Eingangsbestätigung

Hab in nem anderen Beitrag schon erzählt, dass ich mich Beworben habe.

Auf eine Stelle im Kindergarten.

Habe bei der Bewerbung dieses mal den Ratschlag von der Berufsberaterin, vor einem halben Jahr, berücksichtigt und mir eine Emailadresse speziell für Bewerbungen angelegt. Mit Vor- und Nachname.

Erschien mir meine eigentliche Mailadresse, für Private zwecke geeignet, allerdings nicht gerade für eine Bewerbung. Vor allem nicht für eine Bewerbung im Kindergarten, ganz zu schweigen bei einer kirchlichen Einrichtung.

Könnte durchaus merkwürdige Rückschlüsse bewirken.

Prompt habe ich am Dienstag, einen Tag nachdem die Bewerbung per Mail raus ist, das Bestätigungsschreiben bekommen. Bewerbung ist also eingegangen. Dauert nur noch ein wenig bis alle Bewerbungen gesichtet worden sind und eine Rückmeldung kommt.

Bin gespannt. Habe sogar eine Lesebestätigung zugesandt bekommen. Witzig.

Beworben

Hab mich Montag auf eine Stelle beworben.

Auf eine Stelle als stellvertretende Kindergartenleitung. War in der Zeitung ausgeschrieben. Hat mir unsere nette Nachbarin in die Hand gedrückt.

Bin ja mal gespannt. Ist nämlich ein Kirchlicher Kindergarten. Was ja aber nicht gezwungen was zu heißen hat.

Laut Ausschreibung suchen sie eine Erzieherin oder gleichwertige Ausbildung.

HEP und Erzieher sind im Grunde gleichwertig. Nur das es in manchen Bereichen andere Schwerpunkte gibt. Wäre  ja nicht so als wäre ich nicht lernfähig.

Bezweifle aber, dass ernsthaft was draus wird. Haben manche doch ein verknacktes Bild von HEPs. Von wegen, nix Kindergarten.

Vermute sogar, dass nicht mal eine Rückmeldung kommen wird.

Habe mich nämlich schon mal auf drei Stellen in einem Kindergarten, via Mail, beworben. Stand sogar in der Beschreibung das eine Bewerbung per Mail gerne entgegen genommen wird.

Habe von allen drei Kindergärten nie was gehört. Weder Eingangsbestätigung noch eine Absage mit Grund dafür.

Abwarten was passiert. Das ist unser Motto. Und dann spielen wir Lotto. Oder so.

Habe jetzt zwei Bewerbungen, nein drei, offen.

Von Bevorzugtem Betrieb noch keine Rückmeldung. Haben aber auch erst am 9 Januar wieder angefangen. Nach dem Weihnachtsfest. Und so.

Und dann war da noch das Wochenende dazwischen. Und kommt jetzt schon wieder.

 

Freitagsdienst

Der gestrige Dienst war ganz schön anstrengend. 13 Bewohner und 4 Mitarbeiter.

Nach 9 Stunden arbeit, hat es mir gereicht. Kann man das glauben?

Ab 15 Uhr waren wir nur noch zu zweit. Die beiden anderen Kollegen haben den Wocheneinkauf erledigt, den man beinahe schon zu zweit machen muss. Schafft man es sonst fast nicht.

Zu zweit dann um den Rest gekümmert. Gepflegt und  gebadet. Wäsche gewaschen, Müll entsorgt. Küche aufgeräumt. Den Haushalt geschmissen

Irgendwie haben wir es dann doch hinbekomnen mal 20 Minuten hinzusitzen und kurz Pause zu machen. Eigentlich 10 Minuten zu kurz Pause gemacht.

Nach 9 Stunden „Wann ist Fasching?“ „Wann gehen wir verkleiden?“ „Darf ich Kostüm suchen?“ hatte ich die Schnautze voll.

Ganz zu schweigen von mehrfacher Pflege und einigen Kilos die ich gehoben, geschoben, gezogen, gerollt oder per Lifter bewegt hatte. Fragen beantwortet, mich mit Technick befasst, Telefonate angenommen und geführt, getröstet und bespaßt hatte.

Wie habe ich es dann noch hinbekommen, 1 Stunde, zuhause meinen eigenen Haushalt zu schmeissen? Und das dann erst gegen 21:40 Uhr, als ich zuhause war? Weiß ich nicht.

Heute habe ich frei.

Morgen geht es dann zum Nachtdienst. Ich bin gespannt. Ob ich diesmal schlafen kann? Man wird sehen.

Mir macht die Arbeit mit Menschen mit Behinderung wirklich Spaß. Aber der Schichtdienst setzt mir langsam zu.

