Der Berg.

Wenn die Worte Berge, Wandern oder Seilbahn fallen, koppel ich das ganze, für gewöhnlich, mit Österreich, der Schweiz oder Deutschland. An Italien denke ich da eigentlich im ersten Moment gar nicht. Kopple ich mit Italien eher Sonne, heiß, gutes Essen, Meer und Strand. Aber garantiert nicht die Berge. Mit dieser Kopplung bin ich aber wahrscheinlich nicht alleine.
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Fotografisch unterwegs

Was für ein Tag. War ich heute mal wieder Spiegelreflexkamera Technisch hier in der Gegend unterwegs. Wagten wir es heute, einen Wasserfall zu erkunden, den wir auch Knipsen wollten.

Morgens um 6 Klingelte demnach der Wecker, denn um 7 sollte ich abgeholt werden. Begeistert war ich davon überhaupt nicht. Null komma garnichts. Aber was tut man nicht alles um mal wieder anständige Bilder zu schießen. Also aufstehen, Kaffee kochen, währenddessen anziehen und das Gesicht bemalen. Zwischendurch noch eine Rauchen. Ein kleines Brot zwischen die Kiefer geschoben.

Dann gings los, getreu dem Motto, ich Packe meinen Koffer. Wobei in dem Fall wohl eher ich Packe meinen Rucksack. Täschchen A) mit sämtlichen, geladenen Akkus (vorabend nochmal geprüft, so dachte ich) und Adaptern für die Filter. Täschchen B) das Filtertäschchen. Säuberlich werden sie darin aufbewahrt, bis sie benötigt werden. Nicht vergessen, die Kamera und nicht zu letzt auch das Statif. Sonst wird das ja mit der Langzeitbelichtung nichts. Gerade bei Wasser ist Langzeitbelichtung schon geil, auch wenn es nur 2 Sekunden sind. Noch was vergessen? Geldbeutel, was zum trinken. Gut. Jacke zum Dicken Pulli, Mütze und umklappbare Fäustlinge. Zigaretten. Und nicht zu vergessen, Eselchen. Wobei Eselchen heute garnicht vor die Linse kam. Er wollte nicht. Hatte keine Lust und es war ihm wohl doch zu kalt.

Kurz vor sieben. Vor dem Haus hupt es. Abtransport nach Oberstaufen also. Wetterverhältnisse schienen es gut mit uns zu meinen. Kurzer halt bei der Tanke, Kaffee, Redbull und noch etwas zu Essen. Horrende Preise haben die da, das schwör ich euch. Abartig. Sogar fürs Reifen aufpumpen verlangen die da Geld. Egal. Ca 60 Minuten später, nachdem wir durch sämtliche Täler durch waren, am Alpsee vorbei und auch am Alpseecoster dahin brausten, kamen wir endlich dort an wo wir hin wollten.

Wald. Viel Wald. Wir scheinen uns auf einem Berg zu befinden. Wäre ja auch merkwürdig, würde der Wasserfall von unten nach oben fließen. Meine Logik manchmal. Irre. Zum verzweifeln. Braunvieh, Fleckvieh und Grauvieh Gegrüßt und zu einem kurzen Shooting eingeladen, dass sogar freudig angenommen wurde. Danach ein gut 20 Minütiger Fußmarsch, bergarb. Nicht nur ein bisschen. Das war schon ganz schön anstrengend. Zitternde Knie. Ausgelaugte Beine. Aber unten angelangt, dachten wir, schlimmer kanns nicht werden. Doch. Eine Leiter. Eine Leiter die man noch bezwingen musste um die letzten 2 bis 3 Höhenmeter zu bezwingen um am Flusslauf anzukommen.

