Verbinde dich!

Wie oft wurde mir schon unter die Nase gehalten ich sollte mich doch mehr verbinden. Bestimmt 100 mal. Ich habe aufgehört zu zählen.

Solle mehr nach draußen tragen, dass ich blogge, dass wäre ja so wichtig und beinahe schon ein must have in diesem Bereich. Wie konnte ich nur und überhaupt. Und sowieso. Weiterlesen

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Wie das mit dem bloggen so anfing

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Jetzt haben wir schon November und bald ist auch das Jahr 2017 zu ende. Einfach mal vorbei und vorbei gerauscht. In nächster Zeit werden sich wieder die Jahresrückblicke der Blogs häufen. Bin ich mir ziemlich Sicher. Gehört irgendwie zum guten Ton dazu. Habe ich inzwischen zumindest den Verdacht.

Dachte mir, ich könnte auch eine Art Rückblick veranstalten. Aber nicht im Sinne wie das letzte Jahr war. Sondern eher im Sinne, wie alles angefangen hat. Wie mein Blog das Licht der Welt erblickte und welche Intension ich hatte. Was aus meinem Blog geworden ist und welche Erwartungen ich hatte.

So zumindest der Plan. Man könnte den Beitrag hier mit einigen Überschriften betiteln. Bloggen für Anfänger. Tipps und Tricks für Blogger. Oder auch, welche Erwartungen man nicht haben sollte. Könnte ich jetzt auch anfangen, aufzulisten, was man alles beachten soll/muss/kann. Aber irgendwie hab ich da nicht so viel Lust drauf. Und gibt es schon genügend Beiträge, die genau DAS erläutern.

Daher, erzähle ich nun meine Geschichte. Meinen Werdegang als, mehr oder auch weniger, erfolgreicher Blogger. Oder so in die Richtung. Wie auch immer.

Pferdig unterwegs erblickt das Licht der Blogwelt

Eines schönen Tages erwachte ich und hatte die Blitzidee „Ich fange an zu bloggen.“ Ohne mich großartig zu Informieren, ins Internet gezischt und nach Plattformen gesucht. Ganz nach dem Motto, ich werde jetzt Blogger.

Bevor ich aber auf WordPress landete und Pferdig unterwegs, das Licht der Bloggerwelt erblickte, gondelte ich von einer Plattform zur nächsten. Irgendwie hatte ich mir das aber anders vorgestellt. Also mit dem Bloggen. Viel übersichtlicher und sowieso und überhaupt. Außerdem dachte ich immer, man könnte seine Beiträge, egal auf welcher Plattform, schön mache. Also mit Überschriften und Farbe und so.

Lernt man ja schon in der Schule, wenn man Informatik bzw. Textverarbeitung hat, dass sich Texte besser lesen lassen, wenn man Absätze und Überschriften rein Packt. Das ganze vielleicht noch hervor hebt mit Farbe oder einer anderen Schrift.

Irgendwann landete ich dann also doch hier. Was aber irgendwie ein Zufallstreffer war. Übers Handy. App gezogen und los gelegt. Irgendwie fand ich das ganze aber ziemlich kompliziert, alles über das Handy zu machen. Lange Berichte brauchte ich da ja gar nicht erst anfangen. Da brauch ich ja ewig, bis da mal was fertig ist.

Irgendwie dödelte ich dann, wieder mal, auf anderen Plattformen rum, weil ich es einfach nicht überrissen hatte, dass man WordPress ja auch vom PC aus nutzen kann. Und nicht nur übers Handy. Irgendwann habe ich es dann erst mal ganz bleiben lassen. Weils irgendwie nicht so klappen wollte wie ich mir das vorgestellt habe.

Letztlich hat mir das aber irgendwie doch keine Ruhe gelassen. Und ich habe meine Bloggerei wieder aufgenommen. Über WordPress. Diesmal mit dem Wissen, dass klappt auch über den PC.

So lag mein WordPress Blog ein halbes Jahr also brach, bis ich wieder anfing zu bloggen. Ich fing an, mein Theme anzupassen. Erfuhr sogar über eine Bekannte, wie man Kategorien anlegt. Bloggte also über Handy und PC. Das war alles im übrigen 2015.

Nische gefunden. Kannste Kicken!

List man sich so durch Internet, was ich mal lieber gleich am Anfang gemacht hätte, hört man überall, dass man seine Nische finden soll. Also sein Thema, über das man gerne schreibt und das eben so sein Ding ist.