Hoffentlich kommt nächste Woche das Einladungsschreiben. Für die Stelle als Gruppenleitung in einer Werkstatt. Wie schön wäre es, wieder geregelte Arbeitszeiten zu haben.

Ach wie schön ist Panama.

 

Zurückgesetzt [Bewerbung]

Nun ist es doch schon wieder beinahe drei, wenn nicht sogar vier Wochen her. War es noch im letzten Monat, ja sogar im letzten Jahr, als ich nochmals wegen der Stelle angefragt hatte. Man mir am Telefon sagte, der Prozess zieht sich noch mindestens bis Januar. Und es würde in diesem Monat und auch Jahr, nichts mehr passieren.

Seither habe ich mich erst einmal damit abgefunden. Damit abgefunden, dass erst einmal nichts kommt. Wegen den ganzen Weihnachts und Silvestersachen. Bis letzte Woche, konnte ich recht gut die Sache wegstecken. Habe ich nicht mehr wie eine Blöde im Briefkasten nachgeschaut. Da mir irgendwie klar war, dass wegen Urlaub usw. vor dieser Woche nichts passieren würde.

Aber kaum, dass ich heute aufgestanden war, wurde ich schon wieder nervös. Ob heute ein Brief kommen würde? Ob ich heute eine freudige Nachricht in den Händen halten würde. Aber bei genauerem betrachten meines Kalenders, wurde mir durchaus bewusst, dass wohl frühestens nächste Woche ein schreiben kommen würde. Wenn ich Glück habe vielleicht noch mitte dieser Woche. Was ich aber schlichtweg etwas bezweifle.

Auf der HP ist die Stelle noch online. Sie ist also noch ausgeschrieben. Fragt sich nur, wie lange sie noch ausgeschrieben sein wird. Bin ich mir da nicht so sicher. Habe ich die letzten Wochen auch immer wieder in der Zeitung geschaut. Bei den Stellenanzeigen. Rein aus Neugierde und Spaß an der Freude.

Neulich war ich beim Frisör. Letzte Woche. Mein Frisör fragt mich daraufhin, was denn nun mit der Stelle ist. Ob ich die nun bekommen hätte und schon beim Vorstellungsgespräch war. Peinlich berührt, erzählte ich ihm, dass sich der Bewerbungsprozess nochmal verlängert hat. Wegen Internen Abläufen. Erzählte er mir, dass ihm eine andere Kundin neulich erzählt hatte, dass dieser Betrieb sucht. Habe ich aber nicht genauer nachgefragt, ob sich die Dame beworben hatte oder dort arbeitet. Hätte mir so oder so nichts gebracht. Außer, dass ich mehr Zweifel an mir bekommen hätte, wenn sie eine potentielle Konkurentin gewesen wäre.

Manche sagten mir bereits, dass ich es doch einfach lassen sollte. Es stehen lassen sollte. Hätte es beim ersten Versuch ja auch schon nicht geklappt. Die würden mich nicht mehr wollen. Was ich denn da nun für einen Stress drauß mache. Ich doch aufhören sollte mir Hoffnungen zu machen. Ich mich da in was verennen würde. Mich hineinsteigere.

Steigere ich mich vielleicht tatsächlich in was rein? Laufe ich schon wieder in der Wohnung auf und ab. Gehe Fragen durch, die im Vorstellungsgespräch gestellt werden könnten. Überlege mir Antworten dazu. Verwerfe es wieder. Durchforste das Internet, nach Fragen die im Gespräch vorkommen könnten.

Ein Berufsberater der AA meinte kürzlich zu mir, als ich ihm die Situation schilderte, dass er es nicht ganz nachvollziehen könnte. Er es nicht ganz versteht, was das war. Ob sie denn dort auf DEN Mitarbeiter schlecht hin warten würden. Zumal der Markt aktuell ziemlich abgefressen ist. Weil nicht viele nach kommen im Moment.

Ist das alles vielleicht nur eine Taktik? Ich weiß es nicht. Beginne ich auf jeden Fall, immer mehr Zweifel daran zu bekommen (kann man das so sagen), dass ich überhaupt ansatzweise zum Gespräch eingeladen werde. Habe ich es eigentlich schon fast aufgegeben. Flammt dann aber doch immer wieder ein Fünklein Hoffnung auf. Gerade dann, wenn ich meinen Kalender ansehe, und sehe dass es ja gerade Anfang Januar ist. Oder kann man schon fast sagen mitte Januar?

Wieder auf dem Bewerberweg

Schon wieder? Ja schon wieder. Ich befinde mich wiederholt in der Position der Bewerberin. Nicht weil ich gekündigt habe oder gekündigt wurde. Nein. Arbeite ich nach wie vor, in der selben Arbeitsstelle. Zwar eine Vertragsverlängerung erhalten, wie ich bereits erzählt hatte, jedoch wiederholt befristet.

