Residence Beatrix Bardolino

Wer in den Urlaub fährt oder dies zumindest vor hat, kommt in den meisten Fällen nicht drum rum, sich eine geeignete Unterkunft zu suchen und diese letztlich auch zu buchen. Außer man besitzt eine Ferienwohnung oder dergleichen. Was aber vermutlich eher auf einen eher kleinen Prozentsatz zutrifft. Kann schließlich nciht jeder den Luxus einer eigenen Ferienwohnung genießen.

Da ich diesen Luxus nicht genieße, aber an den Gardasee wollte, hatte ich also die Qual der Wahl unter vielen Unterkünften.

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Galway

Wer dachte, ich wäre schon fertig damit, über meinen Irland Urlaub zu berichten, der hat da leider zu früh die Flinte ins Korn geworfen :). Nein, es geht tatsächlich noch weiter. Ein bisschen habe ich noch zu berichten. Ein klitze kleines bisserl.

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Jesses…

Versuche ich derzeit, wieder mal, mein altes Snowboard zu verkaufen. Habe ich mir schließlich letztes Jahr ein neues gekauft. Oder sollte ich sagen geleistet? Nun gut, habe ich mir letztes Jahr um dieses Zeit ein neues Brett zugelegt, da ich der Ansicht war, dass es nach fast 14 Jahren doch mal Zeit wird, vom Anfänger Brett auf was anderes umzurüsten.

Alles schön und gut und super. Vor allem, weil mein neues ja ein supercooles Teil ist, dass auch noch Multitasking kann. Cool oder?

Frage war nur, was tun mit dem alten Brett? Das steht da jetzt ganz traurig und wartet auf schöneres Wetter. Also habe ich beschlossen, es darf jetzt den Besitzer wechseln. Gedankengang a) Stellste mal eben bei Ebay rein. Idee ist aber sauber uncool, gerade dann wenn es drum geht, das Teil zu verschicken. Hat dann übergröße, läuft als Sperrgut und so weiter und so weiter. Also fällt Ebay, der Top Gebrauchtwarenmarkt im Netzt, flach.

Alternative b) Ebay-Kleinanzeigen zu nutzen, kling da dann schon weitaus besser. Bilder gemacht, ne ganz passable Beschreibung abgeliefert, damit der potentielle Käufer weiß auf was er sich da einlässt. Zack Anzeige online gestellt. Preis auf 60 €, Verhandlungsbasis angesetzt. Spielraum der Verhandlung: Ich lasse mich nicht unter 45 € handeln! Auch wenn das Brett schon etwas älter ist. Und den ein oder anderen Kratzer mit der Zeit dazu bekommen hatte.

Aber, wie ich glaube ich vor der Steinzeit schon mal erzählt hatte, ist es gerade bei Ebay Kleinanzeigen, mit der Verhandlungssache immer so ne Sache. Eine Sache für sich. Man wird eigentlich, ständig und sowieso, in den Boden diskutiert.

Anfragen wie:

Der Preis für das alte Klappergestellt ist aber ziemlich überzogen. Vorallem weil nicht mal ne Bindung dabei ist. Die muss ich ja dann auch noch dazu kaufen. Und schleifen lassen muss ich es ja auch noch ganz zu schweigen vom Wachsen lassen. Was man da noch an Geld reinstecken muss…da sind sogar 40 € schon zu viel. Ich biete dir 10 und hole es aber heute noch ab.

oder

45 € sind aber ganz schön viel. Das ist mir zu teuer. Außerdem ist es schon ganz schön verkratzt.

oder

Kann man da nicht noch ne Bindung zugeben zu dem Preis? Wäre schon nett, wenn man ne Bindung dazu bekommen würde, wenn man schon so viel für ein altes Board haben will.

oder

Kannst du mir das Board auch zuschicken? Wäre echt toll. Der Versand sollte allerdings 5 € nicht überschreiten. Sonst passt das Verhältnis ja nicht mehr

Diese Aussagen oder solche in der Art, sind keine Seltenheit. Zumindest habe ich das Gefühl, dass sie bei mir keine Seltenheit darstellen. So irgendwie. Da denkt man sich schon manchmal so seinen Teil. Und kommt schnell an den Punkt, an dem man dem Schreiber am liebsten an den Kopf klatschen würde, dass er sich doch dann bitte ein neues kaufen soll, wenn ihm sämtliche Kriterien nicht in den Krempel passen.

