Schon gewusst? Markttag in Bardolino

Kann man schon beinahe sagen, dass es ein Ritual ist. Ein must have, wenn man nach Bardolino fährt. Komisch das in der Urlaubsplanung mindestens ein Donnerstag mit inbegriffen ist. So ganz rein zufällig. Donnerstags ist in Bardolino nämlich Markttag. Da hat Frau gefälligst hin zu gehen. Komme was wolle. Markt ist Markt! Weiterlesen

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Wie das mit dem bloggen so anfing

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Jetzt haben wir schon November und bald ist auch das Jahr 2017 zu ende. Einfach mal vorbei und vorbei gerauscht. In nächster Zeit werden sich wieder die Jahresrückblicke der Blogs häufen. Bin ich mir ziemlich Sicher. Gehört irgendwie zum guten Ton dazu. Habe ich inzwischen zumindest den Verdacht.

Dachte mir, ich könnte auch eine Art Rückblick veranstalten. Aber nicht im Sinne wie das letzte Jahr war. Sondern eher im Sinne, wie alles angefangen hat. Wie mein Blog das Licht der Welt erblickte und welche Intension ich hatte. Was aus meinem Blog geworden ist und welche Erwartungen ich hatte.

So zumindest der Plan. Man könnte den Beitrag hier mit einigen Überschriften betiteln. Bloggen für Anfänger. Tipps und Tricks für Blogger. Oder auch, welche Erwartungen man nicht haben sollte. Könnte ich jetzt auch anfangen, aufzulisten, was man alles beachten soll/muss/kann. Aber irgendwie hab ich da nicht so viel Lust drauf. Und gibt es schon genügend Beiträge, die genau DAS erläutern.

Daher, erzähle ich nun meine Geschichte. Meinen Werdegang als, mehr oder auch weniger, erfolgreicher Blogger. Oder so in die Richtung. Wie auch immer.

Pferdig unterwegs erblickt das Licht der Blogwelt

Eines schönen Tages erwachte ich und hatte die Blitzidee „Ich fange an zu bloggen.“ Ohne mich großartig zu Informieren, ins Internet gezischt und nach Plattformen gesucht. Ganz nach dem Motto, ich werde jetzt Blogger.

Bevor ich aber auf WordPress landete und Pferdig unterwegs, das Licht der Bloggerwelt erblickte, gondelte ich von einer Plattform zur nächsten. Irgendwie hatte ich mir das aber anders vorgestellt. Also mit dem Bloggen. Viel übersichtlicher und sowieso und überhaupt. Außerdem dachte ich immer, man könnte seine Beiträge, egal auf welcher Plattform, schön mache. Also mit Überschriften und Farbe und so.

Lernt man ja schon in der Schule, wenn man Informatik bzw. Textverarbeitung hat, dass sich Texte besser lesen lassen, wenn man Absätze und Überschriften rein Packt. Das ganze vielleicht noch hervor hebt mit Farbe oder einer anderen Schrift.

Irgendwann landete ich dann also doch hier. Was aber irgendwie ein Zufallstreffer war. Übers Handy. App gezogen und los gelegt. Irgendwie fand ich das ganze aber ziemlich kompliziert, alles über das Handy zu machen. Lange Berichte brauchte ich da ja gar nicht erst anfangen. Da brauch ich ja ewig, bis da mal was fertig ist.

Irgendwie dödelte ich dann, wieder mal, auf anderen Plattformen rum, weil ich es einfach nicht überrissen hatte, dass man WordPress ja auch vom PC aus nutzen kann. Und nicht nur übers Handy. Irgendwann habe ich es dann erst mal ganz bleiben lassen. Weils irgendwie nicht so klappen wollte wie ich mir das vorgestellt habe.

Letztlich hat mir das aber irgendwie doch keine Ruhe gelassen. Und ich habe meine Bloggerei wieder aufgenommen. Über WordPress. Diesmal mit dem Wissen, dass klappt auch über den PC.

So lag mein WordPress Blog ein halbes Jahr also brach, bis ich wieder anfing zu bloggen. Ich fing an, mein Theme anzupassen. Erfuhr sogar über eine Bekannte, wie man Kategorien anlegt. Bloggte also über Handy und PC. Das war alles im übrigen 2015.