Naja, Rückblickend kann ich jetzt nicht gerade Behaupten, dass ich diesen Ratschlag, ernsthaft, beherzigt hätte. Wusste ich ja am Anfang nichts davon. Und habe einfach vor mich hin gemacht.

Wobei ich sagen muss, dass  ich eigentlich schon so ein paar Ideen hatte. Aber irgendwie, habe ich mich, zu Anfang nie so recht auf ein Thema eingeschossen. Fing alles damit an, dass ich über Reittherapie berichten wollte. Musste dann aber feststellen, dass es zwar voll mein Ding ist, aber sich die Infobeschaffung als eher schwierig zeigte. Was zur Folge hatte, dass ich zusätzlich anfing, über Pferd und Reiter, an sich zu berichten.

Aber irgendwie, konnte ich mich da auch nicht so recht drauf einschießen. Und war immer noch nicht an dem Punkt, an dem ich hätte sagen können, ich hätte meine Nische jetzt mal wirklich gefunden.

Es ging dann weiter, dass ich über Hobbys angefangen habe zu schreiben. Weiter über die absolute Überzeugung, dass ich jetzt Produkttester und Restauranttester werde. Bis hin zu dem Punkt an dem ich auch über Alltägliches geschrieben habe und meinte ich könnte Beruflich bezogen absolut meine Nische landen.

Als ich dann doch mal drüber nach las, was übrigens fast ein Jahr gebraucht hat bis ich auf die Idee kam, wie man eigentlich einen Blog richtig macht, begann es wiederholt zu rattern. Vollkommene Verzweiflung darüber, dass ich eigentlich nicht wirklich nen Plan davon habe, was ich da eigentlich tue. Und die Erdrückende Erkenntnis; Die richtige Nische habe ich, nach einem Jahr, immer noch nicht gefunden.

Blog somit zum Scheitern verurteilt? Wie man sieht, bin ich immer noch da oder?

Vollkommen verkehrte Vorstellungen

Wenn ich das jetzt mal so überdenke, was ich damals für Vorstellungen und Erwartungen hatte, muss ich lachen. Jeder der mir mit genau dieser Vorstellung, heute, ankommen würde, dem Würde ich einen leichten Schlag auf den Hinterkopf verpassen. Außerdem könnte derjenige diese Erwartung gleich mal in eine Kiste Packen, verkleben und auf den Dachboden stellen.

Ich trau mich schon fast gar nicht zu sagen, was ich damals für eine Erwartung hatte. Da werden, vermutlich, einige die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Oder sich darüber amüsieren.

Ich hatte nämlich die totale Erwartung, dass ich von 0 auf 100 voll durchstarten werde. Das ich bestimmt total erfolgreich  und viele Leser haben werde. Mhm. Genau. Sicher doch. Klarer Fall von Überschätzung und falscher Vorstellung. Heute sage ich, das funktioniert so nicht. Mit keinerlei Plan, Struktur und den entsprechenden Connections. So kann das nicht klappen.

Mit der Zeit, gebe ich zu, habe ich mich aber durchgewurschtelt.

Aufgeben stand auch zur Debatte

Kurzzeitig hatte ich Tatsache den Gedanken, dass ganze geblogge gut sein zu lassen. Ich fand meine Texte scheiße, kein Mensch hat sie gelesen. Und so wirklich ein System hatte mein Blog auch nicht. Irgendwie hat mich die Motivation, die ich ganz zu Anfang hatte, mal voll und ganz verlassen.

Bis mir der ein oder andere Blogger über den Weg lief, Gott sei dank, die mir da ein paar wichtige Tipps gegeben haben. A) benutze Tags (Schlagwörter) B) Suche dir ein passendes Theme  und C) Da kann man auch eine Menüleiste einbauen.

Nach diesen Tipps ging es dann Bergauf. Und ich bin immer noch da :).

Und wie ist es heute?

Nun, nach über zwei Jahren durchgewurschtel, bin ich immer noch keiner der Superblogger. Aber was soll das schon. Ich schreibe nicht für jemand anderen, sondern rein aus Spaß. Und wer es liest tut es, wer nicht, halt nicht. Hier übrigens ein Danke an alle, die meine Beiträge lesen. An alle die mir nicht nur Folgen, damit ich zurück folge.

Ich habe meinen Blog, mehrfach, auf Vordermann gebracht, gefühlt zigmal mein Menü, die Kategorien und das Design verändert. Weil mir ständig irgendwas nicht in den Krempel gepasst hat oder ich einen Wink mit dem Zaunpfahl bekommen hatte.