Manchmal frage ich mich dann, ob manche tatsächlich glauben, dass man ihnen die Ware schenkt, nur weil sie gebraucht ist. Aber noch ihren Zweck voll und ganz erfüllt. Auch dieses besserwisserische gehabe, kann ich inzwischen nicht mehr abhaben. Vor allem dann nicht, wenn ich selbst das Gefühl habe, als absolut Ahnungslos hingestellt zu werden. Gerade dann wenn es darum geht, was man noch alles an Geld reinstecken muss. Als müsste man das bei einem neuen Gegenstand nicht. Neu ist immer gleich unkaputbar und ohne zusätzliche Kosten verbunden. Finde ich echt witzig. Naja eigentlich nicht.

Kennt ihr solche Phänomene eigentlich auch?

Snowboardausrüstung wurde erweitert

Wie bekannt sein dürfte, gehöre ich bei den Wintersportlern zu der Fraktion, die mit zwei Füßen auf einem Brett stehen. Zu der Fraktion die nicht normal, frontal und geradaus den Berg runter fahren, sondern Seitwärts. Zu der Fraktion, die angeblich mehr irgendwo auf der Piste im Schnee sitzt als zu fahren. Wobei ich das mit dem Schnee sitzen für ein, an den Haaren herbeigezogenes, Gerücht halte. Denn ich sitze zwar manchmal im Schnee, aber meistens dann, wenn ich mit Fuß zwei, in meinem Fall mit dem Linken, wieder in die Bindung steige. Aus der ich aus Sicherheitsgründen beim Lift fahren, ausgeschnallt wurde. Beziehungsweise mich ausgeschnallt hatte. Kann es nach wie vor nicht kapieren, wie manche in der Bindung drin bleiben, denn hat  es tatsächlich etwas mit Sicherheit zu tun. Außerdem hängen an vielen Liften Schilder, auf denen ausdrücklich darum gebeten wird, dass sich Snowboarder mit einem Fuß aus der Bindung schnallen sollen. Aber seis drum.

Was ich eigentlich erzählen wollte ist, dass ich meine Ausrüstung erweitert habe. Letztes Jahr habe ich mir ja bereits mein neues multigtasking Brett gekauft. Das Brett, dass nicht komplett aufliegt, sondern an zwei Stellen etwas nach oben gebogen ist. Zum einen die Kanten so geschnitten sind, dass ich auf fester oder eisiger Piste mehr gripp habe, zum anderen aber auch, über Neuschnee oder Tiefschnee einfach dahin gleiten kann.

Nun hatte ich mir schon länger vorgenommen, mir eine neue Skibrille zuzulegen. Meine Alte ist nämlich ziemlich aus dem Laim gegangen. Denn der Schaumstoff um die Gläser, der im Gesicht sitzt damit es bequem ist, hat sich langsam aber sicher aufgelöst und hat zu bröseln angefangen. Entsprechend hatte ich mehr Schaumstoff im Gesicht, als es mir lieb war. Also habe ich mich dann doch irgendwann von dieser Skibrille verabschiedet und sie in die Ewikgen Skigründe geschickt.

Ewig grukte ich also ohne Skibrille herum, um dann festzustellen, dass ich es ziemlich doof finde. Gerade dann, wenn es windet und oder schneit. Hat man dementsprechend ständig irgendwas im Auge und sieht nichts. Ganz zu schweigen, dass einem irgendwann die Augen anfangen zu tränen.

Wahrscheinlich habe ich mir aus Geldgründen ewig lange keine neue Skibrille gekauft. Hatte ich mich ja nicht oft genug im Snowboardladen bei uns umgesehen. Fand es aber reichlich übertrieben 50 € oder mehr, für eine Skibrille auszugeben. Nun gut, da dürfte ich aber auch wegen weil meiner normalen Brille nicht ankommen, da diese eigentlich um ein vielfaches teurer ist. Aber gut, Brille a) trage ich ganzjährig, Brille b) in schlechten Jahren nur 1 bis 5 mal.

