Zustände wie im Mittelalter, neulich im Hallenbad

Diese Woche, war ich leicht schockiert über die „Zustände“ im Hallenbad, als ich mit einer Rollstuhlfahrerin dort war. Wir wollten uns einfach einen schönen Tag machen. Mehr nicht.

Umziehen erfolgte auf einer Matte am Boden, in der Behindertentoilette, weil eine andere Möglichkeit nicht vorhanden war. Auf den Boden konnte ich sie auch nur legen, weil mir eine Kollegin dabei geholfen hatte.

Damit allerdings noch nicht genug. Die nächste Hürde wartete bereits am Becken auf uns. Stufen über Stufen. Und weit und breit kein Lifter zu sehen. Wie ich sie ins Wasser brachte? Wieder mithilfe vereinter Kräfte. Selbiges Spiel rückwärts. Nicht so lustig, gerade dann wenn die zu bewegende Person nass ist.

Duschen nach dem Schwimmen, war auch eine gewisse Herausforderung. Eine Behindertengerechte Dusche war zwar vorhanden, der Duschstuhl war allerdings ein ausrangierter Gartenklappstuhl. Wunderprächtig. Kurzzeitig musste ich sogar angst haben, dass mir die junge Frau, mit der ich unterwegs war, vom Stuhl rutscht.

Fitness konnte ich mir eigentlich sparen, mein Rücken wird es mir in ein paar Jahren wahrscheinlich boshaftig danken. Was das mit Integration und Inklusion zu tun hat, ist mir ehrlich gesagt vollkommen schleierhaft. Mal davon abgesehen, dass besagtes Hallenbad noch nicht so alt ist, dass man die Ermangelung von Behindertengerechter Ausstattung, nachvollziehen könnte.

Überrascht war ich dennoch über die wirklich tolle Hilfsbereitschaft der anderen Badegäste. Die sehr zuvorkommend waren und ihre Hilfe in jeglicher Form anboten und keinerlei Berührungsängste zeigten. Die Menschheit scheint doch noch ein bisschen gut zu sein :).

Trotzdem muss ich sagen, bin ich sehr enttäuscht über die vorgefundenen „Zustände“. Da will man Menschen mit Behinderung ein normales Leben ermöglichen, kann es teilweise aber nicht, weil öffentliche Einrichtungen gar nicht darauf ausgelegt sind. Irgendwas stimmt doch da nicht. Und da soll man noch vernünftig arbeiten können. Mal ganz zu schweigen davon, dass es enttäuschend ist. Gerade für die Betroffenen. Die vieles einfach nicht machen können, weil sie vergessen werden.

 

 

 

Die Festivalausrüstung: Meine Anfänge

Ehrlich? Ich wusste garnicht, dass es doch ein paar wenige gab oder gibt, welche über das vergangene Summerbreeze, in diese Jahr berichtet hatten. Fand ich faszinierend. Bin also doch nicht der einzige Mensch, der auf die Idee kommt genau DARÜBER zu reden. Wobei mir durchaus bewusst ist, dass wohl mehrere über Festivals schreiben. Aber seis drum.

Eine Erinnerung zurück in die Vergangenheit

Nun gut. So weit liegt das jetzt auch noch nicht zurück. Eigentlich zog es sich seit 2011 durch sämtliche Festivals. Meine Festivalausrüstung. Jaja, die nicht vorhandene Festivalausrüstung um genau zu sein.

Als ich 2011 das erste mal fuhr, war mir irgendwie überhaupt nicht klar, was ich denn so brauchen täte wenn ich da hin gehe. Nun ja ganz ohne, war ich nicht unterwegs. Hatte ich durchaus Kleidung dabei, sowie mein Zelt, inklusive Isomatte und Schlafsack. Naja und nicht zu vergessen, den Dosenmampf, den ich irgendwie dabei hatte. Fraglich nur wie ich den hätte warm machen sollen.

Geschweigedenn an welchem Tisch ich sie hätte essen wollen. Aber ich hatte glück. Sämtliche anderen Mit-Festival-Besucher, die mit uns zusammen Campten, hatten die gesamte Montur dabei. Demnach waren sehr wohl Stühle, Tische und diverse Gaskocher vorhanden.

Leider schlich es sich demnach ach bei mir ein, dass ich irgendwie nie weiter als über das Zelt hinaus kam. War bis jetzt ja immer alles da. Weil andere es dabei hatten. Aber, nächstes Jahr soll alles anders werden.

Kann mich ja nicht dauerhaft bei anderen Leuten bedienen. Auch wenn auf so einem Festival alles und jeder zusammen hält und sich aushilft. Geil kommt das glaube ich dauerhaft nicht. Gut könnte ich mir in dem nahegelegenen Geschäft,  in Dinkelsbühl alles irgendwie kaufen. Aber irgendwie hatte und habe ich darauf keinen wirklichen nerv und auch nicht den Anreiz dazu.