Mit der Zeit haben sich dann auch meine Texte verändert und ich habe meine Schreibweise gefunden. Zumindest bilde ich mir das ein, dass es so ist. Könnte durchaus passieren, dass sich im weiteren Verlauf noch so einiges verändern könnte. Wer weiß das schon.

Meine Nische bezieht sich, mittlerweile, auf ein paar Themen die mir liegen. Habe mich also nicht direkt auf nur ein Thema eingeschossen. Hauptsächlich lauten meine Nischen im Moment:

  • Alltagsgedödel
  • Reisen (wenn ich dann mal einen Interessanten Urlaub mache)
  • Die Reiterei und was dazu gehört
  • Mein Job und ich bzw. der Alltag eines HEPs
  • Reittherapie, sofern ich wieder mit neuen Infos gefüttert wurde

Bei allem anderen handelt es sich, so ganz eigentlich, um Nebensächlichkeiten. Zu denen das ein oder andere mal doch was kommt. Wenn mir halt grade was zu einfällt oder wenn ich da grad mal an was interessantes hingelaufen bin.

Was ich auf den Weg mitgebe

Durchhalten, durchhalten, durchhalten. Und bloß keine Falschen Erwartungen oder Ziele haben. Von 0 auf 100 ist schon gleich gar nicht. Und ohne Kontakt zu anderen Bloggern sowieso nicht (damit meine ich, dass man auch mal Blogs von anderen lesen sollte und nicht nur Tunnelblicktechnsich durch die Gegend rennt. Ein netter Kommentar kann einem da übrigens auch weiter helfen ;-))

Texte werden mit der Zeit besser und manchmal ergibt es sich mit der Zeit, welches Thema tatsächlich das richtig ist.

Blogparaden können im übrigen auch helfen, gerade dann, wenn einem mal nichts einfällt oder man einfach mal Lust drauf hat. Aktuelle Paraden findet man übrigens unter http://www.blogparaden.de, allerdings sollte man seinen Blog nicht nur mit Paraden füttern. Da geht irgendwann die Persönlichkeit, gekonnt unter und flöten geht sie auch noch.

Regelmäßigkeit wäre übrigens auch noch so ein Punkt. Man muss nicht täglich bloggen, aber man sollte einen festen Rhythmus haben, wann man seine Beiträge schreibt. Da hatte ich, im übrigen, am Anfang auch kein richtiges System dahinter.

Inzwischen versuche ich, jeden zweiten Tag, einen Beitrag zu schalten. Sofern ich ein Thema habe, über das ich sinniere. Teilweise spalte ich Beiträge auch auf mehrere Posts auf. Um den Beitrag kurz zu halten. Was man von dem hier jetzt nicht unbedingt behaupten kann. Liest sich dann einfacher und die Konzentration bleibt da. Mal ganz zu schweigen von der Spannung :). Also wenn man den Beitrag kurz hält.

Eine sau blöde Idee ist es im übrigen, mehrere Beiträge auf einmal zu schalten. So meine Erfahrung. Wird ja dann langweilig und manchmal kann es auch zu einer Infoüberflutung führen oder Reizüberflutung. Wie auch immer. Ich belasse es daher bei einem Beitrag, der geschaltet wird. Okay, ich gebe es zu, das ein oder andere mal habe ich auch zwei geschalten. Weil sich das sonst irgendwie überschnitten hätte oder nicht mehr im Zusammenhang gestanden wäre. Oder Zeitlich zu weit weg. Wie auch immer. 🙂

In diesem Sinne, adios! Und haltet die Ohren steif :), nicht gleich die Flinte ins Korn schmeißen, weils nicht gleich funktioniert :).

Drei Dinge die ich über das Bloggen hätte wissen sollen [Blogparade]

Einleitung

Eine weitere Blogparade, die es mir angetan hat und welche ich wieder über blogparaden.de gefunden habe, befasste sich mit dem Thema, was ich eigentlich hätte wissen sollen, als ich mit dem Bloggen angefangen habe.

Vorgabe war, drei Dinge aufzuschreiben, die einem Persönlich am Meisten Gewichtung geben. Oder irgendwie so in die Richtung.

Ins Leben gerufen hat sie Finn von Blogmojo. Zu finden ist die Parade unter https://www.blogmojo.de/bloggen/

Was ich über das Bloggen wissen hätte sollen?

Ach da gibt es so einiges, was man mir vielleicht vorher hätte sagen sollen. Sagen können. Dürfen müssen. Was aber wahrscheinlich nicht zuletzt an meiner eigenen Herangehensweise lag. Bin ich mir ziemlich Sicher. Hundert pro sogar.