Aber das Schicksal oder auch der Zufall, meinten es wohl kürzlich gut mit mir. Watschelte ich also nichts ahnend durch den Aldi, weil ich mir eine Dose Redbull kaufen wollte. Aldi ist da mit Lidl, einer der Läden die das Redbull zu Schleuderpreisen abgeben.

Kurz um, schaute ich mir noch die Angebote an. Welche diese Woche hoch im Kurs und auch in der Werbung zu finden waren. Da Stand ich dann also, vor dem Korb, in dem die Skibrillen angeboten wurden. Für unschlagbare 7 €. Die musste mit. Ob sie wollte oder nicht. Sie musste einfach mit. 7€, unschlagbar. Allerdings, gab es nicht mehr sonderlich viele und irgendwie nur noch zwei Modelle. Scheinbar sind die Kunden im laufe des Tages, bereits wie die Geier auf das Produkt eingefallen. Aber verübeln kann man es ihnen nicht. Also begutachtete ich, beide Modelle. Das Modell 1, welches als Erwachsenen Brille angepriesen wurde, fand ich ja grauenvoll. Viel zu Klobieg, zu groß, zu breit, zu hässlich geschnitt. Nicht sportlich, nicht schnittig. Zumindest nicht ausreichend für meinen geschmack. Zu wenig verspiegelung der Gläser. Also begutachtete ich noch das Modell 2, welches sich als Kindermodell herausstellte. Schnittig, Gläser verspiegelt, schimmert bunt, Gummiband auch ganz nett. Farbe weiß, im grunde genau das was ich will. Gefällt mir. Hm, ist aber als Kindermodell angegeben. Gibts das auch für Erwachsene? Nö irgendwie nicht. Okay, dann lass mal probieren. Sind ja genügend aus der Verpackung rausgenommen worden.

Probiert und festgestellt, sie passt. Also habe ich doch nicht so einen riesen Schädel wie ich es manchmal meine. Hatte es auf dem Weitesten. War dann sogar noch zu locker. Im Nachhinein, ist mir dann noch gekommen, dass ich den Helm ja garnicht mit einberchnet hatte. Entsprechend wird die Brille wahrscheinlich wie angegossen passen.

Nochmals kurz gekruschtelt und noch eine Brille, des selbigen Modells in einer Verpackung abgestaubt. Stolz wie Bolle, watschelte ich also aus dem Aldi. Hatte ich durch zufall noch eine günstige Skibrille ergatter. Die auch noch cool aussieht, zumindest für meinen Geschmack.

Ich hoffe nun noch, dass bis zu meinem Urlaub, im Dezember, ausreichend Schnee liegt, damit diverse größere Skigebiete in Betrieb gehen. Muss doch meine Skibrille endlich probieren. Ob sie was taugt. Aber ich glaube schon :).

Nächsten Monat muss ich dann aber doch nochmal in den Snowboardladen, denn brauche ich doch irgendwann mal eine neue Hose. Ganz zu schweigen von der Jacke. Möchte ich doch gerne irgendwas neon grünes oder pinkes haben. Allerdings stelle ich relativ hohe ansprüche daran, was gerade bei der Jacke vorhanden sein muss. Aber davon erzähle ich ein anderes mal. Nun hoffe ich erst mal, dass der Laden nächsten Monat dann noch offen hat. Denn musste ich mit entsetzten feststellen, dass der kleine Snowboardladen, den ich so schätzte für seine gute und qualitative Wahre, die trotz des kleinen Ladens sehr weitläufig war, zu machen wird. Was mich leider irgendwie traurig stimmt. Denn so muss ich nun in eines der riesigen Sportgeschäfte gehen. In denen ich vielleicht nicht DIESE ganz spezielle Auswahl und Beratung bekomme.

Aber hoffen wir  mal das Beste.

Bis denn dann!!

Dem Stricken verfallen: wie läufts denn so?

