Was will ich wirklich: Die Sache mit der Bewerbung

Wenn wir gerade schon bei der Sache mit dem „Was will ich wirklich“ und einschlagen von neuen Wegen sind, mache ich doch direkt nochmal die Kurve zu einem weitern Thema, dass gerade aktuell ist und in direktem Zusammenhang mit dem Studienabbruch steht. Weiterlesen

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Wirrwarr

Die Müdigkeit steht mir ins Gesicht geschrieben. Vor lauter Gedanken darüber, was ich tun soll und wie mein Umfeld auf meine Entscheidungen reagiert, konnte ich lange nicht Einschlafen. Irgendwann sank ich in einen äußerst unruhigen Schlaf. Genau das merke ich jetzt aber auch und habe das Gefühl schon wieder Urlaubsreif zu sein. Weiterlesen

Wollen die überhaupt nachbesetzen? Ich glaub nicht.

Als ich noch nicht sicher sein konnte, dass mein Arbeitsvertrag verlängert wird, habe ich mich, vorsichtshalber, auf zwei Stellen in der Gegend beworben. Haben beide nicht ganz schlecht geklungen und man weiß ja nie.

Nach 8 Wochen habe ich immer noch keine Rückmeldung erhalten, obwohl die eine Stelle seit letztem Jahr ausgeschrieben ist. Könnte man gerade meinen so nötig hätte sie eine Nachbelegung nicht.

Werde beide Bewerbungen zurückziehen. Mein Vertrag wurde verlängert. Wer zu erst kommt, malt zuerst. Pech gehabt.

Die Route wurde geändert

So kann’s gehen. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das doch noch machen werde. Verwunderlich was alles zustande kommen kann, wenn man der Versetzung bevor steht.

Studium ich komme!

Bewerbung Teil 1 ist schon via Online-Portal im Bearbeitungsprozess. Jetzt müssen nur noch die beglaubigten Unterlagen raus.

 

Geschafft!

Habe heute einen Anruf erhalten. Von bevorzugtem Betrieb. Ich war am Telefon ganz aufgeregt. Habe die Zusage bekommen. In mir sind die Gefühle Achterbahn gefahren, weil ich mich so gefreut habe. Trotz dem Gefühl, dass Gespräch wäre nicht so doll gewesen, muss ich doch irgendwie überzeugt haben. Würde wohl alle Voraussetzungen erfüllen.

Ich freute mich, als wäre Weihnachten und Ostern auf einmal. Was das alles bedeutet. Ich kann wieder Vollzeit arbeiten. Kein Schichtdienst mehr, sondern normale Arbeitszeiten. Wochenende Frei. Feiertags frei. Und mir gefällt es dort richtig gut, muss man dazu sagen. Also das Arbeitsumfeld. Scheint einfach alles zu passen.

Heute also noch direkt meine Kündigung am Empfang, bei der Verwaltung, abgegeben. Mein Ansprechpartner war noch nicht da. Schreiben wurde ihm ins Fach gelegt. Somit habe ich meinen Part erfüllt.

Muss es jetzt nur noch meiner Chefin mitteilen. Weiß nicht so recht wie ich es ihr sagen soll. Aber verschweigen kann ich es auch nicht, denn es wird irgendwann raus kommen. So oder so.

Dennoch ist mir mit dem Anruf als auch der Kündigung, ein riesen Stein von den Schultern abgefallen. Dieses Gefühl ist wirklich sehr schön. So befreiend.

Ob ich wohl überzeugend war?

Neulich das lang ersehnte Vorstellungsgespräch gehabt. Schon relativ früh aufgestanden, damit ich pünktlich ankomme, da ich ja die erste sein sollte, die sich vorstellen sollte. Und mir ist es persönlich immer sehr wichtig, pünktlich zu kommen um keinen schlechten Eindruck zu machen. Aufgeregt war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ging alles recht entspannt an.

Ins Auto gestiegen, auf die Autobahn und los. Wusste wo ich hin musste. Dann schien mich aber irgendwie das Pech zu verfolgen. Eine Wanderbaustelle nach der anderen. Ein Trödler verfolgte den nächsten. Mir lief die Zeit davon, obwohl ich recht Zeitig los bin. Ich wurde leicht nervös. Schaffte es aber doch noch recht pünktlich anzukommen. Lief zu der Adresse die in der Einladung stand.