1. Verkehrte Hoffnung, Anfang, Frust, Ende

An die ganze Bloggerei, bin ich persönlich damals mit der Komplett falschen Einstellung oder auch Hoffnung herangegangen. Ich habe damals schon länger gegrübelt ob ich nicht bloggen soll. Hab das schon hier und da mal gehört. Was im Fernsehen drüber gelesen und so weiter und sofort.

Eines Morgens bin ich dann aufgewacht und habe beschlossen, mit dem bloggen anzufangen. Ohne mich groß drüber zu informieren. Geschweige denn irgend einen Plan zu haben. Das einzige was ich wusste, es sollte irgendwie was mit Pferden und Reittherapie zu tun haben. Über Reittherapie informieren wäre doch was. Vielleicht auch ein paar Testberichte.

Mich hat diese Ideen den gesamten Tag nicht los gelassen. Was dazu führte, dass ich einfach mal bei Google irgendwas mit Bloggerplattformen kostenlos oder so in die Richtung eingehackt habe. Mir WordPress aufs Handy geladen habe. Und mir dachte, so jetzt bloggste mal drauf los.

Erster Beitrag. Online. Abwarten. Wird schon jemand lesen. Und irgendwer wird da schon drauf kommen. Allerdings hatte ich das Problem, dass ich bei WordPress anfangs überhaupt nicht durchgestiegen bin. Was zu diversen Frustrationsmomenten führte, an diesem Tag. Nachdem dann auch noch kein Schwein den ersten Beitrag und auch den zweiten nicht gelesen hatte, habe ich es aufgegeben.

Die falsche Hoffnung war einfach, wenn ich den Beitrag online stelle, dann kann den jeder sehen und auch lesen. Und da werden bestimmt voll viele drauf aufmerksam. Hätte ich mal besser wissen sollen, dass ich a) auf mich aufmerksam machen sollte, b) vielleicht auch ein paar Schlagwörter benutzen könnte, damit man das da dann mal findet.

Meine Einstellung war einfach zu flapsig, keine Ahnung von nichts. Neuen Blog, aber drauf hoffen, dass durch Zufall jemand drauf kommt. Dem Zufall darf man es eindeutig nicht überlassen. Schon gar nicht ohne Schlagwörter und Co zu nutzen. Mit Däumchen drehen kommt man da einfach nicht weiter.

Fazit: Zu Glauben, man braucht nichts weiter tun und es geht von alleine, ist genau verkehrt. Man muss sich rein hängen. Man braucht Zeit um Leser zu gewinnen. Von heute auf morgen pro Tag 100 Besucher o.ä. zu haben, ist vollkommen unrealistisch. Also, realistich bleiben. Und das Ziel pö a pö erhöhen.

2. Entscheide Dich!

Irgendwann, so ein paar Monate später, kam ich dann doch wieder auf den Film, ich schreibe doch weiter. WordPress war mir nach wie vor zu kompliziert. Obwohl ich wusste, dass WordPress eigentlich ganz gut ist, gerade was die Funktion anbelangt, seinen Beitrag zu gestalten. Bisschen wie Word. Aber etwas übersichtlicher, was die Funktionen anbelangt.

Entsprechend landete ich auf irgendeiner anderen Bloggerseite. Dort habe ich auch eine weile geschrieben. Schien auch zu funktionieren. Aber so recht zufrieden war ich dann auch nicht. Weil es mich einfach überaus genervt hat, dass ich nicht mal Überschriften richtig setzten konnte. Der gesamte Text wirkte so unübersichtlich.

Dann folgte ein Plattformwechsel nach dem anderen. Bis ich dann doch entschloss wieder zu WordPress zu wechseln. Weil ich es einfach als am übersichtlichsten empfand. Alleine der Tatsache wegen, was man dann doch alles machen konnte.

Fazit: Vorher überlegen, welche Plattform man nutzen will. Überlegen was man will, was man sich vorstellt und was es können soll.

3.  Bleibe du selbst

Eine Sache die ich in der Zeit, in der ich Blogge für mich festgestellt habe, ist immer sich selbst treu zu bleiben. Seine eigene Schreibweise beibehalten.

Jemand anderem Nachzueifern bringt, meiner Meinung nach, überhaupt nichts. Was wäre das Bloggen schon, wenn alles gleich wäre? Es würde keinen Menschen mehr interessieren.