Kürzlich habe ich ja bereits schon mal darüber berichtet, dass ich mir nun einbilde Socken stricken zu müssen. Mir ein wenig Wolle gekauft hatte und nochmal neue Rundstricknadeln.
Nachdem ich zu Angang erst mal ein wenig verwirrt darüber war, wie ich die Ferse stricken soll, habe ich es dann, dank der Videoserie einer Bloggerin, doch ganz gut hinbekommen, wenn ich das Video nebenher laufen lies und direkt selber mit gemacht hatte. Der Rest war dann eigentlich so ziemlich selbsterklärend.
Aber, ich gestehe offen und ehrlich, der restliche Socken geht gerade ziemlich zäh. Habe ich derzeit ernsthaft den Verdacht, dass ich noch ewig brauche, bis ich dann mal mit der Spitze fertig bin. Außerdem überlege ich gerade, ob es nicht vielleicht sinnvoll wäre, jetzt schon mal zu schauen, wie man denn die Socke überhaupt beendet. Am Ende stricke ich fröhlich vor mich hin und komme dann zu dem Schluss nun wird beendet und dann kommt die böse überraschung, dass nochmals Reihen gestrickt werden müssen. Welche wiederum dann dran schuld sind, dass mir der Socken nicht passt. Weil das Fräulein nicht aufgepasst hat.
Meinen ersten Socken, muss ich ehrlich gestehen, finde ich so an sich garnicht so schlecht. Abgesehen davon, dass ich eindeutig ein paar Maschen weniger hätte anschlagen müssen. Denn ist mir die Socke am Schmöchel etwas zu weit. Nein ich habe keine Schnöchel, sondern einfach nur Knöchel. Ach ja. Die Schmöchelkiste. Und Wookie. Ja das war damals was. Hat aber eigentlich hiermit so rein garnichts zu tun. War mal so ein „Spiel“ das wir auf Summerbreeze, mit Vorliebe auf dem Festivalgelände, gespielt hatten. Muss mir allerdings noch überlegen ob ich das näher ausführe. Wobei ich eher richtung nein tendiere.Würde dies sonst schon beinahe in Richtung Mobbing einer bestimmten Personengruppe laufen. Was nicht unbedingt sein muss. Und nein es hat nicht mit Flüchtlingen zu tun.
Auf jeden Fall, so siehts aus, finde ich meine erste Socke garnicht so schlecht. Gebe ich offen zu. Bin ja mal gespannt, wie lange ich noch brauche, bis ich sie wirklich zu ende gestrickt habe und mit der zweiten anfange. Wir werden sehen. Der Herr des Hause, sah mich auf jeden Fall extrem entsetzt an, ganz nach dem Motto „die sind aber hoffentlich nicht für mich“. Naja, so Pinke/Orange Socken, bzw. Pinke Socken die eher ins Orange gehen, machen sich doch echt gut an nem Mann oder *schmunzel*

Aktueller Zwischenstand: Mit der Rundstricknadel Socken zu stricken, finde ich persönlich als wirklich sehr angenehm. Angenehmer als mit 5 Nadel rum zu stricken. Ist es zwar gewöhnungsbedürftig, zumindest am Anfang, da ständig den Bendel von der Nadel rumhängen zu haben und diesen immer wieder hin und her zu ziehen. Letzenendes hat man dann aber irgendwann den Dreh raus. Und es geht recht flink über die Nadel. Mal davon abgesehen, dass man im Grunde seine Maschen nicht verliert und kein Nadelwirrwar hat. Muss man natürlich immer etwas aufpassen, dass man beim Hin und her schieben, nicht die Maschen zusammen schiebt. Entsprechend dann nicht durcheinander kommt welche Reihe jetzt eigentlich dran kommt. Bleibt man aber dem Motto treu, erst die Maschen vom Bendel auf die Nadel schieben, dann die schon gestrickten auf den Bendel schubbsen, ist das alles gar kein Problem.

Ich wünsch euch was 🙂

Dem Stricken verfallen.

Das Wetter wird immer ekelhaftiger. Und es wird inzwischen immer früher dunkel. Regen und Schnee wechseln sich gewohnt wechselhaft ab. Die Sonne hat nur selten die Chance wirklich langfristig raus zu schauen. Neben zu weht noch ein hin und wieder sehr knackiger und kalter Wind. Der sich wahrscheinlich kälter anfühlt als er tatsächlich ist.