Dort konnte ich aber niemanden finden. Machte den Anschein als wäre niemand da. Musste mich durchfragen. Einer nach dem anderen wusste von nichts. Bis ich einer Dame in die Hände lief, die mir dann sagte, ich müsste ins andere Gebäude rüber. Mit 10 Minuten Verspätung war ich dann endlich da.

Als ich hinein gebeten wurde, wurde ich herzlich empfangen, dennoch musste ich mir sagen lassen, dass sie schon dachten ich würde nicht mehr kommen. Als ich mich erklärte, weshalb ich zu spät kam, weil ich im falschen Gebäude war, stieß ich auf Verständnis. Da fälschlicherweise die falsche Adresse angegeben wurde. Mir viel ein Stein vom Herzen. Dennoch war ich ziemlich aufgeregt und etwas durch den Wind. Da der Start schon nicht der Beste war.

Was sich wiederum im Gespräch eindeutig bemerkbar machte. Zuerst übersah ich vor lauter Aufregung eine Stufe weshalb ich schwer ins Wanken kam. Hallo Tollpatsch, nicht mal im Vorstellungsgespräch kann ich es also verheimlichen.

Im Gespräch selbst verhaspelte ich mich, vor Aufregung, beinahe alle paar Sätze. Brachte manches ein wenig durcheinander. Wusste plötzlich nicht wie ich mich ausdrücken sollte und rang nach Worten. Hatte letztlich auch das Gefühl, ich hätte zu knapp über meinen beruflichen Werdegang berichtet. Vor allem darüber, was ich im Moment mache. Denn war ich innerhalb von wenigen Minuten damit fertig.

Setzte mich Gefühlt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Machte Angaben, die Ehrlich waren, aber entsprechend Fragen heraufbeschworen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Wobei ich meist, kaum das ich es ausgesprochen hatte, genau wusste, dass eine weitere Frage diesbezüglich folgen würde.  Konnte dies aber meistens recht gut erklären und begründen.

Ich hoffe nun das beste. Wobei ich kein gutes Gefühl habe. Wirklich nicht. Wegen der Aufregung, die mich wohl ziemlich viel meines Selbstbewusstseins gekostet haben dürfte. Sonderlich förderlich war es dann natürlich auch nicht, dass ich so schlecht darin bin etwas zu deuten.

Und wie ich es schon beinahe vorhergesehen hatte, rutschte ich sehr schnell in Selbstzweifel. Alleine aufgrund der Tatsache, dass noch ein paar andere Bewerber, ganz offensichtlich, zum Gespräch kommen würden. Ganz vorbei war es wohl dann, als mir die nächste Bewerberin entgegen kam. Ein paar Jahre wohl älter als ich. Entsprechend auch mehr Erfahrung. Herzlichen Glückwunsch. Vergeigt und gegen die mit Sicherheit keine wirklich große Chance.

Diese Woche wollen sie sich aber noch melden. Mir bescheid sagen wegen der Kündigungsfrist wegen. Nachdem nächste Woche aber nochmal ein paar Bewerber kommen, sehe ich ziemlich schwarz. Allerdings könnte es durchaus auch sein, dass ich etwas zu negativ denke. Mal abgesehen davon, dass ich beinahe Ständig auf mein Handy starre. Um den ersehnten Anruf ja nicht zu verpassen. Habe seit langem sogar mein Handy mal wieder auf Laut gestellt.

Auch wenn diese Woche nicht mehr so lange ist, kommt es mir ewig vor. Auch wenn es nur ein paar wenige Tage sind. Trotzdem erscheinen mir diese paar Tage wie Wochen oder sogar Monate.

Habe inzwischen sogar schon mein Kündigungsschreiben vorbereitet, um mich abzulenken. Abgegeben ist es natürlich noch nicht. Erst wenn ich Sicherheit habe. Ansonsten wird diese den Weg in den Schredder suchen und finden müssen.

 

Einladung bekommen

Ich bin im Moment etwas aufgeregt. Denn habe ich letzte Woche ein Einladungsschreiben bekommen. Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, bei Bevorzugtem Betrieb für eine Leitende Stelle. Wobei sich die Aufregung noch ein wenig in Grenzen hält, aber es wird beinahe täglich mehr.