Auch wenn man am Anfang glaubt, die eigenen Texte wäre irgendwie fad. Oder öd. Mit der Zeit entwickelt sich das ganze weiter. Irgendwann werden sich die Texte ändern. Werden sich festigen und auch verändern. Ins positive. Um so länger man schreibt, desto eher verbessern sie sich.

Regelmäßigkeit ist das Zauberwort. Dann wird das schon 😉

 

 

 

Vernetzung von Blogs? Gibt es eine Möglichkeit?

Hallo Halli und guten Tag!

Irgendwie habe ich mich jetzt die letzten Tage ein bisschen mit dem Thema Vernetzung von deutschsprachigen Blogs auseinandergesetzt. Nun gut, was heißt das schon? Ich habe mir so den ein oder anderen Gedanken dazu gemacht. Und auf das Thema kam ich eigentlich, da ich des Öfteren in den Schlagworten Worte hatte wie

  • Vernetzung
  • Vernetzung von Bloggern
  • Blogger bloggen zusammen
  • Vernetzung von deutschsprachigen Blogs
  • Vernetzung durch den Mitmachblog

Im deutschsprachigen Raum, scheint es aus meiner Sicht, nicht gerade gang und gäbe zu sein, dass sich Blogs untereinander vernetzen. Habe ich so das Gefühl. Was glaube ich gerade so in den anderen Ländern etwas anders läuft. Sicher bin ich mir da allerdings nicht, und möchte es eigentlich auch nicht wirklich verschreien.

Mir viel auf, dass viele mehr vor sich hin schreiben, ab und an wird mal ein Beitrag verlinkt oder darauf aufmerksam gemacht. Natürlich stellt man sich dann hin und wieder die Frage: Ist es denn überhaupt sinnig, wenn ich hier nur einen kleinen Tagebuchblog betreibe mich zu vernetzen? Oder soll ich das lieber den „großen“ überlassen?

Ob es Sinn macht, ist jedem im Grunde selber irgendwo überlassen. Dennoch glaube ich nach wie vor, dass irgendwie ne Blockade vorhanden ist, sich mit anderen zusammen zu hängen. Ganz nach dem Motto, das ist doch mein Blog und da will ich eigentlich niemand anderen mit dabei haben, denn schreibe schließlich ich hier.

Nun ja, ob der Vergleich oder diese These so richtig ist, weiß ich jetzt auch nicht so recht. Muss ich ehrlich zugeben, dass ich es eigentlich auch nicht gerade gerne hätte, wenn jemand meinen Blog befüllt. Geht es ja schließlich irgendwie um meinen Blog. Aber darum geht es im Grunde bei der Vernetzung gar nicht. Es geht nicht unbedingt darum, dass jemand anders auf meinem Blog rum schreibt. Sondern eher darum, dass man Artikel die man toll findet, verlinkt. Links zu anderen Blogs da lässt, die man vielleicht selber toll findet. Oder auch mal die Idee des Gastartikels ins Auge fasst.

Bei Google habe ich einen Beitrag entdeckt, eigentlich waren es drei die ich gefunden habe. Zwei davon haben sich mit Ideen zur Vernetzung befasst, die ich jetzt gar nicht mal als so schlecht abgestempelt hätte. Den dritten, da bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, was ich davon halten soll. Aber irgendwie hatte er/sie mit dem Beitrag auf gewisse Weise recht, auch wenn der Beitrag sich im ersten Moment irgendwie ein wenig böse angehört hat und eher nach einem Motzbeitrag klang (im ersten Moment wohl gemerkt). Ja ich habe Google gefragt, ganz einfach aus dem Grund, weil ich wissen wollte, was andere Blogger darüber eigentlich schon so alles erzählt haben. Oder vielleicht sogar dazu denken.

Und ich gebe zu, dass ich gerade nicht so ganz den Übergang oder die Überleitung zu dem finde, wo ich eigentlich drauf hinaus wollte. Offen und ehrlich, haut nah und ohne Schminke. Weil ganz Hypothetisch gesehen, wollte ich darauf hinaus, ob es denn irgendwie eine Möglichkeit gibt, die es mir erleichtert mich mit anderen Blogs oder Bloggern zu vernetzten. Mit den anderen Bloggern zusammen zu schreiben und eine, sagen wir mal, Gemeinschaft zu haben die durch das Bloggen verbunden wird.

Ja es gibt eine Möglichkeit, der Vernetzung. Kann man das so sagen?