Bei genauerer Betrachtung meiner Sockenschublade, stellte ich fest, ich habe gestrickte Socken. Davon aber leider nur drei oder vier Paar. Ich brauche wieder gestrickte Socken! Ein paar viele. Ausgebaut für die Wintersaison. Ausgerüstet um diese als Bettsocken und als Socken in die Snowboardboots zu benutzen. Habe nämlich für meinen Teil festgestellt, dass gestrickte Socken, über die Strumpfhose, in den Boots, recht effektiv sein können. Aber dazu ein anderes mal.

Nachdem ich von Mittwoch auf Donnerstag Nachtdienst hatte, in diesem kaum schlief und ich mich gestern eigentlich eher auf dem Sofa herumlümmeln wollte, beschloss ich, dass es vielleicht eine gute Idee sein könnte mal selber Socken zu Stricken. Tante MingDing konnte ich ja gerade nicht darum bitten, mir ein paar Socken zu stricken. Denn ist sie Handtechnisch gerade etwas lädiert, was das Stricken als tendenziell schwierig gestalten dürfte. Ob ich zu Weihnachten die sporadischen, alljährlichen Socken bekomme, ist dementsprechend dahin gestellt. Denn seit Jahren, bekomme ich zu Weihnachten, als kleine Aufmerksamkeit von Tante MingDing, ein paar selbst gestrickte Socken geschenkt. Die ich, wie vermutlich schon erwähnt, als sehr praktisch und effektiv empfinde. Gerade in der Winterzeit als Bettsocken oder Socken in die Boots rein.

Allerdings bin ich ehrlich zugegeben, ein ziemlicher Depp, was stricken angeht. Einen Schal auf der Rundnadel machbar. Stulpen in Rundformat machbar. Rundstricken mit fünf Nadeln konnte ich mal. Mittlerweile verliere ich aber spätestens bei Runde 5, irgendwo eine Masche, finde diese nicht mehr und schmeiße das Strickzeug irgendwo in die Ecke. Weil es mich aufregt. Socken stricken würde mich entsprechend vor eine neue Herausforderung stellen, die ich zu bewältigen hatte sollte ich ernsthaft daran denken dies zu vollführen.

Wie komme ich jetzt also dazu, einen Socken zu stricken? Am besten bitte mit Rundstricknadeln, damit ich meine Maschen nicht verliere und die da bleiben wo sie sein sollen. Tante MingDing fällt derzeit ja mit ihren Strickerfahrungen aus dem Raster. Also brauche ich irgendwie eine andere Anleitung. Und noch Sockenwolle. Also muss ich eigentlich erst mal rausfinden, was ich denn für Nadeln brauche. Also doch erst mal schnell eine Anleitung überfliegen, bevor ich einkaufen gehe. Hätte ich mir ehrlich gesagt sparen können. Denn hätte ich mal etwas tiefer gehend nachgedacht, wäre mir aufgefallen, dass die Nadelstärke grundsätzlich auf der Wolle zu finden ist. Denn nicht jede Wolle, kann mit jeder Nadel gestrickt werden. Begutachtete kurz meine schon vorhandene Nadel um festzustellen, dass diese ggf. für Sockenwolle zu dick ist. Überflog die Anleitung. Flitzte los. Um dann festzustellen, dass die gewünschte Nadelstärke, für Sockenwolle viel zu dick wäre. Für Sockenwolle aber auch keine entsprechenden Nadeln mehr im Sortiment des Ladens vorhanden waren, der eine Strickabteilung hat.

Kurzum bin ich zu dem Schluss gekommen, mir einfach die 0,5 irgendwas dickere Rundnadel zu besorgen (Seillänge 80 cm). Die Preise für die Wolle hauten mich beinahe aus den Latschen, spätestens dann, als ich die Beschreibung auf der Wolle las. Für Größe 38 ca. 9 Knäule Sockenwolle. Ernsthaft? Da zahl ich mich ja dumm und dümmer und das schon an der Wolle. 9 Knäule. Kann und wollte ich nicht glauben. Entsprechend habe ich zwei gekauft. Mit dem Gedanken, dass zwei davon doch bestimmt für 1 Socke reichen müssten. So irgendwie. Und wenn ich dann in ein paar Wochen fertig bin, kaufe ich nochmal zwei Knäule und mach die zweite Socke. Wenn ich dann mal irgendwann mit der ersten fertig bin.