Als das Schreiben bei mir im Briefkasten war, was mich gerade wieder ein wenig an meine Reihe „Die Briefkastenverschwörung“ die ich nie zu ende brachte erinnert…also als ich das Schreiben aus dem Briefkasten zog, bin ich vor Freude wie Rumpelstielzchen durch die Wohnung gehopst. Wäre was für den MMB gewesen, aber ist jetzt auch schon durch.

Immer mehr merke ich jetzt gerade, dass ich es kaum noch erwarten kann. Ich mir den Tag des Gespräches immer mehr her sehne. Alle paar Tage nachzähle, wie lange ich noch warten muss. Ich ziehe mir immer wieder verschiedene Fragen aus dem Netz raus. Weiß aber eigentlich genau, dass ich mich noch so viel vorbereiten kann, letztlich aber dann doch aus dem Bauch raus antworte.

Was mir etwas Sorge bereitet ist eigentlich, dass ich mich auf eine Leitende Stelle beworben habe. Nicht das ich es mir nicht zutrauen würde, sondern eher, dass ich keinen blassen Schimmer habe, was ich eigentlich antworten soll, wenn die Frage nach meinen Beweggründen kommt. Warum ich diese Stelle antreten will und wie ich da drauf komme bzw. mich drauf beworben habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Frage kommen wird. Ob ich will oder nicht. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Aber ich denke ich muss dabei auch aus dem Bauch heraus antworten.

Wobei ich inzwischen ja tatsächlich recht skeptisch bin, gerade heraus zu sagen warum. Natürlich soll das nicht heißen, dass ich nicht ehrlich bin. Allerdings bin ich mir nicht immer sicher, ob meine zum Teil direkte Art, beim Interviewer so gut ankommt. Bei den letzten schien es ja nicht so recht angekommen zu sein. Aber wie man mir bereits mitgeteilt hatte, muss einem nur mal meine nase nicht passen und mir bringt der beste Lebenslauf und die ehrlichste Antwort nichts mehr. Was im Grude ja nicht gerade besonders prickelnd ist. Was kann denn meine Nase dafür? Verstehe ich bis heute nicht. Hat meine Nase eigentlich ja nichts damit zu tun, wie ich meine Arbeit letztlich mache.

Aber, ich will mich im Moment nicht beklagen. Ich freue mich nur immer noch wie Rumpelstielzchen. Wirklich. Ich werde nächste Woche gleich als erste dran kommen. So hat man es mir bei der Terminbestätigung gesagt. Ich habe ein wenig Bammeln davor, dass sich sehr viele auf diese Stelle beworben haben.

Bin mir auch nicht sicher, ob ich im Gespräch erfragen soll, wie viele andere Bewerber es noch gibt. Weiß nicht ob man so was fragen soll/darf. Und ob ich mich damit nicht ins aus schieße und das schneller als mir lieb ist. Auf der anderen Seite habe ich dann auch das ganz blöde Gefühl, dass ich dann anfange mit Selbstzweifeln. Das ich nie gegen die ganzen anderen ankomme. Vor allem dann nicht, wenn welche dabei sind, die weitaus mehr Berufserfahrung haben als ich.

Mir ist klar, dass ich einfach sehr, sehr überzeugend rüber kommen muss. Mich gut vermarkten sollte. Weiß aber nie so recht, ob ich das so richtig mache. Bin meisten schon recht überzeugt von mir. Meistens. Kann die Personen im Gespräch, die mich ausquetschen, nur meist nicht sonderlich gut einschätzen. Die haben es nämlich ziemlich gut drauf, sich nichts anmerken zu lassen. Oder ich bin einfach zu schlecht darin, Zeichen und Gesten zu deuten.

Abwarten…..und vielleicht einen Tee trinken. Nicht kirre machen lassen. Und schon gar nicht aus dem Konzept. So lautet das Motto. Im Moment noch.

Die unendliche Bewerbungsgeschichte

Ich hatte neulich Vorstellungsgespräch. Wieder mal. Wer sich jetzt erhofft hier die Superschlauesten Tipps zum Bewerbungsgespräch zu erhalten, der kann im Grunde eigentlich gleich weiter schalten. Weil Tipps wird es in diesem Sinne keine geben.

Sollte man aber dennoch einfach weiterlesen wollen, weil einen die Erfahrung interessiert, darf man das natürlich gerne tun und wir meinerseitens nicht daran gehindert.