Aber die Befristung hat nicht viel damit zu tun, dass ich mich schon wieder anderweitig umsehe und bewerbe. Eigentlich entstand es daraus, mich einfach mal „spaßeshalber“ auf eine ausgeschriebene Stelle zu bewerben, welche ich in einer Zeitung entdeckte.

Eigentlich habe ich die Stellen, die Erzieher für einen Kindergarten suchten, immer überflogen. Denn in der Schule wurde ja immer gesagt, als HEP kann man nicht im Kindergarten als Fachkraft arbeiten. Außer es ist ein behindertes Kind dabei. Aber warum werden Erzieher im Behindertenbereich dann als Fachkraft gesehen, umgekehrt dürfte ich aber nicht als Fachkraft im Kindergarten agieren? Diese Logik hat sich mir nie ganz erschlossen. Entsprechend hätte ich eigentlich zusätzlich noch entsprechend Unterricht besuchen müssen, zwecks der zusätzlichen pädagogischen Kiste.

Mir hat die ganze Kiste dann keine Ruhe gelassen. Bis ich einen Gesetztestext las, der einen HEP im Kindergarten durchaus als Fachkraft sieht. Beim Arbeitsamt fragte ich daraufhin auch noch nach, was denn eine vergleichbare Ausbildung zum Erzieher ist. Worauf sich herausstellte, dass Erzieher und HEPs durchaus gleichermaßen bewertet weerden. Denn haben beide Berufe den Schwerpunkt Pädagogikt. Abgesehen von dem Part, dass der Erzieher noch mehr in die Frühförderung geht. Was der HEP nicht ganz so ausführlich hat. Allerdings obliegt es immernoch der Entscheidung des entsprechenden Kindergartens, ob sie einen HEP einstellen oder nicht. Wobei wohl die Chance nicht schlecht ist, da Kinder mit Behinderung durchaus auch in einen normalen Kindergarten gehen dürften.

Entsprechend habe ich mich dann doch dazu entschieden, es einfach mal zu versuchen und habe die Bewerbung direkt geschrieben und via Mail abgeschickt. Wenn ich es nicht probiere, weiß ich auch nicht, ob es klappt. Ist nun inzwischen 1 Woche seither vergangen. Habe leider noch keine Rückmeldung bekommen. Aber vielleicht braucht es einfach noch ein bisschen. Täglich schaue ich mehrfach in mein Mail Postfach um abzuchecken, ob etwas kam. Leider noch nicht.

Wie ich drauf kam, schon wieder mit der Bewerberei anzufangen? Leider setzt mir die Schichterei gewaltig zu. Weshalb ich ja schon früher, so eigentlich, den Entschluss gefasst hatte, mich auf eine Stelle zu bewerben bei der ich geregelte Arbeitszeiten habe. Am schlimmsten für mich, sind eigentlich die Nachtdienste. Aber nicht nur das. Leider zeigt sich Teamtechnisch ein ziemlicher abwärts Trend. Leider. Dachte ich eigetlich immer, dass das Team echt super sei. Aber irgendwie, scheint es ganz danach, als sei der Wurm drin. Es macht kurz und gut, gerade einfach keinen Spaß mehr.

Nun gut. Begebe ich mich nun wieder dazu, weiter zu guggen, was sich noch so finden läst. Bewerbungen schreiben. Bzw. Anschreiben entsprechend anpassen. Email verfassen, Pdf Dateien anhängen und los gehts.

Ich wünsch euch was.

Tagebuchreihe 13-Tage-Woche: Tag 6

Einleitung

Tag 6 habe ich nun erfolgreich hinter mich gebracht. Allerdings merke ich mittlerweile, dass ich einfach komplett ausgelaugt bin. Die Vorstellung dass ich noch weitere 7 Tage vor mir habe macht es, ehrlich gesagt, nicht sehr viel besser. Zumal immer wieder die Worte eines Kollegen in meinem Kopf wiederhallen. „Schönes frei.“ „Hab nicht frei, hab bis 1 Fortbildung.“ „Ja mai, dass ist fast das selbe. Machst ja nix.“

Die Frage nach dem Frei

Es ist eben nicht das selbe. Frei und Fortbildung. Niemals. Hat für mich nicht wirklich etwas miteinander gemein. Nicht mal ansatzweise und auch nicht wenn man es wollte. Auch wenn ich am  Tag der Fortbildung nicht in der Arbeit bin. Dennoch muss ich morgens aufstehen, damit ich pünktlich da bin. Muss Zuhören. Mich konzentrieren und auch praktisch etwas tun. Auch wenn es nur 4 Stunden waren. Aber frei, ist das für mich nicht.