Zu Hause angekommen wollte ich dann sofort anfangen, nachdem ich mir a) zwei Knäule Sockenwolle und b) zwei Knäule andere, etwas dickere Wolle, deren Farbe ich so toll fand, gekauft hatte.

Zu Hause stellte ich dann fest, dass ich von Wolle b) irgendwie noch 3 Knäule zu Hause liegen hatte. Praktisch, dann fange ich doch mit der Wolle an, da bekomme ich bestimmt ein Paar Socken raus. Hoffe ich zumindest.

Nachdem ich also nun keinen blassen schimmer hatte, wie man denn jetzt mit einer Rundnadel Socken strickt, durchforstete ich also das Internet. Erhoffte mir entsprechend eine Anleitung in folgender Form:

20 Maschen anschlagen, auf beide Nadeln verteilen usw. Stieß auf einen Blog, den ich sehr cool gestaltet fand, in dem sich auch diverse Videos als Anfängerreihe entpuppten. Praktisch. Denn die geschriebene Anleitung hatte ich mal wieder nicht wirklich verstanden. Forstete mich immer tiefer in die Materie hinein. Um festzustellen dass ich immer weniger zu verstehen schien. Versuchte mich an einer Bildlich dargestellten Anleitungen um dann angenervt die Nadeln in die Ecke zu schmeißen. Schlussendlich landete ich dann doch auf YouTube. Bei einem ca. 7 Minütigen Video, durch dass ich dann doch irgendwann kapiert hatte, wie das mit dem Stricken auf einer Rundnadel mit Socken klappt. Nach ca. 5 Minuten bin ich dann aber ausgestiegen, weil ich dann für mich alles wichtige herausgefiltert hatte und die Videoerstellerin irgendwas von zwei Socken auf einmal auf der Rundnadel gesagt hatte. Das war dann für mich doch eine Nummer zu Hoch.

Hatte gestern dann ernsthaft noch 10 Reihen gestrickt und finde es so garnicht schlecht. Also auf der Rundnadel, mit nur zwei, statt 6 Nadeln. Geht sogar recht Fluchs. Und ich habe noch keine Masche verloren. Die Socken werden übrigens farblich, etwas zwischen neon Orange und neon Pink. Lässt sich nicht ganz klar definieren, obwohl ich behaupten möchte, dass es eher ins Orange geht mit einem hauch Rosa eingemischt.

Nachdem ich aber mit einer dickeren Wolle gestrickt habe und nicht direkt mit Wolle die sich als dünne Sockenwolle ausgibt, musste ich schon ein Frustrierendes Erlebnis hinnehmen. Denn, die ersten zwei oder drei Reihen haben sich aufgerollt. Ganz prima. Wollte ich es doch glatt und nicht gerollt haben. Super. Ganz toll. Aber im Nachhinein könnte das sogar ganz cool kommen. Mit ein bisschen, von vornherein aufgerolltem Rand. In die Boots kann ich die dann aber wahrscheinlich nicht anziehen, weil sie zu dick sind. Und dann drücken könnten. Aber man wird sehen. Als Bettsocken oder Daheimrumsocken könnten sie durchaus ihre Verwendung finden.

Aber um ehrlich zu sein, ich bin gerade mal beim Bund. Noch nix Ferse oder vorne zu und so. Das alles kommt erst noch. Bin ja mal gespannt ob ich das so alles hinbekomme oder ob ich dann nicht doch irgendwann dass Strickzeug in die Ecke werfe. Und es Schlussendlich ganz an den Nagel hänge. Mal sehen.

Mein Fazit für mich jedoch, stricken ist nicht unbedingt nur was für alte Leute. Stricken macht beinahe schon Süchtig. Und nebenher zum TV schauen, auch was. Wenn man eh schon auf dem Sofa sitzt und sich nicht rührt. Oder nicht gerade dabei ist einen Sinnvollen und Inhaltlich korrekten Beitrag für seinen Blog zu verfassen.

Berichterstatterisch wird zu meinem Sockengedingsel mit Sicherheit noch was kommen. Entweder rufe ich dann laut Juhu, ich habe meine erste Socke ganz passabel hinbekommen oder ich habe es an den Nagel gehängt und bin frustriert. Man wird sehen. Als Anleitung werde ich mir diesmal aber wiederholt das Internet also Videos zur Hilfe nehmen. Bin ich doch eher diejenige die durch zuschauen lernt.