Ja natürlich kann man das so sagen. Es gibt eine Möglichkeit der Vernetzung unter Bloggern. Die Möglichkeit miteinander zu schreiben. Sich zusammen und gemeinsam einem Thema zu widmen und zusammen einem Hobby nach zu gehen und das obwohl man irgendwie am PC sitzt. Allerdings beruht es auch hier wieder darauf, dass man nicht erwarten kann, dass die eigenen Beiträge gelesen werden, man selbst aber keine anderen Beiträge liest.

Ja ich komme ja schon auf den Punkt, habe ich schon über 600 Wörter drum rum geredet. Die Möglichkeit nennt sich kurz MMB. In Langversion, für diejenigen die es noch nicht wissen, bei der Abkürzung handelt es sich um den Mitmachblog.

Hä? Mitmachblog? Wasn das?

Der Mitmachblog. Kurz MMB, ist genau das was er auch aussagt. Ein Blog bei dem man mitmachen kann. Ein Blog, der inzwischen über 20 gelistete Autoren von verschiedenen Blogs hat. Könnte sogar sein, dass es gut 30 sind. Aber gut. Seis drum.

Es wird gemeinsam gebloggt und gemeinsam geschrieben. Aber nicht jeder wie er gerade Lust und Laune hat. Wo kämen wir denn da hin, wenn es keine Regeln gäbe oder Vorgaben? Irgendwo ins Nirvana von Chaos und Verderben. Wie auch immer.

Die Regeln? Erklär mal!

Die Regeln und Vorgaben sind leicht erklärt. Denn gibt es sie zwar, beschränken sie sich aber doch auf das Wesentliche:

  • Es gibt ein Thema der Woche, dieses Thema besteht aus einem oder mehreren Worten oder vielleicht auch aus einem Satz.
  • Zum Wochenthema kann 1 Woche lang geschrieben werden (Von Montag 00:00 Uhr bis Sonntag 24 Uhr)
  • Zum Wochenthema darf jeder Autor schreiben, was ihm dazu einfällt. Geschichten, Gedichte, Lieder, Alltagssituationen, erfundene Geschichten, wahre Geschichten, witziges, trauriges, ernstes….
  • Der Beitrag wird auf dem Mitmachblog gebloggt, und auf dem eigenen gerebloggt. Nicht andersrum, denn soll der Weg vom eigenen Blog auf den Mitmachblog führen. (Bei näherem Interesse zu Autoren, können die Entsprechenden persönlichen Blogs in der öffentlichen Autorenliste eingesehen werden.)
  • Während das Wochenthema in Gange ist, läuft parallel (das Ranking wird immer Sonntag freigegeben so wie das neue Thema veröffentlicht) die Abstimmung für das nächste Wochenthema. Hier kann jeder mitabstimmen, der sich dran beteiligen möchte. Wer ist nicht tut, ist selber schuld wenn ein Thema gewählt wird, dass man eigentlich nicht wollte.
  • Die Ideen für die Wochenthemen, kommen von den Autoren selbst. Diese werden in einem Forum, welches sich das Ideenforum nennt, gesammelt. Jeder kann dort seine Ideen kund geben.

Und welchen Sinn hat das ganze jetzt?

Ja einen Sinn hat das ganze auf gewisse weise schon. Würde ich ja nicht die ganze Zeit irgendwie von Vernetzung und miteinander reden, wenn der Mitmachblog nicht genau diesen Gedanken beziehungsweise diese Idee haben würde. Die Idee hinter dem Mitmachblog ist eigentlich total simpel.

Habe ich das nicht weiter oben schon mal gesagt? Ja der Text wird jetzt etwas lange, weshalb ich versuche mich jetzt mal etwas zusammen zu nehmen. Hat man das obige wahrscheinlich schon wieder vergessen.

Also der Sinn dahinter ist ganz einfach und folgender:

  • Miteinander schreiben
  • Miteinander bloggen
  • Ein Zusammenschluss von Autoren von Blog mit unterschiedlichen Themengebieten, mit Spaßfaktor verbunden
  • Vernetzung untereinander (gerade für den deutschsprachigen Raum) durch das Rebloggen der Beiträge (die man selber auf dem MMB verfasst hat), auf dem eigenen Blog, um darauf aufmerksam zu machen.
  • Spaß am schreiben
  • Spaß am miteinander

Nun freue ich mich selber, auf ein gutes miteinander und darauf, dass sich noch viele Blogs miteinander vernetzen.

Beste Grüße

Ich

P.S.: zu finden ist der Mitmachblog übrigens unter:

mitmachblog.wordpress.com

 

Besinnliche Weihnacht?

Halleluja, ganz im Sinne des neuen Wochenthemas beim MMB. Passend und aus aktuellem Anlass, etwas zu Weihnachten geschrieben.