Die Lokation, ich sag es euch. Überragend! Alles ziemlich im Schatten gelegen. Wurde demnach nicht geblendet. Der Wasserfall vollkommen ausreichend. Wahnsinnig geniale Bilder kamen dabei heraus, auch vom Fluss selbst. Sollte man ja auch mal dem Rest des Gewässers beachtung schenken, nicht nur dem schnell nach unten donnernden Wasser. Hüpf hier, Hüpf da. Belichtung hier, da und jenes. Filter xy,  nein doch den 1000. 20 SEkunden sehen schon nicht schlecht aus, mit 30 Sekunden siehts aber besser aus. Stamm im Vordergrund, Fels im Vordergrund, Blatt im Vordergrund.

Vorsicht, Rutsch nicht aus. Alles war sehr steinig und uneben. Was uns tatsächlich einiges an Kletterkunst abverlangte. Aber was erwartet man auch von einem Fluss, der in einer Schlucht, mitten in den Alpen liegt? Da kann man wirklich nicht erwarten, dass man hier die absoluten und ausgebauten Fotografenplätze vorfindet. Aber meistens werden eh die Bilder, bei denen man sich am meisten verrenkt hat, am besten. Fräulein_Ich quitscht hin und wieder vor Freude vor sich hin, weil sie mal wieder ein paar tolle Bilder ergattert hat, wird aber im gleichen Atemzug schon beinahe Neidisch auf die Bilder der Kollegin. Aber die macht das schließlich schon länger. Vorteil, sie steht mir mit Rat und Tat zur seite und erklärt mir sehr vieles von dem ich teilweise noch keine Ahnung hatte.

Gute 1 bis 1 1/2 Stunden waren wir alleine. Dann fing es langsam an, dass nach und nach, immer mehr Touris einzutrudeln schienen. Immer mehr wanderer und möchtegern-Kamera-Spazierenträger. Mehrere etwas fragende Blicke erhascht, als ich dabei beobachtet wurde, wie ich gerade dabei war, mit Belichtung, Filter und pipapo, das Lichtspiel sowie Wasser, Felswand und Laub auf ein Bild zu bekommen. Mehrfach ins Bildrennende Menschen, die einen Empört ansahen, wenn man darauf hinwies, dass sie gerade ins Bild rennen würden.

Irgendwann, nachdem igendwie Akku zwei bereits nach einigen Minuten den Geist aufgegeben hatte, sowie die Sonne immer mehr in die Schlucht schien (was einen wirklich an die Grenzen der Landschaftsfotografie bringen kann), und außerdem plötzlich so viele Menschenmassen da waren, gaben wir gegen Mittag auf. Fototechnisch hatten wir eh ziemlich vieles gemacht. Der Anstieg folgte. Gute 20 Minuten, beinahe konstant berg auf. Steil Berg auf. Aber Machbar. Dachte nicht, dass ich es mit meiner Raucherlunge so gut weg stecke. Aber, ich wundere mich immer wieder, was manch einer unter professionelem Wandern versteht.

Haufenweise Menschen mit Funktionskleidung in den grellsten und auffälligsten Farben. Dazu eine Gucci Sonnenbrille und Walkingstöcke, die man vor sich in den Boden rammt. Zeitweise habe ich mich gefragt, ob des kleine und dünne Stöcklein wirklich einen Sturz verhindern kann. Oder ob das nur Deko darstellt. Ich habe darauf noch keine Antwort gefunden. Ich hatte meine Jeans sowie meine Stiefel als Zweckmäßig befunden. Hat jepast.

Oben angelangt, begegneten wir noch einem kleinen Jungen, der total aufgelöst seine Eltern suchte, die ihm wohl weggelaufen seien. Kurz um die Eltern gesucht. Und auch gefunden. Armer Kerl der kleine. Fragte den zweiten Mit Foto macher, was er beim nochmal runter laufen gefragt hat. „Haben sie zufällig ihr Kind verloren?“ oder „Vermissen sie ihr Kind?“ Naja ist ja auch egal.