Fotografisch unterwegs

Was für ein Tag. War ich heute mal wieder Spiegelreflexkamera Technisch hier in der Gegend unterwegs. Wagten wir es heute, einen Wasserfall zu erkunden, den wir auch Knipsen wollten.

Morgens um 6 Klingelte demnach der Wecker, denn um 7 sollte ich abgeholt werden. Begeistert war ich davon überhaupt nicht. Null komma garnichts. Aber was tut man nicht alles um mal wieder anständige Bilder zu schießen. Also aufstehen, Kaffee kochen, währenddessen anziehen und das Gesicht bemalen. Zwischendurch noch eine Rauchen. Ein kleines Brot zwischen die Kiefer geschoben.

Dann gings los, getreu dem Motto, ich Packe meinen Koffer. Wobei in dem Fall wohl eher ich Packe meinen Rucksack. Täschchen A) mit sämtlichen, geladenen Akkus (vorabend nochmal geprüft, so dachte ich) und Adaptern für die Filter. Täschchen B) das Filtertäschchen. Säuberlich werden sie darin aufbewahrt, bis sie benötigt werden. Nicht vergessen, die Kamera und nicht zu letzt auch das Statif. Sonst wird das ja mit der Langzeitbelichtung nichts. Gerade bei Wasser ist Langzeitbelichtung schon geil, auch wenn es nur 2 Sekunden sind. Noch was vergessen? Geldbeutel, was zum trinken. Gut. Jacke zum Dicken Pulli, Mütze und umklappbare Fäustlinge. Zigaretten. Und nicht zu vergessen, Eselchen. Wobei Eselchen heute garnicht vor die Linse kam. Er wollte nicht. Hatte keine Lust und es war ihm wohl doch zu kalt.

Kurz vor sieben. Vor dem Haus hupt es. Abtransport nach Oberstaufen also. Wetterverhältnisse schienen es gut mit uns zu meinen. Kurzer halt bei der Tanke, Kaffee, Redbull und noch etwas zu Essen. Horrende Preise haben die da, das schwör ich euch. Abartig. Sogar fürs Reifen aufpumpen verlangen die da Geld. Egal. Ca 60 Minuten später, nachdem wir durch sämtliche Täler durch waren, am Alpsee vorbei und auch am Alpseecoster dahin brausten, kamen wir endlich dort an wo wir hin wollten.

Wald. Viel Wald. Wir scheinen uns auf einem Berg zu befinden. Wäre ja auch merkwürdig, würde der Wasserfall von unten nach oben fließen. Meine Logik manchmal. Irre. Zum verzweifeln. Braunvieh, Fleckvieh und Grauvieh Gegrüßt und zu einem kurzen Shooting eingeladen, dass sogar freudig angenommen wurde. Danach ein gut 20 Minütiger Fußmarsch, bergarb. Nicht nur ein bisschen. Das war schon ganz schön anstrengend. Zitternde Knie. Ausgelaugte Beine. Aber unten angelangt, dachten wir, schlimmer kanns nicht werden. Doch. Eine Leiter. Eine Leiter die man noch bezwingen musste um die letzten 2 bis 3 Höhenmeter zu bezwingen um am Flusslauf anzukommen.

Die Lokation, ich sag es euch. Überragend! Alles ziemlich im Schatten gelegen. Wurde demnach nicht geblendet. Der Wasserfall vollkommen ausreichend. Wahnsinnig geniale Bilder kamen dabei heraus, auch vom Fluss selbst. Sollte man ja auch mal dem Rest des Gewässers beachtung schenken, nicht nur dem schnell nach unten donnernden Wasser. Hüpf hier, Hüpf da. Belichtung hier, da und jenes. Filter xy,  nein doch den 1000. 20 SEkunden sehen schon nicht schlecht aus, mit 30 Sekunden siehts aber besser aus. Stamm im Vordergrund, Fels im Vordergrund, Blatt im Vordergrund.