Nische gefunden. Kannste Kicken!

List man sich so durch Internet, was ich mal lieber gleich am Anfang gemacht hätte, hört man überall, dass man seine Nische finden soll. Also sein Thema, über das man gerne schreibt und das eben so sein Ding ist.

Naja, Rückblickend kann ich jetzt nicht gerade Behaupten, dass ich diesen Ratschlag, ernsthaft, beherzigt hätte. Wusste ich ja am Anfang nichts davon. Und habe einfach vor mich hin gemacht.

Wobei ich sagen muss, dass  ich eigentlich schon so ein paar Ideen hatte. Aber irgendwie, habe ich mich, zu Anfang nie so recht auf ein Thema eingeschossen. Fing alles damit an, dass ich über Reittherapie berichten wollte. Musste dann aber feststellen, dass es zwar voll mein Ding ist, aber sich die Infobeschaffung als eher schwierig zeigte. Was zur Folge hatte, dass ich zusätzlich anfing, über Pferd und Reiter, an sich zu berichten.

Aber irgendwie, konnte ich mich da auch nicht so recht drauf einschießen. Und war immer noch nicht an dem Punkt, an dem ich hätte sagen können, ich hätte meine Nische jetzt mal wirklich gefunden.

Es ging dann weiter, dass ich über Hobbys angefangen habe zu schreiben. Weiter über die absolute Überzeugung, dass ich jetzt Produkttester und Restauranttester werde. Bis hin zu dem Punkt an dem ich auch über Alltägliches geschrieben habe und meinte ich könnte Beruflich bezogen absolut meine Nische landen.

Als ich dann doch mal drüber nach las, was übrigens fast ein Jahr gebraucht hat bis ich auf die Idee kam, wie man eigentlich einen Blog richtig macht, begann es wiederholt zu rattern. Vollkommene Verzweiflung darüber, dass ich eigentlich nicht wirklich nen Plan davon habe, was ich da eigentlich tue. Und die Erdrückende Erkenntnis; Die richtige Nische habe ich, nach einem Jahr, immer noch nicht gefunden.

Blog somit zum Scheitern verurteilt? Wie man sieht, bin ich immer noch da oder?

Vollkommen verkehrte Vorstellungen

Wenn ich das jetzt mal so überdenke, was ich damals für Vorstellungen und Erwartungen hatte, muss ich lachen. Jeder der mir mit genau dieser Vorstellung, heute, ankommen würde, dem Würde ich einen leichten Schlag auf den Hinterkopf verpassen. Außerdem könnte derjenige diese Erwartung gleich mal in eine Kiste Packen, verkleben und auf den Dachboden stellen.

Ich trau mich schon fast gar nicht zu sagen, was ich damals für eine Erwartung hatte. Da werden, vermutlich, einige die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Oder sich darüber amüsieren.

Ich hatte nämlich die totale Erwartung, dass ich von 0 auf 100 voll durchstarten werde. Das ich bestimmt total erfolgreich  und viele Leser haben werde. Mhm. Genau. Sicher doch. Klarer Fall von Überschätzung und falscher Vorstellung. Heute sage ich, das funktioniert so nicht. Mit keinerlei Plan, Struktur und den entsprechenden Connections. So kann das nicht klappen.

Mit der Zeit, gebe ich zu, habe ich mich aber durchgewurschtelt.

Aufgeben stand auch zur Debatte

Kurzzeitig hatte ich Tatsache den Gedanken, dass ganze geblogge gut sein zu lassen. Ich fand meine Texte scheiße, kein Mensch hat sie gelesen. Und so wirklich ein System hatte mein Blog auch nicht. Irgendwie hat mich die Motivation, die ich ganz zu Anfang hatte, mal voll und ganz verlassen.

Bis mir der ein oder andere Blogger über den Weg lief, Gott sei dank, die mir da ein paar wichtige Tipps gegeben haben. A) benutze Tags (Schlagwörter) B) Suche dir ein passendes Theme  und C) Da kann man auch eine Menüleiste einbauen.

Nach diesen Tipps ging es dann Bergauf. Und ich bin immer noch da :).

Und wie ist es heute?