Halleluja und Weihnachten passt nämlich so gut zusammen. Irgendwie. Für die einen hat es was mit dem Glauben zu tun, für die anderen eher mit der Situation und den Begebenheiten die sich beinahe jedes Jahr zu dieser Zeit anbahnen. Welche außerdem dann auch mal gerne in Stress und entnervtheit ausarten, anstatt Besinnlichkeit hervorzurufen.

Soll vorkommen muss aber nicht. Tut es aber doch öfters als man denkt.

Solltet ihr weiter lesen wollen, begebt euch bitte auf den anderstfarbig unterlegten Klickpunkt, hinter welchem sich ein Pfad bzw. eine Verlinkung befinden, die euch auf direktem Weg auf den MMB führt. Dort könnt ihr dann den Beitrag komplett lesen und euch ein wenig auf dem MMB umschauen, was die anderen lieben Mitblogger alles zum Wochenthema bereits verfasst haben.

Viel Erfolg und ein herzliches Dankeschön 🙂

Schreib einfach drauf los

Eben über einen angefangenen Beitrag gestolpert, der den Wunsch hegt, fertig gestellt zu werden, da er nun seit einigen Monaten vor sich hin wartet. Darauf wartet vollendet zu werden. Mal davon abgesehen, dass ich lediglich einen recht kurzen Absatz angefangen hatte. Diesen aber nie zuende brachte. Den Ursprüglichen Ansatz habe ich aber entfernt, klang er für mich viel zu. Naja, viel zu nicht nach meinem aktuellen schreibstand.

Soll vorkommen, dass man sich mit der Zeit verändert, wäre ja sonst langweilig, würde man dies nicht tun.

Befasse ich mich also, mit einem angefangenen Beitrag. Mit dem Thema schreibt einfach drauf los. Öm ja. Ich soll euch also was drüber erzählen wie man einfach drauf los schreibt? Aha coole Theorie. In der Praxis aber manchmal schwieriger als gedacht. Vorallem, wenn man regelmäßig liest: Schreib einfach drauf los. Schreib was dir einfällt. Schreib was dir in den Sinn kommt.

Find ich aber überhaupt nicht einfach. Egal wie einfach sich das da jetzt lesen lässt. Würde ich wirklich alles von mir geben, was mir tagsüber in den Kopf saust, würde der Blog hier einfach komplett überfüllt sein. Mal ganz zu schweigen davon, dass über die Hälfte der Beiträge überhaupt keinen Sinn ergeben würden. Also ist das einfach drauf los schreiben, doch nicht immer die geilste Idee. Zumindest nicht in meinem Fall. Wobei, dass auch schon wieder geloge wäre, würde ich behaupten, ich würde keine spontanen Beiträge von mir geben. Manchmal schreibe ich tatsächlich einfach drauf los. Allerdings habe ich in diesen Fällen meist schon irgendwie eine kleine Idee im Hinterkopf, die darauf wartet ausgearbeitet zu werden.

Ohne Idee, geht drauf los schreiben, schon garnicht. Denn ohne Idee, kein Beitrag, ohne Beitragsidee, kein drauf los schreiben. Oder denke ich da etwas zu quer und verkorkst? Ach, selbst wenn, interessiert mich das eigentlich garnicht.

Nachdem ich schon wieder die nächste Idee in der Rübe habe, muss ich hier erst mal unterbrechen. Denn, zwei Beiträge in einem, machen sich aus meiner Sicht nicht gerade sehr gut. Also, man liest sich 🙂

Gibt es einen Blogguru?

Nun versuche ich mich erneut darin den Anfang für einen von vielen Beiträgen zu finden. Ich überlege gerade hin und her un so wirklich einen Einfall habe ich nicht.

Las ich kürzlich erst, mal wieder, einen Artikel oder Beitrag darüber, was das Bloggen betrifft. Einst habe ich schon mal davon erzählt, dass im Netzt haufenweises dieser Beiträge kursieren, und das Internet beinahe zum platzen bringen. Kann das Internet überhaupt wegen Überfüllung platzen? Keine ahnung. Im Grunde erzählt dier sowieso jeder das Gleiche, aber dann doch wieder anderst.

Befasst man sich damit ein bisschen, könnte man fast glaub en, jeder fünfte würde sich für einen Blogguru halten. Frag den Blogguru wenn du nicht mehr weiter weißt! Ich muss zugeben, dass ich im Moment auch nicht so wirklich weiter weiß, weshalb ich vielleicht auch mal zu so nem Guru gehen sollte. Beschwört der dann mich? Oder beschwört er meinen Blog? Oder uns beide?