Nun sitze ich zuhause auf dem Sofa, werde noch kurz zu dem Getier düsen und mit Pferdi eine Runde Bodenarbeit vollführen. Reiten wird aufgrund von noch nicht trockenen Satteldecken auf morgen vertagt. Außerdem bin ich eh total durchgefroren und werde nicht warm. Einen langen Ausritt hätte ich wahrscheinlich nicht durchgehalten. Aufgrund vom Frostbeulensyndrom.

Bilder werden heute Abend, so denke ich, via Instagram Folgen. Dem Werde ich dann einen Eigenen Beitrag wittmen, damit man ihn findet oder es irgendwie mit dem Beitrag hier koppeln oder sowas. Mal schauen. Man wird sehen. Aktuell bin ich ausserdem der Annahme besessen, mir eine andere Kamera zu kaufen. Die a) Einen größeren Anzeigebildschirm hat, B) einen Livescreen hat, damit ich mich nicht immer ganz so weit  verrenken muss. Aber da muss ich erst noch etwas schauen und überlegen. Hab ja eh nie Geld. *lächel*

Bis dann!

Irland rückt immer näher, alles soweit gebucht!

Was die ganze Instagramgeschichte angeht, bin ich immer noch nicht viel weiter gekommen. Allerdings habe ich eine App gefunden, die sozusagen der Partner dazu ist und man es mit dem Instagramkonto koppeln kann. Sie wurde im Store als gut befunden, weshalb ich sie mir geholt habe. Allerdings komme ich nicht rein und sie hängt sich ständig auf. So was nervt mich dann irgendwie. Gerade jetzt, wo ich weiß dass es nicht mehr lange bis zum Urlaub ist. Muss doch bis dato dann laufen. So eigentlich. Aber gut, muss ich mich mal nochmal damit beschäftigen. So irgendwie.

Jetzt sind es ja nur noch knapp 2 Wochen, bis ich endlich in den Flieger nach Irland steige. Kann es aktuell immer noch nicht glauben, dass die Zeit so schnell vergangen ist.

Wir haben inzwischen auch alles soweit gebucht, was man von DE aus buchen kann. Das letzte was wir nun gebucht haben, war der Mietwagen, mit dem wir durch Irland düsen werden. Haben wir uns doch für eine Art Rundreise mit dem Auto entschieden. Wir kamen nämlich zu dem Schluss, dass eine Bustour nicht das ist was wir wollen. Alles wird in den Bus verfrachtet, irgendwo hin gekarrt, dann rennen alle aus dem Bus, hüpfen dir in die Bilder und dann werden alle wieder eingeladen und weiter gekarrt.

Aber ich sags euch,  dass war was mit der Autokiste. Zuerst waren wir beim ADAC um uns zu erkundigen. Eigentlich erkundigte sich meine Mitreisende Frau J. Ich kam nämlich zu spät. A) Fuhr ich etwas zu spät los, da ich mich mit der Zeit verschätzt hatte B) Rutschte ich in den Berufsverkehr. Und gerade dann, sind so viele unfähige Autofahrer unterwegs. So zumindest mein Eindruck.  Dann ging es weiter, dass die Dame beim ADAC, mich nicht finden konnte. Ich bin nämlich Mitglied, was meine Mitreisende der Dame dort auch verklickerte. Laut dem System gibt es mich da aber garnicht. Ganz supi, ich zahle zwar Beiträge und bekomme immer Hefte geschickt, aber ich bin kein Mitglied. Gute Theorie oder? 🙂

Dennoch ließ die ADAC Frau uns ein Angebot raus. 160 € sollte der Wagen kosten. Für das Navi müssten wir jedoch 15 € am Tag extra zahlen. Was aus meiner Sicht, eindeutig too much ist. Aber man holt sich ja für gewöhnlich nicht nur ein Angebot.