Nun, nach über zwei Jahren durchgewurschtel, bin ich immer noch keiner der Superblogger. Aber was soll das schon. Ich schreibe nicht für jemand anderen, sondern rein aus Spaß. Und wer es liest tut es, wer nicht, halt nicht. Hier übrigens ein Danke an alle, die meine Beiträge lesen. An alle die mir nicht nur Folgen, damit ich zurück folge.

Ich habe meinen Blog, mehrfach, auf Vordermann gebracht, gefühlt zigmal mein Menü, die Kategorien und das Design verändert. Weil mir ständig irgendwas nicht in den Krempel gepasst hat oder ich einen Wink mit dem Zaunpfahl bekommen hatte.

Mit der Zeit haben sich dann auch meine Texte verändert und ich habe meine Schreibweise gefunden. Zumindest bilde ich mir das ein, dass es so ist. Könnte durchaus passieren, dass sich im weiteren Verlauf noch so einiges verändern könnte. Wer weiß das schon.

Meine Nische bezieht sich, mittlerweile, auf ein paar Themen die mir liegen. Habe mich also nicht direkt auf nur ein Thema eingeschossen. Hauptsächlich lauten meine Nischen im Moment:

  • Alltagsgedödel
  • Reisen (wenn ich dann mal einen Interessanten Urlaub mache)
  • Die Reiterei und was dazu gehört
  • Mein Job und ich bzw. der Alltag eines HEPs
  • Reittherapie, sofern ich wieder mit neuen Infos gefüttert wurde

Bei allem anderen handelt es sich, so ganz eigentlich, um Nebensächlichkeiten. Zu denen das ein oder andere mal doch was kommt. Wenn mir halt grade was zu einfällt oder wenn ich da grad mal an was interessantes hingelaufen bin.

Was ich auf den Weg mitgebe

Durchhalten, durchhalten, durchhalten. Und bloß keine Falschen Erwartungen oder Ziele haben. Von 0 auf 100 ist schon gleich gar nicht. Und ohne Kontakt zu anderen Bloggern sowieso nicht (damit meine ich, dass man auch mal Blogs von anderen lesen sollte und nicht nur Tunnelblicktechnsich durch die Gegend rennt. Ein netter Kommentar kann einem da übrigens auch weiter helfen ;-))

Texte werden mit der Zeit besser und manchmal ergibt es sich mit der Zeit, welches Thema tatsächlich das richtig ist.

Blogparaden können im übrigen auch helfen, gerade dann, wenn einem mal nichts einfällt oder man einfach mal Lust drauf hat. Aktuelle Paraden findet man übrigens unter http://www.blogparaden.de, allerdings sollte man seinen Blog nicht nur mit Paraden füttern. Da geht irgendwann die Persönlichkeit, gekonnt unter und flöten geht sie auch noch.

Regelmäßigkeit wäre übrigens auch noch so ein Punkt. Man muss nicht täglich bloggen, aber man sollte einen festen Rhythmus haben, wann man seine Beiträge schreibt. Da hatte ich, im übrigen, am Anfang auch kein richtiges System dahinter.

Inzwischen versuche ich, jeden zweiten Tag, einen Beitrag zu schalten. Sofern ich ein Thema habe, über das ich sinniere. Teilweise spalte ich Beiträge auch auf mehrere Posts auf. Um den Beitrag kurz zu halten. Was man von dem hier jetzt nicht unbedingt behaupten kann. Liest sich dann einfacher und die Konzentration bleibt da. Mal ganz zu schweigen von der Spannung :). Also wenn man den Beitrag kurz hält.

Eine sau blöde Idee ist es im übrigen, mehrere Beiträge auf einmal zu schalten. So meine Erfahrung. Wird ja dann langweilig und manchmal kann es auch zu einer Infoüberflutung führen oder Reizüberflutung. Wie auch immer. Ich belasse es daher bei einem Beitrag, der geschaltet wird. Okay, ich gebe es zu, das ein oder andere mal habe ich auch zwei geschalten. Weil sich das sonst irgendwie überschnitten hätte oder nicht mehr im Zusammenhang gestanden wäre. Oder Zeitlich zu weit weg. Wie auch immer. 🙂

In diesem Sinne, adios! Und haltet die Ohren steif :), nicht gleich die Flinte ins Korn schmeißen, weils nicht gleich funktioniert :).

