Kindergarten gehen dürften.

Entsprechend habe ich mich dann doch dazu entschieden, es einfach mal zu versuchen und habe die Bewerbung direkt geschrieben und via Mail abgeschickt. Wenn ich es nicht probiere, weiß ich auch nicht, ob es klappt. Ist nun inzwischen 1 Woche seither vergangen. Habe leider noch keine Rückmeldung bekommen. Aber vielleicht braucht es einfach noch ein bisschen. Täglich schaue ich mehrfach in mein Mail Postfach um abzuchecken, ob etwas kam. Leider noch nicht.

Wie ich drauf kam, schon wieder mit der Bewerberei anzufangen? Leider setzt mir die Schichterei gewaltig zu. Weshalb ich ja schon früher, so eigentlich, den Entschluss gefasst hatte, mich auf eine Stelle zu bewerben bei der ich geregelte Arbeitszeiten habe. Am schlimmsten für mich, sind eigentlich die Nachtdienste. Aber nicht nur das. Leider zeigt sich Teamtechnisch ein ziemlicher abwärts Trend. Leider. Dachte ich eigetlich immer, dass das Team echt super sei. Aber irgendwie, scheint es ganz danach, als sei der Wurm drin. Es macht kurz und gut, gerade einfach keinen Spaß mehr.

Nun gut. Begebe ich mich nun wieder dazu, weiter zu guggen, was sich noch so finden läst. Bewerbungen schreiben. Bzw. Anschreiben entsprechend anpassen. Email verfassen, Pdf Dateien anhängen und los gehts.

Ich wünsch euch was.