Neulich hatte ich also das Vorstellungsgespräch. War an und für sich nicht schlecht. Gebe ich offen und ehrlich zu. Genau sagen kann  ich das aber nicht. Weil bei denjenigen, die so Gespräche häufiger führen, kann man immer so schlecht erkennen ob es gut war oder eher nicht. Finde ich jetzt. Hatte auch schon oft ein gutes Gefühl und letztlich ist es vollkommen in die Hose gegangen.

Hatte ich also neulich das Gespräch. Was ganz gut verlief. Allerdings hege ich seit einiger Zeit den Verdacht, dass ich mich ein wenig in die Nesseln gesetzt habe. Weil ich ehrlich war.

Ich wurde nämlich danach gefragt, warum ich mich denn Beworben hatte. Beziehungsweise weshalb ich denn die Stelle wechseln wolle. Weshalb ich kurz antwortete, dass mein Vertrag in nächster Zeit ausläuft. Blöderweise wurde ich dann mit der nächsten Frage ziemlich überrumpelt. Wollte man nämlich wissen, wie lange mein Vertrag noch läuft. Was ich ehrlich beantwortete. Mit dem Anhang, dass ich natürlich, mit Berücksichtigung der Kündigungsfrist, auch früher anfangen könne. Und ich durchaus keine Lust hätte, wieder beim Arbeitsamt zu sitzen.

Keine Lust habe dem Berufsberater, der es eigentlich nur gut meint, Rede und Antwort stehen zu müssen. Ganz zu schweigen, dass man mir wahrscheinlich einige Stellen vor die Nase setzten wird, auf die ich mich bewerben soll. Auch wenn ich das nicht möchte. Weshalb ich lieber selber etwas früher angefangen habe. Um mir selbst aussuchen zu können, wo ich mich bewerbe und wo nicht. Selbst ein wenig die Entscheidung darüber habe, wo ich arbeiten möchte. Und nicht vorgesetzt bekomme, was ich zu tun habe.

Ich konnte ehrlich gesagt den Blick nicht ganz deuten. War er freundlich und verständnisvoll. Bin mir nicht wirklich sicher, ob ich das als gutes Zeichen deuten soll. Oder als schlechtes. Der Eindruck vielleicht entstanden ist, dass ich auch dort schnell kündigen könnte. Wobei ein Arbeitgeber im Grunde doch immer damit rechnen muss, dass auch mal ein langjähriger Mitarbeiter kündigt. Was weiß ich schon warum. Vielleicht wegen neuorientierung oder sowas.

Abgelehnt

Gestern Post bekommen.

Habe eine Bewerbung zurück bekommen. Mit einem kurzen Schreiben. Das, dass Probearbeiten nicht zufriedenstellend verlaufen sei.

Habe mich nämlich gegen die Stelle entschieden.

Konnte das mit mir und meiner Arbeitsweise nicht vereinbaren. Das Gebäude war zwar ein neues. Aber irgendwie hatte es was von Krankenhaus. Ich weiß auch nicht. Die wenigsten Zimmer dort hatten beispielsweise ein eigenes Bad. Geschweigedenn ein Waschbecken. Haben sich immer zwei ein Bad geteilt. Die irgendwie, naja, ich weiß auch nicht. Trist waren. Irgendwie sind die Gemeinschaftsbäder bei uns viel Freundlicher. Und die Bewohner, welche kein Bad haben, haben zumindest ein eigenes Waschbecken im Zimmer.

Aber daran habe ich mich nicht wirklich aufgehängt. Nur weil ich so was nicht so toll finden würde. Es hat meiner Ansicht nach mit der Leitung nicht gepasst. Nicht in dem Sinn, dass mir ihre Nase nicht gepasst hätte. Oder ihre Kleidung. Eher ihr verhalten den Bewohnern gegenüber. Ging mir in der Pflege alles etwas zu schnell. Etwas zu Ruppig. Zu wenig Rücksicht auf die Bewohner genommen. Zu wenig darauf eingegangen was die Bewohner können. Ehrlich gesagt, ist das nicht die Arbeitsweise die ich mir persönlich vorstelle. Deshalb habe ich den Beruf eigentlich nicht gelernt. Um Hecktick zu verbreiten und den Bewohnern vieles vorweg zu nehmen.

Im Grunde habe ich schon ein cooles Team. Habe wieder mal gemerkt, wie toll es ist da zu arbeiten. Wenn eben diese ewige Wechselschicht nicht wäre….Die mich so schlaucht. Des Öfteren zumindest.