Zuckerbäckerei und Caffee Sissi Kempten [Erfahrungsbericht]

Neulich, anlässlich zu  meinem älter werden, und ganz der Tradition folgend, waren ich und meine Mama zusammen Mittagessen.

Eigentlich wollten wir ja zum Running Sushi gehen. Aber das hatte zu. Einfach so. Weil eigentlich gehen wir immer zum Sushi essen. Eigentlich.

Nachdem aus Sushi nichts wurde, mussten wir uns natürlich mal was anderes überlegen. Weil wir einfach Hunger hatten. Also marschierten wir gemütlichen Schrittes in die Altstadt. An den Rathausplatz.

Dort wollten wir in ein ganz besonderes Restaurant. Das nicht nur den besonderen Namen Sissy trägt, sondern Farblich auch sehr in Pink gehalten wird. Und Pink finde ich ja allgemein ziemlich Prima. Und mit Pink meine ich wirklich Pink. Deko Pink. Einrichtung Pink. Schilder Pink. Und viele Bilder von Sissy.

Dort gibt es dann nicht nur Kaffee und Kuchen, den sie übrigens selber machen, sondern gibt es auch Frühstück und Mittagstisch. Allerdings liegt der Schwerpunkt tatsächlich auf Kaffee und Kuchen.

Die Karte für das Mittagessen ist entsprechend  überschaubar. Was aber nichts schlechtes heißen soll. Ein paar feste Gerichte gibt es, wie zum Beispiel Flammkuchen. Und jeden Tag ein anderes Tagesgericht, welche sich aber jede Woche wiederholen. Wie Beispielsweise Gemüselasange, Kartoffeltaler und Kässpazen.

Wir hatten dort angekommen freie Platzwahl. Und wurden prompt von einer total lieben Bedienung empfangen. Wir konnten entsprechend gleich bestellen und hatten in nicht mal 10 Minuten unser dampfendes Mittagessen vor der Nase stehen.

Ich hatte eine Rahmkartoffel. Poa war die Lecker. Es war eine Pellkartoffel die, glaube ich, mit schmelzkäse und normalem Käse überbacken wurde. Und die Kartoffel wa mal richtig schön groß. Dazu gab es einen leckeren Salat. Danach war ich auch angenehm satt.

Zum Kaffee und Kuchen haben wir uns dann auch noch was gegönnt. Bei mir war es ein Schocko Cupcake. Musste sein. Haben wir allerdings erst zu Hause gegessen. Als kleines Geburtstagsgeschenk, bekam ich von der Inhaberin eine kleine Praline geschenkt bekiommen, die die Form eines Törtchens hatte. Ich glaube die haben sie auch selber gemacht.

Was ich vielleicht noch dazu sagen sollte, in dem Caffee stehen überall, unter anderem in einem Regal, lauter Dekorationsgegenstände und nette Spaßartikel, die man kaufen kann. Weshalb wir noch ein wenig durch das Caffee geschlendert sind und uns die Verkaufsgegenstände angesehen haben.

Zu Hause haben wir uns dann noch Kaffe und Kuchen schmecken lassen. In diesen Cupcacke hätte ich mich auch rein legen können. Oben auf, knusprige Schokiglasur. Und dann….in der Mitte….Flüssige Schokolade. So mega lecker. Ich will garnicht wissen, wie gut der geschmeckt hätte, hätte ich noch Sahne drüber gemacht…

Und überaus Teuer fand ich es nicht. Sonder wirklich akzeptabel. 🙂

Ob ich es weiterempfehlen würde?

Jop. Würde ich. Das Restaurant ist total süß eingerichtet. Und auch etwas witzig, wenn ich überlege, dass man den großteil der Dekoartikel dort, kaufen kann. Und es ist Pink. Sogar der Zucker ist rosa. Wie geil ist das denn oder?

Die Karte überfordert einen nicht und die Bedienungen sind super nett. Auch das Preisleistungsverhältnis stimmt. Vorallem weil das Essen unter 10 Minuten vor einem Stand. (Es war aber auch wenig los)

Im Sommer kann man übrigens auch gut draußen sitzen.

Ich habe vor, alleine wegen dem Cupcacke, nochmal hin zu gehen. Und dann probiere ich ihn mit Sahne! Definitiv.