Anschließend besuchten wir noch ein Reisebüro. Das DER. Dort hatten wir auch den Flug gebucht. Dort bekamen wir ein ähnliches Angebot. Mietwagen ab 150 € für die Woche mit sämtlichen Versicherungen und dings. Allerdings, da ich noch unter 25 bin, würde ich nicht als Zweitfahrer in Frage kommen, da die Kosten dann einfach ziemlich hoch wären. Auch im Reisebüro waren die Kosten fürs Navi bei gut 15 € am Tag. Die Reisebürofrau empfahl uns daher, dass wir uns von jemand bekanntem ein Navi leihen sollten, da es dann einfach günstiger weg kommt. Wir erkundigten uns darauf noch kurz im Internet über Mietwagen. Allerdings war das ganze über das Internet ziemlich verquer und keine Ahnung. Den Peil habe ich da komplett verloren. Oder wir waren einfach zu unfähig, Bedingungen richtig zu deuten. Wir beschlossen also, den Wagen im Reisebüro zu Buchen. Ohne Navi. Wir zahlen nun für gut 1 Woche 156 € für den Wagen. Sprit ist noch nicht mit eingerechnet, der kommt dann natürlich auch noch dazu.

Zu guter letzt, mussten wir noch den Parkplatz am Flughafen vorreservieren. Da wir ja mit dem eigenen Auto dort hinfahren werden. Kostenpunkt für 10 Tage 55 €. In München. Beim Flughafen. Trotz mehrfachem Angebot meines Mitbewohners, er würde uns fahren und auch holen, wehrte sich meine Mitreisende mit Händen unf Füßen dagegen. DA es ja ziemlich doof wäre und so weiter und er müsse ja dann da 4 mal hin und her fahren und so weiter, da könnte man gleich einen Parkplatz mieten. Naja vielleicht hat sie damit auch nicht ganz unrecht. Wird wahrscheinlich so ziemlich aufs selbe dann raus kommen.

Nun gut. Aktuell habe ich lediglich ein wenig Bedenken, dass mein Budget, dass ich geplant habe, nicht ganz ausreichen könnte, bzw. etwas zu knapp bemessen ist. Gut nur, dass wir den Flug bereits bezahlt haben. Allerdings kommen ja dann noch die Unterkünfte dazu und das Auto und alles überhaupt und sowieso. Naja. Wir werden sehen.

Gedanken über die Gepäckfrage habe ich mir irgendwie auch noch nicht so wirklich gemacht. Ich bin da leider ein sehr kurzfristiger Mensch, der erst einige Stunden vorher anfängt das Zeug in den Koffer zu werfen. Grundlegend packe ich immer viel zu viel ein und dennoch habe ich immer das Gefühl ich hätte etwas vergessen, obwohl der Koffer gerammelt voll ist. Über mein Handgepäck muss ich mir diesesmal auch noch einige Gedanken machen. In was ich das alles verstaue. Ich habe nämlich nicht den großen Drang dazu, meine Elektrogegenstände wie Kamera, Laptop und Tablet im Koffer zu verfrachten. Wird mit dem kleinen Rucksack aber etwas schwierig. Zumal ich aber auch nicht über die 6 oder 8 kg Grenze drüber darf. Es wird sich jedoch eine Lösung finden. Hoffe ich zumindest. Frage mich allerdings welche.

Ich werde mir aber eine Liste zusammenstellen, was ich alles einpacken werde. Damit ich auch wirklich nur das dabei habe was ich wirklich brauche. Hatte ich in London doch das Problem, dass mein Koffer ziemlich schwer war und wir in der U-Bahnstation beim Hostel viele Treppen zu bezwingen hatten. Mit 18 kg Koffer und 4 Kg Handgepäck nicht gerade geil. Da bringen einem die Rollen am Koffer nichts mehr. Und das Ende vom Lied war, dass ich die Hälfte der Sachen, die ich mit hatte, nicht mal gebraucht hätte. Da hätte ich mir mit Sicherheit etwa 8 – 10 kg Gepäck gespart.


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