Dementsprechend, werde ich von meine, immer noch nicht vorhandenen, Festivalausrüstungsgegenstände aufrüsten. Bis ins kleinste Deteil. Gut, bestens und gut vorbereitet. Zur Feier des 20 Jährigen Jubiläums des Breezes.

Hab ja jetzt noch einige Monate Zeit, mich nach und nach auszustatten. Da könnte ich mich platt kaufe. Also im Internet. Was ma da alles an Campingzubehör kaufen kann. Krasser Mist. Von Spott billig, bis hin zum noblen Hobel.

Nun ja. Nicht nur Campingzubehör wird kauft. Ich werde wohl nach und nach, diverese Redbullvorräte aufstocken. Natürlich bei Aldi. Den Aldi hat das Redbull am günstigsten. Neben Lidl. Allerdings sollten 2 Paletten für das Festival ausreichen. Solange kein anderer mittrinken will. Sollte jemand mittrinken wollen, brauche ich wohl doch drei Paletten. Das Bier sollte ich auch schon mal kaufen. Allerdings frage ich mich, wo ich ein 2,5 Radler günstig bekomme. Hier in der Gegend. Sollte vielleicht mal bei Real vorbei schauen. Könnte vielleicht mein Laden dafür sein. Mal guggen. Da bekommt ma auch Paybackpunkte.

Und die Planung geht weiter [Irland]

Ich packe meinen Koffer

Ja genau, ich packe meinen Koffer. Aber irgendwie auch nicht. Ich gehe immer wieder in Gedanken durch was ich alles für meine 10 Tägige Reise nach Irland alles benötige. Streiche wieder etwas oder mir fällt siedend heiß ein, was ich noch unbedingt kaufen muss, bevor ich in den Flieger steige. So auch heute. Mir fiel ein, dass ich noch diverse Dinge für meine Kamera benötige.

Dinge, die mir aktuell noch gar nicht so bewusst wurden. Darunter fallen beispielsweise diverse Ersatz Akkus, da ich befürchte das meine zwei Akkus nicht halten könnten. Wäre es doch sehr ärgerlich, wenn während eines Ausfluges plötzlich beide Akkus ausfallen würden. Und meine Kamera macht einfach gute Fotos. Ich würde mich in Grund und Boden ärgern, könnte ich aufgrund fehlender Akkuleistung nicht weiter Fotos machen. Also wurden kurzerhand Akkus auf meine Beobachtungsliste bei EBay gesetzt.

Als nächstes viel mir auf, dass ich durchaus noch eine Tasche für meine Kamera benötigen könnte. Eine in die ich alles rein packen kann, was irgendwie mit meiner Kamera zutun hat. Und meine Kamera geschützt und gut verstaut ist, gerade während dem Flug, wäre es doch wirklich zu ärgerlich, würde sie kaputt gehen. Und wenn wir gerade schon beim Schutz sind, könnte ich auch gleich nach einer Schutzabdeckung für die Blende bzw. das Objektiv schauen und diese auch mit auf die Liste setzten. Wollte ich mir so eine Schutzklappe doch schon lange zulegen und habe es nicht getan.

In der Weiteren Überlegung, überlegte ich durchaus auch nochmal eine weitere SD Karte zu kaufen. Nochmal eine mit 32 GB. Da kann ich dann gleich mal mit allen drei Karten über 1000 Bilder am Tag schießen. Meine externe Festplatte wird sich nach dem Urlaub sehr freuen, neues Futter zu bekommen. Denke ich mal. Dort habe ich noch ziemlich Platz drauf. Ich habe mir dann noch zusätzlich überlegt, mir noch ein weiteres Objektiv zuzulegen. Allerdings, fangen die Preise da bei 200 € an, die ich aktuell nicht flüssig auf der Flosse habe. Weshalb ein weiteres Objektiv erst mal noch warten muss. Da muss ich erst ein bisschen sparen. So irgendwie. Und wenn ich gerade dabei bin, könnte ich eigentlich auch gleich noch ne Schutzhülle für mein Tablett mit kaufen. Wäre wahrscheinlich auch nicht das blödste, und wollte ich auch schon längst mal machen. ich hoffe nur, dass alles pünktlich zur Reise bei mir ankommt. Kann ich doch erst Ende der neuen Woche bestellen, da der Lohn dann erst kommt. Hoffen wir also das beste und dass ich nicht wieder irgendwas bestelle, dass vom Ausland verschickt wird und ich gut 2 Wochen auf die Lieferung warten muss.

Nun ja, ich wünsch euch was! Adios Muchachos…!

 



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