Das hier ist übrigens das Regal mit sämtlichen Dingen die zu kaufen sind 🙂

Die Me Luna Mensturationstasse [Erfahrung]

Ich habe euch ja neulich schon mal in einem Beitrag drüber erzählt, dass ich bei DM diese Menstruationstasse entdeckt hatte. Habe auch kurz erwähnt, dass ich darüber erst mal etwas verwundert war. Sieht man das ja auch nicht alle Tage. Muss man schon sagen.

Ich habe mich dann doch dazu durchgerungen, eine zu kaufen. Auch wenn ich mich anfangs etwas dagegen gesträubt hatte. Nicht nur dem Preis von 15 € wegen. Sondern auch der Frage wegen, wie ich das Ding denn benutze. Und ob das nicht eine Turnerei werden wird.

Aber wenn man es nicht probiert, weiß man es bekanntlich auch nicht. Im Grunde hat während der Entscheidung folgender Spruch ganz gut auf mich gepasst: „Was der Bauer nicht kennt…“ Bin ich schließlich die letzten Jahre außerordentlich gut mit OBs gefahren. Warum etwas ändern, was sich über Jahre sehr gut bewährt hat?

Aber gekauft hab ich mir sie dann doch. In Größe S. Zu Hause habe ich dann erst mal ein wenig doof geschaut. Ganz nach dem Motto „Und das soll da jetzt in mich rein?“ Von mehreren Seiten begutachtet, die Anleitung genau durchgelesen.

Im Grunde muss man es einfach nur zusammennudeln und reinschieben. Wie ein Ob. Leichter geht es wenn man es etwas mit Wasser nass macht. Dann flutscht es. Was mich dann aber etwas zum Denken brachte war, wie soll ich das bitte hinbekommen, dass sich das Ding da dann entfaltet? Ganz Simpel. Man lässt den Finger an der Gefalteten Stelle und bewegt ihn ein wenig hin und her. Dann macht es irgendwann plopp und es hat sich ausgefaltet.

Nach ein wenig gefummel hatte ich dann auch mal irgendwann raus, wie das Ding richtig sitzt. Muss man einfach ausprobieren. Irgendwann hat man das dann doch mal irgendwie raus. Was auch gar nicht soooo langwierig war. Für meine Empfindung.

Danach bin ich dann, um es auch wirklich auszuprobieren, ins Fitnessstudio. Muss ja auch den Test bestehen. War an und für sich gar nicht schlecht. Hab es beim Sport so gut wie nicht gespürt. Muss ich offen zugeben.

Allerdings stand ich dann persönlich gesehen vor dem Problem, dass ich eben in einer öffentlichen Toilette sozusagen war. In dem ich aus der Kabine raus musste um ans Waschbecken zu kommen. Ich hatte natürlich vorher, dass Blut ausgekippt, dass in der Tasse drin war. Trotzdem ist es wirklich etwas merkwürdig und etwas kompliziert, Dingsi raus, zeug auskippen, ans Waschbecken, ausspülen, zurück aufs Klo, wieder einbauen. Da muss ich offen gestehen, ist es einfacher ein Ob rauszustöpseln, das in den Müll zu entsorgen und dann einfach ein neues rein zu packen. Mal ganz zu schweigen, dass es mir wahrscheinlich ziemlich peinlich gewesen wäre, wäre noch eine andere Dame auf die Toilette kommen und hätte mich da beim Werkeln gesehen.

Was mich außerdem etwas skeptisch macht ist die Hygienesache. Im Grunde ist das Ding ja nicht schlecht. Aber was ist, wenn ich das Ding mal nicht richtig sauber mache? Oder irgendwie die Bakterien da nicht ganz weggespült werden? Da hab ich ja im Grunde dann ein Hotel für Bakterien und Infektionen geschaffen. Weshalb ich da echt etwas skeptisch bin. Kann ja nicht jedes mal anfangen das Ding abzukochen. Da habe ich wirklich ein wenig meine Bedenken bei der ganzen Sache.

Ansonsten wäre das Ding ja echt nicht schlecht. Und wenn man mal überlegt, wäre das eigentlich wirklich eine Geldersparnis. Auf gewisse Weise.

Ach übrigens, ich habe mir sagen lassen, dass es für diese Menstruationstasse sogar eine Facebookseite gibt. 🙂