Mangelnde Kommunikation

Neulich wieder über mangelnde Kommunikation in der Arbeit aufgeregt. Gibt aus meiner Sicht nichts blöderes, als wenn man unter Kollegen nicht weiß, was eigentlich schon gemacht wurde. Oder auch nicht.

Wegen krankem Kollegen, mussten Dienste anders verteilt werden. Unter anderem auch Nachtdienste. Da stürzt sich aber keiner drauf. Sind Nachtdienste allgemein ziemlich verhasst.

Habe die Dienstverteilung, nach meinem Nachtdienst, an die Kollegin weiter gegeben. Hatte selber, wegen akutem Schlafdefizit, keinen Nerv mehr den Dienstplan durchzugehen und zu telefonieren.

Irgendwann landete ein Anruf auch bei mir. Ob ich am folgenden Tag den Nachtdienst von einer anderen Kollegin übernehmen könnte. Die hatte von vornherein gesagt, sie würde die Nacht des Kranken dann schon machen. Gegen Doppelnacht hat sie aber was. Wäre ihr dann zu viel. Ich wollte auch keine Doppelnacht. Entsprechend wurde einfach getauscht.

Fragte noch wegen dem Springer, den wir eigentlich hatten. Der hat aber auch schon abgesagt. Entsprechend wurde ich eigentlich aus meinem Frei rausgezogen, dass ich gehabt hätte. Finde ich eigentlich nicht so geil.

Abends dann die Nummer von der Arbeit auf dem Handy gesehen. Anruf in Abwesenheit. Zurückgerufen. Wurde gefragt ob ich Mittwoch einen Spätdienst übernehmen könnte. Teilte mit, dass das eigentlich nicht geht. Weil ich Dienstag ja die Nacht mache.

Schnell wurde klar, dass die Kollegin gar nicht wusste, was Dienstmäßig schon alles soweit eigentlich abgeklärt wurde. Habe sie über den Stand der Dinge aufgeklärt. Soweit ich Info hatte.

Da wusste Kollege a nicht was Kollege b schon erledigt hatte. Einer dieser Punkte, der mich so nervt. Das man oft keine Ahnung hat, was eigentlich abgeht. Gerade dann nicht, wenn man mal ein paar Tage frei oder Urlaub hatte. Macht das Arbeitsklima auch nicht gerade sehr viel angenehmer.

Freitagsdienst

Der gestrige Dienst war ganz schön anstrengend. 13 Bewohner und 4 Mitarbeiter.

Nach 9 Stunden arbeit, hat es mir gereicht. Kann man das glauben?

Ab 15 Uhr waren wir nur noch zu zweit. Die beiden anderen Kollegen haben den Wocheneinkauf erledigt, den man beinahe schon zu zweit machen muss. Schafft man es sonst fast nicht.

Zu zweit dann um den Rest gekümmert. Gepflegt und  gebadet. Wäsche gewaschen, Müll entsorgt. Küche aufgeräumt. Den Haushalt geschmissen

Irgendwie haben wir es dann doch hinbekomnen mal 20 Minuten hinzusitzen und kurz Pause zu machen. Eigentlich 10 Minuten zu kurz Pause gemacht.

Nach 9 Stunden „Wann ist Fasching?“ „Wann gehen wir verkleiden?“ „Darf ich Kostüm suchen?“ hatte ich die Schnautze voll.

Ganz zu schweigen von mehrfacher Pflege und einigen Kilos die ich gehoben, geschoben, gezogen, gerollt oder per Lifter bewegt hatte. Fragen beantwortet, mich mit Technick befasst, Telefonate angenommen und geführt, getröstet und bespaßt hatte.

Wie habe ich es dann noch hinbekommen, 1 Stunde, zuhause meinen eigenen Haushalt zu schmeissen? Und das dann erst gegen 21:40 Uhr, als ich zuhause war? Weiß ich nicht.

Heute habe ich frei.

Morgen geht es dann zum Nachtdienst. Ich bin gespannt. Ob ich diesmal schlafen kann? Man wird sehen.

Mir macht die Arbeit mit Menschen mit Behinderung wirklich Spaß. Aber der Schichtdienst setzt mir langsam zu.

Hoffentlich kommt nächste Woche das Einladungsschreiben. Für die Stelle als Gruppenleitung in einer Werkstatt. Wie schön wäre es, wieder geregelte Arbeitszeiten zu haben.

Ach wie schön ist Panama.