Die abhanden gekommene Motivation 

Meine Motivation ist aktuell weg. Sie ist im Urlaub, so scheint es mir zumindest. Eine wirkliche Erholung tritt auch nicht ein. Habe ich auch gar keine Chance dazu, mich zu erholen. Wie denn auch,wenn ich keinen einzigen Tag frei habe. Selbst zum Reiten muss ich mich im Moment zwingen und mehrfach überreden. Obwohl Reiten meine Leidenschaft ist. Aber es erst mal bis aufs Pferd zu schaffen, scheint mir im Moment ein richtiger Kraftakt zu sein. Selbst für eine Reitstunde, habe ich aktuell kaum Ambitionen. Kann man sich das vorstellen?

Die nicht eingehaltene Abmachung

Allgemein zieht es mich einfach nur noch runter. An die eigentliche Abmachen, die ich einst mit den Dienstplanschreiber ausgemacht hatte, wird sich neuestem auch nicht mehr gehalten. War die eigentliche Abmachung, dass ich Doppelnächte mache, allerdings nur unter der Bedingung, dass ich danach zwei Tage frei habe. Der Tag an dem ich aus der Nacht komme, nicht eingerechnet. Denn am Tag nach der Nacht, mache ich schließlich auch den Frühdienst mit. Was wiederum bedeutet, dass dies kein freier Tag ist. Allerdings scheint man es im Moment nicht als nötig zu sehen, dies einzuhalten.

Einfach mal weg

Möchte im Moment, am liebsten einfach nur noch weg. Habe keine Lust mehr. Dieses ewige geschichte abzuziehen. Ganz zu schweigen von den Nachtdiensten. Die Nachtdienste sind eigentlich das Schlimmste an der ganzen Geschichte. Kann diese einfach nicht sonderlich gut ab. Trotzdem habe ich diesen Monat geschlagene 5 dieser Sorte.

Mangelnde Motivation

Werde mich trotz mangelnder Motivation, doch in den Stall bewegen. Dort zumindest ausmisten und Futter herrichten. Danach werde ich wohl ein bisschen das Sofa hüten. Vielleicht noch in die Sauna gehen um mich wenigstens ein bisschen zu erholen. Obwohl ich bezweifle, dass es klappt. Auch wenn ich es wollte.

Ideenfreiheit 

Habe im Moment einfach keine Idee, wie ich mich dem ganzen einfach mal entziehen könnte. Würde am liebsten einfach mal eben alles hinschmeißen und für ein paar Wochen herumreisen und mich erholen. Hätte aber dann noch ein schlechteres Gewissen gegenüber meinem Pferd, welches ich sowieso schon habe, weil ich zur Zeit kaum zum Reiten komme. Auch wenn ich beinahe täglich im Stall bin.

Noch nicht beim Arzt gewesen

Beim Arzt war ich nach wie vor immer noch nicht. Auch wenn ich mich wohl besser hätte krankschreiben lassen. Allerdings bin ich, wie ich glaube ich schon mal erwähnt hatte, ziemlich eigen was Ärzte angeht. Möchte ich nicht zu einem x beliebigen Arzt hüpfen. Habe manchmal das Gefühl, dass mich nicht alle Ärzte verstehen und ich mich nicht allen anvertrauen kann oder es vielleicht auch nicht will. Bin ja eh ein Mensch, der nicht jedem vom Fleck weg vertraut. Zu Anfang immer erst misstrauisch ist. Sich das ganze lieber erst mal aus der Entfernung ansieht. Über diesen Zufallsfund berichte ich aber lieber seperat. Wird glaube ich sonst zu viel.

Etwas meckern zum Schluss noch:

Ich habe keine Lust mehr. Und ich habe von einer Stelle auch eine Absage kassiert. Eine Stelle die mich mal richtig interessiert hätte. Arbeit mit Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft. Also mit Tieren und Menschen mit Behinderung. Das wäre mal richtig cool gewesen. Habe gestern den Anruf bekommen, dass die Stelle leider schon besetzt ist. Habe mich etwas geärgert, weil ich mich zu spät beworben hatte. Die Stelle zu spät entdeckt hatte. Meine Bewerbung wird dennoch behalten. Werde dann angeschrieben, sollte sich eine Stelle auftun die zu mir passen würde.

Gestern habe ich übrigens meine Vertragsverlängerung unterschrieben. Wieder nur auf 1 Jahr befristet. Danach heißt es darum bangen, ob ich einen Unbefristeten Vertrag bekomme oder gegangen werde. Prima. Aber fürs nächste Jahr bin ich erst mal abgesichert.