Also befragen wir doch mal den allwissenden Blogguru! Dieser wird in seine Glaskugel sehen und Kontakt zu den Blogirgendwas im Internetuniversum aufnehmen! Daraufhin wird der Guru dir Tipps verraten, Tipps die du noch niemals nienicht gehört hast! Und damit er dies verraten kann, es aber auf die Gnädigstimmung der Geister schiebt, musst du erst mal ein paar Kröten rausrücken. Also Geld, ein bisschen Geld, oder auch mehr Geld. Ein Opfer für die Bloggeister, um diese Gnädig zu stimmen, denn sie haben ja ein Opfer bekommen.

Zu guter letzt enpuppt sich die Opferkasse, als simple Kaffeekasse, über die sich der Guru irgendwann hermachen wird. Man brauche sich also nicht darüber wundern, dass der Guru so gut angezogen ist. Hat er bestimmt von den Opfergeldern bezahlt. Von den Geldern gutgläubiger Schreiberlinge, die sich Hilfe erhoffen. Zu guter letzt wird man dann von Tipps überflutet, von denen man eh schon ständig gehört hat. Ärgert sich für die horende Opfergabe, die man an zweifelhafte Geister gespendet hat. Man bekommt zudem noch gesagt was man zu tun und zu lassen hat.

Werde ich etwar ironisch? Nein! Ich, niemals! Ich weiß garnicht wie man darauf kommen könnte, dass ICH ironisch werden könnte. Da ist man bei mir eindeutig an der falschen Adresse. Ich kann ironisch garnicht. Ich weiß nicht mal wer dieser Ironisch überhaupt sein soll. Von seinem Bruder Sarkasmus habe ich zwar genau so viel gehört wie von diesem Ironisch, aber ich habe mit den beiden nichts zu tun. Ich habe mich nicht mit ihnen verbrüdert. Diese Unterstellungen hier immer. Ich weiß ja auch nicht. Ist das normal?

Spaß nun beiseite oder auch nicht. Wir können es bleiben lassen oder dabei behalten. Die Erfolgsgarantie, die es nicht zu 100 % gibt….worauf wollte ich jetzt eigentlich hinaus? Ich weiß es nicht. Könnte ein Systematischer Versuch gewesen sein, vom eigentlichen Thema abzulenken. Der nicht funktioniert hat und vollkommen für die Tonne gewesen ist. Aber man kann es ja mal versuchen, nicht wahr? Ist vom Thema ablenken eigentlich eine gut oder schlechte Eigenschaft? Ist dies überhaupt eine Eigenschaft? Keine Ahnung. Könnte man mal bei gutefrage.net stellen. Vielleicht bekommt man darauf ein paar sau blöde Antworten. Haha.

*räusper* Bei welchem Thema waren wir denn eigentlich? Jetzt habe ich so gut vom Thema abgelenkt, dass ich selbst schon nicht mehr weiß um was es eigentlich ging. Also wenn ich es fertig bringe, mich aus dem Konzept zu bringen, dann ist das schon eine Kunst für sich. Wobei, ist es das wirklich? Mich chaotischen Uhu bringt man öfters mal aus dem Konzept, um ehrlich zu sein. Gute Frage, aber die kann ich mir selber nicht beantworten. Moment, eigentlich war da gerade keine Frage. Verdamt! Zunehmende Verwirrung und Verspicktheit macht sich breit.

Ach so, eigentlich ging es vorhin um die Bloggurufrage oder so ähnlich. Ist mir doch wurstpiepegal. Sucht euch was aus. Die Frage, was dieser Blogguru da jetzt eigentlich macht, außer sich einbilden, er ist der ultimative Schreiber, weiß ich auch nicht so recht. Grundsätzlich schreiben sie ja auch nur was nieder. Genau. Sie Bloggen. Mhm, und zwar alle miteinader über das Selbe. Ja und weiter? Nichts und weiter. Doch sie geben Ratschläge. Super….wenn ich nun sage, hüpf von der Klippe, nimmste das auch als Ratschlag und tust es? Weils im Internet mit ja beantwortet wurde?

Diese außeinandersetzungen mit meinem zweiten ich, sind nicht immer ganz einfach. Es wurstelt sich dann meistens ins unendliche. Weil alles immer hundert mal hintefragt wird. Nach dem wieso und warum. Wahnsinn. Oder? Aber sind wir nicht alle ein bisschen Blume?