Witzig…oder auch nicht

Neulich Vorstellungsgespräch gehabt. Hatte eine relativ lange Anreise für ein Vorstellungsgespräch. Im Gespräch wurde ich dann gefragt, wie ich denn so ungefähr auf die Idee käme, in meinen jungen Jahren und mit meiner Berufserfahrung, mich auf eine leitende Stelle zu bewerben. Nun ja. Früh übt sich. Kurzzeitig fragte ich mich dann, warum ich überhaupt über 100 km gefahren bin, wenn man eigentlich nicht vor hatte mich einzustellen. Oder es zumindest in Erwägung zieht. Das hätte man mir auch am Telefon sagen können.

Letztlich stellte sich heraus, dass man darauf hinaus wollte, ob ich mir auch die Stellvertretung vorstellen könnte. Weil ihnen noch Berufserfahrung fehlt. Hatte bejaht das auch eine Stellvertretung in Ordnung wäre.

Allgemein empfand ich die Fragen beim Gespräch situativ sehr provokativ. Und hab mich teils sogar gefragt, ob die Frage eben überhaupt so zulässig ist. Und ob ich Antworten muss. Aber ist wohl Strategie. Wollten vielleicht wissen, wie ich mit Stress umgehe. Oder so.  Haben irgendwie ein bisschen guter Bulle, böser Bulle gespielt.

Zwei Tage später der Anruf. Sie hätten sich lange unterhalten. Und entschieden, dass sie mich weder als Leitung noch als Stellvertretung einstellen wollen würden. Dafür aber für den normalen Gruppendienst. Natürlich wegen der Berufserfahrung.

Ich hasse so was. Da hackt man ewig auf der Berufserfahrung herum. Ich bin eben erst 25….und habe noch keine 30 Jahre Berufserfahrung. Sorry. Mal ganz zu schweigen, dass immer erst ab dem Punkt gerechnet wird, ab dem man aus der Ausbildung kam. Weil eigentlich bin ich inzwischen seit 6 Jahren in diesem Bereich tätig. Bin ja nicht nur dagesessen und habe Daumen gedreht.

Die ersten zwei Jahre bin ich als Praktikant, wie eine normale Angestellte gelaufen. Vollzeit. Für 450 €, von denen mir damals unter 400 € übrig geblieben sind. Und das über 2 Jahre hinweg. Aber gut. Lassen wir mal so stehen.

Neulich bei der Regionalen Zeitung, eigentlich gestern, eine Stellenausschreibung gesehen, von bevorzugtem Betrieb. Leitung. Auf die Stelle, so bilde ich mir ein, hatte ich mich vor gut einem halben Jahr schon mal beworben. Die hatte man dann aber anderweitig besetzt. Komisch, dass die jetzt wieder frei wird.

Hatte glaube ich schon mal erzählt, von der Absage neulich und dass die selbe Stelle am nächsten Tag wieder ausgeschrieben war. Glaube ich.

Nachdem ich nun nicht wusste, wie ich mich jetzt verhalten soll und überhaupt nochmal bewerben, habe ich kurzerhand mit der Leitung kontakt aufgenommen. Weil ich wissen wollte was eigentlich Sache ist. Wollte einfach wissen, ob ich nicht mehr erwünscht bin. Oder ob ich nochmal ne Bewerbung raushauen soll.

Leitung wusste gar nicht so wirklich bescheid über die Bewerbungssache. Wäre da nicht so recht involviert gewesen. Würde es aber befürworten wenn ich wieder komme. Sollte doch einfach mal mit meinen Bewerbungsunterlagen vorbei kommen. Dann könnte man sich unterhalten. Wollte außerdem bei den entsprechenden Stellen nochmal nachhacken.

War heute da. Bin einfach mal vorbei gekommen. Leitung war aber da gerade leider nicht da. Habe es dann einem Kollegen gegeben, der es weiter leitet. Ganz sicher hat er gesagt. Versprochen. Hoffe er hält es auch. Bin mal gespannt, ob Leitung sich die Tage bei mir meldet. Vielleicht können wir auch einen Termin ausmachen. Und ich komm da dann fix vorbei. Oder so in die Richtung. Keine Ahnung. Mal schauen was passiert.

Hoffe nur, dass es zügig vorwärts geht.