Vorsicht, Rutsch nicht aus. Alles war sehr steinig und uneben. Was uns tatsächlich einiges an Kletterkunst abverlangte. Aber was erwartet man auch von einem Fluss, der in einer Schlucht, mitten in den Alpen liegt? Da kann man wirklich nicht erwarten, dass man hier die absoluten und ausgebauten Fotografenplätze vorfindet. Aber meistens werden eh die Bilder, bei denen man sich am meisten verrenkt hat, am besten. Fräulein_Ich quitscht hin und wieder vor Freude vor sich hin, weil sie mal wieder ein paar tolle Bilder ergattert hat, wird aber im gleichen Atemzug schon beinahe Neidisch auf die Bilder der Kollegin. Aber die macht das schließlich schon länger. Vorteil, sie steht mir mit Rat und Tat zur seite und erklärt mir sehr vieles von dem ich teilweise noch keine Ahnung hatte.

Gute 1 bis 1 1/2 Stunden waren wir alleine. Dann fing es langsam an, dass nach und nach, immer mehr Touris einzutrudeln schienen. Immer mehr wanderer und möchtegern-Kamera-Spazierenträger. Mehrere etwas fragende Blicke erhascht, als ich dabei beobachtet wurde, wie ich gerade dabei war, mit Belichtung, Filter und pipapo, das Lichtspiel sowie Wasser, Felswand und Laub auf ein Bild zu bekommen. Mehrfach ins Bildrennende Menschen, die einen Empört ansahen, wenn man darauf hinwies, dass sie gerade ins Bild rennen würden.

Irgendwann, nachdem igendwie Akku zwei bereits nach einigen Minuten den Geist aufgegeben hatte, sowie die Sonne immer mehr in die Schlucht schien (was einen wirklich an die Grenzen der Landschaftsfotografie bringen kann), und außerdem plötzlich so viele Menschenmassen da waren, gaben wir gegen Mittag auf. Fototechnisch hatten wir eh ziemlich vieles gemacht. Der Anstieg folgte. Gute 20 Minuten, beinahe konstant berg auf. Steil Berg auf. Aber Machbar. Dachte nicht, dass ich es mit meiner Raucherlunge so gut weg stecke. Aber, ich wundere mich immer wieder, was manch einer unter professionelem Wandern versteht.

Haufenweise Menschen mit Funktionskleidung in den grellsten und auffälligsten Farben. Dazu eine Gucci Sonnenbrille und Walkingstöcke, die man vor sich in den Boden rammt. Zeitweise habe ich mich gefragt, ob des kleine und dünne Stöcklein wirklich einen Sturz verhindern kann. Oder ob das nur Deko darstellt. Ich habe darauf noch keine Antwort gefunden. Ich hatte meine Jeans sowie meine Stiefel als Zweckmäßig befunden. Hat jepast.

Oben angelangt, begegneten wir noch einem kleinen Jungen, der total aufgelöst seine Eltern suchte, die ihm wohl weggelaufen seien. Kurz um die Eltern gesucht. Und auch gefunden. Armer Kerl der kleine. Fragte den zweiten Mit Foto macher, was er beim nochmal runter laufen gefragt hat. „Haben sie zufällig ihr Kind verloren?“ oder „Vermissen sie ihr Kind?“ Naja ist ja auch egal.

Nun sitze ich zuhause auf dem Sofa, werde noch kurz zu dem Getier düsen und mit Pferdi eine Runde Bodenarbeit vollführen. Reiten wird aufgrund von noch nicht trockenen Satteldecken auf morgen vertagt. Außerdem bin ich eh total durchgefroren und werde nicht warm. Einen langen Ausritt hätte ich wahrscheinlich nicht durchgehalten. Aufgrund vom Frostbeulensyndrom.

Bilder werden heute Abend, so denke ich, via Instagram Folgen. Dem Werde ich dann einen Eigenen Beitrag wittmen, damit man ihn findet oder es irgendwie mit dem Beitrag hier koppeln oder sowas. Mal schauen. Man wird sehen. Aktuell bin ich ausserdem der Annahme besessen, mir eine andere Kamera zu kaufen. Die a) Einen größeren Anzeigebildschirm hat, B) einen Livescreen hat, damit ich mich nicht immer ganz so weit  verrenken muss. Aber da muss ich erst noch etwas schauen und überlegen. Hab ja eh nie Geld. *lächel*

Bis dann!